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Weidel/Gauland: Forderung nach Ausgangssperre dokumentiert Versagen der Bundesregierung

22.03.2021 – 13:11

AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag

Weidel/Gauland: Forderung nach Ausgangssperre dokumentiert Versagen der Bundesregierung


















Berlin (ots)

Zum für heute geplanten Coronagipfel von Bund und Ländern teilen die Vorsitzenden der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Alice Weidel und Alexander Gauland, mit:

„Je offensichtlicher das Versagen der Bundesregierung beim Kampf gegen Corona wird, desto absurder werden die Forderungen zur Verschärfung der Maßnahmen. Wer jetzt ernsthaft nächtliche Ausgangssperren oder erneute Schulschließungen in die Diskussion bringt – und sei es nur, um mit der Drohung neuer Freiheitsbeschränkungen die Verlängerung der bereits bestehenden Grundrechtseinschränkungen durchzusetzen – der dokumentiert sein eigenes Scheitern.

Die jetzt geforderten Verschärfungen sind längst keine Reaktion mehr auf das Infektionsgeschehen, sondern Folge des Scheiterns der Corona-Politik der Bundesregierung. Für das Versagen der Regierung etwa beim Impfen dürfen die Bürger nicht länger pauschal in Lockdown-Geiselhaft genommen werden.

Statt das Land und seine Bürger mit Hilfe herbeigetesteter ‚Inzidenzwerte‘ wirtschaftlich zu strangulieren und in die kollektive Depression zu treiben, muss vom heutigen Coronagipfel das deutliche Signal ausgehen, den wirkungslosen Endlos-Lockdown zu beenden. Die Bundesregierung muss endlich ein Konzept vorlegen, um die Schulen wieder in den Normalbetrieb zurückzuführen und die Öffnung aller Geschäfte, Gaststätten und Hotels zu ermöglichen.

Statt den Lockdown und die Freiheitsbeschränkungen immer und immer wieder zu verlängern und zu verschärfen und damit die Schäden für die Bürger, den Mittelstand, sowie Kinder und Familien zu vergrößern, muss das Land jetzt unter Berücksichtigung des Schutzes der Risikogruppen in die Normalität zurückgeführt zu werden.“

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Das Erste, Freitag, 19. März 2021, 5.30 – 9.00 UhrGäste im ARD Morgenmagazin

18.03.2021 – 18:55

ARD Das Erste

Das Erste, Freitag, 19. März 2021, 5.30 – 9.00 Uhr
Gäste im ARD Morgenmagazin


















Köln (ots)

8.35 Uhr, Bodo Ramelow, Die Linke, Ministerpräsident Thüringen, Thema: Impfgipfel Berlin

Pressekontakt:

Weitere Informationen unter www.ard-morgenmagazin.de
Redaktion: Martin Hövel
WDR Kommunikation, kommunikation@wdr.de, Tel. 0221 220 7100
Agentur Ulrike Boldt, Tel. 0172 2439200

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DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin:Corona: Jedem Dritten gehen die Maßnahmen nicht weit genug

18.03.2021 – 23:55

ARD Das Erste

DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin:
Corona: Jedem Dritten gehen die Maßnahmen nicht weit genug


















Köln (ots)

Sperrfrist für Print, Online und elektronische Medien:

Donnerstag, 18. März 2021, 23.55 Uhr

Die Ergebnisse werden im ARD-Morgenmagazin am Freitag, 19. März 2021 ab 5.30 Uhr veröffentlicht.

Für Nachrichtenagenturen: Frei mit Übernahme des Sperrfristvermerks

Verwendung nur mit Quellenangabe „DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin“

Corona: Jedem Dritten gehen die Maßnahmen nicht weit genug

Vor dem Hintergrund erster Lockerungen und steigender Infektionszahlen ist Bewegung in die Bewertung der Corona-Maßnahmen gekommen. 38 Prozent der Befragten halten die geltenden Einschränkungen aktuell für angemessen. (-9 Prozentpunkte im Vergleich zu Anfang März). Deutlich gestiegen auf nun 32 Prozent (+12) ist die Zahl derer, denen die Einschränkungen nicht weit genug gehen. Jeder

Vierte (25 Prozent) empfindet die geltenden Maßnahmen zur Pandemieeindämmung als zu weitgehend (-5).

