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Health-IT Unternehmen Cerner unterstützt Master-Studium Medizinische Informatik der UMIT TIROL

12.04.2021 – 11:50

UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik

Health-IT Unternehmen Cerner unterstützt Master-Studium Medizinische Informatik der UMIT TIROL


















Hall in Tirol (ots)

Universität UMIT TIROL bildet Experten aus, die in Zukunft die Digitalisierung des Gesundheitswesens mitgestalten

Im Herbst startet die Privatuniversität UMIT TIROL erstmals das Master-Studium Medizinische Informatik. Im Rahmen des Studiums werden Studierende zu internationalen Experten ausgebildet, die in Zukunft die Digitalisierung im Gesundheitswesen mitgestalten werden. Das internationale Health-IT-Unternehmen Cerner hat jetzt bekanntgegeben, dass es das Studium als Kooperationspartner unterstützt. Cerner entwickelt seit über 40 Jahren intelligente IT-Lösungen, die dazu beitragen die Gesundheitsversorgung zu verbessern. Weltweit arbeiten bei Cerner 27.000 Mitarbeiter an diesem Ziel.

„Wir sind von den Studieninhalten absolut überzeugt! Cerner braucht heute wie morgen Kollegen, die fachlich tief in der Materie stecken und auch menschlich die Kompetenzen mitbringen, die Kunden zu Recht fordern. Denn gerade im hochkomplexen IT-Umfeld gilt heute mehr denn je: IT’s a people business“, sagt Stefan Radatz, Geschäftsführer Cerner Deutschland & Österreich sowie Regional General Manager, Zentral- und Ost-Europa zu der Kooperation mit der Universität UMIT TIROL. Radatz ist überzeugt, dass die Unterstützung der Ausbildung von Experten, die die Digitalisierung im Gesundheitswesen von Morgen proaktiv mitgestalten, exzellent zum übergeordneten Unternehmensziel von Cerner, das Gesundheitswesen der Zukunft proaktiv, sicher und innovativ zu gestalten, passt“.

Für Ass.-Prof. Dr. Werner Hackl, der das Partnernetzwerk für das Studium koordiniert, ist die Zusammenarbeit mit Cerner eine Win-Win Situation. „Als Universität ist uns die Verzahnung von Themen in Zusammenarbeit mit Gesundheitseinrichtungen und der E-Health-Industrie besonders wichtig, um den Studierenden eine wissenschaftlich fundierte, aber auch praxisorientierte Ausbildung bieten zu können. Cerner ist als einer der internationalen Marktführer im Healthcare-IT-Umfeld ein attraktiver Praxispartner für das Studium. Darüber freuen wir uns sehr. Cerner bietet vielfältige Karrieremöglichkeiten in einer zukunftssicheren Branche, auch international“, sagt Hackl. Und weiter: „Für die Studierenden ist es uns sehr wichtig, dass sie bereits während des Studiums von einem breiten Netzwerk von Kooperationspartnern aus Industrie, Gesundheits- und Forschungseinrichtungen profitieren“.

Mit dem Master-Studium Medizinische Informatik, das – vorbehaltlich der Genehmigung durch die AQ Austria – im Herbst 2021 starten wird, will die Privatuniversität UMIT TIROL wissenschaftlich fundiert Experten ausbilden, welche die Entwicklung der Digitalisierung im Gesundheitswesen aktiv mitgestalten. In die Konzeption des Studiums Medizinische Informatik sind Wissen und Erfahrungen von 20 Jahren universitärer Forschung und Lehre an der Universität UMIT TIROL eingeflossen. Inhaltlich setzt das Master-Studium auf Kernthemen und Zukunftsfelder der Medizinischen Informatik: Klinische Informationssysteme, Gesundheitsvernetzung und eHealth, Health Data und Decision Science sowie Biomedizinische Technik.

Organisatorisch ist das viersemestrige Studium, das mit dem akademischen Titel Master of Science (MSc) in Medizinischer Informatik abschließt, in Präsenzphasen am Campus der Universität in Hall in Tirol, in Phasen des begleiteten Selbststudiums, in ein Praxisprojekt im Kooperationsnetzwerk und in die Masterarbeit untergliedert. Präsenzlehre findet in der Regel wöchentlich an zwei bis drei Blocktagen statt. Damit ist sichergestellt, dass das Studium mit einer Teilzeit-Berufstätigkeit bzw. mit familiären Verpflichtungen vereinbar ist. Unterrichtssprachen sind englisch und deutsch. Beim begleiteten Selbststudium wird auf das preisgekrönte didaktische Konzept des Online-Universitätslehrganges Health Information Management der Privatuniversität UMIT TIROL zurückgegriffen.

Über das zukunftsträchtige viersemestrige Studium können sich Interessierte unter www.umit-tirol.at/mmi informieren. Unter www.umit.at/service können sie sich für Infoveranstaltungen anmelden.

Medizinische Informatik Jetzt informieren!

Pressekontakt:

Hannes Schwaighofer: hannes.schwaighofer@umit.at, Tel: 0664/4618201

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Verlässliche und aktuelle Orientierung: Seit fünf Jahren bietet das Science Media Center Germany Journalistinnen und Journalisten Unterstützung bei komplexen wissenschaftlichen Themen

12.04.2021 – 11:00

Klaus Tschira Stiftung gemeinnützige GmbH

Verlässliche und aktuelle Orientierung: Seit fünf Jahren bietet das Science Media Center Germany Journalistinnen und Journalisten Unterstützung bei komplexen wissenschaftlichen Themen


















Heidelberg/Köln. (ots)

Am 12. April 2016 veröffentlichte das Science Media Center Germany (SMC) sein erstes Angebot für Journalistinnen und Journalisten: die Rapid Reaction zur „Einbaupflicht für digitale Stromzähler“. Mit dieser schnellen Reaktion auf einen Gesetzentwurf zur „Digitalisierung der Energiewende“ im deutschen Bundestag begann der Aufstieg des SMC zu einem Intermediär zwischen Wissenschaft und Medien, der heute wichtiger denn je ist. Die SMC-Redaktion nimmt auf den Radar, was wichtig, wissenschaftlich richtig und gesellschaftlich relevant ist. Gerade in der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, wie bedeutend die Kernaufgabe des SMC ist: bei unübersichtlichen, komplexen wissenschaftlichen Fragen, die einer schnellen Einschätzung bedürfen, Journalistinnen und Journalisten diese Einordnung durch Expertisen aus der Wissenschaft zu ermöglichen. Zuverlässig, aktuell, neutral und kostenfrei.

