Veröffentlicht am

Syrien-Geberkonferenz: 11 Hilfsorganisationen warnen, dass durch die Kürzung der humanitären Mittel die Not ansteigen wird

31.03.2021 – 12:30

Aktion gegen den Hunger gGmbH

Syrien-Geberkonferenz: 11 Hilfsorganisationen warnen, dass durch die Kürzung der humanitären Mittel die Not ansteigen wird


















Berlin (ots)

Die auf der Syrien-Geberkonferenz in Brüssel zugesagten finanziellen Mittel werden von Millionen Syrerinnen und Syrern im eigenen Land und in der ganzen Region dringend benötigt – mehr denn je. Die unterzeichnenden Hilfsorganisationen begrüßen die Zusagen der Länder, die ihre Mittel auf einem ähnlichen Niveau wie im letzten Jahr gehalten oder erhöht haben, wie zum Beispiel Deutschland. Es ist aber außerordentlich enttäuschend, dass zwei große Geber, Großbritannien und die USA, der Not der Menschen in Syrien den Rücken kehren. Dies wird verheerende Auswirkungen auf ihr Leben haben.

Die Menschen in Syrien erleben einen beispiellosen Grad an Ernährungsunsicherheit und eine massive Verschlechterung der Lebensumstände. Die Bedarfe sind in den letzten Jahren dramatisch angestiegen: Mehr als 13 Millionen Menschen benötigen innerhalb Syriens humanitäre Hilfe, davon sind 12,4 Millionen von Ernährungsunsicherheit betroffen. 12 Millionen Menschen benötigen medizinische Hilfe, doch die Einrichtungen des Gesundheitswesens werden weiterhin angegriffen. Während der Covid-19-Pandemie haben 12,2 Millionen Menschen keinen regelmäßigen Zugang zu sauberem Wasser und etwa sechs Millionen Menschen benötigen eine Unterkunft.

Die unterzeichnenden Hilfsorganisationen appellieren an die internationale Gebergemeinschaft, die bisherige Unterstützung zu erneuern und zu erhöhen sowie den humanitären Zugang aufrechtzuerhalten und zu erweitern – sowohl innerhalb Syriens als auch über die Grenzen hinweg. Die Organisationen rufen die Konfliktparteien auf, den Waffenstillstand einzuhalten, insbesondere im Norden Syriens.

Unterzeichnende Organisationen und Medienkontakte in Deutschland:

Aktion gegen den Hunger, Vassilios Saroglou, presse@aktiongegendenhunger.de, Tel. 030 – 279 099 776

Ärzte der Welt, Stephanie Kirchner, stephanie.kirchner@aerztederwelt.org, 0159 04 06 21 04

CARE Deutschland, Stefan Brand, brand@care.de, Tel. 0228 975 63 42

Diakonie Katastrophenhilfe, Renate Vacker, renate.vacker@diakonie-katastrophenhilfe.de, Tel.: 030 65211 1833

Handicap International e.V., Larissa Reith, presse@deutschland.hi.org, Tel.: 01515 4109439

humedica international aid, Sebastian Zausch, S.Zausch@humedica.org, Tel: 0151/71827983.

International Rescue Committee, Cathrine Schweikardt, cathrine.schweikardt@rescue.org, Tel. 0176-34571264

NRC Flüchtlingshilfe Deutschland, Per Byman, presse@nrc-hilft.de, Tel: 0152/599 55 240

Oxfam, Steffen Küßner, skuessner@oxfam.de, Tel. 0177 880 9977

Save The Children, Claudia Kepp, Claudia.Kepp@savethechildren.de, Tel. 0170-7858935

World Vision, Iris Manner, presse@wveu.org, Tel. 06172 – 763-15

Hinweis: Insgesamt 37 nationale und internationale Hilfsorganisationen haben das Statement unterschrieben.

Pressekontakt:

Vassilios Saroglou
Tel. 030 – 279 099 776
E-Mail presse@aktiongegendenhunger.de

Original-Content von: Aktion gegen den Hunger gGmbH, übermittelt

Veröffentlicht am

Syrien-Geberkonferenz: 11 Hilfsorganisationen warnen, dass durch die Kürzung der humanitären Mittel die Not ansteigen wird

31.03.2021 – 12:30

Aktion gegen den Hunger gGmbH

Syrien-Geberkonferenz: 11 Hilfsorganisationen warnen, dass durch die Kürzung der humanitären Mittel die Not ansteigen wird


















Berlin (ots)

Die auf der Syrien-Geberkonferenz in Brüssel zugesagten finanziellen Mittel werden von Millionen Syrerinnen und Syrern im eigenen Land und in der ganzen Region dringend benötigt – mehr denn je. Die unterzeichnenden Hilfsorganisationen begrüßen die Zusagen der Länder, die ihre Mittel auf einem ähnlichen Niveau wie im letzten Jahr gehalten oder erhöht haben, wie zum Beispiel Deutschland. Es ist aber außerordentlich enttäuschend, dass zwei große Geber, Großbritannien und die USA, der Not der Menschen in Syrien den Rücken kehren. Dies wird verheerende Auswirkungen auf ihr Leben haben.

Die Menschen in Syrien erleben einen beispiellosen Grad an Ernährungsunsicherheit und eine massive Verschlechterung der Lebensumstände. Die Bedarfe sind in den letzten Jahren dramatisch angestiegen: Mehr als 13 Millionen Menschen benötigen innerhalb Syriens humanitäre Hilfe, davon sind 12,4 Millionen von Ernährungsunsicherheit betroffen. 12 Millionen Menschen benötigen medizinische Hilfe, doch die Einrichtungen des Gesundheitswesens werden weiterhin angegriffen. Während der Covid-19-Pandemie haben 12,2 Millionen Menschen keinen regelmäßigen Zugang zu sauberem Wasser und etwa sechs Millionen Menschen benötigen eine Unterkunft.

