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Bangladesch: Verheerendes Feuer in Rohingya-CampNothilfe und Schutz der Geflüchteten dringend erforderlich

24.03.2021 – 10:58

Aktion gegen den Hunger gGmbH

Bangladesch: Verheerendes Feuer in Rohingya-Camp
Nothilfe und Schutz der Geflüchteten dringend erforderlich


















Berlin (ots)

Nach dem Großbrand im Rohingya-Camp in Cox’s Bazar in Bangladesch ist die Lage für die Geflüchteten dramatisch. Mindestens 15 Menschen kamen in den Flammen ums Leben, Hunderte wurden verletzt. Mehr als 45.000 Frauen, Männer und Kinder wurden obdachlos. Teams von Aktion gegen den Hunger sind vor Ort und leisten Nothilfe.

Die Versorgung mit sauberem Wasser und warmen Mahlzeiten sowie die Bereitstellung von sanitären Einrichtungen und Hygienekits hat oberste Priorität. Die Helferinnen und Helfer von Aktion gegen den Hunger vor Ort reagieren umgehend. Derzeit verteilen sie zweimal täglich 6.000 warme Mahlzeiten durch Gemeinschaftsküchen und stellen zehntausende Hygienesets bereit. Zudem unterstützen sie den Aufbau von Notunterkünften.

Nach fast vier Jahren in überfüllten Lagern ist die Situation von hunderttausenden Geflüchteten in den Rohingya-Camps prekärer und unsicherer denn je. Bereits im Januar zerstörte ein schweres Feuer mehr als 500 Unterkünfte. Etwa 3.500 Menschen wurden obdachlos. Aktion gegen den Hunger zeigt sich auch besorgt über seelische Verfassung und die anhaltenden Traumata der Geflüchteten. Speziell ausgebildete Teams leisten psychologische Erste Hilfe für die Betroffenen.

„Die aktuelle Notsituation ist ein weiteres tragisches Kapitel über das Leid, das die Rohingya seit der Vertreibung aus Myanmar erdulden müssen. Neben der jetzt umgehend erforderlichen Nothilfe ist es entscheidend, dass die internationale Gemeinschaft sich für eine menschenwürdige, sichere und nachhaltige Lösung einsetzt, die auf die Bedürfnisse der Rohingya eingeht“, sagt Rebecca Zorn, stellvertretende Landesdirektorin von Aktion gegen den Hunger.

Hinweis an die Redaktionen: Rebecca Zorn und Mahmud Patwary von Aktion gegen den Hunger in Bangladesch stehen für Interviews zur Verfügung.

Über Aktion gegen den Hunger

Aktion gegen den Hunger ist eine humanitäre und entwicklungspolitische Hilfsorganisation, die weltweit in 50 Ländern und Regionen aktiv ist und über 17 Millionen Menschen unterstützt. Seit mehr als 40 Jahren kämpft Aktion gegen den Hunger gegen Mangelernährung, schafft Zugang zu sauberem Wasser und gesundheitlicher Versorgung. 8.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten Nothilfe und unterstützen Menschen beim Aufbau nachhaltiger Lebensgrundlagen.

Pressekontakt:

Vassilios Saroglou
Tel. 030 – 279 099 776
E-Mail presse@aktiongegendenhunger.de
Website www.aktiongegendenhunger.de

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Bangladesch: Verheerendes Feuer in Rohingya-CampNothilfe und Schutz der Geflüchteten dringend erforderlich

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Bangladesch: Verheerendes Feuer in Rohingya-Camp
Nothilfe und Schutz der Geflüchteten dringend erforderlich


















Berlin (ots)

Nach dem Großbrand im Rohingya-Camp in Cox’s Bazar in Bangladesch ist die Lage für die Geflüchteten dramatisch. Mindestens 15 Menschen kamen in den Flammen ums Leben, Hunderte wurden verletzt. Mehr als 45.000 Frauen, Männer und Kinder wurden obdachlos. Teams von Aktion gegen den Hunger sind vor Ort und leisten Nothilfe.

