Veröffentlicht am

Europäische Zentralbank: Greenpeace-Aktivist:innen demonstrieren mit Protestflug und Banner für Grüne GeldpolitikNeue Studie zeigt: EZB-Regelwerk für Kreditsicherheiten begünstigt Klimasünder

10.03.2021 – 07:19

Greenpeace e.V.

Europäische Zentralbank: Greenpeace-Aktivist:innen demonstrieren mit Protestflug und Banner für Grüne Geldpolitik
Neue Studie zeigt: EZB-Regelwerk für Kreditsicherheiten begünstigt Klimasünder


















Frankfurt am Main (ots)

Gegen die klimaschädliche Geldpolitik der Notenbanken protestieren heute Greenpeace-Aktivist:innen am Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt. Vom Dach des Eingangsgebäudes rollen sie, nachdem sie mit Gleitschirmen gelandet sind, ein zwölf mal sechs Meter großes Banner mit der Aufschrift: „Stop funding Climate Killers!“. Ein weiterer Aktivist am Gleitschirm protestiert mit einem Flugbanner. Zeitgleich veröffentlicht Greenpeace eine neue Studie (www.greenpeace.de/collateral-framework) Diese belegt am Beispiel akzeptierter Kreditsicherheiten bei Unternehmensanleihen, dass die EZB besonders klimaschädliche Unternehmen massiv bevorzugt. In der EZB findet morgen unter Leitung von Christine Lagarde die nächste Ratssitzung mit dem Direktorium sowie den Präsident:innen der europäischen Notenbanken statt. „Unsere Studie zeigt, dass die EZB systematisch den Klimaschutz untergräbt. Der EZB-Rat sollte zügig eine geldpolitische Strategie präsentieren, die sich am Pariser Klimaabkommen orientiert. Aber die Verantwortlichen bleiben vage“, sagt Mauricio Vargas, Finanzexperte von Greenpeace.

Studie offenbart Klimaschädlichkeit des EZB-Sicherheitenrahmen und zeigt drei Lösungswege

Die neue Studie „Greening the Eurosystem Collateral Framework“ analysiert das Rahmenwerk zu den akzeptierten Kreditsicherheiten der Europäischen Zentralbank. Es handelt sich um eine gemeinsame Publikation von Greenpeace, der New Economics Foundation (NEF), der SOAS University of London, der University of the West of England und der University of Greenwich.

Besonders kritisch bewertet Greenpeace, dass Anleihen von klimaschädlichen Emittenten bei der Risikoeinschätzungen von niedrigeren Abschlägen profitieren, während die EZB klimafreundlichere Sektoren als riskanter eingestuft und mit höheren Abschlägen versieht. Zudem akzeptiert die EZB überproportional viele Anleihen von fossilen Energieunternehmen. Die Studie schlägt drei Wege vor, um den kohlenstoffintensiven Anteil und damit die mit der Klimakrise verbundenen Risiken des Sicherheitenrahmens zu reduzieren. Während im ersten Szenario nur die Risikoabschläge entsprechend der Klimaschädlichkeit erhöht werden, schließen die beiden schärferen Szenarien auch besonders klimaschädliche Unternehmen aus.

Die EZB-Geldpolitik gilt mit ihrer Steuerungs- und Investitionsmacht als Rahmengeber für den Euroraum. Insbesondere ihr Umgang mit Klimarisiken ist signalgebend für die europäische Finanzwelt. Obwohl EZB-Chefin Lagarde bereits im vergangenen Jahr auf den Zusammenhang von Klimarisiken und Preisstabilität aufmerksam machte, steht eine Reform der Geldpolitik immer noch aus. Die für Frühjahr 2021 angekündigte neue geldpolitische Strategie wurde verschoben. Die Ratsmitglieder widersprechen sich derweil öffentlich, was die Rolle der Notenbanken beim Klimaschutz anbelangt. „Die Klimakrise als historische Herausforderungen benennen und gleichzeitig Klimasünder zu begünstigen – das zeugt von Doppelmoral“, sagt Vargas.

Pressekontakt:

Achtung Redaktionen: Rückfragen bitte an Dr. Mauricio Vargas, Tel. +49 151-1176 5567, oder Pressesprecherin Michelle Bayona, Tel. +49 171-8780 830. Fotomaterial vom Protest erhalten Sie unter Tel. +49 171-3157 560, Videomaterial zum Download zeitnah unter https://t1p.de/qe95. Die Studie und eine deutsche Zusammenfassung sind online unter: www.greenpeace.de/collateral-framework.

Kontaktdaten anzeigen

Pressekontakt:

Achtung Redaktionen: Rückfragen bitte an Dr. Mauricio Vargas, Tel. +49 151-1176 5567, oder Pressesprecherin Michelle Bayona, Tel. +49 171-8780 830. Fotomaterial vom Protest erhalten Sie unter Tel. +49 171-3157 560, Videomaterial zum Download zeitnah unter https://t1p.de/qe95. Die Studie und eine deutsche Zusammenfassung sind online unter: www.greenpeace.de/collateral-framework.

Original-Content von: Greenpeace e.V., übermittelt

Veröffentlicht am

Europäische Zentralbank: Greenpeace-Aktivist:innen demonstrieren mit Protestflug und Banner für Grüne GeldpolitikNeue Studie zeigt: EZB-Regelwerk für Kreditsicherheiten begünstigt Klimasünder

10.03.2021 – 07:19

Greenpeace e.V.

