Veröffentlicht am

Gut, schlecht und schädlich: Europäische Organisationen starten Abstimmung über Maßnahmen aus dem Wiederaufbaufonds

12.04.2021 – 10:35

Deutsche Umwelthilfe e.V.

Gut, schlecht und schädlich: Europäische Organisationen starten Abstimmung über Maßnahmen aus dem Wiederaufbaufonds


















Berlin (ots)

-  Bürgerinnen und Bürger können ab sofort in den EU Cash Awards über Klimafreundlichkeit von Konjunkturmaßnahmen abstimmen 
-  Maßnahmen aus deutschem Wiederaufbauplan fallen durch: Subventionen für Lkw-Flotten und Plug-In-Hybride, mangelhafte Unterstützung von Biodiversität und Gebäudeeffizienz 
-  Deutsche Umwelthilfe fordert Streichung sämtlicher klimaschädlicher Ausgaben im deutschen Wiederaufbauplan  

In einer neuen Aktion bewertet die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Klimafreundlichkeit der Konjunkturmaßnahmen des neuen EU-Haushalts und des deutschen Wiederaufbauplans. Organisationen aus 13 EU-Mitgliedstaaten unter der Leitung des Climate Action Network (CAN) haben europaweit 51 Konjunkturmaßnahmen in drei Kategorien nominiert: gut, schlecht und schädlich. Bürgerinnen und Bürger können ab sofort in diesen Kategorien über die Maßnahmen abstimmen. Die Maßnahmen mit den meisten Stimmen erhalten am 29. April 2021 den EU Cash Award. Hier können Interessierte an der Abstimmung teilnehmen: https://www.cashawards.eu/#govote

Die für Deutschland nominierten Maßnahmen zeigen deutlich auf, dass noch fundamentaler Verbesserungsbedarf am Entwurf des deutschen Wiederaufbauplans besteht, den die Bundesregierung am 15. Dezember 2020 ohne vorherige Beteiligung der Öffentlichkeit beschlossen hat.

Hierzu DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner: „Das Geld für den Wiederaufbau in der Corona-Pandemie ist nur gut angelegt, wenn es auch dem Klimaschutz dient. Bisher sind die Maßnahmen, die Deutschland plant, allerdings völlig ambitionslos. Sämtliche klimaschädlichen Ausgaben müssen ersatzlos gestrichen und durch zusätzliche Maßnahmen für den Klimaschutz ergänzt werden. Insbesondere in fossile Energien darf kein Cent fließen. Mit unserer Bewertung machen wir für alle Bürgerinnen und Bürger deutlich, welche der bisher geplanten Maßnahmen in Sachen Klimaschutz durchfallen. Die Bundesregierung kann jetzt noch nachbessern und den deutschen Wiederaufbauplan auf Klimaschutzkurs zu bringen.“

Die DUH kritisiert insbesondere das Erneuerungsprogramm für Lkw-Flotten und die Förderung von Plug-In-Hybriden. Bei Naturschutz sowie der Förderung von Energieeffizienz und der Wärmewende liefert der Plan keinerlei neue Impulse. Zudem braucht es ein effektives Monitoring mit Einbeziehung der Zivilgesellschaft, um die Klimafreundlichkeit der auszugebenden EU-Mittel sicherzustellen.

Hintergrund:

Deutschland erhält aus dem Wiederaufbaufonds Programm 25,6 Milliarden Euro in direkten Zuschüssen, die bis 2026 ausgezahlt werden. Im Deutschen Aufbau und Resilienzplan (DARP) müssen mindestens 37 Prozent des Geldes in Klimaschutzmaßnahmen fließen. Die Umsetzung des Plans soll dann halbjährlich entlang noch zu definierender Ziele und Indikatoren überprüft werden. Insgesamt unterliegt der Plan dem Do-No-Significant-Harm-Prinzip, das bedeutet: Kein Bestandteil des Plans darf klima- und umweltpolitische Ziele untergraben.

Die Bundesregierung ist verpflichtet, bis Ende April 2021 einen finalen Entwurf des Plans bei der Kommission einzureichen, die diesen dann umfangreich bewertet und Nachbesserungen fordern kann.

In einem Positionspapier hat die DUH die Missstände des deutschen Wiederaufbauplans detailliert dargelegt.

Links:

-  EU Cash Awards Website: https://www.cashawards.eu/#govote
-  DUH-Positionspapier "Doppelte Chance für Wiederaufbau und Umweltschutz": https://ots.de/wk9xnK
-  Entwurf des deutschen Wiederaufbauplans: https://ots.de/4be5ep 

Pressekontakt:

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer DUH
0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de

Constantin Zerger, Leiter Energie und Klimaschutz DUH
0160 4334014, zerger@duh.de

Goksen Sahin, Projektmanagerin „EU Cash Awards“ CAN Europe
+32 468 45 39 20, goksen@caneurope.org

DUH-Pressestelle:

Matthias Walter, Marlen Bachmann, Thomas Grafe
030 2400867-20, presse@duh.de
www.duh.de, www.twitter.com/umwelthilfe, www.facebook.com/umwelthilfe, www.instagram.com/umwelthilfe

Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt

Veröffentlicht am

Kostengünstige und flexible Bauabläufe auf dem Europäischen Markt dank Komplettsysteme von TECHNONICOL

12.04.2021 – 13:00

TECHNINICOL

Kostengünstige und flexible Bauabläufe auf dem Europäischen Markt dank Komplettsysteme von TECHNONICOL


















Wykroty, Polen (ots)

Die TECHNONICOL Corporation, einer der größten Hersteller und Lieferanten von Dach-, Wasser- und Wärmedämmstoffen Europas, hat den Bau einer weiteren Anlage in Europa abgeschlossen. Insgesamt werden sich die Investitionen des Unternehmens in Polen auf 130 Millionen Euro belaufen. Bis zum Mai 2021 soll die weltweit agierende TECHNONICOL Corporation mit der Produktion von Mineralwolle beginnen.