Seitdem wurden Journalistinnen und Journalisten mehr als 600 Angebote gemacht. Neben den Rapid Reactions liefert das SMC Fact Sheets, die einen Überblick über ein wissenschaftliches Thema bieten, Research in Context mit Experteneinschätzungen in Form von Zitaten sowie Press Briefings, in denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler live zu aktuellen Themen Stellung nehmen. Zudem bietet das SMC-Lab Material und Hintergründe zur datenbasierten Beleuchtung relevanter Themen.

Seit Beginn der Pandemie hat sich nicht nur die Zahl der Aussendungen rasant erhöht. Mit virtuellen Press Briefings und proaktiven Anstößen von Themen, die in der Luft liegen und bald Schlagzeilen machen könnten, ist das SMC für viele Medienschaffende zu einer vertrauenswürdigen Anlaufstelle bei Corona-Fragen geworden. Allein zum Thema Covid-19 wurden bislang 33 virtuelle Pressegespräche mit durchschnittlich 60 teilnehmenden Pressevertreterinnen und -vertretern organisiert. Mit 148 Teilnehmenden am bisher stärksten besucht war das Press Briefing am 19. Oktober 2020 zu „Wie gefährlich wird COVID-19 im Winter? – Bisherige klinische Erfahrungen und worauf sich Intensivstationen einstellen“.

„Große Unterstützung und Bereicherung“, „echt klasse“, „wunderbare unermüdliche Arbeit“, „kaum noch vorstellbar, wie wir es früher ohne euch geschafft haben“ – Zitate wie diese zeugen davon, dass der Service der inzwischen 9-köpfigen SMC-Redaktion von den inzwischen gut 1.400 beim SMC registrierten Journalistinnen und Journalisten aus sämtlichen Mediengattungen geschätzt wird. So wurden bis heute mehr als 13.000 Beiträge mit Expertenzitaten vom SMC publiziert.

„Ohne die aktuellen und kompetenten Einordnungen durch die mit dem SMC zusammenarbeitenden Expertinnen und Experten wäre unsere Arbeit nicht denkbar. Für dieses Engagement – häufig unter enormem Zeitdruck – bedanke ich mich im Namen der Redaktion“, sagt SMC-Geschäftsführer Volker Stollorz. Aktuell umfasst die Expertendatenbank des SMC mehr als 2.000 Forschende aus den Bereichen Medizin, Lebenswissenschaften, Klima, Umwelt, Energie, Technik und Künstliche Intelligenz sowie Geistes- und Sozialwissenschaften.

Aus 6 Mitarbeitenden im SMC-Team vor fünf Jahren sind mittlerweile 25 geworden. Wissenschaftsredakteure arbeiten zusammen mit Spezialistinnen für Softwareentwicklung und Künstliche Intelligenz, die unter anderem im SMC Lab neue Tools für datenbasierte Recherchen entwickeln, wie den Corona-Report oder den Expert Explorer. Diese positiven Entwicklungen des Science Media Center werden ermöglicht durch die inzwischen unbefristete Grundförderung der Klaus Tschira Stiftung (KTS). Die Stiftung gründete das SMC 2015 gemeinsam mit dem Verband der Wissenschaftsjournalisten, der Wissenschaftspressekonferenz (WPK). Dazu kommen Beiträge von aktuell 54 Förderinstitutionen sowie Forschungsmittel, zum Beispiel vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, das das Projekt „Augmented Science Journalism“ unterstützt. Alle Förderer bekennen sich zur redaktionellen Unabhängigkeit des Science Media Centers, die in der Satzung der gGmbH festgelegt ist.

„Das Science Media Center hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Die vielen positiven Reaktionen von Journalistinnen und Journalisten zeigen, dass es überfällig war, diesen gemeinwohlorientierten Intermediär zwischen Wissenschaft und Medien aufzubauen. Mit unserer Förderung unterstützen wir qualitativ hochwertigen Journalismus in einer Zeit, in der die Menschen seriöse Berichte suchen, aber gleichzeitig die Strukturkrise im Medienbetrieb den Journalistinnen und Journalisten die Arbeit schwer macht. Weil das SMC hier hilft, ist es heute unersetzlich für die verlässliche und neutrale Information der Öffentlichkeit“, sagt Beate Spiegel, Geschäftsführerin der Klaus Tschira Stiftung.

Für die weitere strategische Entwicklung in den kommenden Jahren steht dem SMC seit heute ein Aufsichtsrat zur Seite, dessen Mitglieder von den SMC-Gesellschaftern KTS und WPK berufen worden. Dem Gremium gehören an: Stephan Becker, Direktor des Instituts für Virologie an der Universität Marburg, Carsten Könneker, Geschäftsführer der KTS, Lukas Mezger, Rechtsanwalt und Vorsitzender des Präsidiums von Wikimedia Deutschland, Mai Thi Nguyen-Kim, Wissenschaftsjournalistin und YouTuberin „mailab“ beim öffentlich-rechtlichen Online-Angebot funk, und Renate Ries, Leiterin Kommunikation/ Wissenschaftskommunikation der KTS.