Kanzlerkandidat der Union: Mehrheit unterstützt Markus Söder

51 Prozent der Bundesbürger (-4 im Vergleich zu Anfang Januar) und 78 Prozent der Unions-Anhänger halten den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder für einen guten Unions-Kanzlerkandidaten. Für den CDU-Vorsitzenden Armin Laschet sprechen sich aktuell 22 Prozent (-5) der Wahlberechtigten und 30 Prozent der Unions-Anhänger aus.

Sonntagsfrage: Union fällt auf niedrigsten Wert seit März 2020

Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union aus CDU und CSU auf 29 Prozent der Wählerstimmen. Die Grünen wären mit 20 Prozent zweitstärkste Kraft. Für die SPD würden sich 17 Prozent entscheiden, für die AfD 11 Prozent. Die Linke käme auf 7 Prozent der Stimmen, die FDP auf 9 Prozent. Insgesamt käme die Regierungskoalition aus Union und SPD auf 46 Prozent der Stimmen.

Im Vergleich zum DeutschlandTrend vom 4. März 2021 verliert die Union vier Prozentpunkte und kommt damit auf den niedrigsten Wert seit März 2020. Die FDP gewinnt zwei Prozentpunkte, die SPD einen Prozentpunkt. Der Stimmenanteil für die Grünen und die AfD bleibt unverändert.

Studieninformation

Der DeutschlandTrend ist eine zufallsbasierte Telefon- und Onlinebefragung von Infratest dimap im Auftrag des ARD-Morgenmagazins. Befragt wurden vom 15. bis 17. März 1.207 Wahlberechtigte in Deutschland (787 Telefoninterviews und 420 Online-Interviews). Fehlende Werte zu 100 Prozent bedeuten: Weiß nicht / keine Angabe.

Die Fehlertoleranz liegt bei 2 (bei einem Anteilswert von 10 Prozent) bis 3 (bei einem Anteilswert von 50 Prozent) Prozentpunkten. Die vollständige Untersuchung kann telefonisch unter 0172 – 24 39 200 (Agentur Ulrike Boldt) angefordert werden.

Die Fragen im Wortlaut:

1. Sind aus Ihrer Sicht die geltenden Corona-Maßnahmen in Deutschland alles in allem angemessen, gehen sie zu weit oder gehen sie Ihnen nicht weit genug?
2. Als Kanzlerkandidaten der CDU/CSU zur Bundestagswahl im September sind verschiedene Politiker im Gespräch. Bitte geben Sie für jeden der folgenden Politiker an, ob er ein guter Kanzlerkandidat oder kein guter Kanzlerkandidat der Union wäre?
3. Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre? 

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Das Erste, Freitag, 19. März 2021, 5.30 – 9.00 UhrGäste im ARD Morgenmagazin

18.03.2021 – 18:55

ARD Das Erste

Das Erste, Freitag, 19. März 2021, 5.30 – 9.00 Uhr
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Köln (ots)

8.35 Uhr, Bodo Ramelow, Die Linke, Ministerpräsident Thüringen, Thema: Impfgipfel Berlin

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Drohnen für die Bundeswehr: Aktuelle Studie der Rosa-Luxemburg-StiftungHintergründe, Zusammenhänge und Grafiken zum Drohnenprogramm

18.03.2021 – 10:00

Rosa-Luxemburg-Stiftung

Drohnen für die Bundeswehr: Aktuelle Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Hintergründe, Zusammenhänge und Grafiken zum Drohnenprogramm


















Drohnen für die Bundeswehr: Aktuelle Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung / Hintergründe, Zusammenhänge und Grafiken zum Drohnenprogramm
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Berlin (ots)

Seit Jahren kritisieren Menschenrechtsorganisationen den Einsatz sogenannter Killerdrohnen, die ferngesteuert eingesetzt werden und töten können. Derzeit debattiert der Deutsche Bundestag die Beschaffung von Eurodrohnen. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung stellt heute ihre aktuelle Studie „Der lange Weg zur Drohnenmacht – Unbemannte Systeme bei der Bundeswehr“ von Matthias Monroy vor.