„Die Hälfte der Produktion aus dem polnischen Werk wollen wir in die EU exportieren, vor allem nach Deutschland, Tschechen, die Slowakei sowie Österreich“, sagte Sergey Kolesnikov, Investor und Mitbegründer der TECHNONICOL Corporation. „Das große Produktionsvolumen soll die aktuell recht langen Wartezeiten für Steinwolle auf dem Europäischen Markt verkürzen und so für reibungslose und schnellere Bauabläufe sorgen.“ Geplant sind 1,3 Millionen Kubikmeter Mineralwolle pro Jahr zu produzieren, was einem beachtlichen Produktionsvolumen sowohl auf europäischer als auch auf globaler Ebene entspricht.

Bei der Entscheidung für diesen konkreten Standort spielte die Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeiter und die geografische Nähe zu anderen EU-Märkten eine wichtige Rolle, um den innovativen Fertigungs- und Vertriebsprozess von Komplettsystemen voranzutreiben. Dafür ist die Kompatibilität von einzelnen Komponenten innerhalb eines Bauvorhabens die wichtigste Voraussetzung. Der Kunde muss nicht einzelne Baustoffe aus unterschiedlichen Werken oder von unterschiedlichen Vertriebspartnern ordern, sondern bezieht fertige Systeme aus einer Hand. Das ist bequem, spart Zeit und erlaubt eine bessere Ressourcenplanung.

Kombiniert mit anderen Bauwerkstoffen, u.a. aus dem Werk von Georg Börner Chemisches Werk für Dach- und Bautenschutz GmbH & Co. KG aus Bad Hersfeld, welches seit 2017 ebenfalls Sergey Kolesnikov gehört und Teil der TECHNONICOL Corporation ist, wird das Angebot von TECHNONICOL den globalen Anforderungen des wettbewerbsintensiven Baustoffmarktes gerecht.

Über Sergey Kolesnikov/ TECHNONICOL

Sergey Kolesnikov ist ein Geschäftsmann, Investor, Miteigentümer und geschäftsführender Gesellschafter der weltweit agierenden TECHNONICOL Corporation, zu der 56 Werke in 7 Ländern (Deutschland, Russland, Italien, Schottland, Polen, Litauen, Belarus) gehören. Er hält 100% an dem Unternehmen Georg Börner in Deutschland sowie Superglass in Schottland. Desweiteren hält Kolesnikov 70% der Firmenanteile des neueröffneten Werks in Polen und 50% der beiden italienischen Unternehmen, Italiana Membrane und Imper. TECHNONICOL Corporation wurde 1992 von Sergey Kolesnikov in Russland mitbegründet und hat sich seitdem als einer der größten internationalen Hersteller und Lieferant von innovativen, nachhaltigen und energieeffizienten Bau- und Dichtungsstoffen für die Dach- und Bauwerksabdichtung sowie Wärmedämmung positioniert.

Pressekontakt:

Vitamin C Communications GmbH
Alice Milstein
a.milstein@myvitaminc.de
+49(0)30 81003246

Original-Content von: TECHNINICOL, übermittelt

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Gut, schlecht und schädlich: Europäische Organisationen starten Abstimmung über Maßnahmen aus dem Wiederaufbaufonds

12.04.2021 – 10:35

Deutsche Umwelthilfe e.V.

Gut, schlecht und schädlich: Europäische Organisationen starten Abstimmung über Maßnahmen aus dem Wiederaufbaufonds


















Berlin (ots)

-  Bürgerinnen und Bürger können ab sofort in den EU Cash Awards über Klimafreundlichkeit von Konjunkturmaßnahmen abstimmen 
-  Maßnahmen aus deutschem Wiederaufbauplan fallen durch: Subventionen für Lkw-Flotten und Plug-In-Hybride, mangelhafte Unterstützung von Biodiversität und Gebäudeeffizienz 
-  Deutsche Umwelthilfe fordert Streichung sämtlicher klimaschädlicher Ausgaben im deutschen Wiederaufbauplan  

In einer neuen Aktion bewertet die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Klimafreundlichkeit der Konjunkturmaßnahmen des neuen EU-Haushalts und des deutschen Wiederaufbauplans. Organisationen aus 13 EU-Mitgliedstaaten unter der Leitung des Climate Action Network (CAN) haben europaweit 51 Konjunkturmaßnahmen in drei Kategorien nominiert: gut, schlecht und schädlich. Bürgerinnen und Bürger können ab sofort in diesen Kategorien über die Maßnahmen abstimmen. Die Maßnahmen mit den meisten Stimmen erhalten am 29. April 2021 den EU Cash Award. Hier können Interessierte an der Abstimmung teilnehmen: https://www.cashawards.eu/#govote

Die für Deutschland nominierten Maßnahmen zeigen deutlich auf, dass noch fundamentaler Verbesserungsbedarf am Entwurf des deutschen Wiederaufbauplans besteht, den die Bundesregierung am 15. Dezember 2020 ohne vorherige Beteiligung der Öffentlichkeit beschlossen hat.

