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Green Economy: Wie nachhaltiges Wirtschaften zum Wettbewerbsvorteil wird

19.04.2021 – 09:35

Roland Berger

Green Economy: Wie nachhaltiges Wirtschaften zum Wettbewerbsvorteil wird


















München (ots)

-  CO2-Preis müsste im Jahr 2040 auf bis zu 150 Euro pro Tonne steigen, um Pariser Klimaziele zu erreichen 
-  Unternehmen, die sich nicht aktiv nachhaltig aufstellen, drohen Gewinneinbußen von 5 bis zu knapp 50 Prozent  
-  Eingesparte Emissionen werden zum Wettbewerbsfaktor  

Unternehmen müssen nachhaltiger und ökologischer werden. Anderenfalls drohen massive Gewinneinbrüche, in energieintensiven Branchen könnten sich die Erträge sogar fast halbieren. Das Erfordernis zu ökologischem Wirtschaften birgt aber auch Chancen: „Unternehmen, die jetzt handeln, können sich im neu verstandenen Wettbewerb einen klaren Vorsprung sichern“, sagt Stefan Schaible, Global Managing Partner bei Roland Berger. Der Schlüssel dazu liegt in der Bepreisung von Kohlendioxid.

Die Experten von Roland Berger plädieren in der Studie „Die neue Wettbewerbsfähigkeit. Dekarbonisierung als Chance für Unternehmen“ für einen Perspektivwechsel und ermuntern Unternehmen, den unvermeidbaren Wandel als neue Facette im Wettbewerb zu interpretieren, die großes Potenzial verspricht. „Dass umfangreiche Veränderungen zwingend notwendig sind, steht außer Zweifel – der heute schon spürbare Handlungsdruck wird weiter zunehmen“, sagt Yvonne Ruf, Partnerin bei Roland Berger.

ESG im Aufwind, nachhaltige Investments wachsen um 13,5 Prozent

Auch Investoren setzen bei ihren Investitionsentscheidungen zunehmend auf nachhaltige Unternehmen, die ESG-Kriterien berücksichtigen, und ziehen sich aus Branchen mit einer weniger positiven Umweltbilanz zurück. 28 Billionen Euro wurden im Jahr 2018 in nachhaltige Anlagen investiert – vier Jahre zuvor flossen noch elf Billionen Euro weniger in grüne Investments. Das entspricht einem Wachstum von 13,5 Prozent. Und die Politik wird die multinational getroffenen Emissionsvereinbarungen mit immer klareren Rahmensetzungen einfordern.

Der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg liegt in der Interpretation des CO2-Preisesals marktlichem Instrument. Statt CO2-Emissionen allein als Kostentreiber zu betrachten, sollten Managerinnen und Manager CO2-Preise auch als eine neue zusätzliche Währungskomponente behandeln, die derzeit noch massiv unterbewertet ist. „Um die Pariser Klimaziele zu erreichen, müsste der CO2-Preis bis 2030 zwischen 80 und 120 Euro pro Tonne betragen, bis 2040 zwischen 90 und 150 Euro pro Tonne. Derzeit realisieren das bereits die Vorreiter Schweden (123 Euro pro Tonne) und Schweiz (96 Euro pro Tonne)“, sagt Ruf.

Neue Chancen, neue Spielregeln, neue Geschäftsmodelle

„Die Wettbewerbsfähigkeit spiegelt sich künftig in den innovationssteigernden Klimaschutzaktivitätenvon Unternehmen“, sagt Schaible. „Eingesparte Emissionen werden zum Wettbewerbsfaktor und bilden eine neue Ertragsquelle. Mit dem Kohlenstoffpreis steigt auch der Wert der neuen ‚Währung‘, wenn daraus tatsächlich Wettbewerbsvorteile generiert werden.“

Im Zuge dessen ändern sich auch die Spielregeln des Wettbewerbs. Neue Möglichkeiten und Geschäftsmodelle tun sich auf. Dazu gehört auch eine neue Form der Transparenz. Wer als Erstes klimaneutral wird oder die CO2-Emissionen seines Betriebs am schnellsten senkt, kann Wert für das Geschäft generieren. Eine wachsende Zahl von Unternehmen hat die Chance ergriffen und die eigene CO2-Bilanz offengelegt.

Mehr als 1.500 Unternehmen streben „Net Zero“ an

Der Börsenwert der Unternehmen, die ihre Emissionen im Rahmen des Carbon Disclosure Projects transparent kommunizieren, liegt inzwischen bei 50 Prozent der globalen Marktkapitalisierung. Mehr als 1.500 Unternehmen mit einem Umsatz von 10 Billionen Euro streben sogar die komplette CO2-Neutralität an.

