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„Geschichte schreiben“ – ARTE startet neues wöchentliches Magazin am 10. April

11.03.2021 – 14:50

ARTE G.E.I.E.

„Geschichte schreiben“ – ARTE startet neues wöchentliches Magazin am 10. April


















"Geschichte schreiben" - ARTE startet neues wöchentliches Magazin am 10. April

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Strasbourg (ots)

Was hat die Lottokugel mit der venezianischen Politik im 16. Jahrhundert zu tun? Enthielten Reisepässe eigentlich schon immer Personenbeschreibungen? Und seit wann isst man in China mit Stäbchen? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert ARTE ab dem 10. April 2021, immer samstagvormittags, im neuen Magazin „Geschichte schreiben“. In jeder Folge zeigen renommierte HistorikerInnen anhand konkreter Beispiele, wie aus simplen Gegenständen historische Objekte werden. Präsentiert wird die Sendung vom französischen Mittelalter- und Renaissancespezialisten Patrick Boucheron.

Im Mittelpunkt des neuen Magazins „Geschichte schreiben“ auf ARTE stehen die Fragen: Wie funktioniert Geschichtsschreibung? Und wie wird aus einem Alltagsgegenstand ein Geschichtsobjekt? Geschichtsträchtig kann dabei alles sein: seriengefertigte Objekte, Einzelstücke, Kultgegenstände, Werkstoffe oder Schriftdokumente, die Postkarte ebenso wie die Büste der Nofretete, der Sonnenschirm ebenso wie das Grabtuch von Turin. Die Archivaufnahmen der jeweiligen Artefakte werden in kreative grafische Animationen eingebettet und pädagogisch aufbereitet. Durch jede Folge führen renommierte HistorikerInnen, die sich mit einem spezifischen Thema auseinandergesetzt haben.

In der ersten Folge beleuchtet Bibia Pavard, Historikerin für Frauen- und Geschlechtergeschichte die Geschichte der Verhütungsspirale. Diese ist einerseits eng mit der Gynäkologiegeschichte und den Zwängen verbunden, dem der weibliche Körper lange unterworfen war; andererseits leistete sie ihren Beitrag zu der langen, aber unaufhaltsamen Befreiung der Frau aus der sozialen und sexuellen Vorherrschaft des Mannes.

In weiteren Folgen werden unter anderem die an der Technischen Universität Berlin lehrende Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy sowie der deutsche Geschichtsprofessor Jakob Vogel Einblicke in ihre Arbeit geben.

Präsentiert wird „Geschichte schreiben“ vom Autor und Moderator der bewährten ARTE-Dokumentationsreihe „Zahlen schreiben Geschichte“ Patrick Boucheron. Unterstützung erhält der französische Mittelalter- und Renaissancespezialist von Historikerin und YouTuberin Manon Bril, die in einer regelmäßigen „Kolumne“ eine Brücke zwischen Geschichte und Alltagskultur schlägt.

Die einzelnen Folgen stehen bereits eine Woche vor Ausstrahlung in der ARTE-Mediathek zur Verfügung und sind dort zwei Monate lang abrufbar.

Programmvorschau:

10. April 2021: Geschichte schreiben – Die Spirale – Geburtenkontrolle, Zwang und Emanzipation

17. April 2021: Geschichte schreiben – Das Grabtuch von Turin – Eine Reliquie für das 20. Jahrhundert

24. April 2021: Geschichte schreiben – Die Steinaxt – Die Erde urbar machen

Geschichte schreiben

Magazin

von und mit Patrick Boucheron

in Zusammenarbeit mit Yann Potin

Regie: Tamara Erde, Jean-Dominique Ferrucci, Adrien Genoudet

ARTE France, Les Films d’Ici

Frankreich 2020, 12 x 17 Minuten (Staffel 1)

Erstausstrahlungen

Ab 10. April jeden Samstagvormittag eine neue Folge auf ARTE und auf arte.tv

Pressekontakt:

Romina Kunz | romina.kunz@arte.tv | +33 3 90 14 20 67

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Romina Kunz | romina.kunz@arte.tv | +33 3 90 14 20 67

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BD-Top-100-Ranking: ATP architekten ingenieure ist Marktführer in Westeuropa und Nr. 2 in CEE.

11.03.2021 – 13:54

Pressestelle ATP architekten ingenieure

BD-Top-100-Ranking: ATP architekten ingenieure ist Marktführer in Westeuropa und Nr. 2 in CEE.


















BD-Top-100-Ranking: ATP architekten ingenieure ist Marktführer in Westeuropa und Nr. 2 in CEE.
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Innsbruck (ots)

Auf der „Big List“ des renommierten britischen Magazins rückte der Integrale Planer trotz Krisenjahr zum zweitgrößten europäischen Architekturbüro auf.