Die Versorgung mit sauberem Wasser und warmen Mahlzeiten sowie die Bereitstellung von sanitären Einrichtungen und Hygienekits hat oberste Priorität. Die Helferinnen und Helfer von Aktion gegen den Hunger vor Ort reagieren umgehend. Derzeit verteilen sie zweimal täglich 6.000 warme Mahlzeiten durch Gemeinschaftsküchen und stellen zehntausende Hygienesets bereit. Zudem unterstützen sie den Aufbau von Notunterkünften.

Nach fast vier Jahren in überfüllten Lagern ist die Situation von hunderttausenden Geflüchteten in den Rohingya-Camps prekärer und unsicherer denn je. Bereits im Januar zerstörte ein schweres Feuer mehr als 500 Unterkünfte. Etwa 3.500 Menschen wurden obdachlos. Aktion gegen den Hunger zeigt sich auch besorgt über seelische Verfassung und die anhaltenden Traumata der Geflüchteten. Speziell ausgebildete Teams leisten psychologische Erste Hilfe für die Betroffenen.

„Die aktuelle Notsituation ist ein weiteres tragisches Kapitel über das Leid, das die Rohingya seit der Vertreibung aus Myanmar erdulden müssen. Neben der jetzt umgehend erforderlichen Nothilfe ist es entscheidend, dass die internationale Gemeinschaft sich für eine menschenwürdige, sichere und nachhaltige Lösung einsetzt, die auf die Bedürfnisse der Rohingya eingeht“, sagt Rebecca Zorn, stellvertretende Landesdirektorin von Aktion gegen den Hunger.

Hinweis an die Redaktionen: Rebecca Zorn und Mahmud Patwary von Aktion gegen den Hunger in Bangladesch stehen für Interviews zur Verfügung.

Über Aktion gegen den Hunger

Aktion gegen den Hunger ist eine humanitäre und entwicklungspolitische Hilfsorganisation, die weltweit in 50 Ländern und Regionen aktiv ist und über 17 Millionen Menschen unterstützt. Seit mehr als 40 Jahren kämpft Aktion gegen den Hunger gegen Mangelernährung, schafft Zugang zu sauberem Wasser und gesundheitlicher Versorgung. 8.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten Nothilfe und unterstützen Menschen beim Aufbau nachhaltiger Lebensgrundlagen.

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CARE: Luftangriffe zerstören Warenhaus mit lebenswichtigen Hilfsgütern im Nordwesten von SyrienKrankenhaus bei Aleppo von Artillerie-Angriffen schwer beschädigt

23.03.2021 – 13:43

CARE Deutschland e.V.

CARE: Luftangriffe zerstören Warenhaus mit lebenswichtigen Hilfsgütern im Nordwesten von Syrien
Krankenhaus bei Aleppo von Artillerie-Angriffen schwer beschädigt


















Bonn (ots)

Die Hilfsorganisation CARE ist bestürzt über jüngste Luftangriffe in Syrien. Am vergangenen Sonntag zerstörten mehrere schwere Luftangriffe in Nord-Idlib ein Warenhaus mit lebenswichtigen Hilfsgütern. Bei dem Angriff auf das Warenhaus, das auch von CARE unterstützt wird, wurden Hilfsgüter für fast 25.000 Menschen zerstört, darunter Hygieneartikel für vertriebene Familien. Einige Stunden zuvor hatten bereits drei Artillerie-Angriffe das Al-Atareb Surgical Hospital im Westen von Aleppo schwer beschädigt. Infolgedessen musste das Krankenhaus geschlossen werden. Sechs Menschen kamen ums Leben, darunter auch ein Kind.

Sherine Ibrahim, CARE-Länderdirektorin in der Türkei:

„Ein Jahrzehnt des Kriegs hat den Menschen alles genommen und sie haben keinen Zufluchtsort mehr. Trotzdem werden sie weiter beschossen und bombardiert. Diese wahllosen Angriffe auf Zivilisten und die zivile Infrastruktur sind ungeheure Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht und müssen aufhören. CARE fordert daher alle Konfliktparteien dazu auf, alles zu unternehmen, um die Zivilbevölkerung zu schützen.“

Die Luftangriffe in Nord-Idlib ereigneten sich in einem Gebiet, das als Transportweg für humanitäre Hilfsgüter genutzt wird und allgemein als sicher gilt. Seit sechs Jahren ist dies der erste Luftangriff dort. Die Angriffe haben zur kompletten Einstellung der Hilfslieferungen an zehntausende Menschen in Not geführt. Eine katastrophale Situation, schließlich war die syrische Bevölkerung selten so dringend auf Hilfe angewiesen wie aktuell. Die angespannte finanzielle Unterstützung für Syrien spitzt die Lage weiter zu.