Das Jubiläum ist Anlass für ein virtuelles Symposium am 13. April 2021 ab 16 Uhr, auf dem erste Ergebnisse von Forschungen zur Funktion und Arbeitsweise des gemeinwohlorientierten und unabhängigen „Knowledge Brokers SMC“ vorgestellt werden. Eine Anmeldung ist möglich unter: https://con-gressa.de/form/5-jahre-smc-live-2/

Gesellschafter der Science Media Center Germany gemeinnützigen GmbH (SMC) sind die Klaus Tschira Stiftung (KTS) und die Wissenschaftspressekonferenz (WPK). Gegründet wurde das SMC im Jahr 2015 nach britischem Vorbild. Weltweit gibt es Science Media Center oder SMC-ähnliche Institutionen nur in Großbritannien, Australien, Neuseeland, Kanada und in den USA. Redaktionssitz des Science Media Center Germany ist Köln. Das Science Media Center Germany (SMC) ist eine unabhängige und gemeinwohlorientierte, journalistisch unabhängig arbeitende Institution. Das SMC unterstützt kostenfrei Medienschaffende in ihrer Berichterstattung bei Themen mit Wissenschaftsbezug. Die Redaktion nimmt auf den Radar, was wichtig, richtig und gesellschaftlich relevant ist. Das SMC Lab hilft der Redaktion, gesellschaftlich relevante Themen datengetrieben zu vertiefen und wissensbasiert zu beleuchten. Dabei entwickelt das SMC Lab Analyse-Werkzeuge für die Recherche über Wissenschaft und für die journalistische Community. www.sciencemediacenter.de

Die Klaus Tschira Stiftung gemeinnützige GmbH (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen fort. Die Stiftung setzt sich für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ein. Weitere Informationen unter: www.klaus-tschira-stiftung.de

Die Wissenschaftspressekonferenz e.V. ist Deutschlands Verband der Wissenschaftsjournalisten. Sie wurde 1986 gegründet. Die Mitglieder der WPK sind hauptberufliche Wissenschaftsjournalistinnen und Wissenschaftsjournalisten, die – angestellt oder frei – für Printmedien, Hörfunk, Fernsehen und/oder Internet arbeiten. Ziel der Vereinsarbeit ist es, die Qualität im Wissenschaftsjournalismus zu fördern und den Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zu beleben. www.wpk.org

Pressekontakt:

Klaus Tschira Stiftung gGmbH
Renate Ries
Tel 06221 533-102
E-Mail renate.ries@klaus-tschira-stiftung.de

Science Media Center Germany gGmbH
Volker Stollorz
Tel 0221 8888 25-25
E-Mail volker.stollorz@sciencemediacenter.de

Wissenschaftspressekonferenz WPK
Franco Zotta
Tel 0221 337717-11
E-Mail: franco.zotta@wpk.org

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Veriff sichert sich eine Serie-B-Finanzierung in Höhe von 69 Mio. US-Dollar zur Bekämpfung von Online-Betrug und sorgt für mühelose Identitätsprüfung

12.04.2021 – 14:35

Veriff

Veriff sichert sich eine Serie-B-Finanzierung in Höhe von 69 Mio. US-Dollar zur Bekämpfung von Online-Betrug und sorgt für mühelose Identitätsprüfung


















New York (ots/PRNewswire)

Durch die von IVP und Accel angeleiteten Investitionen kann Veriff der beschleunigten globalen Nachfrage nach einem KI- und videogestützten Ansatz zur Identitätsprüfung nachkommen

Veriff, globaler Anbieter von Identitätsprüfungen, gab heute bekannt, in einer von den Investmentfirmen IVP und Accel geleiteten Finanzierungsrunde Serie-B-Finanzierung in Höhe von 69 Millionen US-Dollar gesichert zu haben. Mit dieser jüngsten Investition erhöht sich die bisher gesicherte Gesamtfinanzierung von Veriff auf 92,8 Millionen US-Dollar. Jules Maltz von IVP und Matt Weigand von Accel werden in der Folge dieser Investitionen in den Firmenvorstand von Veriff eintreten.

Veriff bietet den stärksten online verfügbaren Dienst zur Identitätsprüfung an. Die innovative Technologie nutzt über 1000 Datenpunkte, um transparente Antworten zu liefern und Unternehmen Sicherheit und Vertrauen zu bieten. Während andere in diesem Bereich sich auf die Extraktion von Dokumentendaten und einfache Überprüfungen konzentriert haben, bietet Veriff mit seinem videobasierten Ansatz den genauesten online verfügbaren Dienst zur Identitätsprüfung, der die Reichweite seiner Dienstfunktionen über Sektoren und Anwendungsfälle hinweg ständig erweitert. Die sachliche, KI-gestützte Entscheidungsmaschine nutzt maschinelles Lernen, um mehr als 9.000 Variationen von staatlich ausgestellten Ausweisen aus über 190 Ländern in 36 verschiedenen Sprachen zu analysieren.

Mit dieser jüngsten Finanzierungsrunde wird Veriff seine schnell wachsende Marktchance in den USA weiter ausbauen und sein Versprechen einhalten, eine stärkere Online-Identitätsquelle zu schaffen, als es derzeit staatlich ausgestellte Ausweise allein vermögen.

„In einer Welt, die zunehmend dezentraler und digitaler wird, braucht jedes Unternehmen eine Lösung wie Veriff, um das Vertrauen ins Internet zu stärken“, sagt Jules Maltz, aktiver Teilhaber von IVP. „Veriff setzt einen Standard für den IDV-Markt und wir sind stolz darauf, Kaarel Kotkas und sein Team beim Aufbau eines großen Unternehmens mit einer wichtigen Mission zu unterstützen.“

In Anbetracht der Tatsache, dass Verbraucher jährlich rund 56 Milliarden US-Dollar durch Identitätsdiebstahl verlieren, sieht der Markt für Identitätsprüfung eine erhebliche Nachfrage als Folge der pandemiebedingt beschleunigten Digitalisierung weltweit. Veriff verzeichnete 2020 ein sechsfaches Wachstum des wiederkehrenden Jahresumsatzes und identifizierte und beendete Identitätsbetrug für eine Reihe von Top-Fortune-500-Unternehmen auf der ganzen Welt.