Vier strategische Empfehlungen gibt Roland Berger den Unternehmen an die Hand, um sich jetzt einen Wettbewerbsvorteil zu sichern:

1. Das eigene Risiko bewerten

2. Die Auswirkungen auf das eigene Geschäftsmodell abschätzen

3. Das eigene Anspruchsniveau festlegen

4. Die eigene Klimaschutzstrategie (neu) definieren

Die vollständige Studie können Sie hier herunterladen:

https://ots.de/5E0KxQ

Roland Berger ist die einzige Strategieberatung europäischer Herkunft mit einer starken internationalen Präsenz. Als unabhängige Firma, im alleinigen Besitz unserer Partnerinnen und Partner, sind wir mit 50 Büros in allen wichtigen Märkten präsent. Unsere 2400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnet eine einzigartige Kombination aus analytischem Denken und empathischer Einstellung aus. Angetrieben von unseren Werten Unternehmergeist, Exzellenz und Empathie sind wir überzeugt davon, dass Wirtschaft und Gesellschaft ein neues, nachhaltiges Paradigma benötigen, das den gesamten Wertschöpfungskreislauf im Blick hat. Durch die Arbeit in kompetenzübergreifenden Teams über alle relevanten Branchen und Geschäftsfunktionen hinweg bietet Roland Berger weltweit die beste Expertise, um die tiefgreifenden Herausforderungen unserer Zeit heute und morgen erfolgreich zu meistern.

Pressekontakt:

Maximilian Mittereder
Head of Corporate Communications & PR
Tel.: +49 160 744 8180
E-Mail: Maximilian.Mittereder@rolandberger.com
www.rolandberger.com

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Vorstellung von MEMO Deutschland – Multidimensionaler Erinnerungsmonitor 2021Einladung zum Online-Pressegespräch 05. Mai 2021

19.04.2021 – 11:00

Stiftung EVZ

Vorstellung von MEMO Deutschland – Multidimensionaler Erinnerungsmonitor 2021
Einladung zum Online-Pressegespräch 05. Mai 2021


















Vorstellung von MEMO Deutschland - Multidimensionaler Erinnerungsmonitor 2021 / Einladung zum Online-Pressegespräch 05. Mai 2021
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Berlin (ots)

Der Erinnerungsmonitor MEMO untersucht, was, wie und wozu Bürger*innen in Deutschland historisch erinnern. Die Studien erfassen, was Menschen in Deutschland über historische Ereignisse wissen, wie sie diese Ereignisse deuten und wie dies mit aktuellen gesellschaftspolitischen Einstellungen zusammenhängt. Im Mittelpunkt steht dabei die Erinnerung an das Unrecht des Nationalsozialismus, an die Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung von Menschen und Menschengruppen von 1933 bis 1945. MEMO trägt dazu bei, dass Debatten über die deutsche Erinnerungskultur auf der Grundlage empirischer Daten geführt werden können.

-  Der Fokus von MEMO 2021 liegt unter anderem auf der Frage, wie aufgeschlossen die Gesellschaft gegenüber neuen, digitalen Wegen der Auseinandersetzung mit der NS-Zeit ist. 
-  Mit Blick auf die Corona-Pandemie, die Verschwörungserzählungen befeuert hat, fragt sie nach dem Zusammenhang vom Glauben an diese Mythen und der Relativierung und Leugnung historischer Fakten. 
-  Des Weiteren wurde untersucht, wie differenziert die Befragten die Opfergruppen des Nationalsozialismus erinnern. 
-  Was wissen sie über die Zwangsarbeit und die Involvierung deutscher Unternehmen während der NS-Zeit? 
-  Wie urteilen die Befragten heute über die Rolle der deutschen Bevölkerung damals? 
-  Welche Ereignisse und Entwicklungen seit 1945 bringen Befragte mit dem Nationalsozialismus in Verbindung?  

MEMO Deutschland wurde bereits zum vierten Mal durch das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) an der Universität Bielefeld durchgeführt und von der Stiftung EVZ gefördert. Sie ist eine empirische Dokumentation zur Erinnerungskultur der Bundesbürger*innen und bildet als jährliche Befragung ab, wie sich unser Erinnern verändert.

Zur Vorstellung von MEMO 2021 laden wir Sie zum Mediengespräch ein am: Mittwoch, 05. Mai 2021, um 12:00 Uhr

Die Studienergebnisse werden vorgestellt und eingeordnet von:

- Dr. Andrea Despot, Vorstandsvorsitzende, Stiftung EVZ
- Prof. Dr. Andreas Zick, Leiter, Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Universität Bielefeld
- Michael Papendick, Projektkoordinator, Universität Bielefeld 

Bitte melden Sie sich formlos per E-Mail an kommunikation@stiftung-evz.de an.

Die Zugangsdaten zum ZOOM-Call senden wir zeitnah vor der Veranstaltung zu.

Es besteht die Möglichkeit für Medienvertreter*inne, eine Zusammenfassung der Studie ab 26. April vorab – mit Sperrfrist zum Tag der Veröffentlichung – zugeschickt zu bekommen. Bitte melden Sie sich auch dazu formlos per E-Mail.

Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ)

Die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) bezeugt die politische und moralische Verantwortung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft für das nationalsozialistische Unrecht. Gründungsziel im Jahr 2000 war, Zahlungen an ehemalige NS-Zwangsarbeiter*innen zu leisten.

Auseinandersetzung mit der Geschichte, Handeln für Menschenrechte und Engagement für Opfer des Nationalsozialismus sind die Handlungsfelder, in denen die öffentlich-rechtliche Stiftung heute tätig ist. Jährlich werden rund 300 Projekte in 20 Ländern von der Stiftung EVZ gefördert.