Hierzu DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner: „Das Geld für den Wiederaufbau in der Corona-Pandemie ist nur gut angelegt, wenn es auch dem Klimaschutz dient. Bisher sind die Maßnahmen, die Deutschland plant, allerdings völlig ambitionslos. Sämtliche klimaschädlichen Ausgaben müssen ersatzlos gestrichen und durch zusätzliche Maßnahmen für den Klimaschutz ergänzt werden. Insbesondere in fossile Energien darf kein Cent fließen. Mit unserer Bewertung machen wir für alle Bürgerinnen und Bürger deutlich, welche der bisher geplanten Maßnahmen in Sachen Klimaschutz durchfallen. Die Bundesregierung kann jetzt noch nachbessern und den deutschen Wiederaufbauplan auf Klimaschutzkurs zu bringen.“

Die DUH kritisiert insbesondere das Erneuerungsprogramm für Lkw-Flotten und die Förderung von Plug-In-Hybriden. Bei Naturschutz sowie der Förderung von Energieeffizienz und der Wärmewende liefert der Plan keinerlei neue Impulse. Zudem braucht es ein effektives Monitoring mit Einbeziehung der Zivilgesellschaft, um die Klimafreundlichkeit der auszugebenden EU-Mittel sicherzustellen.

Hintergrund:

Deutschland erhält aus dem Wiederaufbaufonds Programm 25,6 Milliarden Euro in direkten Zuschüssen, die bis 2026 ausgezahlt werden. Im Deutschen Aufbau und Resilienzplan (DARP) müssen mindestens 37 Prozent des Geldes in Klimaschutzmaßnahmen fließen. Die Umsetzung des Plans soll dann halbjährlich entlang noch zu definierender Ziele und Indikatoren überprüft werden. Insgesamt unterliegt der Plan dem Do-No-Significant-Harm-Prinzip, das bedeutet: Kein Bestandteil des Plans darf klima- und umweltpolitische Ziele untergraben.

Die Bundesregierung ist verpflichtet, bis Ende April 2021 einen finalen Entwurf des Plans bei der Kommission einzureichen, die diesen dann umfangreich bewertet und Nachbesserungen fordern kann.

In einem Positionspapier hat die DUH die Missstände des deutschen Wiederaufbauplans detailliert dargelegt.

Links:

-  EU Cash Awards Website: https://www.cashawards.eu/#govote
-  DUH-Positionspapier "Doppelte Chance für Wiederaufbau und Umweltschutz": https://ots.de/wk9xnK
-  Entwurf des deutschen Wiederaufbauplans: https://ots.de/4be5ep 

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0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de

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12.04.2021 – 13:00

TECHNINICOL

Kostengünstige und flexible Bauabläufe auf dem Europäischen Markt dank Komplettsysteme von TECHNONICOL


















Wykroty, Polen (ots)

Die TECHNONICOL Corporation, einer der größten Hersteller und Lieferanten von Dach-, Wasser- und Wärmedämmstoffen Europas, hat den Bau einer weiteren Anlage in Europa abgeschlossen. Insgesamt werden sich die Investitionen des Unternehmens in Polen auf 130 Millionen Euro belaufen. Bis zum Mai 2021 soll die weltweit agierende TECHNONICOL Corporation mit der Produktion von Mineralwolle beginnen.

„Die Hälfte der Produktion aus dem polnischen Werk wollen wir in die EU exportieren, vor allem nach Deutschland, Tschechen, die Slowakei sowie Österreich“, sagte Sergey Kolesnikov, Investor und Mitbegründer der TECHNONICOL Corporation. „Das große Produktionsvolumen soll die aktuell recht langen Wartezeiten für Steinwolle auf dem Europäischen Markt verkürzen und so für reibungslose und schnellere Bauabläufe sorgen.“ Geplant sind 1,3 Millionen Kubikmeter Mineralwolle pro Jahr zu produzieren, was einem beachtlichen Produktionsvolumen sowohl auf europäischer als auch auf globaler Ebene entspricht.

Bei der Entscheidung für diesen konkreten Standort spielte die Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeiter und die geografische Nähe zu anderen EU-Märkten eine wichtige Rolle, um den innovativen Fertigungs- und Vertriebsprozess von Komplettsystemen voranzutreiben. Dafür ist die Kompatibilität von einzelnen Komponenten innerhalb eines Bauvorhabens die wichtigste Voraussetzung. Der Kunde muss nicht einzelne Baustoffe aus unterschiedlichen Werken oder von unterschiedlichen Vertriebspartnern ordern, sondern bezieht fertige Systeme aus einer Hand. Das ist bequem, spart Zeit und erlaubt eine bessere Ressourcenplanung.

Kombiniert mit anderen Bauwerkstoffen, u.a. aus dem Werk von Georg Börner Chemisches Werk für Dach- und Bautenschutz GmbH & Co. KG aus Bad Hersfeld, welches seit 2017 ebenfalls Sergey Kolesnikov gehört und Teil der TECHNONICOL Corporation ist, wird das Angebot von TECHNONICOL den globalen Anforderungen des wettbewerbsintensiven Baustoffmarktes gerecht.