Europäische Zentralbank: Greenpeace-Aktivist:innen demonstrieren mit Protestflug und Banner für Grüne Geldpolitik
Neue Studie zeigt: EZB-Regelwerk für Kreditsicherheiten begünstigt Klimasünder


















Frankfurt am Main (ots)

Gegen die klimaschädliche Geldpolitik der Notenbanken protestieren heute Greenpeace-Aktivist:innen am Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt. Vom Dach des Eingangsgebäudes rollen sie, nachdem sie mit Gleitschirmen gelandet sind, ein zwölf mal sechs Meter großes Banner mit der Aufschrift: „Stop funding Climate Killers!“. Ein weiterer Aktivist am Gleitschirm protestiert mit einem Flugbanner. Zeitgleich veröffentlicht Greenpeace eine neue Studie (www.greenpeace.de/collateral-framework) Diese belegt am Beispiel akzeptierter Kreditsicherheiten bei Unternehmensanleihen, dass die EZB besonders klimaschädliche Unternehmen massiv bevorzugt. In der EZB findet morgen unter Leitung von Christine Lagarde die nächste Ratssitzung mit dem Direktorium sowie den Präsident:innen der europäischen Notenbanken statt. „Unsere Studie zeigt, dass die EZB systematisch den Klimaschutz untergräbt. Der EZB-Rat sollte zügig eine geldpolitische Strategie präsentieren, die sich am Pariser Klimaabkommen orientiert. Aber die Verantwortlichen bleiben vage“, sagt Mauricio Vargas, Finanzexperte von Greenpeace.

Studie offenbart Klimaschädlichkeit des EZB-Sicherheitenrahmen und zeigt drei Lösungswege

Die neue Studie „Greening the Eurosystem Collateral Framework“ analysiert das Rahmenwerk zu den akzeptierten Kreditsicherheiten der Europäischen Zentralbank. Es handelt sich um eine gemeinsame Publikation von Greenpeace, der New Economics Foundation (NEF), der SOAS University of London, der University of the West of England und der University of Greenwich.

Besonders kritisch bewertet Greenpeace, dass Anleihen von klimaschädlichen Emittenten bei der Risikoeinschätzungen von niedrigeren Abschlägen profitieren, während die EZB klimafreundlichere Sektoren als riskanter eingestuft und mit höheren Abschlägen versieht. Zudem akzeptiert die EZB überproportional viele Anleihen von fossilen Energieunternehmen. Die Studie schlägt drei Wege vor, um den kohlenstoffintensiven Anteil und damit die mit der Klimakrise verbundenen Risiken des Sicherheitenrahmens zu reduzieren. Während im ersten Szenario nur die Risikoabschläge entsprechend der Klimaschädlichkeit erhöht werden, schließen die beiden schärferen Szenarien auch besonders klimaschädliche Unternehmen aus.

Die EZB-Geldpolitik gilt mit ihrer Steuerungs- und Investitionsmacht als Rahmengeber für den Euroraum. Insbesondere ihr Umgang mit Klimarisiken ist signalgebend für die europäische Finanzwelt. Obwohl EZB-Chefin Lagarde bereits im vergangenen Jahr auf den Zusammenhang von Klimarisiken und Preisstabilität aufmerksam machte, steht eine Reform der Geldpolitik immer noch aus. Die für Frühjahr 2021 angekündigte neue geldpolitische Strategie wurde verschoben. Die Ratsmitglieder widersprechen sich derweil öffentlich, was die Rolle der Notenbanken beim Klimaschutz anbelangt. „Die Klimakrise als historische Herausforderungen benennen und gleichzeitig Klimasünder zu begünstigen – das zeugt von Doppelmoral“, sagt Vargas.

Pressekontakt:

Achtung Redaktionen: Rückfragen bitte an Dr. Mauricio Vargas, Tel. +49 151-1176 5567, oder Pressesprecherin Michelle Bayona, Tel. +49 171-8780 830. Fotomaterial vom Protest erhalten Sie unter Tel. +49 171-3157 560, Videomaterial zum Download zeitnah unter https://t1p.de/qe95. Die Studie und eine deutsche Zusammenfassung sind online unter: www.greenpeace.de/collateral-framework.

Kontaktdaten anzeigen

Pressekontakt:

Achtung Redaktionen: Rückfragen bitte an Dr. Mauricio Vargas, Tel. +49 151-1176 5567, oder Pressesprecherin Michelle Bayona, Tel. +49 171-8780 830. Fotomaterial vom Protest erhalten Sie unter Tel. +49 171-3157 560, Videomaterial zum Download zeitnah unter https://t1p.de/qe95. Die Studie und eine deutsche Zusammenfassung sind online unter: www.greenpeace.de/collateral-framework.

Original-Content von: Greenpeace e.V., übermittelt

Veröffentlicht am

Europäische Zentralbank: Greenpeace-Aktivist:innen demonstrieren mit Protestflug und Banner für Grüne GeldpolitikNeue Studie zeigt: EZB-Regelwerk für Kreditsicherheiten begünstigt Klimasünder

10.03.2021 – 07:19

Greenpeace e.V.