Pressekontakt:

Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ)
Katrin Kowark
Friedrichstraße 200
10117 Berlin
Tel. +49 (0)30 – 25 92 97 24
Mobil +49 (0) 151 500 470 64
E-Mail: kowark@stiftung-evz.de
www.stiftung-evz.de

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Vorstellung von MEMO Deutschland – Multidimensionaler Erinnerungsmonitor 2021Einladung zum Online-Pressegespräch 05. Mai 2021

19.04.2021 – 11:00

Stiftung EVZ

Vorstellung von MEMO Deutschland – Multidimensionaler Erinnerungsmonitor 2021
Einladung zum Online-Pressegespräch 05. Mai 2021


















Vorstellung von MEMO Deutschland - Multidimensionaler Erinnerungsmonitor 2021 / Einladung zum Online-Pressegespräch 05. Mai 2021
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Berlin (ots)

Der Erinnerungsmonitor MEMO untersucht, was, wie und wozu Bürger*innen in Deutschland historisch erinnern. Die Studien erfassen, was Menschen in Deutschland über historische Ereignisse wissen, wie sie diese Ereignisse deuten und wie dies mit aktuellen gesellschaftspolitischen Einstellungen zusammenhängt. Im Mittelpunkt steht dabei die Erinnerung an das Unrecht des Nationalsozialismus, an die Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung von Menschen und Menschengruppen von 1933 bis 1945. MEMO trägt dazu bei, dass Debatten über die deutsche Erinnerungskultur auf der Grundlage empirischer Daten geführt werden können.

-  Der Fokus von MEMO 2021 liegt unter anderem auf der Frage, wie aufgeschlossen die Gesellschaft gegenüber neuen, digitalen Wegen der Auseinandersetzung mit der NS-Zeit ist. 
-  Mit Blick auf die Corona-Pandemie, die Verschwörungserzählungen befeuert hat, fragt sie nach dem Zusammenhang vom Glauben an diese Mythen und der Relativierung und Leugnung historischer Fakten. 
-  Des Weiteren wurde untersucht, wie differenziert die Befragten die Opfergruppen des Nationalsozialismus erinnern. 
-  Was wissen sie über die Zwangsarbeit und die Involvierung deutscher Unternehmen während der NS-Zeit? 
-  Wie urteilen die Befragten heute über die Rolle der deutschen Bevölkerung damals? 
-  Welche Ereignisse und Entwicklungen seit 1945 bringen Befragte mit dem Nationalsozialismus in Verbindung?  

MEMO Deutschland wurde bereits zum vierten Mal durch das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) an der Universität Bielefeld durchgeführt und von der Stiftung EVZ gefördert. Sie ist eine empirische Dokumentation zur Erinnerungskultur der Bundesbürger*innen und bildet als jährliche Befragung ab, wie sich unser Erinnern verändert.

Zur Vorstellung von MEMO 2021 laden wir Sie zum Mediengespräch ein am: Mittwoch, 05. Mai 2021, um 12:00 Uhr

Die Studienergebnisse werden vorgestellt und eingeordnet von:

- Dr. Andrea Despot, Vorstandsvorsitzende, Stiftung EVZ
- Prof. Dr. Andreas Zick, Leiter, Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Universität Bielefeld
- Michael Papendick, Projektkoordinator, Universität Bielefeld 

Bitte melden Sie sich formlos per E-Mail an kommunikation@stiftung-evz.de an.

Die Zugangsdaten zum ZOOM-Call senden wir zeitnah vor der Veranstaltung zu.

Es besteht die Möglichkeit für Medienvertreter*inne, eine Zusammenfassung der Studie ab 26. April vorab – mit Sperrfrist zum Tag der Veröffentlichung – zugeschickt zu bekommen. Bitte melden Sie sich auch dazu formlos per E-Mail.

Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ)

Die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) bezeugt die politische und moralische Verantwortung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft für das nationalsozialistische Unrecht. Gründungsziel im Jahr 2000 war, Zahlungen an ehemalige NS-Zwangsarbeiter*innen zu leisten.

Auseinandersetzung mit der Geschichte, Handeln für Menschenrechte und Engagement für Opfer des Nationalsozialismus sind die Handlungsfelder, in denen die öffentlich-rechtliche Stiftung heute tätig ist. Jährlich werden rund 300 Projekte in 20 Ländern von der Stiftung EVZ gefördert.

Pressekontakt:

Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ)
Katrin Kowark
Friedrichstraße 200
10117 Berlin
Tel. +49 (0)30 – 25 92 97 24
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Repräsentative Studie zum Earth Day 2021: In puncto nachhaltige Ernährung hat Deutschland Aufholbedarf

19.04.2021 – 07:35

CLARK

Repräsentative Studie zum Earth Day 2021: In puncto nachhaltige Ernährung hat Deutschland Aufholbedarf


















Repräsentative Studie zum Earth Day 2021: In puncto nachhaltige Ernährung hat Deutschland Aufholbedarf
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Frankfurt (ots)

Anlässlich des Earth Day 2021, der in Deutschland unter dem Motto „Jeder Bissen zählt“ stattfindet, hat der digitale Versicherungsmanager CLARK eine repräsentative Studie zum Thema nachhaltige Ernährung durchgeführt. Diese zeigt: Wenn es um ressourcenschonende Ernährung geht, hat Deutschland großen Nachholbedarf. Während immerhin 60 Prozent der befragten Personen angeben, Lebensmittelverschwendung reduzieren zu wollen – zum Beispiel durch eine Einkaufsliste oder den Verzehr erst kürzlich abgelaufener Lebensmittel – gaben nur 23 Prozent an, beim Einkauf auf Bio-Siegel zu achten. Während Fleischkonsum und -Produktion erhebliche Auswirkungen auf Umwelt und Klima haben [1], ernähren sich deutschlandweit nur acht Prozent der Personen, die befragt wurden, vegetarisch und drei Prozent vegan – also gänzlich ohne Nahrungsmittel tierischen Ursprungs wie z.B. Milchprodukte, Honig oder Eier.