Die unterzeichnenden Hilfsorganisationen appellieren an die internationale Gebergemeinschaft, die bisherige Unterstützung zu erneuern und zu erhöhen sowie den humanitären Zugang aufrechtzuerhalten und zu erweitern – sowohl innerhalb Syriens als auch über die Grenzen hinweg. Die Organisationen rufen die Konfliktparteien auf, den Waffenstillstand einzuhalten, insbesondere im Norden Syriens.

Unterzeichnende Organisationen und Medienkontakte in Deutschland:

Aktion gegen den Hunger, Vassilios Saroglou, presse@aktiongegendenhunger.de, Tel. 030 – 279 099 776

Ärzte der Welt, Stephanie Kirchner, stephanie.kirchner@aerztederwelt.org, 0159 04 06 21 04

CARE Deutschland, Stefan Brand, brand@care.de, Tel. 0228 975 63 42

Diakonie Katastrophenhilfe, Renate Vacker, renate.vacker@diakonie-katastrophenhilfe.de, Tel.: 030 65211 1833

Handicap International e.V., Larissa Reith, presse@deutschland.hi.org, Tel.: 01515 4109439

humedica international aid, Sebastian Zausch, S.Zausch@humedica.org, Tel: 0151/71827983.

International Rescue Committee, Cathrine Schweikardt, cathrine.schweikardt@rescue.org, Tel. 0176-34571264

NRC Flüchtlingshilfe Deutschland, Per Byman, presse@nrc-hilft.de, Tel: 0152/599 55 240

Oxfam, Steffen Küßner, skuessner@oxfam.de, Tel. 0177 880 9977

Save The Children, Claudia Kepp, Claudia.Kepp@savethechildren.de, Tel. 0170-7858935

World Vision, Iris Manner, presse@wveu.org, Tel. 06172 – 763-15

Hinweis: Insgesamt 37 nationale und internationale Hilfsorganisationen haben das Statement unterschrieben.

Pressekontakt:

Vassilios Saroglou
Tel. 030 – 279 099 776
E-Mail presse@aktiongegendenhunger.de

Original-Content von: Aktion gegen den Hunger gGmbH, übermittelt

Veröffentlicht am

Syrien-Geberkonferenz: 11 Hilfsorganisationen warnen, dass durch die Kürzung der humanitären Mittel die Not ansteigen wird

31.03.2021 – 12:30

Aktion gegen den Hunger gGmbH

Syrien-Geberkonferenz: 11 Hilfsorganisationen warnen, dass durch die Kürzung der humanitären Mittel die Not ansteigen wird


















Berlin (ots)

Die auf der Syrien-Geberkonferenz in Brüssel zugesagten finanziellen Mittel werden von Millionen Syrerinnen und Syrern im eigenen Land und in der ganzen Region dringend benötigt – mehr denn je. Die unterzeichnenden Hilfsorganisationen begrüßen die Zusagen der Länder, die ihre Mittel auf einem ähnlichen Niveau wie im letzten Jahr gehalten oder erhöht haben, wie zum Beispiel Deutschland. Es ist aber außerordentlich enttäuschend, dass zwei große Geber, Großbritannien und die USA, der Not der Menschen in Syrien den Rücken kehren. Dies wird verheerende Auswirkungen auf ihr Leben haben.

Die Menschen in Syrien erleben einen beispiellosen Grad an Ernährungsunsicherheit und eine massive Verschlechterung der Lebensumstände. Die Bedarfe sind in den letzten Jahren dramatisch angestiegen: Mehr als 13 Millionen Menschen benötigen innerhalb Syriens humanitäre Hilfe, davon sind 12,4 Millionen von Ernährungsunsicherheit betroffen. 12 Millionen Menschen benötigen medizinische Hilfe, doch die Einrichtungen des Gesundheitswesens werden weiterhin angegriffen. Während der Covid-19-Pandemie haben 12,2 Millionen Menschen keinen regelmäßigen Zugang zu sauberem Wasser und etwa sechs Millionen Menschen benötigen eine Unterkunft.

Die unterzeichnenden Hilfsorganisationen appellieren an die internationale Gebergemeinschaft, die bisherige Unterstützung zu erneuern und zu erhöhen sowie den humanitären Zugang aufrechtzuerhalten und zu erweitern – sowohl innerhalb Syriens als auch über die Grenzen hinweg. Die Organisationen rufen die Konfliktparteien auf, den Waffenstillstand einzuhalten, insbesondere im Norden Syriens.

Unterzeichnende Organisationen und Medienkontakte in Deutschland:

Aktion gegen den Hunger, Vassilios Saroglou, presse@aktiongegendenhunger.de, Tel. 030 – 279 099 776

Ärzte der Welt, Stephanie Kirchner, stephanie.kirchner@aerztederwelt.org, 0159 04 06 21 04

CARE Deutschland, Stefan Brand, brand@care.de, Tel. 0228 975 63 42

Diakonie Katastrophenhilfe, Renate Vacker, renate.vacker@diakonie-katastrophenhilfe.de, Tel.: 030 65211 1833

Handicap International e.V., Larissa Reith, presse@deutschland.hi.org, Tel.: 01515 4109439

humedica international aid, Sebastian Zausch, S.Zausch@humedica.org, Tel: 0151/71827983.

International Rescue Committee, Cathrine Schweikardt, cathrine.schweikardt@rescue.org, Tel. 0176-34571264

NRC Flüchtlingshilfe Deutschland, Per Byman, presse@nrc-hilft.de, Tel: 0152/599 55 240

Oxfam, Steffen Küßner, skuessner@oxfam.de, Tel. 0177 880 9977

Save The Children, Claudia Kepp, Claudia.Kepp@savethechildren.de, Tel. 0170-7858935

World Vision, Iris Manner, presse@wveu.org, Tel. 06172 – 763-15

Hinweis: Insgesamt 37 nationale und internationale Hilfsorganisationen haben das Statement unterschrieben.