Die Autoren der Studie „Building Design’s annual survey of the top global practices” von „Building Design“ (BD) führen diesen positiven Trend unter anderem auf die Gründung eines neuen ATP-Standortes in Hamburg zurück, wodurch ATP auf der Liste der Top 100 von Platz 19 auf Platz 14 – als zweitgrößter europäischer Planer – vorrückte. Nach Auftragsvolumen rangiert ATP auf Platz 1 in Westeuropa und auf Platz 2 in CEE. Den größten Erfolg nach Planungszweigen verzeichnete ATP bei Science and Technology – mit Verweis auf die in Rekordgeschwindigkeit erfolgte Planung des Terminal 2 am Flughafen Berlin Brandenburg – sowie bei Retail mit dem SES-Shopping Center ALEJA in Ljubljana. Jeweils unter den Top 10 findet sich ATP auch in den Leistungsfeldern Consulting, Environment, Engineering sowie Construction Management.

„Wir sind natürlich erfreut, dass sich die Kultur der Integralen Planung in der Krise als erfolgreich erwiesen hat“, sagt ATP-CEO Christoph M. Achammer, „und wir sind deshalb überzeugt, dass die Bauindustrie künftig ihrer Verantwortung für die gebaute Umwelt nur gerecht wird, wenn alle noch stärker auf interdisziplinäre Zusammenarbeit setzen – so wie wir das bei ATP mit unseren Teams aus Architektur, Tragwerksplanung und Gebäudetechnik seit über 40 Jahren praktizieren.”

Zweifellos, so Achammer, liegt die Zukunft in der Vertikalisierung des Bauprozesses. ATP bietet schon heute sowohl Consulting Services im Vorfeld der Planung als auch Design and Construction Management zur Entlastung der KundInnen an. „Unser Ziel ist es, die derzeit hohe Verschwendung von Ressourcen am Bau maßgeblich zu reduzieren. Durch Kooperationen in digital unterstützten Strukturen haben wir gute Chancen, die im Green Deal der EU angepeilten Null-Emissions-Ziele zu erreichen und die Welt mit unseren Gebäuden besser zu machen.“

Die ATP-Gruppe ist mit derzeit fünf Planungsbüros in Deutschland tätig, in DACH und CEE mit insgesamt elf. Mit 900+ Mitarbeitenden sowie Consulting-, Sonderplanungs- und Forschungsgesellschaften ist ATP architekten ingenieure das führende Büro für Integrale Planung in Europa.

Weitere Fotos finden Sie im ATP-Pressroom. Weitere Fotos

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BD-Top-100-Ranking: ATP architekten ingenieure ist Marktführer in Westeuropa und Nr. 2 in CEE.

11.03.2021 – 13:54

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Innsbruck (ots)

Auf der „Big List“ des renommierten britischen Magazins rückte der Integrale Planer trotz Krisenjahr zum zweitgrößten europäischen Architekturbüro auf.

Die Autoren der Studie „Building Design’s annual survey of the top global practices” von „Building Design“ (BD) führen diesen positiven Trend unter anderem auf die Gründung eines neuen ATP-Standortes in Hamburg zurück, wodurch ATP auf der Liste der Top 100 von Platz 19 auf Platz 14 – als zweitgrößter europäischer Planer – vorrückte. Nach Auftragsvolumen rangiert ATP auf Platz 1 in Westeuropa und auf Platz 2 in CEE. Den größten Erfolg nach Planungszweigen verzeichnete ATP bei Science and Technology – mit Verweis auf die in Rekordgeschwindigkeit erfolgte Planung des Terminal 2 am Flughafen Berlin Brandenburg – sowie bei Retail mit dem SES-Shopping Center ALEJA in Ljubljana. Jeweils unter den Top 10 findet sich ATP auch in den Leistungsfeldern Consulting, Environment, Engineering sowie Construction Management.

„Wir sind natürlich erfreut, dass sich die Kultur der Integralen Planung in der Krise als erfolgreich erwiesen hat“, sagt ATP-CEO Christoph M. Achammer, „und wir sind deshalb überzeugt, dass die Bauindustrie künftig ihrer Verantwortung für die gebaute Umwelt nur gerecht wird, wenn alle noch stärker auf interdisziplinäre Zusammenarbeit setzen – so wie wir das bei ATP mit unseren Teams aus Architektur, Tragwerksplanung und Gebäudetechnik seit über 40 Jahren praktizieren.”

Zweifellos, so Achammer, liegt die Zukunft in der Vertikalisierung des Bauprozesses. ATP bietet schon heute sowohl Consulting Services im Vorfeld der Planung als auch Design and Construction Management zur Entlastung der KundInnen an. „Unser Ziel ist es, die derzeit hohe Verschwendung von Ressourcen am Bau maßgeblich zu reduzieren. Durch Kooperationen in digital unterstützten Strukturen haben wir gute Chancen, die im Green Deal der EU angepeilten Null-Emissions-Ziele zu erreichen und die Welt mit unseren Gebäuden besser zu machen.“

Die ATP-Gruppe ist mit derzeit fünf Planungsbüros in Deutschland tätig, in DACH und CEE mit insgesamt elf. Mit 900+ Mitarbeitenden sowie Consulting-, Sonderplanungs- und Forschungsgesellschaften ist ATP architekten ingenieure das führende Büro für Integrale Planung in Europa.