„Veriff ist ein weltweit führendes Unternehmen für Identitätsprüfung“, sagte Matt Weigand, Partner bei Accel. „Wir freuen uns darauf, Veriff bei seinen Bemühungen zu unterstützen, Unternehmen dabei zu helfen, Online-Kriminalität zu verhindern und einen wichtigen Aspekt ihres Geschäfts zu etablieren: bei Kunden Vertrauen schaffen.“

Im Gegensatz zu anderen Anbietern von Lösungen zur Identitätsprüfung wurde die Technologie von Veriff in Estland entwickelt, einem Land mit nur 1,3 Millionen Einwohnern und einem nationalen Ausweissystem, das es den Bürgern ermöglicht, online Steuern zu zahlen, an Wahlen teilzunehmen, Gesundheitsdaten einzusehen und auf Finanzdienstleistungen zuzugreifen. Die videobasierte KI-Technologie von Veriff in Kombination mit einer ausgeklügelten Datenvernetzung berücksichtigt Anzeichen von Identitätsbetrug, die bei einer einfachen Datenextraktion, einem Standbild oder biometrischen Daten übersehen werden können. Veriff bietet die Technologie, die die Kunden benötigen, um Betrug zu verhindern und Cyberkriminellen einen Schritt voraus zu sein.

„Bei Veriff schaffen wir in der Online-Welt Vertrauen und Transparenz. Unsere Finanzierungsrunde kennzeichnet den höchsten Serie-B-Betrag, der bisher auf dem Markt für Identitätsprüfung erzielt wurde. Damit sind wir der Beseitigung des weit verbreiteten Identitätsbetrugs einen Schritt näher gekommen, während wir gleichzeitig Unternehmen dabei helfen, zu wachsen und digitaler zu werden“, sagte Kaarel Kotkas, Gründer und CEO von Veriff. „Veriff gilt als ‚Geheimwaffe‘ im Kampf gegen Betrug und löst das Problem der Online-Identitätsprüfung. Nun, da wir von den besten Investoren der Welt unterstützt werden, freuen wir uns darauf, mit weiteren Unternehmen rund um den Globus zusammenzuarbeiten, um Transparenz und Vertrauen im Internet aufzubauen.“

Weitere Informationen über Veriff finden Sie auf unserer Website.

Über Veriff

Veriff ist ein globales Unternehmen für Online-Identitätsprüfungen, das es Unternehmen ermöglicht, durch intelligente, genaue und automatisierte Online-Identitätsprüfung Vertrauen bei ihren Kunden aufzubauen. Als größte Datenbank auf dem Markt kann die intelligente Entscheidungsmaschine von Veriff Tausende von technologischen und verhaltensbezogenen Variablen in Sekundenschnelle analysieren und Personen mit mehr als 9.000 staatlich ausgestellten Ausweisen aus über 190 Ländern abgleichen. Veriff wurde 2015 gegründet und betreut ein globales Portfolio von Organisationen und Unternehmen aus den Bereichen Fintech, Krypto und Mobilität. Mit dieser jüngsten Investition erhöht sich die bisher gesicherte Gesamtfinanzierung von Veriff auf 92,8 Millionen US-Dollar. Zu den Investoren von Veriff gehören Y Combinator, Mosaic Ventures, Nordic Ninja, Accel, IVP und andere. Mit Niederlassungen in den USA, im Vereinigten Königreich und in Estland hat Veriff ein Team von mehr als 250 Mitarbeitern aus 34 verschiedenen Nationen. Weitere Informationen finden Sie unter www. veriff.com

Über IVP

IVP wurde 1980 gegründet und ist eine der führenden Risiko- und Wachstumskapitalfirmen in den Vereinigten Staaten von Amerika. IVP hat sich auf Wachstumsinvestitionen, Branchen-Roll-ups, Liquiditätstransaktionen für Gründer und ausgewählte Investitionen in den öffentlichen Markt spezialisiert. Zu den IVP-Investitionen gehören namhafte Unternehmen wie AppDynamics, Coinbase, Compass, CrowdStrike, Datadog, Discord, Dropbox, GitHub, Glossier, Grammarly, HashiCorp, Hims & Hers, HomeAway, Hopin, Klarna, LegalZoom, Looker, Marketo, MasterClass, Mindbody, MuleSoft, Netflix, Personal Capital, Podium, Rubrik, Slack, Snap, Supercell, Tanium, Twitter, UiPath, Wise, Yext, ZenDesk, ZipRecruiter und Zynga. Weitere Informationen finden Sie unter www.ivp.com oder www.twitter.com/IVP

Über Accel

Accel ist eine globale Risikokapitalgesellschaft, die von Anfang an durch alle Phasen des Wachstums hinweg erster Partner für außergewöhnliche Teams von privaten Unternehmen ist. Atlassian, Braintree, Cloudera, Crowdstrike, DJI, DocuSign, Dropbox, Etsy, Facebook, Flipkart, Freshworks, Jet, Pillpack, Qualtrics, Slack, Spotify, Supercell, Tenable, UiPath und Venmo gehören zu den Unternehmen, die Accel in den vergangenen über 35 Jahren unterstützt hat. Accel hilft ehrgeizigen Unternehmern, globale Unternehmen mit Kultstatus aufzubauen. Weitere Informationen finden Sie unter www.accel.com oder www.twitter.com/accel.