Europäische Zentralbank: Greenpeace-Aktivist:innen demonstrieren mit Protestflug und Banner für Grüne Geldpolitik
Neue Studie zeigt: EZB-Regelwerk für Kreditsicherheiten begünstigt Klimasünder


















Frankfurt am Main (ots)

Gegen die klimaschädliche Geldpolitik der Notenbanken protestieren heute Greenpeace-Aktivist:innen am Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt. Vom Dach des Eingangsgebäudes rollen sie, nachdem sie mit Gleitschirmen gelandet sind, ein zwölf mal sechs Meter großes Banner mit der Aufschrift: „Stop funding Climate Killers!“. Ein weiterer Aktivist am Gleitschirm protestiert mit einem Flugbanner. Zeitgleich veröffentlicht Greenpeace eine neue Studie (www.greenpeace.de/collateral-framework) Diese belegt am Beispiel akzeptierter Kreditsicherheiten bei Unternehmensanleihen, dass die EZB besonders klimaschädliche Unternehmen massiv bevorzugt. In der EZB findet morgen unter Leitung von Christine Lagarde die nächste Ratssitzung mit dem Direktorium sowie den Präsident:innen der europäischen Notenbanken statt. „Unsere Studie zeigt, dass die EZB systematisch den Klimaschutz untergräbt. Der EZB-Rat sollte zügig eine geldpolitische Strategie präsentieren, die sich am Pariser Klimaabkommen orientiert. Aber die Verantwortlichen bleiben vage“, sagt Mauricio Vargas, Finanzexperte von Greenpeace.

Studie offenbart Klimaschädlichkeit des EZB-Sicherheitenrahmen und zeigt drei Lösungswege

Die neue Studie „Greening the Eurosystem Collateral Framework“ analysiert das Rahmenwerk zu den akzeptierten Kreditsicherheiten der Europäischen Zentralbank. Es handelt sich um eine gemeinsame Publikation von Greenpeace, der New Economics Foundation (NEF), der SOAS University of London, der University of the West of England und der University of Greenwich.

Besonders kritisch bewertet Greenpeace, dass Anleihen von klimaschädlichen Emittenten bei der Risikoeinschätzungen von niedrigeren Abschlägen profitieren, während die EZB klimafreundlichere Sektoren als riskanter eingestuft und mit höheren Abschlägen versieht. Zudem akzeptiert die EZB überproportional viele Anleihen von fossilen Energieunternehmen. Die Studie schlägt drei Wege vor, um den kohlenstoffintensiven Anteil und damit die mit der Klimakrise verbundenen Risiken des Sicherheitenrahmens zu reduzieren. Während im ersten Szenario nur die Risikoabschläge entsprechend der Klimaschädlichkeit erhöht werden, schließen die beiden schärferen Szenarien auch besonders klimaschädliche Unternehmen aus.

Die EZB-Geldpolitik gilt mit ihrer Steuerungs- und Investitionsmacht als Rahmengeber für den Euroraum. Insbesondere ihr Umgang mit Klimarisiken ist signalgebend für die europäische Finanzwelt. Obwohl EZB-Chefin Lagarde bereits im vergangenen Jahr auf den Zusammenhang von Klimarisiken und Preisstabilität aufmerksam machte, steht eine Reform der Geldpolitik immer noch aus. Die für Frühjahr 2021 angekündigte neue geldpolitische Strategie wurde verschoben. Die Ratsmitglieder widersprechen sich derweil öffentlich, was die Rolle der Notenbanken beim Klimaschutz anbelangt. „Die Klimakrise als historische Herausforderungen benennen und gleichzeitig Klimasünder zu begünstigen – das zeugt von Doppelmoral“, sagt Vargas.

Pressekontakt:

Achtung Redaktionen: Rückfragen bitte an Dr. Mauricio Vargas, Tel. +49 151-1176 5567, oder Pressesprecherin Michelle Bayona, Tel. +49 171-8780 830. Fotomaterial vom Protest erhalten Sie unter Tel. +49 171-3157 560, Videomaterial zum Download zeitnah unter https://t1p.de/qe95. Die Studie und eine deutsche Zusammenfassung sind online unter: www.greenpeace.de/collateral-framework.

Kontaktdaten anzeigen

Pressekontakt:

Achtung Redaktionen: Rückfragen bitte an Dr. Mauricio Vargas, Tel. +49 151-1176 5567, oder Pressesprecherin Michelle Bayona, Tel. +49 171-8780 830. Fotomaterial vom Protest erhalten Sie unter Tel. +49 171-3157 560, Videomaterial zum Download zeitnah unter https://t1p.de/qe95. Die Studie und eine deutsche Zusammenfassung sind online unter: www.greenpeace.de/collateral-framework.

Original-Content von: Greenpeace e.V., übermittelt

Veröffentlicht am

BGA: Die Richtung im Außenhandel stimmt

09.03.2021 – 10:58

BGA Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V.

BGA: Die Richtung im Außenhandel stimmt


















Berlin (ots)

„Wir sind auf dem richtigen Weg. Zwar geht es erst langsam aufwärts, weil viele Länder noch mit den Folgen der Pandemie kämpfen, aber einige sind bereits weiter. Die schnelle wirtschaftliche Erholung Chinas erklärt, warum das Land im Januar sowohl bei den Exporten als auch bei den Importen Deutschlands wichtigster Handelspartner war. Der Handel mit den USA hingegen, deren Pandemie-Management bis vor kurzem so gut wie nicht existent war, ist deutlich eingebrochen.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für Januar 2021 bekannt gegeben. Demnach sind die Exporte in Deutschland gegenüber dem Vormonat Dezember 2020 kalender- und saisonbereinigt um 1,4 Prozent gestiegen. Exportiert wurden Waren im Wert von 98,1 Milliarden Euro. Damit sind die Exporte im Vorjahresvergleich um 8,0 Prozent zurückgegangen. Mit einem Warenwert von 83,8 Milliarden Euro sind auch die deutschen Importe gesunken, im Vorjahresvergleich um 9,8 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 14,3 Milliarden Euro ab.