Pressekontakt:

Vassilios Saroglou
Tel. 030 – 279 099 776
E-Mail presse@aktiongegendenhunger.de

Original-Content von: Aktion gegen den Hunger gGmbH, übermittelt

Veröffentlicht am

Syrien-Geberkonferenz: 11 Hilfsorganisationen warnen, dass durch die Kürzung der humanitären Mittel die Not ansteigen wird

31.03.2021 – 12:30

Aktion gegen den Hunger gGmbH

Syrien-Geberkonferenz: 11 Hilfsorganisationen warnen, dass durch die Kürzung der humanitären Mittel die Not ansteigen wird


















Berlin (ots)

Die auf der Syrien-Geberkonferenz in Brüssel zugesagten finanziellen Mittel werden von Millionen Syrerinnen und Syrern im eigenen Land und in der ganzen Region dringend benötigt – mehr denn je. Die unterzeichnenden Hilfsorganisationen begrüßen die Zusagen der Länder, die ihre Mittel auf einem ähnlichen Niveau wie im letzten Jahr gehalten oder erhöht haben, wie zum Beispiel Deutschland. Es ist aber außerordentlich enttäuschend, dass zwei große Geber, Großbritannien und die USA, der Not der Menschen in Syrien den Rücken kehren. Dies wird verheerende Auswirkungen auf ihr Leben haben.

Die Menschen in Syrien erleben einen beispiellosen Grad an Ernährungsunsicherheit und eine massive Verschlechterung der Lebensumstände. Die Bedarfe sind in den letzten Jahren dramatisch angestiegen: Mehr als 13 Millionen Menschen benötigen innerhalb Syriens humanitäre Hilfe, davon sind 12,4 Millionen von Ernährungsunsicherheit betroffen. 12 Millionen Menschen benötigen medizinische Hilfe, doch die Einrichtungen des Gesundheitswesens werden weiterhin angegriffen. Während der Covid-19-Pandemie haben 12,2 Millionen Menschen keinen regelmäßigen Zugang zu sauberem Wasser und etwa sechs Millionen Menschen benötigen eine Unterkunft.

Die unterzeichnenden Hilfsorganisationen appellieren an die internationale Gebergemeinschaft, die bisherige Unterstützung zu erneuern und zu erhöhen sowie den humanitären Zugang aufrechtzuerhalten und zu erweitern – sowohl innerhalb Syriens als auch über die Grenzen hinweg. Die Organisationen rufen die Konfliktparteien auf, den Waffenstillstand einzuhalten, insbesondere im Norden Syriens.

Unterzeichnende Organisationen und Medienkontakte in Deutschland:

Aktion gegen den Hunger, Vassilios Saroglou, presse@aktiongegendenhunger.de, Tel. 030 – 279 099 776

Ärzte der Welt, Stephanie Kirchner, stephanie.kirchner@aerztederwelt.org, 0159 04 06 21 04

CARE Deutschland, Stefan Brand, brand@care.de, Tel. 0228 975 63 42

Diakonie Katastrophenhilfe, Renate Vacker, renate.vacker@diakonie-katastrophenhilfe.de, Tel.: 030 65211 1833

Handicap International e.V., Larissa Reith, presse@deutschland.hi.org, Tel.: 01515 4109439

humedica international aid, Sebastian Zausch, S.Zausch@humedica.org, Tel: 0151/71827983.

International Rescue Committee, Cathrine Schweikardt, cathrine.schweikardt@rescue.org, Tel. 0176-34571264

NRC Flüchtlingshilfe Deutschland, Per Byman, presse@nrc-hilft.de, Tel: 0152/599 55 240

Oxfam, Steffen Küßner, skuessner@oxfam.de, Tel. 0177 880 9977

Save The Children, Claudia Kepp, Claudia.Kepp@savethechildren.de, Tel. 0170-7858935

World Vision, Iris Manner, presse@wveu.org, Tel. 06172 – 763-15

Hinweis: Insgesamt 37 nationale und internationale Hilfsorganisationen haben das Statement unterschrieben.

Pressekontakt:

Vassilios Saroglou
Tel. 030 – 279 099 776
E-Mail presse@aktiongegendenhunger.de

Original-Content von: Aktion gegen den Hunger gGmbH, übermittelt

Veröffentlicht am

Jemen: Die Unterernährung von Kindern wächst, während die Finanzmittel für Hilfe in der größten humanitären Krise der Welt gekürzt werden

26.03.2021 – 12:59

Islamic Relief Deutschland e.V.

Jemen: Die Unterernährung von Kindern wächst, während die Finanzmittel für Hilfe in der größten humanitären Krise der Welt gekürzt werden


















Jemen: Die Unterernährung von Kindern wächst, während die Finanzmittel für Hilfe in der größten humanitären Krise der Welt gekürzt werden
  • Bild-Infos
  • Download

Köln (ots)

„Nach sechs Jahren Konflikt wird der Jemen nicht vergessen – er wird ignoriert“

Die Zahl der unterernährten Kinder, die in von Islamic Relief unterstützten Ernährungszentren im Jemen aufgenommen werden, hat sich in den letzten drei Monaten fast verdoppelt, weil die internationalen Regierungen wichtige humanitäre Mittel kürzen – die Krise im Jemen eskaliert. In den Ernährungszentren ist auch die Zahl der unterernährten schwangeren Frauen und jungen Mütter, die Hilfe suchen, um 80 Prozent gestiegen.

Nach sechs Jahren des Konflikts ist mehr als die Hälfte der jemenitischen Bevölkerung mit schwerer Nahrungsmittelknappheit konfrontiert. Islamic Relief unterstützt landesweit 151 Gesundheits- und Ernährungszentren und verteilt in Zusammenarbeit mit dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) Lebensmittelpakete an über zwei Millionen Menschen. Aufgrund von Finanzierungskürzungen musste das WFP die Menge und Häufigkeit dieser Pakete im vergangenen Jahr um die Hälfte reduzieren – seitdem ist die Unterernährung sprunghaft angestiegen.