Nachhaltigkeit bei der Versicherungswahl

Auch wenn es im Bereich ressourcenschonende Ernährung Nachholbedarf gibt, sind die Befragten engagiert, ihren Alltag umweltschonend zu gestalten. So geben 64 Prozent der Teilnehmer:innen der CLARK-Studie an, Energiesparlampen zu nutzen. Weitere 55 Prozent recyceln und 19 Prozent fahren häufig Fahrrad statt das Auto zu nutzen. „Auch bei der Wahl von Versicherungen kann man auf Nachhaltigkeitsfaktoren achten“, erklärt Marco Adelt, COO und Co-Gründer von CLARK. Die meisten Versicherer weisen ihre Nachhaltigkeitsbemühungen bereits online aus. Es gibt sogar Versicherungsunternehmen, die komplett grün aufgestellt sind. „In jedem Fall sollte man sich kompetent und unabhängig beraten lassen, um die passende Versicherung für die eigenen (Umwelt-)Bedürfnisse zu finden“, so Adelt abschließend.

[1] https://www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/ernaehrung-konsum/fleisch

Hinweis zur Studie: Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 1008 Personen zwischen dem 20. und 25.01.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Pressekontakt:

Presse CLARK
Nora Wendt
presse@clark.de

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Green Economy: Wie nachhaltiges Wirtschaften zum Wettbewerbsvorteil wird

19.04.2021 – 09:35

Roland Berger

Green Economy: Wie nachhaltiges Wirtschaften zum Wettbewerbsvorteil wird


















München (ots)

-  CO2-Preis müsste im Jahr 2040 auf bis zu 150 Euro pro Tonne steigen, um Pariser Klimaziele zu erreichen 
-  Unternehmen, die sich nicht aktiv nachhaltig aufstellen, drohen Gewinneinbußen von 5 bis zu knapp 50 Prozent  
-  Eingesparte Emissionen werden zum Wettbewerbsfaktor  

Unternehmen müssen nachhaltiger und ökologischer werden. Anderenfalls drohen massive Gewinneinbrüche, in energieintensiven Branchen könnten sich die Erträge sogar fast halbieren. Das Erfordernis zu ökologischem Wirtschaften birgt aber auch Chancen: „Unternehmen, die jetzt handeln, können sich im neu verstandenen Wettbewerb einen klaren Vorsprung sichern“, sagt Stefan Schaible, Global Managing Partner bei Roland Berger. Der Schlüssel dazu liegt in der Bepreisung von Kohlendioxid.

Die Experten von Roland Berger plädieren in der Studie „Die neue Wettbewerbsfähigkeit. Dekarbonisierung als Chance für Unternehmen“ für einen Perspektivwechsel und ermuntern Unternehmen, den unvermeidbaren Wandel als neue Facette im Wettbewerb zu interpretieren, die großes Potenzial verspricht. „Dass umfangreiche Veränderungen zwingend notwendig sind, steht außer Zweifel – der heute schon spürbare Handlungsdruck wird weiter zunehmen“, sagt Yvonne Ruf, Partnerin bei Roland Berger.

ESG im Aufwind, nachhaltige Investments wachsen um 13,5 Prozent

Auch Investoren setzen bei ihren Investitionsentscheidungen zunehmend auf nachhaltige Unternehmen, die ESG-Kriterien berücksichtigen, und ziehen sich aus Branchen mit einer weniger positiven Umweltbilanz zurück. 28 Billionen Euro wurden im Jahr 2018 in nachhaltige Anlagen investiert – vier Jahre zuvor flossen noch elf Billionen Euro weniger in grüne Investments. Das entspricht einem Wachstum von 13,5 Prozent. Und die Politik wird die multinational getroffenen Emissionsvereinbarungen mit immer klareren Rahmensetzungen einfordern.

Der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg liegt in der Interpretation des CO2-Preisesals marktlichem Instrument. Statt CO2-Emissionen allein als Kostentreiber zu betrachten, sollten Managerinnen und Manager CO2-Preise auch als eine neue zusätzliche Währungskomponente behandeln, die derzeit noch massiv unterbewertet ist. „Um die Pariser Klimaziele zu erreichen, müsste der CO2-Preis bis 2030 zwischen 80 und 120 Euro pro Tonne betragen, bis 2040 zwischen 90 und 150 Euro pro Tonne. Derzeit realisieren das bereits die Vorreiter Schweden (123 Euro pro Tonne) und Schweiz (96 Euro pro Tonne)“, sagt Ruf.