„Bedrückend ist der Blick auf unsere europäischen Partner, mit denen der Handel im Vorjahresvergleich stark zurückgegangen ist. Das ist ein klares Zeichen, dass die EU im Kampf gegen die Corona-Krise mehr hätte tun können und müssen. Damit wurde eine wichtige Chance vertan, als globaler Player wahrgenommen zu werden und eine Blaupause für andere Weltregionen zu bieten. Corona ist aber nicht das einzige Problem für den Außenhandel. Der Brexit hat zu einem massiven Einbruch der Handelsbeziehungen mit dem Vereinigten Königreich geführt. Es herrscht großes Chaos. Auch die jüngste einseitige Entscheidung Londons, auf bestimmte Zoll- und Warenkontrollen von Einfuhren aus Nordirland für weitere sechs Monate zu verzichten, ist da wenig hilfreich. Sollte dies zu einer Nicht-Ratifizierung des Handels- und Kooperationsabkommens durch das Parlament oder gar zu einem Rechtsstreit zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich führen, würde dies die Hängepartie nur verlängern. Die Wirtschaft braucht hier endlich Klarheit, damit der bilaterale Handel nicht noch mehr leidet“, so Börner abschließend.

07, Berlin, 9. März 2021

Pressekontakt:

Ansprechpartner:
André Schwarz
Pressesprecher
Telefon: 030/ 59 00 99 520
Telefax: 030/ 59 00 99 529

Kontaktdaten anzeigen

Pressekontakt:

Ansprechpartner:
André Schwarz
Pressesprecher
Telefon: 030/ 59 00 99 520
Telefax: 030/ 59 00 99 529

Original-Content von: BGA Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V., übermittelt

Veröffentlicht am

„Frontal 21“ im ZDF: Frauke Petry über geheime Treffen mit Milliardär Henning ConleSPERRFRIST, heute, 09.03.2021, 18 Uhr

09.03.2021 – 18:00

ZDF

„Frontal 21“ im ZDF: Frauke Petry über geheime Treffen mit Milliardär Henning Conle
SPERRFRIST, heute, 09.03.2021, 18 Uhr


















"Frontal 21" im ZDF: Frauke Petry über geheime Treffen mit Milliardär Henning Conle / SPERRFRIST, heute, 09.03.2021, 18 Uhr
  • Bild-Infos
  • Download

Mainz (ots)

SPERRFRIST, heute, 09.03.2021, 18 Uhr

AfD-Spitzenfunktionäre haben sich nach Angaben der ehemaligen Parteichefin Frauke Petry ab 2015 mehrfach mit dem Unternehmer Henning Conle getroffen. Der habe der Partei anonyme Spenden angeboten, berichtet Petry im Interview mit CORRECTIV und „Frontal 21“. Das ZDF-Magazin „Frontal 21“ berichtet darüber heute Abend, Dienstag, 9. März 2021, 21.00 Uhr.

Der Milliardär und Immobilienunternehmer Henning Conle hat AfD-Spitzenfunktionären nach Angaben der ehemaligen Parteichefin Frauke Petry anonyme Spenden angeboten. „Mein Eindruck war, dass Henning Conle die AfD unterstützen wollte, dass er letztlich dabei nicht persönlich in Erscheinung treten wollte“, sagte Petry gegenüber CORRECTIV und dem ZDF-Magazin „Frontal 21“. Sie habe Conle zwischen Oktober 2015 und Mai 2016 mehrfach in Leipzig und Zürich in dieser Sache getroffen. In der Schweiz sei auch der jetzige Parteisprecher Jörg Meuthen dabei gewesen.

Dass Meuthen den Milliardär Conle tatsächlich in Zürich getroffen hat, legen auch Kurznachrichten nahe, die den Redaktionen vorliegen. „Montag Zürich klappt bei mir, LG Jörg“, schrieb Meuthen per SMS im Dezember 2015 zu einem geplanten Treffen. Meuthen war zu dieser Zeit im Wahlkampf und klagte über Geldnot. In einer SMS an Petry schrieb Meuthen im November 2015: „Wenn ich also kein Geld für den Wahlkampf haben werde, werde ich auch keinen aussichtslosen Kampf führen.“ Trotz mehrfacher Anfrage wollte sich Meuthen nicht zu etwaigen Treffen mit Conle und Spendenangeboten des Milliardärs äußern.

Im März 2016 begannen mehrere dubiose Spendenaktionen und Werbehilfen für die AfD. Mit einer millionenschweren Kampagne warb der „Verein für Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und bürgerlichen Freiheiten“ bei Wahlen für die AfD. Eine Schweizer Werbefirma half bei der Verwaltung des Vereins. Dieselbe Firma unterstützte Jörg Meuthen mit Werbekampagnen. Die Bundestagsverwaltung hat diese Unterstützung für Meuthen als illegale Spenden bewertet und gegen die AfD Strafzahlungen in Höhe von rund 270.000 Euro verfügt. Conle reagierte auf Anfragen zu seiner Rolle nicht.