Über Sergey Kolesnikov/ TECHNONICOL

Sergey Kolesnikov ist ein Geschäftsmann, Investor, Miteigentümer und geschäftsführender Gesellschafter der weltweit agierenden TECHNONICOL Corporation, zu der 56 Werke in 7 Ländern (Deutschland, Russland, Italien, Schottland, Polen, Litauen, Belarus) gehören. Er hält 100% an dem Unternehmen Georg Börner in Deutschland sowie Superglass in Schottland. Desweiteren hält Kolesnikov 70% der Firmenanteile des neueröffneten Werks in Polen und 50% der beiden italienischen Unternehmen, Italiana Membrane und Imper. TECHNONICOL Corporation wurde 1992 von Sergey Kolesnikov in Russland mitbegründet und hat sich seitdem als einer der größten internationalen Hersteller und Lieferant von innovativen, nachhaltigen und energieeffizienten Bau- und Dichtungsstoffen für die Dach- und Bauwerksabdichtung sowie Wärmedämmung positioniert.

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Vitamin C Communications GmbH
Alice Milstein
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+49(0)30 81003246

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Gut, schlecht und schädlich: Europäische Organisationen starten Abstimmung über Maßnahmen aus dem Wiederaufbaufonds

12.04.2021 – 10:35

Deutsche Umwelthilfe e.V.

Gut, schlecht und schädlich: Europäische Organisationen starten Abstimmung über Maßnahmen aus dem Wiederaufbaufonds


















Berlin (ots)

-  Bürgerinnen und Bürger können ab sofort in den EU Cash Awards über Klimafreundlichkeit von Konjunkturmaßnahmen abstimmen 
-  Maßnahmen aus deutschem Wiederaufbauplan fallen durch: Subventionen für Lkw-Flotten und Plug-In-Hybride, mangelhafte Unterstützung von Biodiversität und Gebäudeeffizienz 
-  Deutsche Umwelthilfe fordert Streichung sämtlicher klimaschädlicher Ausgaben im deutschen Wiederaufbauplan  

In einer neuen Aktion bewertet die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Klimafreundlichkeit der Konjunkturmaßnahmen des neuen EU-Haushalts und des deutschen Wiederaufbauplans. Organisationen aus 13 EU-Mitgliedstaaten unter der Leitung des Climate Action Network (CAN) haben europaweit 51 Konjunkturmaßnahmen in drei Kategorien nominiert: gut, schlecht und schädlich. Bürgerinnen und Bürger können ab sofort in diesen Kategorien über die Maßnahmen abstimmen. Die Maßnahmen mit den meisten Stimmen erhalten am 29. April 2021 den EU Cash Award. Hier können Interessierte an der Abstimmung teilnehmen: https://www.cashawards.eu/#govote

Die für Deutschland nominierten Maßnahmen zeigen deutlich auf, dass noch fundamentaler Verbesserungsbedarf am Entwurf des deutschen Wiederaufbauplans besteht, den die Bundesregierung am 15. Dezember 2020 ohne vorherige Beteiligung der Öffentlichkeit beschlossen hat.

Hierzu DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner: „Das Geld für den Wiederaufbau in der Corona-Pandemie ist nur gut angelegt, wenn es auch dem Klimaschutz dient. Bisher sind die Maßnahmen, die Deutschland plant, allerdings völlig ambitionslos. Sämtliche klimaschädlichen Ausgaben müssen ersatzlos gestrichen und durch zusätzliche Maßnahmen für den Klimaschutz ergänzt werden. Insbesondere in fossile Energien darf kein Cent fließen. Mit unserer Bewertung machen wir für alle Bürgerinnen und Bürger deutlich, welche der bisher geplanten Maßnahmen in Sachen Klimaschutz durchfallen. Die Bundesregierung kann jetzt noch nachbessern und den deutschen Wiederaufbauplan auf Klimaschutzkurs zu bringen.“

Die DUH kritisiert insbesondere das Erneuerungsprogramm für Lkw-Flotten und die Förderung von Plug-In-Hybriden. Bei Naturschutz sowie der Förderung von Energieeffizienz und der Wärmewende liefert der Plan keinerlei neue Impulse. Zudem braucht es ein effektives Monitoring mit Einbeziehung der Zivilgesellschaft, um die Klimafreundlichkeit der auszugebenden EU-Mittel sicherzustellen.

Hintergrund:

Deutschland erhält aus dem Wiederaufbaufonds Programm 25,6 Milliarden Euro in direkten Zuschüssen, die bis 2026 ausgezahlt werden. Im Deutschen Aufbau und Resilienzplan (DARP) müssen mindestens 37 Prozent des Geldes in Klimaschutzmaßnahmen fließen. Die Umsetzung des Plans soll dann halbjährlich entlang noch zu definierender Ziele und Indikatoren überprüft werden. Insgesamt unterliegt der Plan dem Do-No-Significant-Harm-Prinzip, das bedeutet: Kein Bestandteil des Plans darf klima- und umweltpolitische Ziele untergraben.

Die Bundesregierung ist verpflichtet, bis Ende April 2021 einen finalen Entwurf des Plans bei der Kommission einzureichen, die diesen dann umfangreich bewertet und Nachbesserungen fordern kann.

In einem Positionspapier hat die DUH die Missstände des deutschen Wiederaufbauplans detailliert dargelegt.

Links:

-  EU Cash Awards Website: https://www.cashawards.eu/#govote
-  DUH-Positionspapier "Doppelte Chance für Wiederaufbau und Umweltschutz": https://ots.de/wk9xnK
-  Entwurf des deutschen Wiederaufbauplans: https://ots.de/4be5ep 

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Gut, schlecht und schädlich: Europäische Organisationen starten Abstimmung über Maßnahmen aus dem Wiederaufbaufonds

12.04.2021 – 10:35

Deutsche Umwelthilfe e.V.