Dr. Asmahan Albadany, Koordinatorin des Ernährungsprogramms von Islamic Relief in Hodeidah, sagt:

„Die Situation ist außer Kontrolle geraten, seitdem die Nahrungsmittelhilfe halbiert wurde. Jetzt sind die Zentren überfordert und die Fälle von unterernährten Kindern und Müttern vervierfachen sich gegenüber dem, was wir letztes Jahr um diese Zeit gesehen haben. Es ist herzzerreißend zu sehen, wie dünn die Kinder sind, sie sind nur Haut und Knochen. Im letzten Monat starben hier 13 Säuglinge an den Folgen von Unterernährung und die Zahl steigt jeden Monat. Die meisten Säuglinge werden mit gesundheitlichen Problemen geboren, weil ihre Mütter unterernährt sind.“

Helferinnen und Helfer von Islamic Relief im Jemen warnen davor, dass die Situation in abgelegenen ländlichen Gebieten noch schlimmer ist. Jeder fünfte Distrikt im Jemen hat keine Ärzte und aufgrund der lähmenden Kraftstoffknappheit können viele Familien nicht zum nächstgelegenen medizinischen Zentrum fahren. Verzweifelte Armut bedeutet, dass Eltern zunehmend schmerzhafte Entscheidungen treffen müssen, welche ihrer Kinder Nahrung oder Medikamente erhalten.

Dr. Asmahan berichtet: „Wir senden Gruppen von Freiwilligen aus, um in abgelegenen Dörfern Vorsorgeuntersuchungen durchzuführen, und die Fälle dort sind schockierend. Die Kinder haben keine Muskeln in ihren Körpern. Wir hatten kürzlich einen dreijährigen Jungen, der nicht auf die Behandlung reagierte. Wir gaben ihm medizinische Versorgung für zwei Monate, aber sein Zustand verschlechterte sich weiter. Deshalb schickte ich ein Team zu ihm nach Hause, um Nachforschungen anzustellen. Die Mutter sagte uns, sie musste die Medizin verkaufen, um Mehl zu kaufen und ihre anderen Kinder zu ernähren. Sie musste sich entscheiden, ob sie einen oder die anderen retten wollte.“

Trotz des enormen Bedarfs brachte die internationale UN-Geberkonferenz für den Jemen Anfang diesen Monats weniger als die Hälfte der benötigten Finanzmittel ein. Mehrere große Geber kürzten ihre Mittel sogar. „Entgegen vielen Geberländern, sehen wir es als unsere Pflicht, an der Seite der Menschen im Jemen zu stehen, und sie sind mehr denn je auf unsere Unterstützung angewiesen. Wir von Islamic Relief appelieren an die internationale Gemeinschaft: Beendet diesen schrecklichen Konflikt und gewährleistet sichere humanitäre Hilfe, durch politische Lösungen und finanzielle Hilfsmittel“, appelliert Tarek Abdelalem, Geschäftsführer von Islamic Relief Deutschland.

Muhammad Zulqarnain Abbas, Programmdirektor von Islamic Relief im Jemen, zur Lage:

„Nach sechs Jahren Konflikt wird der Jemen nicht vergessen – er wird ignoriert. Es ist beschämend, dass die Welt die Hilfe kürzt, wenn Kinder Blätter essen, weil sie nicht genug zu essen haben. Die von uns unterstützten Gesundheits- und Ernährungszentren sind überfüllt und vollständig von Menschen überschwemmt. Mütter, die selbst hungrig sind, tragen ihre kleinen Kinder kilometerweit, um auf der Suche nach Hilfe hierher zu kommen. Väter hungern, weil sie ihren Kindern ihr letztes Stück Essen geben. Die Menschen tun alles, um zu überleben, aber die Welt lässt sie allein in ihrer größten Not.“

„Die Staatsoberhäupter der Welt dürfen nicht warten, bis eine Hungersnot ausgerufen wird, bevor sie Menschen helfen, die gerade hungern. Unterernährung wirkt sich für den Rest ihres Lebens auf die kognitive und körperliche Entwicklung kleiner Kinder aus. Daher wird die Hungerkrise den Jemen für kommende Generationen betreffen, sofern nicht jetzt Maßnahmen ergriffen werden. Die Menschen brauchen dringend Hilfe und alle Parteien müssen sich auf einen dauerhaften Waffenstillstand einigen.“

Der Anstieg der Unterernährung hat zu einem Anstieg anderer schwerwiegender Gesundheitsprobleme geführt, doch in jemenitischen Krankenhäusern mangelt es an wichtigen Medikamenten, Treibstoff und Ärzten. Viele medizinische Mitarbeiter erhalten keine Gehälter mehr und arbeiten freiwillig 14 bis 16 Stunden am Tag.

Pressekontakt:

Sara Ahmed Martinez, Pressereferentin
Telefon: 0221 200 499-2279

Nuri Köseli, Pressesprecher
Telefon: 0221 200 499-2225

E-Mail: presse@islamicrelief.de

Original-Content von: Islamic Relief Deutschland e.V., übermittelt

Veröffentlicht am

Jemen: Die Unterernährung von Kindern wächst, während die Finanzmittel für Hilfe in der größten humanitären Krise der Welt gekürzt werden

26.03.2021 – 12:59

Islamic Relief Deutschland e.V.

Jemen: Die Unterernährung von Kindern wächst, während die Finanzmittel für Hilfe in der größten humanitären Krise der Welt gekürzt werden


















Jemen: Die Unterernährung von Kindern wächst, während die Finanzmittel für Hilfe in der größten humanitären Krise der Welt gekürzt werden
  • Bild-Infos
  • Download

Köln (ots)

„Nach sechs Jahren Konflikt wird der Jemen nicht vergessen – er wird ignoriert“

Die Zahl der unterernährten Kinder, die in von Islamic Relief unterstützten Ernährungszentren im Jemen aufgenommen werden, hat sich in den letzten drei Monaten fast verdoppelt, weil die internationalen Regierungen wichtige humanitäre Mittel kürzen – die Krise im Jemen eskaliert. In den Ernährungszentren ist auch die Zahl der unterernährten schwangeren Frauen und jungen Mütter, die Hilfe suchen, um 80 Prozent gestiegen.