Nachweislich hat Conle im Jahr 2017 auf verdeckten Wegen der AfD-Politikerin Alice Weidel 132.000 Euro gespendet. Die Bundestagsverwaltung hat inzwischen eine Strafzahlung von 396.000 Euro verhängt. Die AfD klagt dagegen. Laut Petry hat der Milliardär schon sehr früh intensiv Kontakt zur Parteispitze gesucht und anonyme Spendenwege sondiert. Für sie sei es ein Tabu gewesen, illegale Spenden anzunehmen, sagt Petry. Die ehemalige AfD-Vorsitzende wertet das Agieren ihrer ehemaligen Parteifreunde so: „Wie wir heute wissen, haben Jörg Meuthen und Alice Weidel Spenden angenommen und haben sich dadurch nicht nur persönlich erpressbar gemacht.“

Ansprechpartner: ZDF-Redaktion „Frontal 21“, Christian Rohde, Telefon: 030 – 2099-1251, rohde.c@zdf.de; Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/frontal21

„Frontal 21“ in der ZDFmediathek: https://zdf.de/politik/frontal-21

https://twitter.com/frontal21

https://twitter.com/ZDFpresse

Pressekontakt:

ZDF Presse und Information
Telefon: +49-6131-70-12121

Kontaktdaten anzeigen

Pressekontakt:

ZDF Presse und Information
Telefon: +49-6131-70-12121

Original-Content von: ZDF, übermittelt

Veröffentlicht am

„Frontal 21“ im ZDF: Frauke Petry über geheime Treffen mit Milliardär Henning ConleSPERRFRIST, heute, 09.03.2021, 18 Uhr

09.03.2021 – 18:00

ZDF

„Frontal 21“ im ZDF: Frauke Petry über geheime Treffen mit Milliardär Henning Conle
SPERRFRIST, heute, 09.03.2021, 18 Uhr


















"Frontal 21" im ZDF: Frauke Petry über geheime Treffen mit Milliardär Henning Conle / SPERRFRIST, heute, 09.03.2021, 18 Uhr
  • Bild-Infos
  • Download

Mainz (ots)

SPERRFRIST, heute, 09.03.2021, 18 Uhr

AfD-Spitzenfunktionäre haben sich nach Angaben der ehemaligen Parteichefin Frauke Petry ab 2015 mehrfach mit dem Unternehmer Henning Conle getroffen. Der habe der Partei anonyme Spenden angeboten, berichtet Petry im Interview mit CORRECTIV und „Frontal 21“. Das ZDF-Magazin „Frontal 21“ berichtet darüber heute Abend, Dienstag, 9. März 2021, 21.00 Uhr.

Der Milliardär und Immobilienunternehmer Henning Conle hat AfD-Spitzenfunktionären nach Angaben der ehemaligen Parteichefin Frauke Petry anonyme Spenden angeboten. „Mein Eindruck war, dass Henning Conle die AfD unterstützen wollte, dass er letztlich dabei nicht persönlich in Erscheinung treten wollte“, sagte Petry gegenüber CORRECTIV und dem ZDF-Magazin „Frontal 21“. Sie habe Conle zwischen Oktober 2015 und Mai 2016 mehrfach in Leipzig und Zürich in dieser Sache getroffen. In der Schweiz sei auch der jetzige Parteisprecher Jörg Meuthen dabei gewesen.

Dass Meuthen den Milliardär Conle tatsächlich in Zürich getroffen hat, legen auch Kurznachrichten nahe, die den Redaktionen vorliegen. „Montag Zürich klappt bei mir, LG Jörg“, schrieb Meuthen per SMS im Dezember 2015 zu einem geplanten Treffen. Meuthen war zu dieser Zeit im Wahlkampf und klagte über Geldnot. In einer SMS an Petry schrieb Meuthen im November 2015: „Wenn ich also kein Geld für den Wahlkampf haben werde, werde ich auch keinen aussichtslosen Kampf führen.“ Trotz mehrfacher Anfrage wollte sich Meuthen nicht zu etwaigen Treffen mit Conle und Spendenangeboten des Milliardärs äußern.

Im März 2016 begannen mehrere dubiose Spendenaktionen und Werbehilfen für die AfD. Mit einer millionenschweren Kampagne warb der „Verein für Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und bürgerlichen Freiheiten“ bei Wahlen für die AfD. Eine Schweizer Werbefirma half bei der Verwaltung des Vereins. Dieselbe Firma unterstützte Jörg Meuthen mit Werbekampagnen. Die Bundestagsverwaltung hat diese Unterstützung für Meuthen als illegale Spenden bewertet und gegen die AfD Strafzahlungen in Höhe von rund 270.000 Euro verfügt. Conle reagierte auf Anfragen zu seiner Rolle nicht.

Nachweislich hat Conle im Jahr 2017 auf verdeckten Wegen der AfD-Politikerin Alice Weidel 132.000 Euro gespendet. Die Bundestagsverwaltung hat inzwischen eine Strafzahlung von 396.000 Euro verhängt. Die AfD klagt dagegen. Laut Petry hat der Milliardär schon sehr früh intensiv Kontakt zur Parteispitze gesucht und anonyme Spendenwege sondiert. Für sie sei es ein Tabu gewesen, illegale Spenden anzunehmen, sagt Petry. Die ehemalige AfD-Vorsitzende wertet das Agieren ihrer ehemaligen Parteifreunde so: „Wie wir heute wissen, haben Jörg Meuthen und Alice Weidel Spenden angenommen und haben sich dadurch nicht nur persönlich erpressbar gemacht.“

Ansprechpartner: ZDF-Redaktion „Frontal 21“, Christian Rohde, Telefon: 030 – 2099-1251, rohde.c@zdf.de; Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/frontal21

„Frontal 21“ in der ZDFmediathek: https://zdf.de/politik/frontal-21

https://twitter.com/frontal21

https://twitter.com/ZDFpresse

Pressekontakt:

ZDF Presse und Information
Telefon: +49-6131-70-12121

Kontaktdaten anzeigen

Pressekontakt:

ZDF Presse und Information
Telefon: +49-6131-70-12121

Original-Content von: ZDF, übermittelt

Veröffentlicht am

BIBER Magazin bringt Nachwuchsjournalist*innen zu Jetzt/Süddeutsche Zeitung

09.03.2021 – 07:01

Biber Verlagsgesellschaft mbH

BIBER Magazin bringt Nachwuchsjournalist*innen zu Jetzt/Süddeutsche Zeitung


















Wien (ots)

Stipendiat*innen der BIBER-Akademie haben ab 2021 die Chance, ihr Folgepraktikum bei jetzt.de in München zu machen – dem jungen Onlinemagazin der Süddeutschen Zeitung.