CARE verurteilt die Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur aufs Schärfste. Angesichts der Verschlechterung der humanitären Lage in den letzten Monaten ist es unerlässlich, das humanitäre Völkerrecht einzuhalten und humanitäre Helferinnen und Helfer sowie humanitäre Aktivitäten zu schützen. Zudem muss ein dauerhafter und ungehinderter Zugang zu Millionen notleidenden Menschen im Nordwesten von Syrien gewährleistet sein.

Unterstützen Sie die CARE-Hilfe in Syrien mit Ihrer Spende:

Sparkasse KölnBonn

IBAN: DE93 3705 0198 0000 0440 40

BIC: COLSDE33

care.de/spenden

Pressekontakt:

Rückfragen bitte an:
CARE Deutschland e.V.
Stefan Brand
Tel.: +49 (0) 228 975 63 -42
Mobil: +49 (0) 170 74 48 600
E-Mail: brand@care.de

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Trotz Coronakrise im eigenen Land: Mehrheit der Deutschen solidarisch mit Menschen in ärmeren Ländern

23.03.2021 – 14:00

Deutsche Welthungerhilfe e.V.

Trotz Coronakrise im eigenen Land: Mehrheit der Deutschen solidarisch mit Menschen in ärmeren Ländern


















Bonn/Berlin (ots)

Die Welthungerhilfe ermutigt die Bundesregierung vor dem Kabinettsbeschluss zum Bundeshaushalt am Mittwoch, die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe für die kommenden Jahre weiterhin auf hohem Niveau zu halten. Nur so wird Deutschland seiner globalen Verantwortung sowie den großen Herausforderungen von Corona-Pandemie, Klimakrise und Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) gerecht. Auch eine Mehrheit von Bundesbürger*innen befürwortet nach einer aktuellen Umfrage Kontinuität bei der Solidarität mit und Verantwortung für Menschen in armen Ländern.

„Die Corona-Pandemie hat viele Entwicklungserfolge zunichte gemacht. Extreme Armut und Hunger sind wieder auf dem Vormarsch. In vielen Ländern mutiert Corona zum Hungervirus. Die Schulschließungen in vielen Ländern hat gravierende Folgen auf die Bildungslage einer ganzen Generation“, sagt Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe. „Corona zeigt der Welt wie unter einem Brennglas auf, dass wir die globalen Herausforderungen nur gemeinsam meistern oder gar nicht. Die Bundesregierung muss daher den bisherigen Aufwärtstrend beibehalten und weiterhin zusätzliche Gelder zur Verfügung stellen“, so Mogge weiter.

Eine Mehrheit der Bürger*innen in Deutschland lehnt eine Kürzung der Mittel für Entwicklungszusammenarbeit ab, wie eine repräsentative Allensbach-Befragung im Auftrag der Welthungerhilfe zeigt. Drei von vier Befragten befürworten ausdrücklich, dass Deutschland Hilfe für ärmere Länder leistet. Auf die Frage, ob und wie Deutschland angesichts der Corona-Pandemie seine Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit verändern sollte, plädieren mehr Bürger*innen dafür, die Budgets auszuweiten (29 %) oder beizubehalten (40 %) als zu kürzen (23 %).

Für globale Solidarität ist auch Neuverschuldung kein Tabu: Rund die Hälfte der Bevölkerung befürwortet ausdrücklich, dass von den schuldenfinanzierten Corona-Hilfsgeldern auch ein Teil an ärmere Länder z.B. in Afrika geflossen ist. Nur 26 % finden das nicht gut. Für die Umfrage hat das Institut für Demoskopie Allensbach zwischen dem 4. und 17. Februar 2021 1.082 repräsentativ ausgewählte Bürger*innen befragt.

Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe, steht für Interviews zur Verfügung.

Weitere Informationen sowie Umfrage-Grafiken zur kostenfreien Nutzung finden Sie unter www.welthungerhilfe.de/presse

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie kämpft für „Zero Hunger bis 2030“. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 9.830 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 3,95 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.