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BD-Top-100-Ranking: ATP architekten ingenieure ist Marktführer in Westeuropa und Nr. 2 in CEE.

11.03.2021 – 13:54

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Auf der „Big List“ des renommierten britischen Magazins rückte der Integrale Planer trotz Krisenjahr zum zweitgrößten europäischen Architekturbüro auf.

Die Autoren der Studie „Building Design’s annual survey of the top global practices” von „Building Design“ (BD) führen diesen positiven Trend unter anderem auf die Gründung eines neuen ATP-Standortes in Hamburg zurück, wodurch ATP auf der Liste der Top 100 von Platz 19 auf Platz 14 – als zweitgrößter europäischer Planer – vorrückte. Nach Auftragsvolumen rangiert ATP auf Platz 1 in Westeuropa und auf Platz 2 in CEE. Den größten Erfolg nach Planungszweigen verzeichnete ATP bei Science and Technology – mit Verweis auf die in Rekordgeschwindigkeit erfolgte Planung des Terminal 2 am Flughafen Berlin Brandenburg – sowie bei Retail mit dem SES-Shopping Center ALEJA in Ljubljana. Jeweils unter den Top 10 findet sich ATP auch in den Leistungsfeldern Consulting, Environment, Engineering sowie Construction Management.

„Wir sind natürlich erfreut, dass sich die Kultur der Integralen Planung in der Krise als erfolgreich erwiesen hat“, sagt ATP-CEO Christoph M. Achammer, „und wir sind deshalb überzeugt, dass die Bauindustrie künftig ihrer Verantwortung für die gebaute Umwelt nur gerecht wird, wenn alle noch stärker auf interdisziplinäre Zusammenarbeit setzen – so wie wir das bei ATP mit unseren Teams aus Architektur, Tragwerksplanung und Gebäudetechnik seit über 40 Jahren praktizieren.”

Zweifellos, so Achammer, liegt die Zukunft in der Vertikalisierung des Bauprozesses. ATP bietet schon heute sowohl Consulting Services im Vorfeld der Planung als auch Design and Construction Management zur Entlastung der KundInnen an. „Unser Ziel ist es, die derzeit hohe Verschwendung von Ressourcen am Bau maßgeblich zu reduzieren. Durch Kooperationen in digital unterstützten Strukturen haben wir gute Chancen, die im Green Deal der EU angepeilten Null-Emissions-Ziele zu erreichen und die Welt mit unseren Gebäuden besser zu machen.“

Die ATP-Gruppe ist mit derzeit fünf Planungsbüros in Deutschland tätig, in DACH und CEE mit insgesamt elf. Mit 900+ Mitarbeitenden sowie Consulting-, Sonderplanungs- und Forschungsgesellschaften ist ATP architekten ingenieure das führende Büro für Integrale Planung in Europa.

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Nationales Kunsthandwerksmuseum in Japan veranstaltet ab April 2021 die dritte große Eröffnungsausstellung

11.03.2021 – 09:53

National Crafts Museum

Nationales Kunsthandwerksmuseum in Japan veranstaltet ab April 2021 die dritte große Eröffnungsausstellung


















Kanazawa, Japan (ots/PRNewswire)

Das National Crafts Museum, Japans einziges nationales Kunstmuseum, das sich auf „kogei“ (Kunsthandwerk) spezialisiert hat, veranstaltet vom 29. April bis zum 4. Juli die dritte seiner großen Eröffnungsausstellungen unter dem Motto „Modern Crafts and Tea Utensils: Furnishings in Each Season“ (Modernes Kunsthandwerk und Tee-Utensilien: Einrichtungsgegenstände in jeder Jahreszeit).

Das Museum beherbergt rund 3.900 Werke aus dem späten 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Diese Arbeiten umfassen verschiedene Bereiche wie Keramik, Glas, Lackwaren, Holzarbeiten, Bambusarbeiten, Textilien, Puppen, Metallarbeiten, Industriedesign und Grafikdesign. Das Museum befand sich ursprünglich in Tokio, wurde aber verlegt und 2020 in Kanazawa, Präfektur Ishikawa im Nordwesten Japans, wiedereröffnet.

(Fotos: https://kyodonewsprwire.jp/release/202102251499?p=images)

Die Museumsgebäude sind renovierte Holzgebäude im westlichen Stil, die vor etwa 100 Jahren gebaut wurden. Zusätzlich zu den Ausstellungsräumen zeigt das Museum das verlegte und wieder aufgebaute Atelier des Lackkünstlers Matsuda Gonroku in einem Bereich, der den Besuchern ein besseres Gefühl dafür vermittelt, wie der Kunsthandwerker arbeitete und welche Werkzeuge er benutzte. Außerdem sind fest installierte Touch-Panels und Videoinstallationen vorhanden, die japanische Handwerksterminologie und -techniken erklären. Alle Erläuterungen sind in englischer, chinesischer und koreanischer Sprache verfügbar und richten sich sowohl an Erwachsenen als auch an Kinder.