Während Tirol und Bayern hart an der Grenze sind, gehen Wien und München eine Fernbeziehung ein. Die BIBER-Akademie kooperiert von nun an mitjetzt, dem jungen Onlinemagazin der Süddeutschen Zeitung. BIBER bringt Nachwuchsjournalist*innen „mit scharf“ nach Deutschland. Exzellente Stipendiat*innen aus der BIBER-Akademie können seit 2021 ihr Folgepraktikum in der Redaktion vonjetztmachen. Eine große Chance – und vor allem eine Auszeichnung für die Leistungen der BIBER-Akademie im letzten Jahrzehnt.

Seit 2011 macht die BIBER-Akademie mit ihren Absolventinnen und Absolventen die österreichische Medienlandschaft diverser. Ziel war und ist es, Jungjournalist*innen mit Migrationshintergrund zu rekrutieren, die sonst den Schritt in den Journalismus nicht wagen würden, deren Perspektive aber in den Redaktionen oft gänzlich fehlt: Sie haben Gastarbeitereltern, Fluchterfahrung und sie wissen, was es heißt, Rassismus und Diskriminierung am eigenen Leib zu erfahren. Gleichzeitig sind sie mehrsprachig, kennen kulturelle Codes und haben Zugang zu völlig anderen Geschichten.

Die BIBER-Akademie versteht sich als Talentepool und legt ihren Stipendiat*innen durch Folgepraktika in bewährten Redaktionen ein Sprungbrett. Mit Erfolg: Ob im Boulevard oder in Qualitätsmedien, BIBER-Stipendiat*innen haben inzwischen Festanstellungen quer durch die Medienwelt und machen sich dort einen Namen. Jetzt bringt BIBER Nachwuchsjournalist*innen auch nach Deutschland.

„Die Kooperation mit jetzt freut uns außerordentlich – nicht nur aufgrund der langjährigen redaktionellen Partnerschaft mitjetzt. Das Interesse aus Deutschland zeigt, dass Diversität auch international in den Redaktionen noch längst keine Selbstverständlichkeit ist und es mehr als Versprechen bedarf, diese zu erreichen. Es braucht Expertise und Know-How. Dass wir Stipendiat*innen nun ein Folgepraktikum bei einem deutschen Jung-Medium dieses Kalibers ermöglichen können, ist eine schöne Errungenschaft“, so Delna Antia-Tatic´, Chefredakteurin von BIBER.

„Das BIBER ist nicht nur bekannt für guten und vielfältigen Journalismus, sondern auch für seine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit. Die Journalist*innen, die bei BIBER arbeiten, bringen spannende Perspektiven mit, sie schreiben Geschichten, die nah am Leben sind und Menschen repräsentieren, die von anderen Medien zu oft übersehen werden. Nachdem wir inhaltlich schon seit 2016 mit dem Magazin kooperieren, freuen wir uns deshalb in Zukunft BIBER-Praktikant*innen auch bei uns ausbilden zu dürfen“, so Patrick Wehner, Initiator der Kooperation und Chef vom Dienst beijetzt.

Pressekontakt:

Weronika Korban, BA MA

biber Verlagsgesellschaft mbH
MQ/quartier 21, Museumsplatz 1, E-1.4
1070 Wien

mail: korban@dasbiber.at
fon: +43 (0) 1 95 77 528
internet: www.dasbiber.at
instagram: www.instagram.com/dasbiber
facebook: www.facebook.com/mitscharf

Kontaktdaten anzeigen

Pressekontakt:

Weronika Korban, BA MA

biber Verlagsgesellschaft mbH
MQ/quartier 21, Museumsplatz 1, E-1.4
1070 Wien

mail: korban@dasbiber.at
fon: +43 (0) 1 95 77 528
internet: www.dasbiber.at
instagram: www.instagram.com/dasbiber
facebook: www.facebook.com/mitscharf

Original-Content von: Biber Verlagsgesellschaft mbH, übermittelt

Veröffentlicht am

BIBER Magazin bringt Nachwuchsjournalist*innen zu Jetzt/Süddeutsche Zeitung

09.03.2021 – 07:01

Biber Verlagsgesellschaft mbH

BIBER Magazin bringt Nachwuchsjournalist*innen zu Jetzt/Süddeutsche Zeitung


















Wien (ots)

Stipendiat*innen der BIBER-Akademie haben ab 2021 die Chance, ihr Folgepraktikum bei jetzt.de in München zu machen – dem jungen Onlinemagazin der Süddeutschen Zeitung.

Während Tirol und Bayern hart an der Grenze sind, gehen Wien und München eine Fernbeziehung ein. Die BIBER-Akademie kooperiert von nun an mitjetzt, dem jungen Onlinemagazin der Süddeutschen Zeitung. BIBER bringt Nachwuchsjournalist*innen „mit scharf“ nach Deutschland. Exzellente Stipendiat*innen aus der BIBER-Akademie können seit 2021 ihr Folgepraktikum in der Redaktion vonjetztmachen. Eine große Chance – und vor allem eine Auszeichnung für die Leistungen der BIBER-Akademie im letzten Jahrzehnt.