Pressekontakt:

Herausgeber:
Deutsche Welthungerhilfe e. V.

Ansprechpartner:
Simone Pott
Pressesprecherin
Telefon 0228-2288-132
Mobil 0172-2525962
simone.pott@welthungerhilfe.de

Assistenz: Catherine Briones
Telefon 0228-2288-640
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Trotz Coronakrise im eigenen Land: Mehrheit der Deutschen solidarisch mit Menschen in ärmeren Ländern

23.03.2021 – 14:00

Deutsche Welthungerhilfe e.V.

Trotz Coronakrise im eigenen Land: Mehrheit der Deutschen solidarisch mit Menschen in ärmeren Ländern


















Bonn/Berlin (ots)

Die Welthungerhilfe ermutigt die Bundesregierung vor dem Kabinettsbeschluss zum Bundeshaushalt am Mittwoch, die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe für die kommenden Jahre weiterhin auf hohem Niveau zu halten. Nur so wird Deutschland seiner globalen Verantwortung sowie den großen Herausforderungen von Corona-Pandemie, Klimakrise und Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) gerecht. Auch eine Mehrheit von Bundesbürger*innen befürwortet nach einer aktuellen Umfrage Kontinuität bei der Solidarität mit und Verantwortung für Menschen in armen Ländern.

„Die Corona-Pandemie hat viele Entwicklungserfolge zunichte gemacht. Extreme Armut und Hunger sind wieder auf dem Vormarsch. In vielen Ländern mutiert Corona zum Hungervirus. Die Schulschließungen in vielen Ländern hat gravierende Folgen auf die Bildungslage einer ganzen Generation“, sagt Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe. „Corona zeigt der Welt wie unter einem Brennglas auf, dass wir die globalen Herausforderungen nur gemeinsam meistern oder gar nicht. Die Bundesregierung muss daher den bisherigen Aufwärtstrend beibehalten und weiterhin zusätzliche Gelder zur Verfügung stellen“, so Mogge weiter.

Eine Mehrheit der Bürger*innen in Deutschland lehnt eine Kürzung der Mittel für Entwicklungszusammenarbeit ab, wie eine repräsentative Allensbach-Befragung im Auftrag der Welthungerhilfe zeigt. Drei von vier Befragten befürworten ausdrücklich, dass Deutschland Hilfe für ärmere Länder leistet. Auf die Frage, ob und wie Deutschland angesichts der Corona-Pandemie seine Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit verändern sollte, plädieren mehr Bürger*innen dafür, die Budgets auszuweiten (29 %) oder beizubehalten (40 %) als zu kürzen (23 %).

Für globale Solidarität ist auch Neuverschuldung kein Tabu: Rund die Hälfte der Bevölkerung befürwortet ausdrücklich, dass von den schuldenfinanzierten Corona-Hilfsgeldern auch ein Teil an ärmere Länder z.B. in Afrika geflossen ist. Nur 26 % finden das nicht gut. Für die Umfrage hat das Institut für Demoskopie Allensbach zwischen dem 4. und 17. Februar 2021 1.082 repräsentativ ausgewählte Bürger*innen befragt.

Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe, steht für Interviews zur Verfügung.

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Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie kämpft für „Zero Hunger bis 2030“. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 9.830 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 3,95 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.

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Vergessene Krise Burkina Faso: Corona-Pandemie verstärkt die am schnellsten wachsende Flüchtlingskrise der Welt

18.03.2021 – 04:30

SOS-Kinderdörfer weltweit

Vergessene Krise Burkina Faso: Corona-Pandemie verstärkt die am schnellsten wachsende Flüchtlingskrise der Welt


















Vergessene Krise Burkina Faso: Corona-Pandemie verstärkt die am schnellsten wachsende Flüchtlingskrise der Welt
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Ouagadougou (ots)

In Burkina Faso wächst die Zahl der Geflüchteten nach Angaben der SOS-Kinderdörfer schneller als in irgendeinem anderen Land der Welt. Inzwischen leben dort über eine Million Binnengeflüchtete – bei 20 Millionen Einwohnern. Im Vergleich dazu waren es noch im Januar 2019 weniger als 50.000 Vertriebene im eigenen Land. „Besonders besorgniserregend ist, dass 60 Prozent der Betroffenen Kinder sind. Ihre Situation ist höchst alarmierend: Viele sind unterernährt und von Hunger bedroht. Es fehlt ihnen an medizinischer Versorgung und Schutz. Sie sind in permanenter Gefahr, Opfer von psychischer und physischer Gewalt und sexuellem Missbrauch zu werden oder als Arbeitskräfte ausgebeutet zu werden“, sagt Maurice Some, Leiter der Hilfsorganisation in Burkina Faso.

