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Schluss mit Stereotypen: Eine neue Folge des Podcasts „Neuland“ über den Wandel in der Informatik

31.03.2021 – 09:38

HPI Hasso-Plattner-Institut

Schluss mit Stereotypen: Eine neue Folge des Podcasts „Neuland“ über den Wandel in der Informatik


















Schluss mit Stereotypen: Eine neue Folge des Podcasts "Neuland" über den Wandel in der Informatik
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Potsdam (ots)

Bis heute ist der Berufsstand des Informatikers Stereotypen und Vorurteilen ausgesetzt. Doch das Bild hat sich gewandelt. Softwareentwicklerinnen und -entwickler sind längst zu wichtigen Zukunftsgestaltern unserer Zeit geworden. Sie treiben Innovationen voran, gründen Startups mit neuartigen Geschäftsmodellen und entwickeln Lösungen für gesellschaftliche, ökologische und wirtschaftliche Problemstellungen.

In der neuen Folge des HPI-Wissenspodcasts Neuland „Informatik studieren: Passt das zu mir?“ räumen Laura Meister, Bachelorstudentin des Studiengangs IT-Systems Engineering am Hasso-Plattner-Institut (HPI), Finn Klein, Masterstudent des Studiengangs IT-Systems Engineering, im Gespräch mit HPI-Studiendekan und Leiter des Fachgebiets Algorithm Engineering Professor Tobias Friedrich mit den Vorurteilen auf. Mit Moderator Leon Stebe sprechen sie über das Klischee, der immer allein auf sich gestellten IT-Nerds „im dunklen Kämmerlein“ und erklären, wieso Kreativität und Teamarbeit zu einem erfolgreichen Informatikstudium gehören.

Zu Beginn ihres Studiums, gibt Laura Meister zu, war auch sie nicht frei von Vorurteilen: „zu trocken, zu technisch. Ich hatte etwas Angst davor, nur Zuhause zu sitzen und zu coden. Ich wollte aber konkrete Probleme lösen, die sozial oder gesellschaftlich relevant sind“, so Meister. Als sie am HPI ihr Studium aufgenommen habe, sei sie dann sehr überrascht gewesen, wie vielen engagierten Menschen sie dort begegnet sei. Auch Finn Klein betont, dass er schnell gemerkt habe, dass sich das Informatikstudium nicht nur um das Programmieren und Lösen von mathematischen Problemen drehe. „Ein Teil der Informatik sind auch Managementaufgaben. Man lernt, wie Arbeit im Team organisiert werden muss und wie man mit Menschen zusammenarbeitet“, berichtet Klein. Das Informatikstudium sei deutlich vielseitiger und zukunftsweisender als viele vermuten.

Professor Friedrich bestätigt, dass sich das Bild des Informatikers stark gewandelt habe und Teamarbeit längst essenzieller Bestandteil der Ausbildung sei. „Es ist doch ein veraltetes Bild, dass der IT-Nerd alleine im Kämmerlein sitzt.“ In alten Filmen, wie beispielsweise in Jurassic Park, sei der IT-Nerd noch aufgefressen worden. Später in den James Bond Filmen sei er dann der Bösewicht gewesen. Mittlerweile seien Informatikerinnen und Informatiker zu Protagonisten oder gar zu Superhelden avanciert, gibt Friedrich zu bedenken.

Meister und Klein, beide im Fachschaftsrat am HPI tätig, sind sich sicher, dass die Teamarbeit und der Zusammenhalt unter den Studierenden der Schlüssel zum Erfolg sind. Ein Team, das sich gegenseitig antreibe, inspiriere und miteinander lerne, sei der Garant für ein erfolgreiches Informatikstudium und Grundstein für eine erfolgreiche Karriere. „Und natürlich feiern wir gerne auch mal zusammen“, ergänzt Klein mit einem Augenzwinkern.

Fundiertes Wissen über die digitale Welt, anschaulich und verständlich erklärt – das bietet der Wissenspodcast „Neuland“ mit Experten des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) unter: https://podcast.hpi.de, bei iTunes und Spotify. Einmal im Monat sprechen sie bei Neuland über aktuelle und gesellschaftlich relevante Digitalthemen, ihre Forschungsarbeit und über Chancen und Herausforderungen digitaler Trends und Entwicklungen.