Neue Chancen, neue Spielregeln, neue Geschäftsmodelle

„Die Wettbewerbsfähigkeit spiegelt sich künftig in den innovationssteigernden Klimaschutzaktivitätenvon Unternehmen“, sagt Schaible. „Eingesparte Emissionen werden zum Wettbewerbsfaktor und bilden eine neue Ertragsquelle. Mit dem Kohlenstoffpreis steigt auch der Wert der neuen ‚Währung‘, wenn daraus tatsächlich Wettbewerbsvorteile generiert werden.“

Im Zuge dessen ändern sich auch die Spielregeln des Wettbewerbs. Neue Möglichkeiten und Geschäftsmodelle tun sich auf. Dazu gehört auch eine neue Form der Transparenz. Wer als Erstes klimaneutral wird oder die CO2-Emissionen seines Betriebs am schnellsten senkt, kann Wert für das Geschäft generieren. Eine wachsende Zahl von Unternehmen hat die Chance ergriffen und die eigene CO2-Bilanz offengelegt.

Mehr als 1.500 Unternehmen streben „Net Zero“ an

Der Börsenwert der Unternehmen, die ihre Emissionen im Rahmen des Carbon Disclosure Projects transparent kommunizieren, liegt inzwischen bei 50 Prozent der globalen Marktkapitalisierung. Mehr als 1.500 Unternehmen mit einem Umsatz von 10 Billionen Euro streben sogar die komplette CO2-Neutralität an.

Vier strategische Empfehlungen gibt Roland Berger den Unternehmen an die Hand, um sich jetzt einen Wettbewerbsvorteil zu sichern:

1. Das eigene Risiko bewerten

2. Die Auswirkungen auf das eigene Geschäftsmodell abschätzen

3. Das eigene Anspruchsniveau festlegen

4. Die eigene Klimaschutzstrategie (neu) definieren

Die vollständige Studie können Sie hier herunterladen:

https://ots.de/5E0KxQ

Roland Berger ist die einzige Strategieberatung europäischer Herkunft mit einer starken internationalen Präsenz. Als unabhängige Firma, im alleinigen Besitz unserer Partnerinnen und Partner, sind wir mit 50 Büros in allen wichtigen Märkten präsent. Unsere 2400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnet eine einzigartige Kombination aus analytischem Denken und empathischer Einstellung aus. Angetrieben von unseren Werten Unternehmergeist, Exzellenz und Empathie sind wir überzeugt davon, dass Wirtschaft und Gesellschaft ein neues, nachhaltiges Paradigma benötigen, das den gesamten Wertschöpfungskreislauf im Blick hat. Durch die Arbeit in kompetenzübergreifenden Teams über alle relevanten Branchen und Geschäftsfunktionen hinweg bietet Roland Berger weltweit die beste Expertise, um die tiefgreifenden Herausforderungen unserer Zeit heute und morgen erfolgreich zu meistern.

Pressekontakt:

Maximilian Mittereder
Head of Corporate Communications & PR
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E-Mail: Maximilian.Mittereder@rolandberger.com
www.rolandberger.com

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Folgen des Lockdowns: Aggressivität im Alltag nimmt zu

18.04.2021 – 14:05

rbb – Rundfunk Berlin-Brandenburg

Folgen des Lockdowns: Aggressivität im Alltag nimmt zu


















Berlin (ots)

Kunden, die im Supermarkt aneinandergeraten, Streitigkeiten um Masken, die eskalieren – die Republik scheint mehr und mehr gereizt. 70 Prozent der befragten 30-59-Jährigen einer Studie des Allensbach-Instituts nehmen einen allgemeinen Anstieg von Ängsten, Ungeduld und Aggressivität im Alltag wahr. Gegenüber dem Verbrauchermagazin SUPER.MARKT bestätigen Menschen mit täglichem Kundenkontakt dieses Bild. Für Schlagzeilen sorgte unlängst ein Kunde, der einer schwangeren Bäckereiverkäuferin aus Ärger über den Hinweis zur Maskenpflicht in den Bauch getreten haben soll.

Grund ist der erlebte Kontrollverlust in der Pandemie. Einschränkungen im Alltag, Unsicherheit im Beruf, die Gefahr einer Ansteckung, die familiäre Situation. Durch diese zunehmende Frustration liegen die Nerven zunehmend blank, erklärt Sozialpsychologin Barbara Krahé von der Universität Potsdam: „Ein ganz wesentliches Gefühl, das Aggression als Verhalten vorantreibt, ist der Ärger. Und Ärger entsteht dann, wenn wir nicht das tun können, was wir tun möchten. Wenn wir zum Beispiel in unseren täglichen Aktivitäten von außen sehr stark eingeschränkt sind. Wenn wir das Gefühl haben, die Kontrolle zu verlieren.“

Berufsgruppen mit Kund*innenkontakt sind dem besonders ausgesetzt, berichtet der rbb und verweist auch auf eine Erhebung der Medizinischen Hochschule Hannover. Diese belegt, dass rund 66 Prozent der Befragten sich selbst als reizbarer und knapp 40 Prozent sogar als wütender erleben.

Für all jene, die mit wütenden Mitmenschen konfrontiert sind, hat der Anti-Aggressionstrainer Merlin Faude einen Tipp: Deeskalation mit dem sogenannten WWW-Feedback: Wahrnehmung, Warten, Wunsch. „Im ersten Schritt erklärt man dem Gegenüber freundlich, aber bestimmt die eigene Wahrnehmung. Es tut mir leid, aber mir fällt auf, Sie haben die Maske gerade nicht auf. Im zweiten Schritt wartet man, auch wenn es nur ein bis zwei Sekunden sind. Das oder die andere hat so die Gelegenheit zu sagen: Es tut mir leid, ich habe das einfach vergessen. Maske wieder auf, Konflikt beendet. Wenn nicht, könnte man im dritten Schritt sagen: Es wäre mir wichtig für die Gesundheit aller Beteiligten, dass Sie die Maske wieder aufziehen. Wäre das in Ordnung?“ Der Wut-Coach rät allerdings dazu, andere nur anzusprechen, wenn beide Beteiligten eine Fluchtmöglichkeit haben. Sonst entstehe Spannung und der Konflikt könne eskalieren.