Hauptursache für Not und Flucht seien die zunehmenden Terrorattacken durch Dschihadisten und andere Gruppierungen, die immer wieder Dörfer, Marktplätze oder sogar Schulen brutal überfallen. „2500 Schulen im Land mussten aus Sicherheitsgründen geschlossen werden. Zahlreichen Kindern wird dadurch der Zugang zu Bildung verwehrt“, sagt Some. Außerdem sei das Land besonders hart vom Klimawandel betroffen. Zunehmende Trockenheit führe zu einer Ausbreitung der Wüste in der Sahelzone, was Lebensmittelknappheit und Konflikte zwischen Ackerbau betreibenden Farmern und Viehbesitzern nach sich ziehe. Fast drei Millionen Menschen sind akut von Lebensmittelunsicherheit bedroht. Die Corona-Pandemie habe die wirtschaftliche Krise zusätzlich verschlimmert, Preise seien in die Höhe gegangen, auch werde es durch die Isolierung immer schwieriger, die notleidenden Kinder zu erreichen.

Maurice Some sagt: „Die Kinder brauchen dringend Unterstützung: Sie müssen Zugang zu Nahrung, Medizin, psychologischer Hilfe und Bildung bekommen. Sie brauchen Schutz gegen Gewalt und Ausbeutung.“

Die SOS-Kinderdörfer haben ein Nothilfeprogramm in der besonders betroffenen Region Centre-Nord gestartet und unterstützen dort 646 Kinder und ihre Familien.

Von der Weltbevölkerung vergessen, aber nicht vom Virus: In zahlreichen Staaten kämpfen Kinder und Familien seit Jahren ums Überleben – im Schatten der Öffentlichkeit und zum großen Teil abgeschnitten von wirkungsvoller Hilfe. Die SOS-Kinderdörfer berichten in dieser Serie über die aktuelle Situation in Konfliktländern, in denen die Corona-Pandemie die ohnehin katastrophale Lage dramatisch zuspitzt. Über „Vergessene Krisen“ in der Ukraine, Mexiko, Venezuela, Zentralafrika, Madagaskar, Syrien, dem Jemen, Niger, Burkina Faso und Bangladesch.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Boris Breyer
Stellvertretender Pressesprecher
SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 089/179 14-287
E-Mail: boris.breyer@sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de

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Stellvertretender Pressesprecher
SOS-Kinderdörfer weltweit
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Ohne Impfgerechtigkeit kein Ende der PandemieCorona mutiert zum Hungervirus in armen Ländern

08.03.2021 – 10:00

Deutsche Welthungerhilfe e.V.

Ohne Impfgerechtigkeit kein Ende der Pandemie
Corona mutiert zum Hungervirus in armen Ländern


















Bonn/Berlin (ots)

Vor der anstehenden Tagung des WTO-TRIPS-Rates am 10. März warnt die Welthungerhilfe, dass Corona immer rascher zu einem Hungervirus in armen Ländern mutiert und so Entwicklungserfolge der letzten Jahrzehnte zunichtemacht. Zu Beginn der Pandemie hatte die internationale Gemeinschaft zugesagt, vorhandene Impfstoffe weltweit gerecht zu verteilen. Nach mehr als einem Jahr von Lockdowns sowie Millionen Infizierter und Toter ist von diesem Versprechen wenig übrig. Während sich die reichen Länder die Mehrheit der verfügbaren Impfdosen durch Verträge gesichert haben, sind viele ärmere Länder weitgehend leer ausgegangen, viele davon in Afrika. Zwar hat die Impfallianz COVAX damit begonnen, gerade diese Länder mit Impfstoffen zu versorgen, doch das Tempo ist zu langsam. Daher sollte jetzt über die vorübergehende Aussetzung der Patente für Corona-Impfstoffe entschieden werden. So könnte die globale Impfstoffproduktion an zusätzlichen Standorten weltweit zügig ausgebaut werden.