Nach sechs Jahren des Konflikts ist mehr als die Hälfte der jemenitischen Bevölkerung mit schwerer Nahrungsmittelknappheit konfrontiert. Islamic Relief unterstützt landesweit 151 Gesundheits- und Ernährungszentren und verteilt in Zusammenarbeit mit dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) Lebensmittelpakete an über zwei Millionen Menschen. Aufgrund von Finanzierungskürzungen musste das WFP die Menge und Häufigkeit dieser Pakete im vergangenen Jahr um die Hälfte reduzieren – seitdem ist die Unterernährung sprunghaft angestiegen.

Dr. Asmahan Albadany, Koordinatorin des Ernährungsprogramms von Islamic Relief in Hodeidah, sagt:

„Die Situation ist außer Kontrolle geraten, seitdem die Nahrungsmittelhilfe halbiert wurde. Jetzt sind die Zentren überfordert und die Fälle von unterernährten Kindern und Müttern vervierfachen sich gegenüber dem, was wir letztes Jahr um diese Zeit gesehen haben. Es ist herzzerreißend zu sehen, wie dünn die Kinder sind, sie sind nur Haut und Knochen. Im letzten Monat starben hier 13 Säuglinge an den Folgen von Unterernährung und die Zahl steigt jeden Monat. Die meisten Säuglinge werden mit gesundheitlichen Problemen geboren, weil ihre Mütter unterernährt sind.“

Helferinnen und Helfer von Islamic Relief im Jemen warnen davor, dass die Situation in abgelegenen ländlichen Gebieten noch schlimmer ist. Jeder fünfte Distrikt im Jemen hat keine Ärzte und aufgrund der lähmenden Kraftstoffknappheit können viele Familien nicht zum nächstgelegenen medizinischen Zentrum fahren. Verzweifelte Armut bedeutet, dass Eltern zunehmend schmerzhafte Entscheidungen treffen müssen, welche ihrer Kinder Nahrung oder Medikamente erhalten.

Dr. Asmahan berichtet: „Wir senden Gruppen von Freiwilligen aus, um in abgelegenen Dörfern Vorsorgeuntersuchungen durchzuführen, und die Fälle dort sind schockierend. Die Kinder haben keine Muskeln in ihren Körpern. Wir hatten kürzlich einen dreijährigen Jungen, der nicht auf die Behandlung reagierte. Wir gaben ihm medizinische Versorgung für zwei Monate, aber sein Zustand verschlechterte sich weiter. Deshalb schickte ich ein Team zu ihm nach Hause, um Nachforschungen anzustellen. Die Mutter sagte uns, sie musste die Medizin verkaufen, um Mehl zu kaufen und ihre anderen Kinder zu ernähren. Sie musste sich entscheiden, ob sie einen oder die anderen retten wollte.“

Trotz des enormen Bedarfs brachte die internationale UN-Geberkonferenz für den Jemen Anfang diesen Monats weniger als die Hälfte der benötigten Finanzmittel ein. Mehrere große Geber kürzten ihre Mittel sogar. „Entgegen vielen Geberländern, sehen wir es als unsere Pflicht, an der Seite der Menschen im Jemen zu stehen, und sie sind mehr denn je auf unsere Unterstützung angewiesen. Wir von Islamic Relief appelieren an die internationale Gemeinschaft: Beendet diesen schrecklichen Konflikt und gewährleistet sichere humanitäre Hilfe, durch politische Lösungen und finanzielle Hilfsmittel“, appelliert Tarek Abdelalem, Geschäftsführer von Islamic Relief Deutschland.

Muhammad Zulqarnain Abbas, Programmdirektor von Islamic Relief im Jemen, zur Lage:

„Nach sechs Jahren Konflikt wird der Jemen nicht vergessen – er wird ignoriert. Es ist beschämend, dass die Welt die Hilfe kürzt, wenn Kinder Blätter essen, weil sie nicht genug zu essen haben. Die von uns unterstützten Gesundheits- und Ernährungszentren sind überfüllt und vollständig von Menschen überschwemmt. Mütter, die selbst hungrig sind, tragen ihre kleinen Kinder kilometerweit, um auf der Suche nach Hilfe hierher zu kommen. Väter hungern, weil sie ihren Kindern ihr letztes Stück Essen geben. Die Menschen tun alles, um zu überleben, aber die Welt lässt sie allein in ihrer größten Not.“

„Die Staatsoberhäupter der Welt dürfen nicht warten, bis eine Hungersnot ausgerufen wird, bevor sie Menschen helfen, die gerade hungern. Unterernährung wirkt sich für den Rest ihres Lebens auf die kognitive und körperliche Entwicklung kleiner Kinder aus. Daher wird die Hungerkrise den Jemen für kommende Generationen betreffen, sofern nicht jetzt Maßnahmen ergriffen werden. Die Menschen brauchen dringend Hilfe und alle Parteien müssen sich auf einen dauerhaften Waffenstillstand einigen.“

Der Anstieg der Unterernährung hat zu einem Anstieg anderer schwerwiegender Gesundheitsprobleme geführt, doch in jemenitischen Krankenhäusern mangelt es an wichtigen Medikamenten, Treibstoff und Ärzten. Viele medizinische Mitarbeiter erhalten keine Gehälter mehr und arbeiten freiwillig 14 bis 16 Stunden am Tag.