In der Nähe des Nationalen Kunsthandwerksmuseums befinden sich Kenroku-en, einer der drei schönsten Gärten Japans, sowie das Kunstmuseum der Präfektur Ishikawa, das nationale Schätze aus dem 17. Jahrhundert und andere herausragende Kunstwerke beherbergt. Das 21st Century Museum of Contemporary Art, Kanazawa, ist ebenfalls nur wenige Gehminuten entfernt.

Kanazawa ist eine Stadt mit vielen historischen Gebäuden und reichhaltiger traditioneller Kultur. Es gibt mehrere Teehausstraßen, die von traditioneller Stadthausarchitektur gesäumt sind, und zahlreiche Geschäfte, in denen Besucher handwerkliche Waren kaufen können. Am Abend können sie Sushi aus frischen Meeresfrüchten und lokal hergestellten Sake genießen.

Die Zugfahrt von Tokio nach Kanazawa mit dem Hokuriku Shinkansen dauert zweieinhalb Stunden. Das Nationale Kunsthandwerksmuseum ist ein neuer Anziehungspunkt für Reisen nach Kanazawa, wo die Besucher die japanische Kultur von der Samurai-Ära bis zur Gegenwart umfassend erleben können.

Kommende Ausstellung
29. April bis 4. Juli 2021
Modernes Kunsthandwerk und Tee-Utensilien: Einrichtungsgegenstände in jeder Jahreszeit -- Die dritte große Eröffnungsausstellung des Nationalen Kunsthandwerksmuseums 

Website: https://www.momat.go.jp/english/cg/

Pressekontakt:

Misato Kojima
Öffentlichkeitsarbeit
Nationales Kunstgewerbemuseum
Tel.: +81-76-221-2020
E-Mail: kogei-pr@momat.go.jp

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Misato Kojima
Öffentlichkeitsarbeit
Nationales Kunstgewerbemuseum
Tel.: +81-76-221-2020
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Kanadische Künstler der Group of Seven 2021 in Ausstellungen in Deutschland und den Niederlanden zu sehenMagnetic North: Mythos Kanada in der Malerei 1910-1940

11.03.2021 – 08:48

National Gallery of Canada

Kanadische Künstler der Group of Seven 2021 in Ausstellungen in Deutschland und den Niederlanden zu sehen
Magnetic North: Mythos Kanada in der Malerei 1910-1940


















Kanadische Künstler der Group of Seven 2021 in Ausstellungen in Deutschland und den Niederlanden zu sehen / Magnetic North: Mythos Kanada in der Malerei 1910-1940
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Ottawa (Kanada) (ots)

Ab dem 11. März 2021 werden in der Schirn Kunsthalle Frankfurt Werke der Künstler der berühmten Group of Seven – Lawren Harris, J. E. H. MacDonald, A. Y. Jackson, Arthur Lismer, F. H. Varley, Franklin Carmichael und Franz Johnston – sowie u. a. Emily Carr und Tom Thomson im Rahmen der Ausstellung Magnetic North: Mythos Kanada in der Malerei 1910-1940 zu sehen sein. Die Ausstellung, die 87 Gemälde und fünf Filme aus verschiedenen kanadischen Sammlungen und Institutionen vereint, wird anschließend im Herbst 2021 in der Kunsthal Rotterdam in den Niederlanden zu sehen sein.

Magnetic North: Mythos Kanada in der Malerei 1910-1940 wird gemeinsam von der Schirn Kunsthalle Frankfurt, der Art Gallery of Ontario und der National Gallery of Canada organisiert. Die Ausstellung findet im Rahmen von Kanadas Ehrengastauftritt bei der Frankfurter Buchmesse 2021 statt. Ein reich bebilderter Katalog ist auch in englischer und deutscher Sprache erhältlich. Kanadas Präsenz als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse, die in diesem Jahr vom 20. bis 24. Oktober 2021 stattfindet, wird vom Department of Canadian Heritage – dem Ministerium für kanadisches Kulturerbe – unterstützt.