„Die EU und Deutschland sollten gemeinsam mit rund 100 weiteren Staaten für die vorübergehende Aussetzung der Patente für Corona-Impfstoffe auf Antrag von Indien und Südafrika stimmen. Für viele Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern bedeutet eine rasche Impfung auch Schutz vor einem noch dramatischeren Absturz in Hunger und Armut. Gerade in Regionen mit schwachen Gesundheitssystemen ist der rasche Zugang zu Impfstoffen eine Entscheidung über Leben und Tod. Die EU-Stimmen sind entscheidend dafür, dass die notwendige Dreiviertelmehrheit bei der WTO für die Patentfreigabe erreicht wird,“ fordert Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie fordern gerade von armen Menschen einen hohen Preis. Lockdowns in Indien, Zimbabwe oder Sierra Leone haben dazu geführt, dass Tagelöhner oder Saisonarbeiter in der Landwirtschaft ihr Einkommen und damit ihre Ernährungsgrundlage verloren haben. In Krisengebieten wie der Demokratischen Republik Kongo oder Syrien verschärft Corona die Not von Menschen, die bereits alles verloren haben und an Hunger und Krankheiten leiden. Laut UN-Prognosen kann die Zahl der Hungernden um bis zu 130 Millionen Menschen steigen und 150 Millionen werden zusätzlich in bittere Armut abrutschen.

„Allen Menschen weltweit den Zugang zu einer Impfung zu ermöglichen ist eine Frage der Gerechtigkeit. Es ist aber auch eine Entscheidung darüber, wie lange uns die Pandemie mit ihren Mutationen selbst in den reichen Ländern noch im Griff hat“, betont Mathias Mogge. „Sonst sterben viele Menschen weltweit nicht unmittelbar an der Pandemie, sondern am Hungervirus im Zuge der wiederkehrenden Lockdowns.“

Weitere Informationen sowie Fotos zum Download finden Sie unter www.welthungerhilfe.de/presse

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie kämpft für „Zero Hunger bis 2030“. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 9.830 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 3,95 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.

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Ohne Impfgerechtigkeit kein Ende der PandemieCorona mutiert zum Hungervirus in armen Ländern

08.03.2021 – 10:00

Deutsche Welthungerhilfe e.V.

Ohne Impfgerechtigkeit kein Ende der Pandemie
Corona mutiert zum Hungervirus in armen Ländern


















Bonn/Berlin (ots)

Vor der anstehenden Tagung des WTO-TRIPS-Rates am 10. März warnt die Welthungerhilfe, dass Corona immer rascher zu einem Hungervirus in armen Ländern mutiert und so Entwicklungserfolge der letzten Jahrzehnte zunichtemacht. Zu Beginn der Pandemie hatte die internationale Gemeinschaft zugesagt, vorhandene Impfstoffe weltweit gerecht zu verteilen. Nach mehr als einem Jahr von Lockdowns sowie Millionen Infizierter und Toter ist von diesem Versprechen wenig übrig. Während sich die reichen Länder die Mehrheit der verfügbaren Impfdosen durch Verträge gesichert haben, sind viele ärmere Länder weitgehend leer ausgegangen, viele davon in Afrika. Zwar hat die Impfallianz COVAX damit begonnen, gerade diese Länder mit Impfstoffen zu versorgen, doch das Tempo ist zu langsam. Daher sollte jetzt über die vorübergehende Aussetzung der Patente für Corona-Impfstoffe entschieden werden. So könnte die globale Impfstoffproduktion an zusätzlichen Standorten weltweit zügig ausgebaut werden.