Weitere Informationen und weitere Tipps zum richtigen Verhalten im rbb „SUPER.MARKT“ am 19. April 2021, 20.15 Uhr im rbb oder rbb-online.de/supermarkt

Pressekontakt:

Verbrauchermagazin SUPER.MARKT
Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)
Marlene-Dietrich-Allee 20
14482 Potsdam
Telefon 0331 – 97993 22777
Ihr Rundfunkbeitrag für gutes Programm

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Repräsentative Studie zum Earth Day 2021: In puncto nachhaltige Ernährung hat Deutschland Aufholbedarf

19.04.2021 – 07:35

CLARK

Repräsentative Studie zum Earth Day 2021: In puncto nachhaltige Ernährung hat Deutschland Aufholbedarf


















Repräsentative Studie zum Earth Day 2021: In puncto nachhaltige Ernährung hat Deutschland Aufholbedarf
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Frankfurt (ots)

Anlässlich des Earth Day 2021, der in Deutschland unter dem Motto „Jeder Bissen zählt“ stattfindet, hat der digitale Versicherungsmanager CLARK eine repräsentative Studie zum Thema nachhaltige Ernährung durchgeführt. Diese zeigt: Wenn es um ressourcenschonende Ernährung geht, hat Deutschland großen Nachholbedarf. Während immerhin 60 Prozent der befragten Personen angeben, Lebensmittelverschwendung reduzieren zu wollen – zum Beispiel durch eine Einkaufsliste oder den Verzehr erst kürzlich abgelaufener Lebensmittel – gaben nur 23 Prozent an, beim Einkauf auf Bio-Siegel zu achten. Während Fleischkonsum und -Produktion erhebliche Auswirkungen auf Umwelt und Klima haben [1], ernähren sich deutschlandweit nur acht Prozent der Personen, die befragt wurden, vegetarisch und drei Prozent vegan – also gänzlich ohne Nahrungsmittel tierischen Ursprungs wie z.B. Milchprodukte, Honig oder Eier.

Nachhaltigkeit bei der Versicherungswahl

Auch wenn es im Bereich ressourcenschonende Ernährung Nachholbedarf gibt, sind die Befragten engagiert, ihren Alltag umweltschonend zu gestalten. So geben 64 Prozent der Teilnehmer:innen der CLARK-Studie an, Energiesparlampen zu nutzen. Weitere 55 Prozent recyceln und 19 Prozent fahren häufig Fahrrad statt das Auto zu nutzen. „Auch bei der Wahl von Versicherungen kann man auf Nachhaltigkeitsfaktoren achten“, erklärt Marco Adelt, COO und Co-Gründer von CLARK. Die meisten Versicherer weisen ihre Nachhaltigkeitsbemühungen bereits online aus. Es gibt sogar Versicherungsunternehmen, die komplett grün aufgestellt sind. „In jedem Fall sollte man sich kompetent und unabhängig beraten lassen, um die passende Versicherung für die eigenen (Umwelt-)Bedürfnisse zu finden“, so Adelt abschließend.

[1] https://www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/ernaehrung-konsum/fleisch

Hinweis zur Studie: Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 1008 Personen zwischen dem 20. und 25.01.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

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Presse CLARK
Nora Wendt
presse@clark.de

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Green Economy: Wie nachhaltiges Wirtschaften zum Wettbewerbsvorteil wird

19.04.2021 – 09:35

Roland Berger

Green Economy: Wie nachhaltiges Wirtschaften zum Wettbewerbsvorteil wird


















München (ots)

-  CO2-Preis müsste im Jahr 2040 auf bis zu 150 Euro pro Tonne steigen, um Pariser Klimaziele zu erreichen 
-  Unternehmen, die sich nicht aktiv nachhaltig aufstellen, drohen Gewinneinbußen von 5 bis zu knapp 50 Prozent  
-  Eingesparte Emissionen werden zum Wettbewerbsfaktor  

Unternehmen müssen nachhaltiger und ökologischer werden. Anderenfalls drohen massive Gewinneinbrüche, in energieintensiven Branchen könnten sich die Erträge sogar fast halbieren. Das Erfordernis zu ökologischem Wirtschaften birgt aber auch Chancen: „Unternehmen, die jetzt handeln, können sich im neu verstandenen Wettbewerb einen klaren Vorsprung sichern“, sagt Stefan Schaible, Global Managing Partner bei Roland Berger. Der Schlüssel dazu liegt in der Bepreisung von Kohlendioxid.

Die Experten von Roland Berger plädieren in der Studie „Die neue Wettbewerbsfähigkeit. Dekarbonisierung als Chance für Unternehmen“ für einen Perspektivwechsel und ermuntern Unternehmen, den unvermeidbaren Wandel als neue Facette im Wettbewerb zu interpretieren, die großes Potenzial verspricht. „Dass umfangreiche Veränderungen zwingend notwendig sind, steht außer Zweifel – der heute schon spürbare Handlungsdruck wird weiter zunehmen“, sagt Yvonne Ruf, Partnerin bei Roland Berger.