Gut, schlecht und schädlich: Europäische Organisationen starten Abstimmung über Maßnahmen aus dem Wiederaufbaufonds


















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-  Bürgerinnen und Bürger können ab sofort in den EU Cash Awards über Klimafreundlichkeit von Konjunkturmaßnahmen abstimmen 
-  Maßnahmen aus deutschem Wiederaufbauplan fallen durch: Subventionen für Lkw-Flotten und Plug-In-Hybride, mangelhafte Unterstützung von Biodiversität und Gebäudeeffizienz 
-  Deutsche Umwelthilfe fordert Streichung sämtlicher klimaschädlicher Ausgaben im deutschen Wiederaufbauplan  

In einer neuen Aktion bewertet die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Klimafreundlichkeit der Konjunkturmaßnahmen des neuen EU-Haushalts und des deutschen Wiederaufbauplans. Organisationen aus 13 EU-Mitgliedstaaten unter der Leitung des Climate Action Network (CAN) haben europaweit 51 Konjunkturmaßnahmen in drei Kategorien nominiert: gut, schlecht und schädlich. Bürgerinnen und Bürger können ab sofort in diesen Kategorien über die Maßnahmen abstimmen. Die Maßnahmen mit den meisten Stimmen erhalten am 29. April 2021 den EU Cash Award. Hier können Interessierte an der Abstimmung teilnehmen: https://www.cashawards.eu/#govote

Die für Deutschland nominierten Maßnahmen zeigen deutlich auf, dass noch fundamentaler Verbesserungsbedarf am Entwurf des deutschen Wiederaufbauplans besteht, den die Bundesregierung am 15. Dezember 2020 ohne vorherige Beteiligung der Öffentlichkeit beschlossen hat.

Hierzu DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner: „Das Geld für den Wiederaufbau in der Corona-Pandemie ist nur gut angelegt, wenn es auch dem Klimaschutz dient. Bisher sind die Maßnahmen, die Deutschland plant, allerdings völlig ambitionslos. Sämtliche klimaschädlichen Ausgaben müssen ersatzlos gestrichen und durch zusätzliche Maßnahmen für den Klimaschutz ergänzt werden. Insbesondere in fossile Energien darf kein Cent fließen. Mit unserer Bewertung machen wir für alle Bürgerinnen und Bürger deutlich, welche der bisher geplanten Maßnahmen in Sachen Klimaschutz durchfallen. Die Bundesregierung kann jetzt noch nachbessern und den deutschen Wiederaufbauplan auf Klimaschutzkurs zu bringen.“

Die DUH kritisiert insbesondere das Erneuerungsprogramm für Lkw-Flotten und die Förderung von Plug-In-Hybriden. Bei Naturschutz sowie der Förderung von Energieeffizienz und der Wärmewende liefert der Plan keinerlei neue Impulse. Zudem braucht es ein effektives Monitoring mit Einbeziehung der Zivilgesellschaft, um die Klimafreundlichkeit der auszugebenden EU-Mittel sicherzustellen.

Hintergrund:

Deutschland erhält aus dem Wiederaufbaufonds Programm 25,6 Milliarden Euro in direkten Zuschüssen, die bis 2026 ausgezahlt werden. Im Deutschen Aufbau und Resilienzplan (DARP) müssen mindestens 37 Prozent des Geldes in Klimaschutzmaßnahmen fließen. Die Umsetzung des Plans soll dann halbjährlich entlang noch zu definierender Ziele und Indikatoren überprüft werden. Insgesamt unterliegt der Plan dem Do-No-Significant-Harm-Prinzip, das bedeutet: Kein Bestandteil des Plans darf klima- und umweltpolitische Ziele untergraben.

Die Bundesregierung ist verpflichtet, bis Ende April 2021 einen finalen Entwurf des Plans bei der Kommission einzureichen, die diesen dann umfangreich bewertet und Nachbesserungen fordern kann.

In einem Positionspapier hat die DUH die Missstände des deutschen Wiederaufbauplans detailliert dargelegt.

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-  EU Cash Awards Website: https://www.cashawards.eu/#govote
-  DUH-Positionspapier "Doppelte Chance für Wiederaufbau und Umweltschutz": https://ots.de/wk9xnK
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12.04.2021 – 10:35

Deutsche Umwelthilfe e.V.

Gut, schlecht und schädlich: Europäische Organisationen starten Abstimmung über Maßnahmen aus dem Wiederaufbaufonds


















Berlin (ots)

-  Bürgerinnen und Bürger können ab sofort in den EU Cash Awards über Klimafreundlichkeit von Konjunkturmaßnahmen abstimmen 
-  Maßnahmen aus deutschem Wiederaufbauplan fallen durch: Subventionen für Lkw-Flotten und Plug-In-Hybride, mangelhafte Unterstützung von Biodiversität und Gebäudeeffizienz 
-  Deutsche Umwelthilfe fordert Streichung sämtlicher klimaschädlicher Ausgaben im deutschen Wiederaufbauplan  

In einer neuen Aktion bewertet die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Klimafreundlichkeit der Konjunkturmaßnahmen des neuen EU-Haushalts und des deutschen Wiederaufbauplans. Organisationen aus 13 EU-Mitgliedstaaten unter der Leitung des Climate Action Network (CAN) haben europaweit 51 Konjunkturmaßnahmen in drei Kategorien nominiert: gut, schlecht und schädlich. Bürgerinnen und Bürger können ab sofort in diesen Kategorien über die Maßnahmen abstimmen. Die Maßnahmen mit den meisten Stimmen erhalten am 29. April 2021 den EU Cash Award. Hier können Interessierte an der Abstimmung teilnehmen: https://www.cashawards.eu/#govote

Die für Deutschland nominierten Maßnahmen zeigen deutlich auf, dass noch fundamentaler Verbesserungsbedarf am Entwurf des deutschen Wiederaufbauplans besteht, den die Bundesregierung am 15. Dezember 2020 ohne vorherige Beteiligung der Öffentlichkeit beschlossen hat.