Pressekontakt:

Sara Ahmed Martinez, Pressereferentin
Telefon: 0221 200 499-2279

Nuri Köseli, Pressesprecher
Telefon: 0221 200 499-2225

E-Mail: presse@islamicrelief.de

Original-Content von: Islamic Relief Deutschland e.V., übermittelt

Veröffentlicht am

Jemen: Die Unterernährung von Kindern wächst, während die Finanzmittel für Hilfe in der größten humanitären Krise der Welt gekürzt werden

26.03.2021 – 12:59

Islamic Relief Deutschland e.V.

Jemen: Die Unterernährung von Kindern wächst, während die Finanzmittel für Hilfe in der größten humanitären Krise der Welt gekürzt werden


















Jemen: Die Unterernährung von Kindern wächst, während die Finanzmittel für Hilfe in der größten humanitären Krise der Welt gekürzt werden
  • Bild-Infos
  • Download

Köln (ots)

„Nach sechs Jahren Konflikt wird der Jemen nicht vergessen – er wird ignoriert“

Die Zahl der unterernährten Kinder, die in von Islamic Relief unterstützten Ernährungszentren im Jemen aufgenommen werden, hat sich in den letzten drei Monaten fast verdoppelt, weil die internationalen Regierungen wichtige humanitäre Mittel kürzen – die Krise im Jemen eskaliert. In den Ernährungszentren ist auch die Zahl der unterernährten schwangeren Frauen und jungen Mütter, die Hilfe suchen, um 80 Prozent gestiegen.

Nach sechs Jahren des Konflikts ist mehr als die Hälfte der jemenitischen Bevölkerung mit schwerer Nahrungsmittelknappheit konfrontiert. Islamic Relief unterstützt landesweit 151 Gesundheits- und Ernährungszentren und verteilt in Zusammenarbeit mit dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) Lebensmittelpakete an über zwei Millionen Menschen. Aufgrund von Finanzierungskürzungen musste das WFP die Menge und Häufigkeit dieser Pakete im vergangenen Jahr um die Hälfte reduzieren – seitdem ist die Unterernährung sprunghaft angestiegen.

Dr. Asmahan Albadany, Koordinatorin des Ernährungsprogramms von Islamic Relief in Hodeidah, sagt:

„Die Situation ist außer Kontrolle geraten, seitdem die Nahrungsmittelhilfe halbiert wurde. Jetzt sind die Zentren überfordert und die Fälle von unterernährten Kindern und Müttern vervierfachen sich gegenüber dem, was wir letztes Jahr um diese Zeit gesehen haben. Es ist herzzerreißend zu sehen, wie dünn die Kinder sind, sie sind nur Haut und Knochen. Im letzten Monat starben hier 13 Säuglinge an den Folgen von Unterernährung und die Zahl steigt jeden Monat. Die meisten Säuglinge werden mit gesundheitlichen Problemen geboren, weil ihre Mütter unterernährt sind.“

Helferinnen und Helfer von Islamic Relief im Jemen warnen davor, dass die Situation in abgelegenen ländlichen Gebieten noch schlimmer ist. Jeder fünfte Distrikt im Jemen hat keine Ärzte und aufgrund der lähmenden Kraftstoffknappheit können viele Familien nicht zum nächstgelegenen medizinischen Zentrum fahren. Verzweifelte Armut bedeutet, dass Eltern zunehmend schmerzhafte Entscheidungen treffen müssen, welche ihrer Kinder Nahrung oder Medikamente erhalten.

Dr. Asmahan berichtet: „Wir senden Gruppen von Freiwilligen aus, um in abgelegenen Dörfern Vorsorgeuntersuchungen durchzuführen, und die Fälle dort sind schockierend. Die Kinder haben keine Muskeln in ihren Körpern. Wir hatten kürzlich einen dreijährigen Jungen, der nicht auf die Behandlung reagierte. Wir gaben ihm medizinische Versorgung für zwei Monate, aber sein Zustand verschlechterte sich weiter. Deshalb schickte ich ein Team zu ihm nach Hause, um Nachforschungen anzustellen. Die Mutter sagte uns, sie musste die Medizin verkaufen, um Mehl zu kaufen und ihre anderen Kinder zu ernähren. Sie musste sich entscheiden, ob sie einen oder die anderen retten wollte.“

Trotz des enormen Bedarfs brachte die internationale UN-Geberkonferenz für den Jemen Anfang diesen Monats weniger als die Hälfte der benötigten Finanzmittel ein. Mehrere große Geber kürzten ihre Mittel sogar. „Entgegen vielen Geberländern, sehen wir es als unsere Pflicht, an der Seite der Menschen im Jemen zu stehen, und sie sind mehr denn je auf unsere Unterstützung angewiesen. Wir von Islamic Relief appelieren an die internationale Gemeinschaft: Beendet diesen schrecklichen Konflikt und gewährleistet sichere humanitäre Hilfe, durch politische Lösungen und finanzielle Hilfsmittel“, appelliert Tarek Abdelalem, Geschäftsführer von Islamic Relief Deutschland.

Muhammad Zulqarnain Abbas, Programmdirektor von Islamic Relief im Jemen, zur Lage:

„Nach sechs Jahren Konflikt wird der Jemen nicht vergessen – er wird ignoriert. Es ist beschämend, dass die Welt die Hilfe kürzt, wenn Kinder Blätter essen, weil sie nicht genug zu essen haben. Die von uns unterstützten Gesundheits- und Ernährungszentren sind überfüllt und vollständig von Menschen überschwemmt. Mütter, die selbst hungrig sind, tragen ihre kleinen Kinder kilometerweit, um auf der Suche nach Hilfe hierher zu kommen. Väter hungern, weil sie ihren Kindern ihr letztes Stück Essen geben. Die Menschen tun alles, um zu überleben, aber die Welt lässt sie allein in ihrer größten Not.“

„Die Staatsoberhäupter der Welt dürfen nicht warten, bis eine Hungersnot ausgerufen wird, bevor sie Menschen helfen, die gerade hungern. Unterernährung wirkt sich für den Rest ihres Lebens auf die kognitive und körperliche Entwicklung kleiner Kinder aus. Daher wird die Hungerkrise den Jemen für kommende Generationen betreffen, sofern nicht jetzt Maßnahmen ergriffen werden. Die Menschen brauchen dringend Hilfe und alle Parteien müssen sich auf einen dauerhaften Waffenstillstand einigen.“

Der Anstieg der Unterernährung hat zu einem Anstieg anderer schwerwiegender Gesundheitsprobleme geführt, doch in jemenitischen Krankenhäusern mangelt es an wichtigen Medikamenten, Treibstoff und Ärzten. Viele medizinische Mitarbeiter erhalten keine Gehälter mehr und arbeiten freiwillig 14 bis 16 Stunden am Tag.