ESG im Aufwind, nachhaltige Investments wachsen um 13,5 Prozent

Auch Investoren setzen bei ihren Investitionsentscheidungen zunehmend auf nachhaltige Unternehmen, die ESG-Kriterien berücksichtigen, und ziehen sich aus Branchen mit einer weniger positiven Umweltbilanz zurück. 28 Billionen Euro wurden im Jahr 2018 in nachhaltige Anlagen investiert – vier Jahre zuvor flossen noch elf Billionen Euro weniger in grüne Investments. Das entspricht einem Wachstum von 13,5 Prozent. Und die Politik wird die multinational getroffenen Emissionsvereinbarungen mit immer klareren Rahmensetzungen einfordern.

Der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg liegt in der Interpretation des CO2-Preisesals marktlichem Instrument. Statt CO2-Emissionen allein als Kostentreiber zu betrachten, sollten Managerinnen und Manager CO2-Preise auch als eine neue zusätzliche Währungskomponente behandeln, die derzeit noch massiv unterbewertet ist. „Um die Pariser Klimaziele zu erreichen, müsste der CO2-Preis bis 2030 zwischen 80 und 120 Euro pro Tonne betragen, bis 2040 zwischen 90 und 150 Euro pro Tonne. Derzeit realisieren das bereits die Vorreiter Schweden (123 Euro pro Tonne) und Schweiz (96 Euro pro Tonne)“, sagt Ruf.

Neue Chancen, neue Spielregeln, neue Geschäftsmodelle

„Die Wettbewerbsfähigkeit spiegelt sich künftig in den innovationssteigernden Klimaschutzaktivitätenvon Unternehmen“, sagt Schaible. „Eingesparte Emissionen werden zum Wettbewerbsfaktor und bilden eine neue Ertragsquelle. Mit dem Kohlenstoffpreis steigt auch der Wert der neuen ‚Währung‘, wenn daraus tatsächlich Wettbewerbsvorteile generiert werden.“

Im Zuge dessen ändern sich auch die Spielregeln des Wettbewerbs. Neue Möglichkeiten und Geschäftsmodelle tun sich auf. Dazu gehört auch eine neue Form der Transparenz. Wer als Erstes klimaneutral wird oder die CO2-Emissionen seines Betriebs am schnellsten senkt, kann Wert für das Geschäft generieren. Eine wachsende Zahl von Unternehmen hat die Chance ergriffen und die eigene CO2-Bilanz offengelegt.

Mehr als 1.500 Unternehmen streben „Net Zero“ an

Der Börsenwert der Unternehmen, die ihre Emissionen im Rahmen des Carbon Disclosure Projects transparent kommunizieren, liegt inzwischen bei 50 Prozent der globalen Marktkapitalisierung. Mehr als 1.500 Unternehmen mit einem Umsatz von 10 Billionen Euro streben sogar die komplette CO2-Neutralität an.

Vier strategische Empfehlungen gibt Roland Berger den Unternehmen an die Hand, um sich jetzt einen Wettbewerbsvorteil zu sichern:

1. Das eigene Risiko bewerten

2. Die Auswirkungen auf das eigene Geschäftsmodell abschätzen

3. Das eigene Anspruchsniveau festlegen

4. Die eigene Klimaschutzstrategie (neu) definieren

Die vollständige Studie können Sie hier herunterladen:

https://ots.de/5E0KxQ

Roland Berger ist die einzige Strategieberatung europäischer Herkunft mit einer starken internationalen Präsenz. Als unabhängige Firma, im alleinigen Besitz unserer Partnerinnen und Partner, sind wir mit 50 Büros in allen wichtigen Märkten präsent. Unsere 2400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnet eine einzigartige Kombination aus analytischem Denken und empathischer Einstellung aus. Angetrieben von unseren Werten Unternehmergeist, Exzellenz und Empathie sind wir überzeugt davon, dass Wirtschaft und Gesellschaft ein neues, nachhaltiges Paradigma benötigen, das den gesamten Wertschöpfungskreislauf im Blick hat. Durch die Arbeit in kompetenzübergreifenden Teams über alle relevanten Branchen und Geschäftsfunktionen hinweg bietet Roland Berger weltweit die beste Expertise, um die tiefgreifenden Herausforderungen unserer Zeit heute und morgen erfolgreich zu meistern.

Pressekontakt:

Maximilian Mittereder
Head of Corporate Communications & PR
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Folgen des Lockdowns: Aggressivität im Alltag nimmt zu

18.04.2021 – 14:05

rbb – Rundfunk Berlin-Brandenburg

Folgen des Lockdowns: Aggressivität im Alltag nimmt zu


















Berlin (ots)

Kunden, die im Supermarkt aneinandergeraten, Streitigkeiten um Masken, die eskalieren – die Republik scheint mehr und mehr gereizt. 70 Prozent der befragten 30-59-Jährigen einer Studie des Allensbach-Instituts nehmen einen allgemeinen Anstieg von Ängsten, Ungeduld und Aggressivität im Alltag wahr. Gegenüber dem Verbrauchermagazin SUPER.MARKT bestätigen Menschen mit täglichem Kundenkontakt dieses Bild. Für Schlagzeilen sorgte unlängst ein Kunde, der einer schwangeren Bäckereiverkäuferin aus Ärger über den Hinweis zur Maskenpflicht in den Bauch getreten haben soll.