Dr. Sasha Suda, Direktorin und CEO der National Gallery of Canada, ist sich sicher, dass „die Magnetic North-Ausstellung in Frankfurt und Rotterdam den Meisterwerken aus einigen der wichtigsten Museen und kulturellen Institutionen Kanadas große Sichtbarkeit verleihen wird. Dies ist ein historischer Moment, da diese großen Werke erstmals in Europa zusammengeführt werden. Die Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, bemerkenswerte Künstlertalente zu entdecken, die in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts einen beispiellosen Bildstil für die Darstellung kanadischer Landschaften geschaffen haben. Diese bedeutenden Künstlerinnen und Künstler haben die Kunstgeschichte in Kanada entscheidend geprägt, und ihre Werke sind Botschafter par excellence für unser Land.“

Das Jahr 2020 markiert den 100. Jahrestag der ersten Ausstellung der Group of Seven in Kanada. Die Besucherinnen und Besucher werden eine beeindruckende Auswahl von Gemälden bestaunen können, die zwischen 1910 und 1940 entstanden sind – einer Zeit des Aufbaus der Nation und der rasanten industriellen Expansion. Die Gemälde und Skizzen verkörpern den Traum von einem unabhängigen Herrschaftsgebiet, einen Traum, der damals wie heute im Widerspruch zu Kanadas Kolonialgeschichte steht.

Die Ausstellung wird auch fünf Filme umfassen, darunter zwei von zeitgenössischen Indigenen Künstlerinnen: How a People Live (2013), ein Dokumentarfilm der Filmemacherin Lisa Jackson, und Mobilize (2015), ein Kurzfilm der Künstlerin Caroline Monnet.

In ihrem einstündigen Film erzählt Jackson – anhand von Interviews, Archivfilmen und Fotos, die mehr als ein Jahrhundert zurückreichen – die Geschichte der Gwa’sala-‚Nakwaxda’xw First Nation, die 1964 von der kanadischen Regierung aus ihren traditionellen Territorien an der Küste von British Columbia umgesiedelt wurde.

Indem sie die Indigene Identität und Darstellung thematisiert und „die kanadische Geschichte aus aktueller Perspektive neu beleuchtet“, nimmt Monnet die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine Reise vom hohen Norden bis in den urbanen Süden, „und zeigt die ständige Auseinandersetzung zwischen Tradition und Moderne eines Volkes, das sich immer weiter nach vorne bewegt.“ Der dreiminütige Film wurde aus Archivmaterial des National Film Board of Canada (NFB) erstellt.

„Die Möglichkeit, die fesselnden Werke der Group of Seven und ihrer Zeitgenossen mit einem neuen Publikum zu teilen, ist aufregend“, so Stephan Jost, Direktor der Art Gallery of Ontario (AGO). „Mit ihren Gemälden von erhabenen Bergen und unberührter Natur schufen diese Künstler eine romantische Fiktion von unbewohnter Wildnis. Diese Ausstellung verleiht den Werken eine kühne, zeitgenössische Relevanz und bietet den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, diese modernen Gemälde mit den Augen zeitgenössischer indigener Künstlerinnen und Künstler zu betrachten.“

Hon. Steven Guilbeault, Minister für kanadisches Kulturerbe, sagte: „Wir freuen uns sehr, diese Meisterwerke kanadischer Malerei mit unseren europäischen Freunden in Deutschland und den Niederlanden zu teilen. Diese außergewöhnliche Ausstellung ist nur die Spitze des Eisbergs der kanadischen Kreativität, die während unseres einjährigen Kunst- und Kulturprogramms in Deutschland rund um Kanadas Ehrengastauftritt bei der Frankfurter Buchmesse 2021 zu erleben sein wird – wir laden Sie herzlich auf diese Entdeckungsreise ein!“

Dr. Philipp Demandt, Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt, erklärte: „Wir danken unseren Partnern in Kanada für das Vertrauen und die Begeisterung, die sie unserer Idee entgegengebracht haben, diese Ikonen der kanadischen Moderne erstmals in Deutschland zu zeigen. Wir freuen uns sehr, unseren Besucherinnen und Besuchern in der Schirn Kunsthalle Frankfurt gemeinsam diese großartigen Gemälde zu präsentieren und die Rezeption der internationalen Moderne zu erweitern. Für uns ist es besonders wichtig, auch die aktuelle kritische Auseinandersetzung mit der populären Group of Seven zu beleuchten. In diesem Sinne sind wir den Künstlerinnen Caroline Monnet und Lisa Jackson sehr dankbar für ihre wichtigen Beiträge zu dieser Ausstellung.“

Die Werke stammen größtenteils aus den Sammlungen der National Gallery of Canada und der Art Gallery of Ontario, mit 23 bzw. 38 Gemälden. Die übrigen Werke der Ausstellung stammen aus dem Kunstmuseum der University of Toronto, der Nationalbibliothek Kanadas (Library and Archives Canada/LAC), der McMichael Canadian Art Collection, der Ottawa Art Gallery, dem Montreal Museum of Fine Arts, dem Museum of London, dem National Film Board of Canada, der Judith and Norman Alix Art Gallery, der Robert McLaughlin Gallery, der Vancouver Art Gallery und der Victoria University.