Video – https://www.youtube.com/watch?v=kOTFU_Zk5Fc

Photo – https://mma.prnewswire.com/media/1485527/Veriff_founders.jpg

Pressekontakt:

Karita Sall
Veriff
Leiterin der globalen Kommunikation
+372 511 6808
karita.sall@veriff.com

Keith Giannini
Inkhouse für Veriff
veriff@inkhouse.com

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Verlässliche und aktuelle Orientierung: Seit fünf Jahren bietet das Science Media Center Germany Journalistinnen und Journalisten Unterstützung bei komplexen wissenschaftlichen Themen

12.04.2021 – 11:00

Klaus Tschira Stiftung gemeinnützige GmbH

Verlässliche und aktuelle Orientierung: Seit fünf Jahren bietet das Science Media Center Germany Journalistinnen und Journalisten Unterstützung bei komplexen wissenschaftlichen Themen


















Heidelberg/Köln. (ots)

Am 12. April 2016 veröffentlichte das Science Media Center Germany (SMC) sein erstes Angebot für Journalistinnen und Journalisten: die Rapid Reaction zur „Einbaupflicht für digitale Stromzähler“. Mit dieser schnellen Reaktion auf einen Gesetzentwurf zur „Digitalisierung der Energiewende“ im deutschen Bundestag begann der Aufstieg des SMC zu einem Intermediär zwischen Wissenschaft und Medien, der heute wichtiger denn je ist. Die SMC-Redaktion nimmt auf den Radar, was wichtig, wissenschaftlich richtig und gesellschaftlich relevant ist. Gerade in der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, wie bedeutend die Kernaufgabe des SMC ist: bei unübersichtlichen, komplexen wissenschaftlichen Fragen, die einer schnellen Einschätzung bedürfen, Journalistinnen und Journalisten diese Einordnung durch Expertisen aus der Wissenschaft zu ermöglichen. Zuverlässig, aktuell, neutral und kostenfrei.

Seitdem wurden Journalistinnen und Journalisten mehr als 600 Angebote gemacht. Neben den Rapid Reactions liefert das SMC Fact Sheets, die einen Überblick über ein wissenschaftliches Thema bieten, Research in Context mit Experteneinschätzungen in Form von Zitaten sowie Press Briefings, in denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler live zu aktuellen Themen Stellung nehmen. Zudem bietet das SMC-Lab Material und Hintergründe zur datenbasierten Beleuchtung relevanter Themen.

Seit Beginn der Pandemie hat sich nicht nur die Zahl der Aussendungen rasant erhöht. Mit virtuellen Press Briefings und proaktiven Anstößen von Themen, die in der Luft liegen und bald Schlagzeilen machen könnten, ist das SMC für viele Medienschaffende zu einer vertrauenswürdigen Anlaufstelle bei Corona-Fragen geworden. Allein zum Thema Covid-19 wurden bislang 33 virtuelle Pressegespräche mit durchschnittlich 60 teilnehmenden Pressevertreterinnen und -vertretern organisiert. Mit 148 Teilnehmenden am bisher stärksten besucht war das Press Briefing am 19. Oktober 2020 zu „Wie gefährlich wird COVID-19 im Winter? – Bisherige klinische Erfahrungen und worauf sich Intensivstationen einstellen“.

„Große Unterstützung und Bereicherung“, „echt klasse“, „wunderbare unermüdliche Arbeit“, „kaum noch vorstellbar, wie wir es früher ohne euch geschafft haben“ – Zitate wie diese zeugen davon, dass der Service der inzwischen 9-köpfigen SMC-Redaktion von den inzwischen gut 1.400 beim SMC registrierten Journalistinnen und Journalisten aus sämtlichen Mediengattungen geschätzt wird. So wurden bis heute mehr als 13.000 Beiträge mit Expertenzitaten vom SMC publiziert.

„Ohne die aktuellen und kompetenten Einordnungen durch die mit dem SMC zusammenarbeitenden Expertinnen und Experten wäre unsere Arbeit nicht denkbar. Für dieses Engagement – häufig unter enormem Zeitdruck – bedanke ich mich im Namen der Redaktion“, sagt SMC-Geschäftsführer Volker Stollorz. Aktuell umfasst die Expertendatenbank des SMC mehr als 2.000 Forschende aus den Bereichen Medizin, Lebenswissenschaften, Klima, Umwelt, Energie, Technik und Künstliche Intelligenz sowie Geistes- und Sozialwissenschaften.

Aus 6 Mitarbeitenden im SMC-Team vor fünf Jahren sind mittlerweile 25 geworden. Wissenschaftsredakteure arbeiten zusammen mit Spezialistinnen für Softwareentwicklung und Künstliche Intelligenz, die unter anderem im SMC Lab neue Tools für datenbasierte Recherchen entwickeln, wie den Corona-Report oder den Expert Explorer. Diese positiven Entwicklungen des Science Media Center werden ermöglicht durch die inzwischen unbefristete Grundförderung der Klaus Tschira Stiftung (KTS). Die Stiftung gründete das SMC 2015 gemeinsam mit dem Verband der Wissenschaftsjournalisten, der Wissenschaftspressekonferenz (WPK). Dazu kommen Beiträge von aktuell 54 Förderinstitutionen sowie Forschungsmittel, zum Beispiel vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, das das Projekt „Augmented Science Journalism“ unterstützt. Alle Förderer bekennen sich zur redaktionellen Unabhängigkeit des Science Media Centers, die in der Satzung der gGmbH festgelegt ist.

„Das Science Media Center hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Die vielen positiven Reaktionen von Journalistinnen und Journalisten zeigen, dass es überfällig war, diesen gemeinwohlorientierten Intermediär zwischen Wissenschaft und Medien aufzubauen. Mit unserer Förderung unterstützen wir qualitativ hochwertigen Journalismus in einer Zeit, in der die Menschen seriöse Berichte suchen, aber gleichzeitig die Strukturkrise im Medienbetrieb den Journalistinnen und Journalisten die Arbeit schwer macht. Weil das SMC hier hilft, ist es heute unersetzlich für die verlässliche und neutrale Information der Öffentlichkeit“, sagt Beate Spiegel, Geschäftsführerin der Klaus Tschira Stiftung.