Die Bundeswehr streitet ab, die bewaffneten Drohnen zur gezielten Tötung von Menschen verwenden zu wollen. Dennoch geht Deutschland mit dieser Entwicklung einen weiteren Schritt zu einer europäischen Drohnenmacht. Über Bewaffnung, Exporte und Verwendung könnte es dann nur noch begrenzt mitbestimmen.

Als Übergangslösung war die Beschaffung der Kampfdrohne „Heron TP“ geplant, die mit einer speziellen Rakete ausgerüstet werden soll, um „chirurgische“ Angriffe im urbanen Raum zu ermöglichen. Die SPD stoppte die Anschaffung der Drohne kurzfristig mit Verweis darauf, dass keine Debatte zu dem Thema stattgefunden habe.

„In der deutschen Drohnen-Debatte liegen zwar viele Argumente schon lange auf dem Tisch, von einer breiten gesellschaftlichen Beteiligung kann aber nicht die Rede sein. Diese Studie zum deutschen Drohnenprogramm bietet eine systematische Grundlage für die notwendige breite gesellschaftliche Debatte über die Bewaffnung deutscher Kampfdrohnen“, sagt Norbert Schepers, Leiter des Bremer Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Die Studie des Drohnenexperten Matthias Monroy bündelt Informationen aus zahlreichen parlamentarischen Anfragen, von Besuchen bei Waffenmessen und Auslandsreisen zu Drohnenstandorten der Bundeswehr. Die Piktogramme der Grafikerin Johanna Hoffmann illustrieren anschaulich das deutsche Drohnenarsenal. Die Illustrationen stellen wir Ihnen gern für auf Anfrage zur Verfügung.

Matthias Monroy, Autor der Studie: „Die Studie zeigt auf, wie die schwarz-rote Bundesregierung Airbus zur Schlüsselindustrie für unbemannte Luftfahrzeuge aufgebaut hat. Der Rüstungskonzern ist nicht nur Hauptauftragnehmer für die israelischen ‚Zwischenlösungen‘ der Bundeswehr, er verdient auch an Drohnen zur Zieldarstellung, mit denen das Heer seine Raketen testet. In deutschen Airbus-Werken soll die ‚Eurodrohne‘ endmontiert werden. Die Firma wäre außerdem für die Entwicklung der Drohnenschwärme des ‚Zukünftigen Luftkampfsystems‘ zuständig, das die Regierung aus Deutschland, Frankreich und Spanien zusammen entwickeln wollen.“ Der Autor steht Ihnen für Ihre Nachfragen zur Verfügung.

Link zur Studie: https://www.rosalux.de/publikation/id/43899

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Jannine Hamilton
Presse / Rosa-Luxemburg-Stiftung
Straße der Pariser Kommune 8A / 10243 Berlin
E-Mail: jannine.hamilton@rosalux.org / presse@rosalux.de
Tel.: 030 44 31 04 79 / Mobil: 0173 60 96 10 3

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DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin:Corona: Jedem Dritten gehen die Maßnahmen nicht weit genug

18.03.2021 – 23:55

ARD Das Erste

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Corona: Jedem Dritten gehen die Maßnahmen nicht weit genug


















Köln (ots)

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Die Ergebnisse werden im ARD-Morgenmagazin am Freitag, 19. März 2021 ab 5.30 Uhr veröffentlicht.