Hierzu DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner: „Das Geld für den Wiederaufbau in der Corona-Pandemie ist nur gut angelegt, wenn es auch dem Klimaschutz dient. Bisher sind die Maßnahmen, die Deutschland plant, allerdings völlig ambitionslos. Sämtliche klimaschädlichen Ausgaben müssen ersatzlos gestrichen und durch zusätzliche Maßnahmen für den Klimaschutz ergänzt werden. Insbesondere in fossile Energien darf kein Cent fließen. Mit unserer Bewertung machen wir für alle Bürgerinnen und Bürger deutlich, welche der bisher geplanten Maßnahmen in Sachen Klimaschutz durchfallen. Die Bundesregierung kann jetzt noch nachbessern und den deutschen Wiederaufbauplan auf Klimaschutzkurs zu bringen.“

Die DUH kritisiert insbesondere das Erneuerungsprogramm für Lkw-Flotten und die Förderung von Plug-In-Hybriden. Bei Naturschutz sowie der Förderung von Energieeffizienz und der Wärmewende liefert der Plan keinerlei neue Impulse. Zudem braucht es ein effektives Monitoring mit Einbeziehung der Zivilgesellschaft, um die Klimafreundlichkeit der auszugebenden EU-Mittel sicherzustellen.

Hintergrund:

Deutschland erhält aus dem Wiederaufbaufonds Programm 25,6 Milliarden Euro in direkten Zuschüssen, die bis 2026 ausgezahlt werden. Im Deutschen Aufbau und Resilienzplan (DARP) müssen mindestens 37 Prozent des Geldes in Klimaschutzmaßnahmen fließen. Die Umsetzung des Plans soll dann halbjährlich entlang noch zu definierender Ziele und Indikatoren überprüft werden. Insgesamt unterliegt der Plan dem Do-No-Significant-Harm-Prinzip, das bedeutet: Kein Bestandteil des Plans darf klima- und umweltpolitische Ziele untergraben.

Die Bundesregierung ist verpflichtet, bis Ende April 2021 einen finalen Entwurf des Plans bei der Kommission einzureichen, die diesen dann umfangreich bewertet und Nachbesserungen fordern kann.

In einem Positionspapier hat die DUH die Missstände des deutschen Wiederaufbauplans detailliert dargelegt.

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-  DUH-Positionspapier "Doppelte Chance für Wiederaufbau und Umweltschutz": https://ots.de/wk9xnK
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12.04.2021 – 10:35

Deutsche Umwelthilfe e.V.

Gut, schlecht und schädlich: Europäische Organisationen starten Abstimmung über Maßnahmen aus dem Wiederaufbaufonds


















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-  Bürgerinnen und Bürger können ab sofort in den EU Cash Awards über Klimafreundlichkeit von Konjunkturmaßnahmen abstimmen 
-  Maßnahmen aus deutschem Wiederaufbauplan fallen durch: Subventionen für Lkw-Flotten und Plug-In-Hybride, mangelhafte Unterstützung von Biodiversität und Gebäudeeffizienz 
-  Deutsche Umwelthilfe fordert Streichung sämtlicher klimaschädlicher Ausgaben im deutschen Wiederaufbauplan  

In einer neuen Aktion bewertet die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Klimafreundlichkeit der Konjunkturmaßnahmen des neuen EU-Haushalts und des deutschen Wiederaufbauplans. Organisationen aus 13 EU-Mitgliedstaaten unter der Leitung des Climate Action Network (CAN) haben europaweit 51 Konjunkturmaßnahmen in drei Kategorien nominiert: gut, schlecht und schädlich. Bürgerinnen und Bürger können ab sofort in diesen Kategorien über die Maßnahmen abstimmen. Die Maßnahmen mit den meisten Stimmen erhalten am 29. April 2021 den EU Cash Award. Hier können Interessierte an der Abstimmung teilnehmen: https://www.cashawards.eu/#govote

Die für Deutschland nominierten Maßnahmen zeigen deutlich auf, dass noch fundamentaler Verbesserungsbedarf am Entwurf des deutschen Wiederaufbauplans besteht, den die Bundesregierung am 15. Dezember 2020 ohne vorherige Beteiligung der Öffentlichkeit beschlossen hat.