Für die weitere strategische Entwicklung in den kommenden Jahren steht dem SMC seit heute ein Aufsichtsrat zur Seite, dessen Mitglieder von den SMC-Gesellschaftern KTS und WPK berufen worden. Dem Gremium gehören an: Stephan Becker, Direktor des Instituts für Virologie an der Universität Marburg, Carsten Könneker, Geschäftsführer der KTS, Lukas Mezger, Rechtsanwalt und Vorsitzender des Präsidiums von Wikimedia Deutschland, Mai Thi Nguyen-Kim, Wissenschaftsjournalistin und YouTuberin „mailab“ beim öffentlich-rechtlichen Online-Angebot funk, und Renate Ries, Leiterin Kommunikation/ Wissenschaftskommunikation der KTS.

Das Jubiläum ist Anlass für ein virtuelles Symposium am 13. April 2021 ab 16 Uhr, auf dem erste Ergebnisse von Forschungen zur Funktion und Arbeitsweise des gemeinwohlorientierten und unabhängigen „Knowledge Brokers SMC“ vorgestellt werden. Eine Anmeldung ist möglich unter: https://con-gressa.de/form/5-jahre-smc-live-2/

Gesellschafter der Science Media Center Germany gemeinnützigen GmbH (SMC) sind die Klaus Tschira Stiftung (KTS) und die Wissenschaftspressekonferenz (WPK). Gegründet wurde das SMC im Jahr 2015 nach britischem Vorbild. Weltweit gibt es Science Media Center oder SMC-ähnliche Institutionen nur in Großbritannien, Australien, Neuseeland, Kanada und in den USA. Redaktionssitz des Science Media Center Germany ist Köln. Das Science Media Center Germany (SMC) ist eine unabhängige und gemeinwohlorientierte, journalistisch unabhängig arbeitende Institution. Das SMC unterstützt kostenfrei Medienschaffende in ihrer Berichterstattung bei Themen mit Wissenschaftsbezug. Die Redaktion nimmt auf den Radar, was wichtig, richtig und gesellschaftlich relevant ist. Das SMC Lab hilft der Redaktion, gesellschaftlich relevante Themen datengetrieben zu vertiefen und wissensbasiert zu beleuchten. Dabei entwickelt das SMC Lab Analyse-Werkzeuge für die Recherche über Wissenschaft und für die journalistische Community. www.sciencemediacenter.de

Die Klaus Tschira Stiftung gemeinnützige GmbH (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen fort. Die Stiftung setzt sich für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ein. Weitere Informationen unter: www.klaus-tschira-stiftung.de

Die Wissenschaftspressekonferenz e.V. ist Deutschlands Verband der Wissenschaftsjournalisten. Sie wurde 1986 gegründet. Die Mitglieder der WPK sind hauptberufliche Wissenschaftsjournalistinnen und Wissenschaftsjournalisten, die – angestellt oder frei – für Printmedien, Hörfunk, Fernsehen und/oder Internet arbeiten. Ziel der Vereinsarbeit ist es, die Qualität im Wissenschaftsjournalismus zu fördern und den Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zu beleben. www.wpk.org

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Klaus Tschira Stiftung gGmbH
Renate Ries
Tel 06221 533-102
E-Mail renate.ries@klaus-tschira-stiftung.de

Science Media Center Germany gGmbH
Volker Stollorz
Tel 0221 8888 25-25
E-Mail volker.stollorz@sciencemediacenter.de

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E-Mail: franco.zotta@wpk.org

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Virologe Streeck warnt vor Ausgangssperren

09.04.2021 – 12:29

DUB UNTERNEHMER-Magazin

Virologe Streeck warnt vor Ausgangssperren


















Virologe Streeck warnt vor Ausgangssperren
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Hamburg (ots)

Härtere Corona-Maßnahmen „befeuern das Infektionsgeschehen weiter“ / Sichere Treffpunkte im Außenbereich gefordert / Deutschland kurz vor der Triage?

Der Bonner Virologie-Professor Hendrik Streeck warnt vor einem härteren Lockdown mit Ausgangssperren. „Dadurch feuern wir das Infektionsgeschehen weiter an“, sagte Streeck im Videocast „19 – die Chefvisite“. Aktuell infizierten sich laut RKI vor allem sozial Schwache in beengten Wohnverhältnissen. Bei einer Ausgangssperre „können die sich nicht Corona-konform aus dem Weg gehen“, so Streeck. Seine Forderung: „Wir schaffen sichere Bereiche draußen, wo die Menschen sich treffen können, anstatt sie weiter zusammenzudrängen.“ Streeck denkt zum Beispiel an gelüftete Turnhallen mit Sicherheitspersonal. Diese Lösung sei besser als „private Graubereiche, wo keiner sehen kann, ob die Regeln eingehalten werden“. Das heiße „Ventile schaffen“, betonte er. Dabei könne auch die Außengastronomie eine Rolle spielen, wo das Infektionsrisiko vergleichsweise gering sei.

Verwundert zeigte sich Streeck über die Alarmrufe von deutschen Intensivmedizinern. In Frankreich liege die Inzidenz bei 400 auf 100.000 Einwohnern binnen einer Woche und damit vier Mal höher als in Deutschland. „Die gehen damit relativ gelassen um“, so der Virologe. Hierzulande führten steigende Inzidenzwerte dagegen zu Warnungen, als ob Deutschland „kurz vor der Triage steht“. Angesichts der unklaren Datenlage nach Ostern mahnte Streeck „ruhige Abwägung und Langzeitblick“ an. Er geht davon aus, dass sich „Coronaviren saisonal verhalten“ und rechnet mit einem „Abfall des Infektionsgeschehens in den nächsten Monaten“, wenn es wärmer wird. Hinzu kämen die Fortschritte bei der Impfung.