„Die EU und Deutschland sollten gemeinsam mit rund 100 weiteren Staaten für die vorübergehende Aussetzung der Patente für Corona-Impfstoffe auf Antrag von Indien und Südafrika stimmen. Für viele Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern bedeutet eine rasche Impfung auch Schutz vor einem noch dramatischeren Absturz in Hunger und Armut. Gerade in Regionen mit schwachen Gesundheitssystemen ist der rasche Zugang zu Impfstoffen eine Entscheidung über Leben und Tod. Die EU-Stimmen sind entscheidend dafür, dass die notwendige Dreiviertelmehrheit bei der WTO für die Patentfreigabe erreicht wird,“ fordert Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie fordern gerade von armen Menschen einen hohen Preis. Lockdowns in Indien, Zimbabwe oder Sierra Leone haben dazu geführt, dass Tagelöhner oder Saisonarbeiter in der Landwirtschaft ihr Einkommen und damit ihre Ernährungsgrundlage verloren haben. In Krisengebieten wie der Demokratischen Republik Kongo oder Syrien verschärft Corona die Not von Menschen, die bereits alles verloren haben und an Hunger und Krankheiten leiden. Laut UN-Prognosen kann die Zahl der Hungernden um bis zu 130 Millionen Menschen steigen und 150 Millionen werden zusätzlich in bittere Armut abrutschen.

„Allen Menschen weltweit den Zugang zu einer Impfung zu ermöglichen ist eine Frage der Gerechtigkeit. Es ist aber auch eine Entscheidung darüber, wie lange uns die Pandemie mit ihren Mutationen selbst in den reichen Ländern noch im Griff hat“, betont Mathias Mogge. „Sonst sterben viele Menschen weltweit nicht unmittelbar an der Pandemie, sondern am Hungervirus im Zuge der wiederkehrenden Lockdowns.“

Weitere Informationen sowie Fotos zum Download finden Sie unter www.welthungerhilfe.de/presse

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie kämpft für „Zero Hunger bis 2030“. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 9.830 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 3,95 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.

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Ohne Impfgerechtigkeit kein Ende der PandemieCorona mutiert zum Hungervirus in armen Ländern

08.03.2021 – 10:00

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Ohne Impfgerechtigkeit kein Ende der Pandemie
Corona mutiert zum Hungervirus in armen Ländern


















Bonn/Berlin (ots)

Vor der anstehenden Tagung des WTO-TRIPS-Rates am 10. März warnt die Welthungerhilfe, dass Corona immer rascher zu einem Hungervirus in armen Ländern mutiert und so Entwicklungserfolge der letzten Jahrzehnte zunichtemacht. Zu Beginn der Pandemie hatte die internationale Gemeinschaft zugesagt, vorhandene Impfstoffe weltweit gerecht zu verteilen. Nach mehr als einem Jahr von Lockdowns sowie Millionen Infizierter und Toter ist von diesem Versprechen wenig übrig. Während sich die reichen Länder die Mehrheit der verfügbaren Impfdosen durch Verträge gesichert haben, sind viele ärmere Länder weitgehend leer ausgegangen, viele davon in Afrika. Zwar hat die Impfallianz COVAX damit begonnen, gerade diese Länder mit Impfstoffen zu versorgen, doch das Tempo ist zu langsam. Daher sollte jetzt über die vorübergehende Aussetzung der Patente für Corona-Impfstoffe entschieden werden. So könnte die globale Impfstoffproduktion an zusätzlichen Standorten weltweit zügig ausgebaut werden.

„Die EU und Deutschland sollten gemeinsam mit rund 100 weiteren Staaten für die vorübergehende Aussetzung der Patente für Corona-Impfstoffe auf Antrag von Indien und Südafrika stimmen. Für viele Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern bedeutet eine rasche Impfung auch Schutz vor einem noch dramatischeren Absturz in Hunger und Armut. Gerade in Regionen mit schwachen Gesundheitssystemen ist der rasche Zugang zu Impfstoffen eine Entscheidung über Leben und Tod. Die EU-Stimmen sind entscheidend dafür, dass die notwendige Dreiviertelmehrheit bei der WTO für die Patentfreigabe erreicht wird,“ fordert Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie fordern gerade von armen Menschen einen hohen Preis. Lockdowns in Indien, Zimbabwe oder Sierra Leone haben dazu geführt, dass Tagelöhner oder Saisonarbeiter in der Landwirtschaft ihr Einkommen und damit ihre Ernährungsgrundlage verloren haben. In Krisengebieten wie der Demokratischen Republik Kongo oder Syrien verschärft Corona die Not von Menschen, die bereits alles verloren haben und an Hunger und Krankheiten leiden. Laut UN-Prognosen kann die Zahl der Hungernden um bis zu 130 Millionen Menschen steigen und 150 Millionen werden zusätzlich in bittere Armut abrutschen.