Hierzu DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner: „Das Geld für den Wiederaufbau in der Corona-Pandemie ist nur gut angelegt, wenn es auch dem Klimaschutz dient. Bisher sind die Maßnahmen, die Deutschland plant, allerdings völlig ambitionslos. Sämtliche klimaschädlichen Ausgaben müssen ersatzlos gestrichen und durch zusätzliche Maßnahmen für den Klimaschutz ergänzt werden. Insbesondere in fossile Energien darf kein Cent fließen. Mit unserer Bewertung machen wir für alle Bürgerinnen und Bürger deutlich, welche der bisher geplanten Maßnahmen in Sachen Klimaschutz durchfallen. Die Bundesregierung kann jetzt noch nachbessern und den deutschen Wiederaufbauplan auf Klimaschutzkurs zu bringen.“

Die DUH kritisiert insbesondere das Erneuerungsprogramm für Lkw-Flotten und die Förderung von Plug-In-Hybriden. Bei Naturschutz sowie der Förderung von Energieeffizienz und der Wärmewende liefert der Plan keinerlei neue Impulse. Zudem braucht es ein effektives Monitoring mit Einbeziehung der Zivilgesellschaft, um die Klimafreundlichkeit der auszugebenden EU-Mittel sicherzustellen.

Hintergrund:

Deutschland erhält aus dem Wiederaufbaufonds Programm 25,6 Milliarden Euro in direkten Zuschüssen, die bis 2026 ausgezahlt werden. Im Deutschen Aufbau und Resilienzplan (DARP) müssen mindestens 37 Prozent des Geldes in Klimaschutzmaßnahmen fließen. Die Umsetzung des Plans soll dann halbjährlich entlang noch zu definierender Ziele und Indikatoren überprüft werden. Insgesamt unterliegt der Plan dem Do-No-Significant-Harm-Prinzip, das bedeutet: Kein Bestandteil des Plans darf klima- und umweltpolitische Ziele untergraben.

Die Bundesregierung ist verpflichtet, bis Ende April 2021 einen finalen Entwurf des Plans bei der Kommission einzureichen, die diesen dann umfangreich bewertet und Nachbesserungen fordern kann.

In einem Positionspapier hat die DUH die Missstände des deutschen Wiederaufbauplans detailliert dargelegt.

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Veröffentlicht am

Europäischer Jugendkarlspreis 2021: treffpunkteuropa.de geht für Deutschland ins Rennen

31.03.2021 – 12:02

Europäisches Parlament

Europäischer Jugendkarlspreis 2021: treffpunkteuropa.de geht für Deutschland ins Rennen


















Brüssel/Berlin (ots)

Die 27 nationalen Gewinnerprojekte des diesjährigen Wettbewerbs für den Jugendkarlspreis stehen fest. Aus Deutschland wurde das Projekt „treffpunkteuropa.de – Overcoming Borders in Times of Social Distancing“ von der nationalen Jury nominiert. Europaweit haben sich insgesamt 417 Projekte beworben, aus Deutschland gab es 40 Einsendungen.

Bewerben konnten sich junge Europäer*innen zwischen 16 und 30 Jahren. 27 nationale Jurys haben jeweils ein Projekt ausgewählt, womit nun 27 Projekte aus allen EU-Staaten in die Endrunde um den Jugendkarlspreis 2021 gehen. Die feierliche Verleihung des Jugendkarlspreises wird am 30. September 2021 in Aachen stattfinden.

Die deutsche Jury war von dem großen europäischen Engagement aller zugelassenen Projekte begeistert. Die hohe Zahl an Einsendungen und der Ideenreichtum belegten, dass der Europäische Gedanke tief in der jungen Generation verwurzelt sei, so die Jury.

Gewinner 2021 aus Deutschland

Die Jury hat das Projekt treffpunkteuropa.de – Overcoming Borders in Times of Social Distancing als nationalen Gewinner aus Deutschland für die europäische Endrunde nominiert. Unter dem Vorsitz der Europaabgeordenten Sabine Verheyen (CDU, EVP) hat die Jury mit den Europaabgeordneten Petra Kammerevert (SPD, S&D), Svenja Hahn (FDP, Renew Europe), Martina Michels (Die Linke, Die Linke – GUE/NGL) und Niklas Nienass (Bündnis 90/Die Grüne, Die Grünen/EFA) sowie Marius Schlageter vom Deutschen Nationalkomitee für internationale Jugendarbeit das Projekt aus 40 Einsendungen aus Deutschland ausgewählt.

Die Jury hob hervor: „Das Gewinnerprojekt treffpunkteuropa.de bringt junge Menschen in ganz Europa näher an europäische Entscheidungsprozesse heran und macht Europa auch in Krisenzeiten für sie greifbar und erlebbar. Das Online-Magazin trägt maßgeblich dazu bei, Grenzen in Europa zu überwinden und ein ‚Wir-Gefühl‘ zu schaffen, und gestaltet mit seinem partizipativen und multimedialen Ansatz und seiner innovativen Social-Media-Präsenz auch den europäischen Medienraum von morgen mit.“

Treffpunkteuropa.de will als junges, partizipatives und multimediales Online-Magazin europäische Entwicklungen aus der Perspektive junger Menschen kritisch begleiten, zur Verständigung in Europa beitragen und den europäischen Medienraum von morgen gestalten. Es ist Teil einer Familie von mittlerweile sechs weiteren, redaktionell eigenständigen Sprachversionen und erscheint somit nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch, Französisch, Polnisch, Spanisch, Rumänisch und Italienisch.