Pressekontakt:

Sara Ahmed Martinez, Pressereferentin
Telefon: 0221 200 499-2279

Nuri Köseli, Pressesprecher
Telefon: 0221 200 499-2225

E-Mail: presse@islamicrelief.de

Original-Content von: Islamic Relief Deutschland e.V., übermittelt

Veröffentlicht am

Bangladesch: Verheerendes Feuer in Rohingya-CampNothilfe und Schutz der Geflüchteten dringend erforderlich

24.03.2021 – 10:58

Aktion gegen den Hunger gGmbH

Bangladesch: Verheerendes Feuer in Rohingya-Camp
Nothilfe und Schutz der Geflüchteten dringend erforderlich


















Berlin (ots)

Nach dem Großbrand im Rohingya-Camp in Cox’s Bazar in Bangladesch ist die Lage für die Geflüchteten dramatisch. Mindestens 15 Menschen kamen in den Flammen ums Leben, Hunderte wurden verletzt. Mehr als 45.000 Frauen, Männer und Kinder wurden obdachlos. Teams von Aktion gegen den Hunger sind vor Ort und leisten Nothilfe.

Die Versorgung mit sauberem Wasser und warmen Mahlzeiten sowie die Bereitstellung von sanitären Einrichtungen und Hygienekits hat oberste Priorität. Die Helferinnen und Helfer von Aktion gegen den Hunger vor Ort reagieren umgehend. Derzeit verteilen sie zweimal täglich 6.000 warme Mahlzeiten durch Gemeinschaftsküchen und stellen zehntausende Hygienesets bereit. Zudem unterstützen sie den Aufbau von Notunterkünften.

Nach fast vier Jahren in überfüllten Lagern ist die Situation von hunderttausenden Geflüchteten in den Rohingya-Camps prekärer und unsicherer denn je. Bereits im Januar zerstörte ein schweres Feuer mehr als 500 Unterkünfte. Etwa 3.500 Menschen wurden obdachlos. Aktion gegen den Hunger zeigt sich auch besorgt über seelische Verfassung und die anhaltenden Traumata der Geflüchteten. Speziell ausgebildete Teams leisten psychologische Erste Hilfe für die Betroffenen.

„Die aktuelle Notsituation ist ein weiteres tragisches Kapitel über das Leid, das die Rohingya seit der Vertreibung aus Myanmar erdulden müssen. Neben der jetzt umgehend erforderlichen Nothilfe ist es entscheidend, dass die internationale Gemeinschaft sich für eine menschenwürdige, sichere und nachhaltige Lösung einsetzt, die auf die Bedürfnisse der Rohingya eingeht“, sagt Rebecca Zorn, stellvertretende Landesdirektorin von Aktion gegen den Hunger.

Hinweis an die Redaktionen: Rebecca Zorn und Mahmud Patwary von Aktion gegen den Hunger in Bangladesch stehen für Interviews zur Verfügung.

Über Aktion gegen den Hunger

Aktion gegen den Hunger ist eine humanitäre und entwicklungspolitische Hilfsorganisation, die weltweit in 50 Ländern und Regionen aktiv ist und über 17 Millionen Menschen unterstützt. Seit mehr als 40 Jahren kämpft Aktion gegen den Hunger gegen Mangelernährung, schafft Zugang zu sauberem Wasser und gesundheitlicher Versorgung. 8.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten Nothilfe und unterstützen Menschen beim Aufbau nachhaltiger Lebensgrundlagen.

Pressekontakt:

Vassilios Saroglou
Tel. 030 – 279 099 776
E-Mail presse@aktiongegendenhunger.de
Website www.aktiongegendenhunger.de

Kontaktdaten anzeigen

Pressekontakt:

Vassilios Saroglou
Tel. 030 – 279 099 776
E-Mail presse@aktiongegendenhunger.de
Website www.aktiongegendenhunger.de

Original-Content von: Aktion gegen den Hunger gGmbH, übermittelt

Veröffentlicht am

Bangladesch: Verheerendes Feuer in Rohingya-CampNothilfe und Schutz der Geflüchteten dringend erforderlich

24.03.2021 – 10:58

Aktion gegen den Hunger gGmbH

Bangladesch: Verheerendes Feuer in Rohingya-Camp
Nothilfe und Schutz der Geflüchteten dringend erforderlich


















Berlin (ots)

Nach dem Großbrand im Rohingya-Camp in Cox’s Bazar in Bangladesch ist die Lage für die Geflüchteten dramatisch. Mindestens 15 Menschen kamen in den Flammen ums Leben, Hunderte wurden verletzt. Mehr als 45.000 Frauen, Männer und Kinder wurden obdachlos. Teams von Aktion gegen den Hunger sind vor Ort und leisten Nothilfe.

Die Versorgung mit sauberem Wasser und warmen Mahlzeiten sowie die Bereitstellung von sanitären Einrichtungen und Hygienekits hat oberste Priorität. Die Helferinnen und Helfer von Aktion gegen den Hunger vor Ort reagieren umgehend. Derzeit verteilen sie zweimal täglich 6.000 warme Mahlzeiten durch Gemeinschaftsküchen und stellen zehntausende Hygienesets bereit. Zudem unterstützen sie den Aufbau von Notunterkünften.