Im Videocast „19 – die DUB Chefvisite“ diskutieren der Verleger Jens de Buhr und Professor Jochen A. Werner, Chef des Essener Universitätsklinikums, täglich die aktuell wichtigsten Entwicklungen der Corona-Krise und ihre medizinischen und wirtschaftlichen Aspekte – in nur 19 Minuten. Alle Sendungen sind jederzeit abrufbar in der Mediathek auf DUB-magazin.de.

Pressekontakt:

leserservice@dub.de

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Virologe Streeck warnt vor Ausgangssperren

09.04.2021 – 12:29

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Virologe Streeck warnt vor Ausgangssperren


















Virologe Streeck warnt vor Ausgangssperren
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Hamburg (ots)

Härtere Corona-Maßnahmen „befeuern das Infektionsgeschehen weiter“ / Sichere Treffpunkte im Außenbereich gefordert / Deutschland kurz vor der Triage?

Der Bonner Virologie-Professor Hendrik Streeck warnt vor einem härteren Lockdown mit Ausgangssperren. „Dadurch feuern wir das Infektionsgeschehen weiter an“, sagte Streeck im Videocast „19 – die Chefvisite“. Aktuell infizierten sich laut RKI vor allem sozial Schwache in beengten Wohnverhältnissen. Bei einer Ausgangssperre „können die sich nicht Corona-konform aus dem Weg gehen“, so Streeck. Seine Forderung: „Wir schaffen sichere Bereiche draußen, wo die Menschen sich treffen können, anstatt sie weiter zusammenzudrängen.“ Streeck denkt zum Beispiel an gelüftete Turnhallen mit Sicherheitspersonal. Diese Lösung sei besser als „private Graubereiche, wo keiner sehen kann, ob die Regeln eingehalten werden“. Das heiße „Ventile schaffen“, betonte er. Dabei könne auch die Außengastronomie eine Rolle spielen, wo das Infektionsrisiko vergleichsweise gering sei.

Verwundert zeigte sich Streeck über die Alarmrufe von deutschen Intensivmedizinern. In Frankreich liege die Inzidenz bei 400 auf 100.000 Einwohnern binnen einer Woche und damit vier Mal höher als in Deutschland. „Die gehen damit relativ gelassen um“, so der Virologe. Hierzulande führten steigende Inzidenzwerte dagegen zu Warnungen, als ob Deutschland „kurz vor der Triage steht“. Angesichts der unklaren Datenlage nach Ostern mahnte Streeck „ruhige Abwägung und Langzeitblick“ an. Er geht davon aus, dass sich „Coronaviren saisonal verhalten“ und rechnet mit einem „Abfall des Infektionsgeschehens in den nächsten Monaten“, wenn es wärmer wird. Hinzu kämen die Fortschritte bei der Impfung.

Im Videocast „19 – die DUB Chefvisite“ diskutieren der Verleger Jens de Buhr und Professor Jochen A. Werner, Chef des Essener Universitätsklinikums, täglich die aktuell wichtigsten Entwicklungen der Corona-Krise und ihre medizinischen und wirtschaftlichen Aspekte – in nur 19 Minuten. Alle Sendungen sind jederzeit abrufbar in der Mediathek auf DUB-magazin.de.

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Virologe Streeck warnt vor Ausgangssperren

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Virologe Streeck warnt vor Ausgangssperren
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Hamburg (ots)

Härtere Corona-Maßnahmen „befeuern das Infektionsgeschehen weiter“ / Sichere Treffpunkte im Außenbereich gefordert / Deutschland kurz vor der Triage?

Der Bonner Virologie-Professor Hendrik Streeck warnt vor einem härteren Lockdown mit Ausgangssperren. „Dadurch feuern wir das Infektionsgeschehen weiter an“, sagte Streeck im Videocast „19 – die Chefvisite“. Aktuell infizierten sich laut RKI vor allem sozial Schwache in beengten Wohnverhältnissen. Bei einer Ausgangssperre „können die sich nicht Corona-konform aus dem Weg gehen“, so Streeck. Seine Forderung: „Wir schaffen sichere Bereiche draußen, wo die Menschen sich treffen können, anstatt sie weiter zusammenzudrängen.“ Streeck denkt zum Beispiel an gelüftete Turnhallen mit Sicherheitspersonal. Diese Lösung sei besser als „private Graubereiche, wo keiner sehen kann, ob die Regeln eingehalten werden“. Das heiße „Ventile schaffen“, betonte er. Dabei könne auch die Außengastronomie eine Rolle spielen, wo das Infektionsrisiko vergleichsweise gering sei.

Verwundert zeigte sich Streeck über die Alarmrufe von deutschen Intensivmedizinern. In Frankreich liege die Inzidenz bei 400 auf 100.000 Einwohnern binnen einer Woche und damit vier Mal höher als in Deutschland. „Die gehen damit relativ gelassen um“, so der Virologe. Hierzulande führten steigende Inzidenzwerte dagegen zu Warnungen, als ob Deutschland „kurz vor der Triage steht“. Angesichts der unklaren Datenlage nach Ostern mahnte Streeck „ruhige Abwägung und Langzeitblick“ an. Er geht davon aus, dass sich „Coronaviren saisonal verhalten“ und rechnet mit einem „Abfall des Infektionsgeschehens in den nächsten Monaten“, wenn es wärmer wird. Hinzu kämen die Fortschritte bei der Impfung.

Im Videocast „19 – die DUB Chefvisite“ diskutieren der Verleger Jens de Buhr und Professor Jochen A. Werner, Chef des Essener Universitätsklinikums, täglich die aktuell wichtigsten Entwicklungen der Corona-Krise und ihre medizinischen und wirtschaftlichen Aspekte – in nur 19 Minuten. Alle Sendungen sind jederzeit abrufbar in der Mediathek auf DUB-magazin.de.