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Corona: Jedem Dritten gehen die Maßnahmen nicht weit genug

Vor dem Hintergrund erster Lockerungen und steigender Infektionszahlen ist Bewegung in die Bewertung der Corona-Maßnahmen gekommen. 38 Prozent der Befragten halten die geltenden Einschränkungen aktuell für angemessen. (-9 Prozentpunkte im Vergleich zu Anfang März). Deutlich gestiegen auf nun 32 Prozent (+12) ist die Zahl derer, denen die Einschränkungen nicht weit genug gehen. Jeder

Vierte (25 Prozent) empfindet die geltenden Maßnahmen zur Pandemieeindämmung als zu weitgehend (-5).

Kanzlerkandidat der Union: Mehrheit unterstützt Markus Söder

51 Prozent der Bundesbürger (-4 im Vergleich zu Anfang Januar) und 78 Prozent der Unions-Anhänger halten den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder für einen guten Unions-Kanzlerkandidaten. Für den CDU-Vorsitzenden Armin Laschet sprechen sich aktuell 22 Prozent (-5) der Wahlberechtigten und 30 Prozent der Unions-Anhänger aus.

Sonntagsfrage: Union fällt auf niedrigsten Wert seit März 2020

Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union aus CDU und CSU auf 29 Prozent der Wählerstimmen. Die Grünen wären mit 20 Prozent zweitstärkste Kraft. Für die SPD würden sich 17 Prozent entscheiden, für die AfD 11 Prozent. Die Linke käme auf 7 Prozent der Stimmen, die FDP auf 9 Prozent. Insgesamt käme die Regierungskoalition aus Union und SPD auf 46 Prozent der Stimmen.

Im Vergleich zum DeutschlandTrend vom 4. März 2021 verliert die Union vier Prozentpunkte und kommt damit auf den niedrigsten Wert seit März 2020. Die FDP gewinnt zwei Prozentpunkte, die SPD einen Prozentpunkt. Der Stimmenanteil für die Grünen und die AfD bleibt unverändert.

Studieninformation

Der DeutschlandTrend ist eine zufallsbasierte Telefon- und Onlinebefragung von Infratest dimap im Auftrag des ARD-Morgenmagazins. Befragt wurden vom 15. bis 17. März 1.207 Wahlberechtigte in Deutschland (787 Telefoninterviews und 420 Online-Interviews). Fehlende Werte zu 100 Prozent bedeuten: Weiß nicht / keine Angabe.

Die Fehlertoleranz liegt bei 2 (bei einem Anteilswert von 10 Prozent) bis 3 (bei einem Anteilswert von 50 Prozent) Prozentpunkten. Die vollständige Untersuchung kann telefonisch unter 0172 – 24 39 200 (Agentur Ulrike Boldt) angefordert werden.

Die Fragen im Wortlaut:

1. Sind aus Ihrer Sicht die geltenden Corona-Maßnahmen in Deutschland alles in allem angemessen, gehen sie zu weit oder gehen sie Ihnen nicht weit genug?
2. Als Kanzlerkandidaten der CDU/CSU zur Bundestagswahl im September sind verschiedene Politiker im Gespräch. Bitte geben Sie für jeden der folgenden Politiker an, ob er ein guter Kanzlerkandidat oder kein guter Kanzlerkandidat der Union wäre?
3. Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre? 

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EU-Umweltministerrat tagt zu EU-Wiederaufbauplan – Deutsche Umwelthilfe fordert Bundesregierung zu kompletter Überarbeitung des deutschen Plans auf

18.03.2021 – 10:53

Deutsche Umwelthilfe e.V.

EU-Umweltministerrat tagt zu EU-Wiederaufbauplan – Deutsche Umwelthilfe fordert Bundesregierung zu kompletter Überarbeitung des deutschen Plans auf


















Berlin (ots)

-  Umweltministerinnen und -minister der EU beraten heute über nationale Wiederaufbaupläne der Mitgliedsstaaten 
-  Deutsche Umwelthilfe kritisiert: Deutscher Plan verfehlt Klimaschutz-Vorgaben der EU 
-  DUH fordert grundlegende Überarbeitung des deutschen Plans: Mehr Geld für Klimaschutz, Beteiligung der Öffentlichkeit bei Erstellung des Plans, effektives Monitoring der Klimaschutzwirkung 
-  DUH-Positionspapier legt detaillierte Vorschläge für mehr Klimaschutz im deutschen Plan vor  