Weiterführende Informationen:

-  Über die National Gallery of Canada 
-  Über die Art Gallery of Ontario 
-  Schirn Kunsthalle Frankfurt 
-  Canada FBM2020  

Pressekontakt:

Josée-Britanie Mallet
Senior Media and Public Relations Officer
National Gallery of Canada
bmallet@gallery.ca

Denise Siele
Senior Manager, Communications
National Gallery of Canada
dsiele@gallery.ca

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Kanadische Künstler der Group of Seven 2021 in Ausstellungen in Deutschland und den Niederlanden zu sehenMagnetic North: Mythos Kanada in der Malerei 1910-1940

11.03.2021 – 08:48

National Gallery of Canada

Kanadische Künstler der Group of Seven 2021 in Ausstellungen in Deutschland und den Niederlanden zu sehen
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Kanadische Künstler der Group of Seven 2021 in Ausstellungen in Deutschland und den Niederlanden zu sehen / Magnetic North: Mythos Kanada in der Malerei 1910-1940
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Ab dem 11. März 2021 werden in der Schirn Kunsthalle Frankfurt Werke der Künstler der berühmten Group of Seven – Lawren Harris, J. E. H. MacDonald, A. Y. Jackson, Arthur Lismer, F. H. Varley, Franklin Carmichael und Franz Johnston – sowie u. a. Emily Carr und Tom Thomson im Rahmen der Ausstellung Magnetic North: Mythos Kanada in der Malerei 1910-1940 zu sehen sein. Die Ausstellung, die 87 Gemälde und fünf Filme aus verschiedenen kanadischen Sammlungen und Institutionen vereint, wird anschließend im Herbst 2021 in der Kunsthal Rotterdam in den Niederlanden zu sehen sein.

Magnetic North: Mythos Kanada in der Malerei 1910-1940 wird gemeinsam von der Schirn Kunsthalle Frankfurt, der Art Gallery of Ontario und der National Gallery of Canada organisiert. Die Ausstellung findet im Rahmen von Kanadas Ehrengastauftritt bei der Frankfurter Buchmesse 2021 statt. Ein reich bebilderter Katalog ist auch in englischer und deutscher Sprache erhältlich. Kanadas Präsenz als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse, die in diesem Jahr vom 20. bis 24. Oktober 2021 stattfindet, wird vom Department of Canadian Heritage – dem Ministerium für kanadisches Kulturerbe – unterstützt.

Dr. Sasha Suda, Direktorin und CEO der National Gallery of Canada, ist sich sicher, dass „die Magnetic North-Ausstellung in Frankfurt und Rotterdam den Meisterwerken aus einigen der wichtigsten Museen und kulturellen Institutionen Kanadas große Sichtbarkeit verleihen wird. Dies ist ein historischer Moment, da diese großen Werke erstmals in Europa zusammengeführt werden. Die Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, bemerkenswerte Künstlertalente zu entdecken, die in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts einen beispiellosen Bildstil für die Darstellung kanadischer Landschaften geschaffen haben. Diese bedeutenden Künstlerinnen und Künstler haben die Kunstgeschichte in Kanada entscheidend geprägt, und ihre Werke sind Botschafter par excellence für unser Land.“

Das Jahr 2020 markiert den 100. Jahrestag der ersten Ausstellung der Group of Seven in Kanada. Die Besucherinnen und Besucher werden eine beeindruckende Auswahl von Gemälden bestaunen können, die zwischen 1910 und 1940 entstanden sind – einer Zeit des Aufbaus der Nation und der rasanten industriellen Expansion. Die Gemälde und Skizzen verkörpern den Traum von einem unabhängigen Herrschaftsgebiet, einen Traum, der damals wie heute im Widerspruch zu Kanadas Kolonialgeschichte steht.

Die Ausstellung wird auch fünf Filme umfassen, darunter zwei von zeitgenössischen Indigenen Künstlerinnen: How a People Live (2013), ein Dokumentarfilm der Filmemacherin Lisa Jackson, und Mobilize (2015), ein Kurzfilm der Künstlerin Caroline Monnet.

In ihrem einstündigen Film erzählt Jackson – anhand von Interviews, Archivfilmen und Fotos, die mehr als ein Jahrhundert zurückreichen – die Geschichte der Gwa’sala-‚Nakwaxda’xw First Nation, die 1964 von der kanadischen Regierung aus ihren traditionellen Territorien an der Küste von British Columbia umgesiedelt wurde.

Indem sie die Indigene Identität und Darstellung thematisiert und „die kanadische Geschichte aus aktueller Perspektive neu beleuchtet“, nimmt Monnet die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine Reise vom hohen Norden bis in den urbanen Süden, „und zeigt die ständige Auseinandersetzung zwischen Tradition und Moderne eines Volkes, das sich immer weiter nach vorne bewegt.“ Der dreiminütige Film wurde aus Archivmaterial des National Film Board of Canada (NFB) erstellt.