Seit 2011 macht die BIBER-Akademie mit ihren Absolventinnen und Absolventen die österreichische Medienlandschaft diverser. Ziel war und ist es, Jungjournalist*innen mit Migrationshintergrund zu rekrutieren, die sonst den Schritt in den Journalismus nicht wagen würden, deren Perspektive aber in den Redaktionen oft gänzlich fehlt: Sie haben Gastarbeitereltern, Fluchterfahrung und sie wissen, was es heißt, Rassismus und Diskriminierung am eigenen Leib zu erfahren. Gleichzeitig sind sie mehrsprachig, kennen kulturelle Codes und haben Zugang zu völlig anderen Geschichten.

Die BIBER-Akademie versteht sich als Talentepool und legt ihren Stipendiat*innen durch Folgepraktika in bewährten Redaktionen ein Sprungbrett. Mit Erfolg: Ob im Boulevard oder in Qualitätsmedien, BIBER-Stipendiat*innen haben inzwischen Festanstellungen quer durch die Medienwelt und machen sich dort einen Namen. Jetzt bringt BIBER Nachwuchsjournalist*innen auch nach Deutschland.

„Die Kooperation mit jetzt freut uns außerordentlich – nicht nur aufgrund der langjährigen redaktionellen Partnerschaft mitjetzt. Das Interesse aus Deutschland zeigt, dass Diversität auch international in den Redaktionen noch längst keine Selbstverständlichkeit ist und es mehr als Versprechen bedarf, diese zu erreichen. Es braucht Expertise und Know-How. Dass wir Stipendiat*innen nun ein Folgepraktikum bei einem deutschen Jung-Medium dieses Kalibers ermöglichen können, ist eine schöne Errungenschaft“, so Delna Antia-Tatic´, Chefredakteurin von BIBER.

„Das BIBER ist nicht nur bekannt für guten und vielfältigen Journalismus, sondern auch für seine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit. Die Journalist*innen, die bei BIBER arbeiten, bringen spannende Perspektiven mit, sie schreiben Geschichten, die nah am Leben sind und Menschen repräsentieren, die von anderen Medien zu oft übersehen werden. Nachdem wir inhaltlich schon seit 2016 mit dem Magazin kooperieren, freuen wir uns deshalb in Zukunft BIBER-Praktikant*innen auch bei uns ausbilden zu dürfen“, so Patrick Wehner, Initiator der Kooperation und Chef vom Dienst beijetzt.

Pressekontakt:

Weronika Korban, BA MA

biber Verlagsgesellschaft mbH
MQ/quartier 21, Museumsplatz 1, E-1.4
1070 Wien

mail: korban@dasbiber.at
fon: +43 (0) 1 95 77 528
internet: www.dasbiber.at
instagram: www.instagram.com/dasbiber
facebook: www.facebook.com/mitscharf

Kontaktdaten anzeigen

Pressekontakt:

Weronika Korban, BA MA

biber Verlagsgesellschaft mbH
MQ/quartier 21, Museumsplatz 1, E-1.4
1070 Wien

mail: korban@dasbiber.at
fon: +43 (0) 1 95 77 528
internet: www.dasbiber.at
instagram: www.instagram.com/dasbiber
facebook: www.facebook.com/mitscharf

Original-Content von: Biber Verlagsgesellschaft mbH, übermittelt

Veröffentlicht am

BIBER Magazin bringt Nachwuchsjournalist*innen zu Jetzt/Süddeutsche Zeitung

09.03.2021 – 07:01

Biber Verlagsgesellschaft mbH

BIBER Magazin bringt Nachwuchsjournalist*innen zu Jetzt/Süddeutsche Zeitung


















Wien (ots)

Stipendiat*innen der BIBER-Akademie haben ab 2021 die Chance, ihr Folgepraktikum bei jetzt.de in München zu machen – dem jungen Onlinemagazin der Süddeutschen Zeitung.

Während Tirol und Bayern hart an der Grenze sind, gehen Wien und München eine Fernbeziehung ein. Die BIBER-Akademie kooperiert von nun an mitjetzt, dem jungen Onlinemagazin der Süddeutschen Zeitung. BIBER bringt Nachwuchsjournalist*innen „mit scharf“ nach Deutschland. Exzellente Stipendiat*innen aus der BIBER-Akademie können seit 2021 ihr Folgepraktikum in der Redaktion vonjetztmachen. Eine große Chance – und vor allem eine Auszeichnung für die Leistungen der BIBER-Akademie im letzten Jahrzehnt.

Seit 2011 macht die BIBER-Akademie mit ihren Absolventinnen und Absolventen die österreichische Medienlandschaft diverser. Ziel war und ist es, Jungjournalist*innen mit Migrationshintergrund zu rekrutieren, die sonst den Schritt in den Journalismus nicht wagen würden, deren Perspektive aber in den Redaktionen oft gänzlich fehlt: Sie haben Gastarbeitereltern, Fluchterfahrung und sie wissen, was es heißt, Rassismus und Diskriminierung am eigenen Leib zu erfahren. Gleichzeitig sind sie mehrsprachig, kennen kulturelle Codes und haben Zugang zu völlig anderen Geschichten.