Anlässlich des morgigen Treffens des EU-Umweltministerrates zum EU-Wiederaufbauplan fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) von der Bundesregierung eine grundlegende Überarbeitung ihres nationalen Corona-Wiederaufbauprogrammes. Der deutsche Entwurf ist ambitionslos und verpasst die Chance für eine nachhaltige Überwindung der Krise. Die DUH hat in einem neuen Positionspapier 14 konkrete Anforderungen an den deutschen Plan aufgestellt. Zentral dabei ist: Die Bundesregierung muss die 23 Milliarden Euro, die sie aus dem EU-Wiederaufbaufonds erhält, für zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen verwenden. Die DUH kritisiert außerdem, dass die Bundesregierung entgegen der Vorgabe der EU-Kommission keine öffentliche Konsultation durchgeführt hat.

DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner: „Es ist ein Erfolg der deutschen Ratspräsidentschaft und ein wichtiges Zeichen für europäische Solidarität, dass der EU-Wiederaufbaufonds eingerichtet wurde. Deutschland muss jetzt aber auch mit gutem Beispiel vorangehen und einen Plan vorlegen, der die klimapolitischen Möglichkeiten voll ausschöpft. Der aktuelle Entwurf, den die Regierung unter völligem Ausschluss der Öffentlichkeit entwickelt hat, wird diesem Anspruch nicht im Ansatz gerecht. Wenn alle Mitgliedsstaaten so ambitionslose Pläne vorlegen wie Deutschland, dann verpufft der grüne Wachstumsimpuls, den der Wiederaufbaufonds leisten soll. Wir fordern die Bundesregierung auf, sich zu einer grundlegenden Neufassung des Plans zu verpflichten.

Im aktuellen Entwurf sollen Mittel für den Klimaschutz aus dem deutschen Konjunkturpaket auch dem nationalen EU-Wiederaufbauplan angerechnet werden. Damit werden Mittel, die sowieso in den Klimaschutz geflossen wären, doppelt angerechnet. Trotz dieser Tricksereien verfehlt der deutsche Entwurf sogar den von der EU vorgeschriebenen Anteil von 37 Prozent an Klimaschutzausgaben.

Zudem sind in zahlreichen Sektoren Versäumnisse erkennbar: Biodiversität und Kreislaufwirtschaft spielen keine Rolle, die energetische Gebäudesanierung wird nicht neu ausgerichtet, obwohl Deutschland seine eigenen Klimaziele im Gebäudebereich nicht einhält. Im Verkehrssektor wurden mit dem Flottenerneuerungsprogramm für schwere Nutzfahrzeuge und der Kaufprämie für Plug-In-Hybridautos sogar klimaschädliche Maßnahmen aufgenommen. Auch zum Monitoring der Klimaschutzwirkung der Maßnahmen findet sich kein Wort im Wiederaufbauplan. Das Do-No-Significant-Harm-Prinzip, eine wichtige Vorgabe der EU-Kommission, wird nicht einmal erwähnt.

Der Aufbauplan bietet die Chance für einen Neustart der Wirtschaft in Richtung Klimaneutralität, aber auch die Gefahr einer massiven Fehlsteuerung. Jegliche klimaschädlichen Ausgaben müssen daher aus dem Plan gestrichen werden. Die EU-Mittel sollten stattdessen genutzt werden, um wichtige klimapolitische Baustellen wie die energetische Sanierung von Gebäuden und den Einbau von Wärmepumpen endlich ernsthaft anzugehen. Dies hätte bundesweit eine große Chance für einen ökologischen Aufschwung. Denn eins ist klar: Ein anhaltender wirtschaftlicher Aufschwung kann sich nur dann einstellen, wenn auch die Klimakrise bewältigt wird„, so Constantin Zerger, DUH-Bereichsleiter Energie- und Klimaschutz.