„Die Möglichkeit, die fesselnden Werke der Group of Seven und ihrer Zeitgenossen mit einem neuen Publikum zu teilen, ist aufregend“, so Stephan Jost, Direktor der Art Gallery of Ontario (AGO). „Mit ihren Gemälden von erhabenen Bergen und unberührter Natur schufen diese Künstler eine romantische Fiktion von unbewohnter Wildnis. Diese Ausstellung verleiht den Werken eine kühne, zeitgenössische Relevanz und bietet den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, diese modernen Gemälde mit den Augen zeitgenössischer indigener Künstlerinnen und Künstler zu betrachten.“

Hon. Steven Guilbeault, Minister für kanadisches Kulturerbe, sagte: „Wir freuen uns sehr, diese Meisterwerke kanadischer Malerei mit unseren europäischen Freunden in Deutschland und den Niederlanden zu teilen. Diese außergewöhnliche Ausstellung ist nur die Spitze des Eisbergs der kanadischen Kreativität, die während unseres einjährigen Kunst- und Kulturprogramms in Deutschland rund um Kanadas Ehrengastauftritt bei der Frankfurter Buchmesse 2021 zu erleben sein wird – wir laden Sie herzlich auf diese Entdeckungsreise ein!“

Dr. Philipp Demandt, Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt, erklärte: „Wir danken unseren Partnern in Kanada für das Vertrauen und die Begeisterung, die sie unserer Idee entgegengebracht haben, diese Ikonen der kanadischen Moderne erstmals in Deutschland zu zeigen. Wir freuen uns sehr, unseren Besucherinnen und Besuchern in der Schirn Kunsthalle Frankfurt gemeinsam diese großartigen Gemälde zu präsentieren und die Rezeption der internationalen Moderne zu erweitern. Für uns ist es besonders wichtig, auch die aktuelle kritische Auseinandersetzung mit der populären Group of Seven zu beleuchten. In diesem Sinne sind wir den Künstlerinnen Caroline Monnet und Lisa Jackson sehr dankbar für ihre wichtigen Beiträge zu dieser Ausstellung.“

Die Werke stammen größtenteils aus den Sammlungen der National Gallery of Canada und der Art Gallery of Ontario, mit 23 bzw. 38 Gemälden. Die übrigen Werke der Ausstellung stammen aus dem Kunstmuseum der University of Toronto, der Nationalbibliothek Kanadas (Library and Archives Canada/LAC), der McMichael Canadian Art Collection, der Ottawa Art Gallery, dem Montreal Museum of Fine Arts, dem Museum of London, dem National Film Board of Canada, der Judith and Norman Alix Art Gallery, der Robert McLaughlin Gallery, der Vancouver Art Gallery und der Victoria University.

Weiterführende Informationen:

-  Über die National Gallery of Canada 
-  Über die Art Gallery of Ontario 
-  Schirn Kunsthalle Frankfurt 
-  Canada FBM2020  

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Archivfund: Werner Haftmann, Mitgründer der Documenta, war Mitglied der SA

10.03.2021 – 11:01

DIE ZEIT

Archivfund: Werner Haftmann, Mitgründer der Documenta, war Mitglied der SA


















Hamburg (ots)

Einer der wichtigsten Kunsthistoriker der Bundesrepublik, Werner Haftmann, war seit 1933 in die Sturmabteilung (SA) organisiert, berichtet die Wochenzeitung DIE ZEIT in ihrer jüngsten Ausgabe. Bei Nachforschungen in den Archiven der Humboldt-Universität stießen die Autoren Heinz Bude und Karin Wieland auf eine Studienkarte des späteren Mitgründers der Documenta in Kassel. Dort gibt Haftmann an, seit dem 3. November im Sturm 31 im Dienstgrad eines SA-Mannes organisiert zu sein. Haftmann wurde nach dem Krieg auch zum Gründungsdirektor der Neuen Nationalgalerie in Berlin ernannt. Seine Verstrickung in der NS-Zeit hatte er zeitlebens verschwiegen.

Erst voriges Jahr war die NSDAP-Mitgliedschaft des Kunsthistorikers öffentlich gemacht worden: Aus seiner Mitgliederkarteikarte, die sich im Bundesarchiv befindet, geht hervor, dass er am 1. Oktober 1937 in die NSDAP aufgenommen wurde. Der Soziologe Bude und die Schriftstellerin Wieland können nun auch erstmals seine SA-Mitgliedschaft nachweisen. Nach dem 2. Weltkrieg veröffentlichte Haftmann Standardwerke zur modernen Malerei. Seine bekanntgewordene SA-Mitgliedschaft wirft auch ein neues Licht auf das Kunstverständnis und die Ästhetik Haftmanns.

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Zitierungen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE
ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.:
040/3280-237, E-Mail: presse@zeit.de).

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10.03.2021 – 11:01

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Archivfund: Werner Haftmann, Mitgründer der Documenta, war Mitglied der SA


















Hamburg (ots)

Einer der wichtigsten Kunsthistoriker der Bundesrepublik, Werner Haftmann, war seit 1933 in die Sturmabteilung (SA) organisiert, berichtet die Wochenzeitung DIE ZEIT in ihrer jüngsten Ausgabe. Bei Nachforschungen in den Archiven der Humboldt-Universität stießen die Autoren Heinz Bude und Karin Wieland auf eine Studienkarte des späteren Mitgründers der Documenta in Kassel. Dort gibt Haftmann an, seit dem 3. November im Sturm 31 im Dienstgrad eines SA-Mannes organisiert zu sein. Haftmann wurde nach dem Krieg auch zum Gründungsdirektor der Neuen Nationalgalerie in Berlin ernannt. Seine Verstrickung in der NS-Zeit hatte er zeitlebens verschwiegen.