„Allen Menschen weltweit den Zugang zu einer Impfung zu ermöglichen ist eine Frage der Gerechtigkeit. Es ist aber auch eine Entscheidung darüber, wie lange uns die Pandemie mit ihren Mutationen selbst in den reichen Ländern noch im Griff hat“, betont Mathias Mogge. „Sonst sterben viele Menschen weltweit nicht unmittelbar an der Pandemie, sondern am Hungervirus im Zuge der wiederkehrenden Lockdowns.“

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Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie kämpft für „Zero Hunger bis 2030“. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 9.830 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 3,95 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.

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Ohne Impfgerechtigkeit kein Ende der PandemieCorona mutiert zum Hungervirus in armen Ländern

08.03.2021 – 10:00

Deutsche Welthungerhilfe e.V.

Ohne Impfgerechtigkeit kein Ende der Pandemie
Corona mutiert zum Hungervirus in armen Ländern


















Bonn/Berlin (ots)

Vor der anstehenden Tagung des WTO-TRIPS-Rates am 10. März warnt die Welthungerhilfe, dass Corona immer rascher zu einem Hungervirus in armen Ländern mutiert und so Entwicklungserfolge der letzten Jahrzehnte zunichtemacht. Zu Beginn der Pandemie hatte die internationale Gemeinschaft zugesagt, vorhandene Impfstoffe weltweit gerecht zu verteilen. Nach mehr als einem Jahr von Lockdowns sowie Millionen Infizierter und Toter ist von diesem Versprechen wenig übrig. Während sich die reichen Länder die Mehrheit der verfügbaren Impfdosen durch Verträge gesichert haben, sind viele ärmere Länder weitgehend leer ausgegangen, viele davon in Afrika. Zwar hat die Impfallianz COVAX damit begonnen, gerade diese Länder mit Impfstoffen zu versorgen, doch das Tempo ist zu langsam. Daher sollte jetzt über die vorübergehende Aussetzung der Patente für Corona-Impfstoffe entschieden werden. So könnte die globale Impfstoffproduktion an zusätzlichen Standorten weltweit zügig ausgebaut werden.

„Die EU und Deutschland sollten gemeinsam mit rund 100 weiteren Staaten für die vorübergehende Aussetzung der Patente für Corona-Impfstoffe auf Antrag von Indien und Südafrika stimmen. Für viele Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern bedeutet eine rasche Impfung auch Schutz vor einem noch dramatischeren Absturz in Hunger und Armut. Gerade in Regionen mit schwachen Gesundheitssystemen ist der rasche Zugang zu Impfstoffen eine Entscheidung über Leben und Tod. Die EU-Stimmen sind entscheidend dafür, dass die notwendige Dreiviertelmehrheit bei der WTO für die Patentfreigabe erreicht wird,“ fordert Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie fordern gerade von armen Menschen einen hohen Preis. Lockdowns in Indien, Zimbabwe oder Sierra Leone haben dazu geführt, dass Tagelöhner oder Saisonarbeiter in der Landwirtschaft ihr Einkommen und damit ihre Ernährungsgrundlage verloren haben. In Krisengebieten wie der Demokratischen Republik Kongo oder Syrien verschärft Corona die Not von Menschen, die bereits alles verloren haben und an Hunger und Krankheiten leiden. Laut UN-Prognosen kann die Zahl der Hungernden um bis zu 130 Millionen Menschen steigen und 150 Millionen werden zusätzlich in bittere Armut abrutschen.

„Allen Menschen weltweit den Zugang zu einer Impfung zu ermöglichen ist eine Frage der Gerechtigkeit. Es ist aber auch eine Entscheidung darüber, wie lange uns die Pandemie mit ihren Mutationen selbst in den reichen Ländern noch im Griff hat“, betont Mathias Mogge. „Sonst sterben viele Menschen weltweit nicht unmittelbar an der Pandemie, sondern am Hungervirus im Zuge der wiederkehrenden Lockdowns.“

Weitere Informationen sowie Fotos zum Download finden Sie unter www.welthungerhilfe.de/presse

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie kämpft für „Zero Hunger bis 2030“. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 9.830 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 3,95 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.

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