Hintergrund:

Der EU-Wiederaufbaufonds stellt zusammen mit dem neuen EU-Haushalt das größte Konjunkturpaket dar, das Europa je auf die Beine gestellt hat. Deutschland erhält aus dem Programm 23 Milliarden Euro in direkten Zuschüssen, die bis 2026 ausgezahlt werden. Dafür muss mit dem Deutschen Aufbau und Resilienzplan (DARP) ein nationaler Plan vorgelegt werden, der unter anderem mindestens 37 Prozent der Gelder für Klimaschutzmaßnahmen veranschlagt. Die Umsetzung des Plans soll dann halbjährlich entlang noch zu definierender Ziele und Indikatoren überprüft werden.

Insgesamt unterliegt der zu erstellende Plan dem Do-No-Significant-Harm-Prinzip, das bedeutet: Kein Bestandteil des Plans darf klima- und umweltpolitische Ziele untergraben. Neben neuen Investitions- und Förderprogrammen sollen Strukturreformen entlang der Empfehlungen der Kommission im Rahmen des europäischen Semesters einen wesentlichen Bestandteil des Plans darstellen.

Die Bundesregierung ist verpflichtet, bis Ende April 2021 einen finalen Entwurf des Plans bei der Kommission einzureichen, die diesen dann umfangreich bewertet und Nachbesserungen fordern kann.

Links:

-  Hier finden Sie das Positionspapier: http://l.duh.de/p210318
-  Länderbericht Deutschland des Projekts "Green Recovery Tracker" verfügbar unter: https://ots.de/aMmvcX
-  DARP-Entwurf vom 15.12.2020: https://ots.de/y18XE6 

Pressekontakt:

Matthias Walter, Marlen Bachmann, Thomas Grafe
030 2400867-20, presse@duh.de

www.duh.de, www.twitter.com/umwelthilfe,
www.facebook.com/umwelthilfe, www.instagram.com/umwelthilfe

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Das Erste, Freitag, 19. März 2021, 5.30 – 9.00 UhrGäste im ARD Morgenmagazin

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18.03.2021 – 23:55

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Corona: Jedem Dritten gehen die Maßnahmen nicht weit genug

Vor dem Hintergrund erster Lockerungen und steigender Infektionszahlen ist Bewegung in die Bewertung der Corona-Maßnahmen gekommen. 38 Prozent der Befragten halten die geltenden Einschränkungen aktuell für angemessen. (-9 Prozentpunkte im Vergleich zu Anfang März). Deutlich gestiegen auf nun 32 Prozent (+12) ist die Zahl derer, denen die Einschränkungen nicht weit genug gehen. Jeder

Vierte (25 Prozent) empfindet die geltenden Maßnahmen zur Pandemieeindämmung als zu weitgehend (-5).

Kanzlerkandidat der Union: Mehrheit unterstützt Markus Söder

51 Prozent der Bundesbürger (-4 im Vergleich zu Anfang Januar) und 78 Prozent der Unions-Anhänger halten den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder für einen guten Unions-Kanzlerkandidaten. Für den CDU-Vorsitzenden Armin Laschet sprechen sich aktuell 22 Prozent (-5) der Wahlberechtigten und 30 Prozent der Unions-Anhänger aus.

Sonntagsfrage: Union fällt auf niedrigsten Wert seit März 2020

Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union aus CDU und CSU auf 29 Prozent der Wählerstimmen. Die Grünen wären mit 20 Prozent zweitstärkste Kraft. Für die SPD würden sich 17 Prozent entscheiden, für die AfD 11 Prozent. Die Linke käme auf 7 Prozent der Stimmen, die FDP auf 9 Prozent. Insgesamt käme die Regierungskoalition aus Union und SPD auf 46 Prozent der Stimmen.

Im Vergleich zum DeutschlandTrend vom 4. März 2021 verliert die Union vier Prozentpunkte und kommt damit auf den niedrigsten Wert seit März 2020. Die FDP gewinnt zwei Prozentpunkte, die SPD einen Prozentpunkt. Der Stimmenanteil für die Grünen und die AfD bleibt unverändert.