Nach fast vier Jahren in überfüllten Lagern ist die Situation von hunderttausenden Geflüchteten in den Rohingya-Camps prekärer und unsicherer denn je. Bereits im Januar zerstörte ein schweres Feuer mehr als 500 Unterkünfte. Etwa 3.500 Menschen wurden obdachlos. Aktion gegen den Hunger zeigt sich auch besorgt über seelische Verfassung und die anhaltenden Traumata der Geflüchteten. Speziell ausgebildete Teams leisten psychologische Erste Hilfe für die Betroffenen.

„Die aktuelle Notsituation ist ein weiteres tragisches Kapitel über das Leid, das die Rohingya seit der Vertreibung aus Myanmar erdulden müssen. Neben der jetzt umgehend erforderlichen Nothilfe ist es entscheidend, dass die internationale Gemeinschaft sich für eine menschenwürdige, sichere und nachhaltige Lösung einsetzt, die auf die Bedürfnisse der Rohingya eingeht“, sagt Rebecca Zorn, stellvertretende Landesdirektorin von Aktion gegen den Hunger.

Hinweis an die Redaktionen: Rebecca Zorn und Mahmud Patwary von Aktion gegen den Hunger in Bangladesch stehen für Interviews zur Verfügung.

Über Aktion gegen den Hunger

Aktion gegen den Hunger ist eine humanitäre und entwicklungspolitische Hilfsorganisation, die weltweit in 50 Ländern und Regionen aktiv ist und über 17 Millionen Menschen unterstützt. Seit mehr als 40 Jahren kämpft Aktion gegen den Hunger gegen Mangelernährung, schafft Zugang zu sauberem Wasser und gesundheitlicher Versorgung. 8.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten Nothilfe und unterstützen Menschen beim Aufbau nachhaltiger Lebensgrundlagen.

Pressekontakt:

Vassilios Saroglou
Tel. 030 – 279 099 776
E-Mail presse@aktiongegendenhunger.de
Website www.aktiongegendenhunger.de

Kontaktdaten anzeigen

Pressekontakt:

Vassilios Saroglou
Tel. 030 – 279 099 776
E-Mail presse@aktiongegendenhunger.de
Website www.aktiongegendenhunger.de

Original-Content von: Aktion gegen den Hunger gGmbH, übermittelt

Veröffentlicht am

Bangladesch: Verheerendes Feuer in Rohingya-CampNothilfe und Schutz der Geflüchteten dringend erforderlich

24.03.2021 – 10:58

Aktion gegen den Hunger gGmbH

Bangladesch: Verheerendes Feuer in Rohingya-Camp
Nothilfe und Schutz der Geflüchteten dringend erforderlich


















Berlin (ots)

Nach dem Großbrand im Rohingya-Camp in Cox’s Bazar in Bangladesch ist die Lage für die Geflüchteten dramatisch. Mindestens 15 Menschen kamen in den Flammen ums Leben, Hunderte wurden verletzt. Mehr als 45.000 Frauen, Männer und Kinder wurden obdachlos. Teams von Aktion gegen den Hunger sind vor Ort und leisten Nothilfe.

Die Versorgung mit sauberem Wasser und warmen Mahlzeiten sowie die Bereitstellung von sanitären Einrichtungen und Hygienekits hat oberste Priorität. Die Helferinnen und Helfer von Aktion gegen den Hunger vor Ort reagieren umgehend. Derzeit verteilen sie zweimal täglich 6.000 warme Mahlzeiten durch Gemeinschaftsküchen und stellen zehntausende Hygienesets bereit. Zudem unterstützen sie den Aufbau von Notunterkünften.

Nach fast vier Jahren in überfüllten Lagern ist die Situation von hunderttausenden Geflüchteten in den Rohingya-Camps prekärer und unsicherer denn je. Bereits im Januar zerstörte ein schweres Feuer mehr als 500 Unterkünfte. Etwa 3.500 Menschen wurden obdachlos. Aktion gegen den Hunger zeigt sich auch besorgt über seelische Verfassung und die anhaltenden Traumata der Geflüchteten. Speziell ausgebildete Teams leisten psychologische Erste Hilfe für die Betroffenen.

„Die aktuelle Notsituation ist ein weiteres tragisches Kapitel über das Leid, das die Rohingya seit der Vertreibung aus Myanmar erdulden müssen. Neben der jetzt umgehend erforderlichen Nothilfe ist es entscheidend, dass die internationale Gemeinschaft sich für eine menschenwürdige, sichere und nachhaltige Lösung einsetzt, die auf die Bedürfnisse der Rohingya eingeht“, sagt Rebecca Zorn, stellvertretende Landesdirektorin von Aktion gegen den Hunger.

Hinweis an die Redaktionen: Rebecca Zorn und Mahmud Patwary von Aktion gegen den Hunger in Bangladesch stehen für Interviews zur Verfügung.

Über Aktion gegen den Hunger

Aktion gegen den Hunger ist eine humanitäre und entwicklungspolitische Hilfsorganisation, die weltweit in 50 Ländern und Regionen aktiv ist und über 17 Millionen Menschen unterstützt. Seit mehr als 40 Jahren kämpft Aktion gegen den Hunger gegen Mangelernährung, schafft Zugang zu sauberem Wasser und gesundheitlicher Versorgung. 8.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten Nothilfe und unterstützen Menschen beim Aufbau nachhaltiger Lebensgrundlagen.

Pressekontakt:

Vassilios Saroglou
Tel. 030 – 279 099 776
E-Mail presse@aktiongegendenhunger.de
Website www.aktiongegendenhunger.de

Kontaktdaten anzeigen

Pressekontakt:

Vassilios Saroglou
Tel. 030 – 279 099 776
E-Mail presse@aktiongegendenhunger.de
Website www.aktiongegendenhunger.de

Original-Content von: Aktion gegen den Hunger gGmbH, übermittelt