Europäischer Jugendkarlspreis

Der Europäische Jugendkarlspreis zeichnet herausragende Jugendprojekte aus, die den Europäischen Gedanken in sich tragen und dadurch europäische Identität ausdrücken und fördern. Der Jugendkarlspreis wird gemeinsam vom Europäischen Parlament und der Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen zum 14. Mal vergeben. Zu der Preisverleihung nach Aachen werden die Vertreter*innen aller 27 nationalen Gewinnerprojekte eingeladen, die auch bei der „großen“ Karlspreisverleihung dabei sein können. Ausgezeichnet werden drei Gewinnerprojekte, die 7.000 Euro, 5.000 Euro bzw. 2.500 Euro erhalten. Außerdem lädt das Europäische Parlament die Preisträger*innen nach Brüssel oder Straßburg ein.

Weitere Informationen

Informationen zum Jugendkarlspreis

Informationen zum Gewinnerprojekt treffpunkteuropa.de

Pressekontakt:

Judit HERCEGFALVI
Pressereferentin | Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in
Deutschland
+ 49 (0)30 2280 1080
+ 49 (0)177 323 5202
judit.hercegfalvi@ep.europa.eu
presse-berlin@europarl.europa.eu
@EPinDeutschland

Philipp BAUER
Pressereferent | Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in
Deutschland
+ 49 (0)30 2280 1025
+ 49 (0)171 801 8603
philipp.bauer@ep.europa.eu
presse-berlin@europarl.europa.eu
@EPinDeutschland

Thilo KUNZEMANN
Pressereferent | Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in
Deutschland
+ 49 (0)30 2280 1030
+ 49 (0)171 388 47 75
thilo.kunzemann@ep.europa.eu
presse-berlin@europarl.europa.eu
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Original-Content von: Europäisches Parlament, übermittelt

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Europäischer Jugendkarlspreis 2021: treffpunkteuropa.de geht für Deutschland ins Rennen

31.03.2021 – 12:02

Europäisches Parlament

Europäischer Jugendkarlspreis 2021: treffpunkteuropa.de geht für Deutschland ins Rennen


















Brüssel/Berlin (ots)

Die 27 nationalen Gewinnerprojekte des diesjährigen Wettbewerbs für den Jugendkarlspreis stehen fest. Aus Deutschland wurde das Projekt „treffpunkteuropa.de – Overcoming Borders in Times of Social Distancing“ von der nationalen Jury nominiert. Europaweit haben sich insgesamt 417 Projekte beworben, aus Deutschland gab es 40 Einsendungen.

Bewerben konnten sich junge Europäer*innen zwischen 16 und 30 Jahren. 27 nationale Jurys haben jeweils ein Projekt ausgewählt, womit nun 27 Projekte aus allen EU-Staaten in die Endrunde um den Jugendkarlspreis 2021 gehen. Die feierliche Verleihung des Jugendkarlspreises wird am 30. September 2021 in Aachen stattfinden.

Die deutsche Jury war von dem großen europäischen Engagement aller zugelassenen Projekte begeistert. Die hohe Zahl an Einsendungen und der Ideenreichtum belegten, dass der Europäische Gedanke tief in der jungen Generation verwurzelt sei, so die Jury.

Gewinner 2021 aus Deutschland

Die Jury hat das Projekt treffpunkteuropa.de – Overcoming Borders in Times of Social Distancing als nationalen Gewinner aus Deutschland für die europäische Endrunde nominiert. Unter dem Vorsitz der Europaabgeordenten Sabine Verheyen (CDU, EVP) hat die Jury mit den Europaabgeordneten Petra Kammerevert (SPD, S&D), Svenja Hahn (FDP, Renew Europe), Martina Michels (Die Linke, Die Linke – GUE/NGL) und Niklas Nienass (Bündnis 90/Die Grüne, Die Grünen/EFA) sowie Marius Schlageter vom Deutschen Nationalkomitee für internationale Jugendarbeit das Projekt aus 40 Einsendungen aus Deutschland ausgewählt.

Die Jury hob hervor: „Das Gewinnerprojekt treffpunkteuropa.de bringt junge Menschen in ganz Europa näher an europäische Entscheidungsprozesse heran und macht Europa auch in Krisenzeiten für sie greifbar und erlebbar. Das Online-Magazin trägt maßgeblich dazu bei, Grenzen in Europa zu überwinden und ein ‚Wir-Gefühl‘ zu schaffen, und gestaltet mit seinem partizipativen und multimedialen Ansatz und seiner innovativen Social-Media-Präsenz auch den europäischen Medienraum von morgen mit.“

Treffpunkteuropa.de will als junges, partizipatives und multimediales Online-Magazin europäische Entwicklungen aus der Perspektive junger Menschen kritisch begleiten, zur Verständigung in Europa beitragen und den europäischen Medienraum von morgen gestalten. Es ist Teil einer Familie von mittlerweile sechs weiteren, redaktionell eigenständigen Sprachversionen und erscheint somit nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch, Französisch, Polnisch, Spanisch, Rumänisch und Italienisch.

Europäischer Jugendkarlspreis

Der Europäische Jugendkarlspreis zeichnet herausragende Jugendprojekte aus, die den Europäischen Gedanken in sich tragen und dadurch europäische Identität ausdrücken und fördern. Der Jugendkarlspreis wird gemeinsam vom Europäischen Parlament und der Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen zum 14. Mal vergeben. Zu der Preisverleihung nach Aachen werden die Vertreter*innen aller 27 nationalen Gewinnerprojekte eingeladen, die auch bei der „großen“ Karlspreisverleihung dabei sein können. Ausgezeichnet werden drei Gewinnerprojekte, die 7.000 Euro, 5.000 Euro bzw. 2.500 Euro erhalten. Außerdem lädt das Europäische Parlament die Preisträger*innen nach Brüssel oder Straßburg ein.

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