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Der DeutschlandTrend ist eine zufallsbasierte Telefon- und Onlinebefragung von Infratest dimap im Auftrag des ARD-Morgenmagazins. Befragt wurden vom 15. bis 17. März 1.207 Wahlberechtigte in Deutschland (787 Telefoninterviews und 420 Online-Interviews). Fehlende Werte zu 100 Prozent bedeuten: Weiß nicht / keine Angabe.

Die Fehlertoleranz liegt bei 2 (bei einem Anteilswert von 10 Prozent) bis 3 (bei einem Anteilswert von 50 Prozent) Prozentpunkten. Die vollständige Untersuchung kann telefonisch unter 0172 – 24 39 200 (Agentur Ulrike Boldt) angefordert werden.

Die Fragen im Wortlaut:

1. Sind aus Ihrer Sicht die geltenden Corona-Maßnahmen in Deutschland alles in allem angemessen, gehen sie zu weit oder gehen sie Ihnen nicht weit genug?
2. Als Kanzlerkandidaten der CDU/CSU zur Bundestagswahl im September sind verschiedene Politiker im Gespräch. Bitte geben Sie für jeden der folgenden Politiker an, ob er ein guter Kanzlerkandidat oder kein guter Kanzlerkandidat der Union wäre?
3. Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre? 

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EU-Umweltministerrat tagt zu EU-Wiederaufbauplan – Deutsche Umwelthilfe fordert Bundesregierung zu kompletter Überarbeitung des deutschen Plans auf

18.03.2021 – 10:53

Deutsche Umwelthilfe e.V.

EU-Umweltministerrat tagt zu EU-Wiederaufbauplan – Deutsche Umwelthilfe fordert Bundesregierung zu kompletter Überarbeitung des deutschen Plans auf


















Berlin (ots)

-  Umweltministerinnen und -minister der EU beraten heute über nationale Wiederaufbaupläne der Mitgliedsstaaten 
-  Deutsche Umwelthilfe kritisiert: Deutscher Plan verfehlt Klimaschutz-Vorgaben der EU 
-  DUH fordert grundlegende Überarbeitung des deutschen Plans: Mehr Geld für Klimaschutz, Beteiligung der Öffentlichkeit bei Erstellung des Plans, effektives Monitoring der Klimaschutzwirkung 
-  DUH-Positionspapier legt detaillierte Vorschläge für mehr Klimaschutz im deutschen Plan vor  

Anlässlich des morgigen Treffens des EU-Umweltministerrates zum EU-Wiederaufbauplan fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) von der Bundesregierung eine grundlegende Überarbeitung ihres nationalen Corona-Wiederaufbauprogrammes. Der deutsche Entwurf ist ambitionslos und verpasst die Chance für eine nachhaltige Überwindung der Krise. Die DUH hat in einem neuen Positionspapier 14 konkrete Anforderungen an den deutschen Plan aufgestellt. Zentral dabei ist: Die Bundesregierung muss die 23 Milliarden Euro, die sie aus dem EU-Wiederaufbaufonds erhält, für zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen verwenden. Die DUH kritisiert außerdem, dass die Bundesregierung entgegen der Vorgabe der EU-Kommission keine öffentliche Konsultation durchgeführt hat.

DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner: „Es ist ein Erfolg der deutschen Ratspräsidentschaft und ein wichtiges Zeichen für europäische Solidarität, dass der EU-Wiederaufbaufonds eingerichtet wurde. Deutschland muss jetzt aber auch mit gutem Beispiel vorangehen und einen Plan vorlegen, der die klimapolitischen Möglichkeiten voll ausschöpft. Der aktuelle Entwurf, den die Regierung unter völligem Ausschluss der Öffentlichkeit entwickelt hat, wird diesem Anspruch nicht im Ansatz gerecht. Wenn alle Mitgliedsstaaten so ambitionslose Pläne vorlegen wie Deutschland, dann verpufft der grüne Wachstumsimpuls, den der Wiederaufbaufonds leisten soll. Wir fordern die Bundesregierung auf, sich zu einer grundlegenden Neufassung des Plans zu verpflichten.