Die BIBER-Akademie versteht sich als Talentepool und legt ihren Stipendiat*innen durch Folgepraktika in bewährten Redaktionen ein Sprungbrett. Mit Erfolg: Ob im Boulevard oder in Qualitätsmedien, BIBER-Stipendiat*innen haben inzwischen Festanstellungen quer durch die Medienwelt und machen sich dort einen Namen. Jetzt bringt BIBER Nachwuchsjournalist*innen auch nach Deutschland.

„Die Kooperation mit jetzt freut uns außerordentlich – nicht nur aufgrund der langjährigen redaktionellen Partnerschaft mitjetzt. Das Interesse aus Deutschland zeigt, dass Diversität auch international in den Redaktionen noch längst keine Selbstverständlichkeit ist und es mehr als Versprechen bedarf, diese zu erreichen. Es braucht Expertise und Know-How. Dass wir Stipendiat*innen nun ein Folgepraktikum bei einem deutschen Jung-Medium dieses Kalibers ermöglichen können, ist eine schöne Errungenschaft“, so Delna Antia-Tatic´, Chefredakteurin von BIBER.

„Das BIBER ist nicht nur bekannt für guten und vielfältigen Journalismus, sondern auch für seine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit. Die Journalist*innen, die bei BIBER arbeiten, bringen spannende Perspektiven mit, sie schreiben Geschichten, die nah am Leben sind und Menschen repräsentieren, die von anderen Medien zu oft übersehen werden. Nachdem wir inhaltlich schon seit 2016 mit dem Magazin kooperieren, freuen wir uns deshalb in Zukunft BIBER-Praktikant*innen auch bei uns ausbilden zu dürfen“, so Patrick Wehner, Initiator der Kooperation und Chef vom Dienst beijetzt.

Pressekontakt:

Weronika Korban, BA MA

biber Verlagsgesellschaft mbH
MQ/quartier 21, Museumsplatz 1, E-1.4
1070 Wien

mail: korban@dasbiber.at
fon: +43 (0) 1 95 77 528
internet: www.dasbiber.at
instagram: www.instagram.com/dasbiber
facebook: www.facebook.com/mitscharf

Kontaktdaten anzeigen

Pressekontakt:

Weronika Korban, BA MA

biber Verlagsgesellschaft mbH
MQ/quartier 21, Museumsplatz 1, E-1.4
1070 Wien

mail: korban@dasbiber.at
fon: +43 (0) 1 95 77 528
internet: www.dasbiber.at
instagram: www.instagram.com/dasbiber
facebook: www.facebook.com/mitscharf

Original-Content von: Biber Verlagsgesellschaft mbH, übermittelt

Veröffentlicht am

BGA: Die Richtung im Außenhandel stimmt

09.03.2021 – 10:58

BGA Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V.

BGA: Die Richtung im Außenhandel stimmt


















Berlin (ots)

„Wir sind auf dem richtigen Weg. Zwar geht es erst langsam aufwärts, weil viele Länder noch mit den Folgen der Pandemie kämpfen, aber einige sind bereits weiter. Die schnelle wirtschaftliche Erholung Chinas erklärt, warum das Land im Januar sowohl bei den Exporten als auch bei den Importen Deutschlands wichtigster Handelspartner war. Der Handel mit den USA hingegen, deren Pandemie-Management bis vor kurzem so gut wie nicht existent war, ist deutlich eingebrochen.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für Januar 2021 bekannt gegeben. Demnach sind die Exporte in Deutschland gegenüber dem Vormonat Dezember 2020 kalender- und saisonbereinigt um 1,4 Prozent gestiegen. Exportiert wurden Waren im Wert von 98,1 Milliarden Euro. Damit sind die Exporte im Vorjahresvergleich um 8,0 Prozent zurückgegangen. Mit einem Warenwert von 83,8 Milliarden Euro sind auch die deutschen Importe gesunken, im Vorjahresvergleich um 9,8 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 14,3 Milliarden Euro ab.

„Bedrückend ist der Blick auf unsere europäischen Partner, mit denen der Handel im Vorjahresvergleich stark zurückgegangen ist. Das ist ein klares Zeichen, dass die EU im Kampf gegen die Corona-Krise mehr hätte tun können und müssen. Damit wurde eine wichtige Chance vertan, als globaler Player wahrgenommen zu werden und eine Blaupause für andere Weltregionen zu bieten. Corona ist aber nicht das einzige Problem für den Außenhandel. Der Brexit hat zu einem massiven Einbruch der Handelsbeziehungen mit dem Vereinigten Königreich geführt. Es herrscht großes Chaos. Auch die jüngste einseitige Entscheidung Londons, auf bestimmte Zoll- und Warenkontrollen von Einfuhren aus Nordirland für weitere sechs Monate zu verzichten, ist da wenig hilfreich. Sollte dies zu einer Nicht-Ratifizierung des Handels- und Kooperationsabkommens durch das Parlament oder gar zu einem Rechtsstreit zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich führen, würde dies die Hängepartie nur verlängern. Die Wirtschaft braucht hier endlich Klarheit, damit der bilaterale Handel nicht noch mehr leidet“, so Börner abschließend.

07, Berlin, 9. März 2021

Pressekontakt:

Ansprechpartner:
André Schwarz
Pressesprecher
Telefon: 030/ 59 00 99 520
Telefax: 030/ 59 00 99 529

Kontaktdaten anzeigen

Pressekontakt:

Ansprechpartner:
André Schwarz
Pressesprecher
Telefon: 030/ 59 00 99 520
Telefax: 030/ 59 00 99 529

Original-Content von: BGA Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V., übermittelt