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leserservice@dub.de

Original-Content von: DUB UNTERNEHMER-Magazin, übermittelt

Veröffentlicht am

Virologe Streeck warnt vor Ausgangssperren

09.04.2021 – 12:29

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Virologe Streeck warnt vor Ausgangssperren


















Virologe Streeck warnt vor Ausgangssperren
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Der Bonner Virologie-Professor Hendrik Streeck warnt vor einem härteren Lockdown mit Ausgangssperren. „Dadurch feuern wir das Infektionsgeschehen weiter an“, sagte Streeck im Videocast „19 – die Chefvisite“. Aktuell infizierten sich laut RKI vor allem sozial Schwache in beengten Wohnverhältnissen. Bei einer Ausgangssperre „können die sich nicht Corona-konform aus dem Weg gehen“, so Streeck. Seine Forderung: „Wir schaffen sichere Bereiche draußen, wo die Menschen sich treffen können, anstatt sie weiter zusammenzudrängen.“ Streeck denkt zum Beispiel an gelüftete Turnhallen mit Sicherheitspersonal. Diese Lösung sei besser als „private Graubereiche, wo keiner sehen kann, ob die Regeln eingehalten werden“. Das heiße „Ventile schaffen“, betonte er. Dabei könne auch die Außengastronomie eine Rolle spielen, wo das Infektionsrisiko vergleichsweise gering sei.

Verwundert zeigte sich Streeck über die Alarmrufe von deutschen Intensivmedizinern. In Frankreich liege die Inzidenz bei 400 auf 100.000 Einwohnern binnen einer Woche und damit vier Mal höher als in Deutschland. „Die gehen damit relativ gelassen um“, so der Virologe. Hierzulande führten steigende Inzidenzwerte dagegen zu Warnungen, als ob Deutschland „kurz vor der Triage steht“. Angesichts der unklaren Datenlage nach Ostern mahnte Streeck „ruhige Abwägung und Langzeitblick“ an. Er geht davon aus, dass sich „Coronaviren saisonal verhalten“ und rechnet mit einem „Abfall des Infektionsgeschehens in den nächsten Monaten“, wenn es wärmer wird. Hinzu kämen die Fortschritte bei der Impfung.

Im Videocast „19 – die DUB Chefvisite“ diskutieren der Verleger Jens de Buhr und Professor Jochen A. Werner, Chef des Essener Universitätsklinikums, täglich die aktuell wichtigsten Entwicklungen der Corona-Krise und ihre medizinischen und wirtschaftlichen Aspekte – in nur 19 Minuten. Alle Sendungen sind jederzeit abrufbar in der Mediathek auf DUB-magazin.de.

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Der Bonner Virologie-Professor Hendrik Streeck warnt vor einem härteren Lockdown mit Ausgangssperren. „Dadurch feuern wir das Infektionsgeschehen weiter an“, sagte Streeck im Videocast „19 – die Chefvisite“. Aktuell infizierten sich laut RKI vor allem sozial Schwache in beengten Wohnverhältnissen. Bei einer Ausgangssperre „können die sich nicht Corona-konform aus dem Weg gehen“, so Streeck. Seine Forderung: „Wir schaffen sichere Bereiche draußen, wo die Menschen sich treffen können, anstatt sie weiter zusammenzudrängen.“ Streeck denkt zum Beispiel an gelüftete Turnhallen mit Sicherheitspersonal. Diese Lösung sei besser als „private Graubereiche, wo keiner sehen kann, ob die Regeln eingehalten werden“. Das heiße „Ventile schaffen“, betonte er. Dabei könne auch die Außengastronomie eine Rolle spielen, wo das Infektionsrisiko vergleichsweise gering sei.

Verwundert zeigte sich Streeck über die Alarmrufe von deutschen Intensivmedizinern. In Frankreich liege die Inzidenz bei 400 auf 100.000 Einwohnern binnen einer Woche und damit vier Mal höher als in Deutschland. „Die gehen damit relativ gelassen um“, so der Virologe. Hierzulande führten steigende Inzidenzwerte dagegen zu Warnungen, als ob Deutschland „kurz vor der Triage steht“. Angesichts der unklaren Datenlage nach Ostern mahnte Streeck „ruhige Abwägung und Langzeitblick“ an. Er geht davon aus, dass sich „Coronaviren saisonal verhalten“ und rechnet mit einem „Abfall des Infektionsgeschehens in den nächsten Monaten“, wenn es wärmer wird. Hinzu kämen die Fortschritte bei der Impfung.

Im Videocast „19 – die DUB Chefvisite“ diskutieren der Verleger Jens de Buhr und Professor Jochen A. Werner, Chef des Essener Universitätsklinikums, täglich die aktuell wichtigsten Entwicklungen der Corona-Krise und ihre medizinischen und wirtschaftlichen Aspekte – in nur 19 Minuten. Alle Sendungen sind jederzeit abrufbar in der Mediathek auf DUB-magazin.de.

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Verwundert zeigte sich Streeck über die Alarmrufe von deutschen Intensivmedizinern. In Frankreich liege die Inzidenz bei 400 auf 100.000 Einwohnern binnen einer Woche und damit vier Mal höher als in Deutschland. „Die gehen damit relativ gelassen um“, so der Virologe. Hierzulande führten steigende Inzidenzwerte dagegen zu Warnungen, als ob Deutschland „kurz vor der Triage steht“. Angesichts der unklaren Datenlage nach Ostern mahnte Streeck „ruhige Abwägung und Langzeitblick“ an. Er geht davon aus, dass sich „Coronaviren saisonal verhalten“ und rechnet mit einem „Abfall des Infektionsgeschehens in den nächsten Monaten“, wenn es wärmer wird. Hinzu kämen die Fortschritte bei der Impfung.

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