Im aktuellen Entwurf sollen Mittel für den Klimaschutz aus dem deutschen Konjunkturpaket auch dem nationalen EU-Wiederaufbauplan angerechnet werden. Damit werden Mittel, die sowieso in den Klimaschutz geflossen wären, doppelt angerechnet. Trotz dieser Tricksereien verfehlt der deutsche Entwurf sogar den von der EU vorgeschriebenen Anteil von 37 Prozent an Klimaschutzausgaben.

Zudem sind in zahlreichen Sektoren Versäumnisse erkennbar: Biodiversität und Kreislaufwirtschaft spielen keine Rolle, die energetische Gebäudesanierung wird nicht neu ausgerichtet, obwohl Deutschland seine eigenen Klimaziele im Gebäudebereich nicht einhält. Im Verkehrssektor wurden mit dem Flottenerneuerungsprogramm für schwere Nutzfahrzeuge und der Kaufprämie für Plug-In-Hybridautos sogar klimaschädliche Maßnahmen aufgenommen. Auch zum Monitoring der Klimaschutzwirkung der Maßnahmen findet sich kein Wort im Wiederaufbauplan. Das Do-No-Significant-Harm-Prinzip, eine wichtige Vorgabe der EU-Kommission, wird nicht einmal erwähnt.

Der Aufbauplan bietet die Chance für einen Neustart der Wirtschaft in Richtung Klimaneutralität, aber auch die Gefahr einer massiven Fehlsteuerung. Jegliche klimaschädlichen Ausgaben müssen daher aus dem Plan gestrichen werden. Die EU-Mittel sollten stattdessen genutzt werden, um wichtige klimapolitische Baustellen wie die energetische Sanierung von Gebäuden und den Einbau von Wärmepumpen endlich ernsthaft anzugehen. Dies hätte bundesweit eine große Chance für einen ökologischen Aufschwung. Denn eins ist klar: Ein anhaltender wirtschaftlicher Aufschwung kann sich nur dann einstellen, wenn auch die Klimakrise bewältigt wird„, so Constantin Zerger, DUH-Bereichsleiter Energie- und Klimaschutz.

Hintergrund:

Der EU-Wiederaufbaufonds stellt zusammen mit dem neuen EU-Haushalt das größte Konjunkturpaket dar, das Europa je auf die Beine gestellt hat. Deutschland erhält aus dem Programm 23 Milliarden Euro in direkten Zuschüssen, die bis 2026 ausgezahlt werden. Dafür muss mit dem Deutschen Aufbau und Resilienzplan (DARP) ein nationaler Plan vorgelegt werden, der unter anderem mindestens 37 Prozent der Gelder für Klimaschutzmaßnahmen veranschlagt. Die Umsetzung des Plans soll dann halbjährlich entlang noch zu definierender Ziele und Indikatoren überprüft werden.

Insgesamt unterliegt der zu erstellende Plan dem Do-No-Significant-Harm-Prinzip, das bedeutet: Kein Bestandteil des Plans darf klima- und umweltpolitische Ziele untergraben. Neben neuen Investitions- und Förderprogrammen sollen Strukturreformen entlang der Empfehlungen der Kommission im Rahmen des europäischen Semesters einen wesentlichen Bestandteil des Plans darstellen.

Die Bundesregierung ist verpflichtet, bis Ende April 2021 einen finalen Entwurf des Plans bei der Kommission einzureichen, die diesen dann umfangreich bewertet und Nachbesserungen fordern kann.

Links:

-  Hier finden Sie das Positionspapier: http://l.duh.de/p210318
-  Länderbericht Deutschland des Projekts "Green Recovery Tracker" verfügbar unter: https://ots.de/aMmvcX
-  DARP-Entwurf vom 15.12.2020: https://ots.de/y18XE6 

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Matthias Walter, Marlen Bachmann, Thomas Grafe
030 2400867-20, presse@duh.de

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