Grund ist der erlebte Kontrollverlust in der Pandemie. Einschränkungen im Alltag, Unsicherheit im Beruf, die Gefahr einer Ansteckung, die familiäre Situation. Durch diese zunehmende Frustration liegen die Nerven zunehmend blank, erklärt Sozialpsychologin Barbara Krahé von der Universität Potsdam: „Ein ganz wesentliches Gefühl, das Aggression als Verhalten vorantreibt, ist der Ärger. Und Ärger entsteht dann, wenn wir nicht das tun können, was wir tun möchten. Wenn wir zum Beispiel in unseren täglichen Aktivitäten von außen sehr stark eingeschränkt sind. Wenn wir das Gefühl haben, die Kontrolle zu verlieren.“

Berufsgruppen mit Kund*innenkontakt sind dem besonders ausgesetzt, berichtet der rbb und verweist auch auf eine Erhebung der Medizinischen Hochschule Hannover. Diese belegt, dass rund 66 Prozent der Befragten sich selbst als reizbarer und knapp 40 Prozent sogar als wütender erleben.

Für all jene, die mit wütenden Mitmenschen konfrontiert sind, hat der Anti-Aggressionstrainer Merlin Faude einen Tipp: Deeskalation mit dem sogenannten WWW-Feedback: Wahrnehmung, Warten, Wunsch. „Im ersten Schritt erklärt man dem Gegenüber freundlich, aber bestimmt die eigene Wahrnehmung. Es tut mir leid, aber mir fällt auf, Sie haben die Maske gerade nicht auf. Im zweiten Schritt wartet man, auch wenn es nur ein bis zwei Sekunden sind. Das oder die andere hat so die Gelegenheit zu sagen: Es tut mir leid, ich habe das einfach vergessen. Maske wieder auf, Konflikt beendet. Wenn nicht, könnte man im dritten Schritt sagen: Es wäre mir wichtig für die Gesundheit aller Beteiligten, dass Sie die Maske wieder aufziehen. Wäre das in Ordnung?“ Der Wut-Coach rät allerdings dazu, andere nur anzusprechen, wenn beide Beteiligten eine Fluchtmöglichkeit haben. Sonst entstehe Spannung und der Konflikt könne eskalieren.

Weitere Informationen und weitere Tipps zum richtigen Verhalten im rbb „SUPER.MARKT“ am 19. April 2021, 20.15 Uhr im rbb oder rbb-online.de/supermarkt

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Veröffentlicht am

Repräsentative Studie zum Earth Day 2021: In puncto nachhaltige Ernährung hat Deutschland Aufholbedarf

19.04.2021 – 07:35

CLARK

Repräsentative Studie zum Earth Day 2021: In puncto nachhaltige Ernährung hat Deutschland Aufholbedarf


















Repräsentative Studie zum Earth Day 2021: In puncto nachhaltige Ernährung hat Deutschland Aufholbedarf
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Frankfurt (ots)

Anlässlich des Earth Day 2021, der in Deutschland unter dem Motto „Jeder Bissen zählt“ stattfindet, hat der digitale Versicherungsmanager CLARK eine repräsentative Studie zum Thema nachhaltige Ernährung durchgeführt. Diese zeigt: Wenn es um ressourcenschonende Ernährung geht, hat Deutschland großen Nachholbedarf. Während immerhin 60 Prozent der befragten Personen angeben, Lebensmittelverschwendung reduzieren zu wollen – zum Beispiel durch eine Einkaufsliste oder den Verzehr erst kürzlich abgelaufener Lebensmittel – gaben nur 23 Prozent an, beim Einkauf auf Bio-Siegel zu achten. Während Fleischkonsum und -Produktion erhebliche Auswirkungen auf Umwelt und Klima haben [1], ernähren sich deutschlandweit nur acht Prozent der Personen, die befragt wurden, vegetarisch und drei Prozent vegan – also gänzlich ohne Nahrungsmittel tierischen Ursprungs wie z.B. Milchprodukte, Honig oder Eier.

Nachhaltigkeit bei der Versicherungswahl

Auch wenn es im Bereich ressourcenschonende Ernährung Nachholbedarf gibt, sind die Befragten engagiert, ihren Alltag umweltschonend zu gestalten. So geben 64 Prozent der Teilnehmer:innen der CLARK-Studie an, Energiesparlampen zu nutzen. Weitere 55 Prozent recyceln und 19 Prozent fahren häufig Fahrrad statt das Auto zu nutzen. „Auch bei der Wahl von Versicherungen kann man auf Nachhaltigkeitsfaktoren achten“, erklärt Marco Adelt, COO und Co-Gründer von CLARK. Die meisten Versicherer weisen ihre Nachhaltigkeitsbemühungen bereits online aus. Es gibt sogar Versicherungsunternehmen, die komplett grün aufgestellt sind. „In jedem Fall sollte man sich kompetent und unabhängig beraten lassen, um die passende Versicherung für die eigenen (Umwelt-)Bedürfnisse zu finden“, so Adelt abschließend.

[1] https://www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/ernaehrung-konsum/fleisch

Hinweis zur Studie: Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 1008 Personen zwischen dem 20. und 25.01.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

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