Erst voriges Jahr war die NSDAP-Mitgliedschaft des Kunsthistorikers öffentlich gemacht worden: Aus seiner Mitgliederkarteikarte, die sich im Bundesarchiv befindet, geht hervor, dass er am 1. Oktober 1937 in die NSDAP aufgenommen wurde. Der Soziologe Bude und die Schriftstellerin Wieland können nun auch erstmals seine SA-Mitgliedschaft nachweisen. Nach dem 2. Weltkrieg veröffentlichte Haftmann Standardwerke zur modernen Malerei. Seine bekanntgewordene SA-Mitgliedschaft wirft auch ein neues Licht auf das Kunstverständnis und die Ästhetik Haftmanns.

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Kunstwerke zu Hause ausprobieren mit der Augmented Reality-App

10.03.2021 – 10:31

KUNST KAUF HAUS GmbH

Kunstwerke zu Hause ausprobieren mit der Augmented Reality-App


















Kunstwerke zu Hause ausprobieren mit der Augmented Reality-App
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Dortmund (ots)

Kunstwerke in den eigenen vier Wänden erleben, bevor man sie überhaupt erworben hat? Ganz einfach geht das mit Augmented Reality (AR) und der neuen „ARt App“, mit der Kaufinteressierte Kunst probeweise an ihren Bestimmungsort projizieren können. Für Kunstschaffende eröffnet die App neue Wege der Vermarktung ihrer Werke.

Die ARt App ist ein Paradebeispiel dafür, wie die Digitalisierung auch in traditionell „analogen“ Lebensbereichen wie dem Kunstmarkt neue Impulse setzt. Die ARt App fügt das Kunstwerk virtuell ins Kamerabild ein, zeigt frei skalierbare Formate an und erleichtert so die Kaufentscheidung erheblich. Denn ist das richtige Motiv in der optimalen Größe gefunden, kann es bestellt werden. Der Druck wird im Print-on-Demand-Verfahren auf diversen hochwertigen Materialien erstellt, auf Wunsch gerahmt und an seinen Bestimmungsort versandt. Standard-Formate können direkt im Onlineshop geordert werden.

Die ARt App des Dortmunder Startups „Kunstkaufhaus GmbH“ erlaubt es Kunstinteressierten, Werke kostenlos und unverbindlich „auszuprobieren“, indem sie mit dem Smartphone oder anderen mobilen Geräten den Ort aufnehmen, den sie damit aufwerten möchten. Die App eröffnet KünstlerInnen neue digitale Marktplätze und ist ein Baustein in einem Spektrum digitaler Unterstützungsleistungen, die vom Scannen und Fotografieren von Kunstwerken über deren Online-Präsentation bis zum Druck „on demand“ und Versand reichen. Die Klassiker – Editionen, limitiert und vom Künstler signiert – sind natürlich auch dabei. Darüber hinaus erleichtert die individuell programmierte App analoge Kontakte und informiert über Veranstaltungen, Galerien und Persönliches der Kunstschaffenden mit Hilfe der Anbindung der persönlichen Social Media Accounts. Per Webinar lernen Kunstschaffende, die ARt App für die Vermarktung ihrer Kunst einzusetzen.

Heike Reinemann, Geschäftsführerin des Kunstkaufhauses: „Wir sehen uns als Partner für die Digitalisierung der Kunst.“

Entwickelt wurde die App vom Kunstkaufhaus-Partner World of VR GmbH, Köln. Prototyp der neuen ARt App ist die Kunstkaufhaus (KKH)-App, die seit dem Start des Kunstkaufhauses im September 2020 im Google Play Store und im Apple App Store kostenfrei verfügbar ist und kontinuierlich weiterentwickelt wird. Die Werke von über 20 Kunstschaffenden können hier bereits angeschaut, virtuell ausprobiert und im Kunstkaufhaus Onlineshop erworben werden.

Kunstkaufhaus ist ein 2020 gegründetes Start-up, das Kunstschaffende und -interessierte mit digitalen Mitteln in Dialog bringt, etwa per Online-Shop und mit innovativen App-Lösungen. Für Künstler eröffnet Kunstkaufhaus neue digitale Vermarktungswege und unterstützt so den Zugang zu neuen Zielgruppen. Menschen, die bislang noch keinen „Draht“ zur Kunst hatten, erleichtert es die Kontaktaufnahme, relativiert Distanzen und macht neugierig.

www.kunstkaufhaus.de Heike Reinemann mail: hr@kunstkaufhaus.de

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