Digitale Master-Infowoche am HPI

Vom 26.- 30. April 2021 findet am HPI die „Digitale Master-Infowoche“ statt, in der auf den Social-Media-Kanälen des HPI die vier Informatik-Masterstudiengänge IT-Systems Engineering, Data Engineering, Digital Health und Cybersecurity sowie die HPI School of Design Thinking und die HPI School of Entrepreneurship vorgestellt werden. Am Freitag, den 30. April, können Studieninteressierte von 10:00 bis 16:30 Uhr an Online-Sprechstunden mit den Masterstudiengangsbeauftragten teilnehmen oder dem Studienreferat und dem Fachschaftsrat Fragen stellen.

Weitere Informationen zum Studienangebot finden Sie unter: https://hpi.de/studium/vor-dem-studium/studienangebote.html

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering (https://hpi.de). Mit dem Bachelorstudiengang „IT-Systems Engineering“ bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatikstudium an, das von derzeit rund 700 Studierenden genutzt wird. In den vier Masterstudiengängen „IT-Systems Engineering“, „Digital Health“, „Data Engineering“ und „Cybersecurity“ können darauf aufbauend eigene Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI 21 Professorinnen und Professoren sowie über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche.

Pressekontakt:

Pressekontakt: presse@hpi.de
Christiane Rosenbach, Tel. 0331 5509-119, christiane.rosenbach@hpi.de
und
Carina Kretzschmar-Weidmann, Tel. 0331 5509-177,
carina.kretzschmar@hpi.de

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Medical School Hamburg erforscht gemeinsam mit der Universität Coimbra Störungen der biologischen Uhr durch Schlafapnoe

31.03.2021 – 13:00

MSH Medical School Hamburg

Medical School Hamburg erforscht gemeinsam mit der Universität Coimbra Störungen der biologischen Uhr durch Schlafapnoe


















Medical School Hamburg erforscht gemeinsam mit der Universität Coimbra Störungen der biologischen Uhr durch Schlafapnoe
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Hamburg (ots)

Forschende der MSH Medical School Hamburg – University of Applied Sciences and Medical University und der portugiesischen Universität Coimbra veröffentlichen eine Studie über die Auswirkungen der Schlafapnoe auf die biologische Uhr unseres Körpers. Die Studie erschien in der Fachzeitschrift „EBioMedicine“ und betont, wie wichtig neue Strategien seien, um die Diagnose der Atemwegserkrankung zu verbessern und zu antizipieren. Schlafapnoe ist eine der häufigsten Schlafstörungen der Welt, gilt aber noch immer als sehr unterdiagnostiziert.

Durchgeführt wurde die Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Angela Relógio, Leiterin des Instituts für Systemmedizin und Bioinformatik an der MSH sowie Prof. Dr. Cláudia Cavadas und Dr. Ana Rita Álvaro vom Zentrum für Neurowissenschaften und Zellbiologie der Universität Coimbra.

Mithilfe der Studie soll ein besseres Verständnis darüber gewonnen werden, inwieweit Schlafapnoe (auch obstruktives Schlafapnoe-Syndrom, kurz OSAS, genannt) „Störungen in der Funktion der inneren biologischen Uhr fördern kann, was wahrscheinlich zu verschiedenen Komorbiditäten im Zusammenhang mit der Krankheit führt und auch mit dem Fortschreiten zu schwereren Formen assoziiert sein kann“, erklärt Prof. Dr. Angela Relógio. „Jede kernhaltige Zelle unseres Körpers hat eine Uhr. Zusammen bilden die zellulären Uhren das interne zirkadiane Zeitsystem, das für die Aufrechterhaltung unserer Gesundheit und unseres Wohlbefindens entscheidend ist. Das zirkadiane – vom lateinischen circa (etwa) und diem (Tag) – System erzeugt die innere Zeit und reguliert den Zeitablauf verschiedener zellulärer und organismischer Prozesse, einschließlich Stoffwechsel, Hormonproduktion und Schlaf-Wach-Zyklen. Disregulationen des zirkadianen Zeitsystems werden mit verschiedenen Krankheiten in Verbindung gebracht, darunter OSAS und sogar Krebs“, erklärt die MSH-Forscherin.

Die Behandlung des OSAS erfolgt normalerweise mit einer Maske, die während des Schlafs einen kontinuierlichen Überdruck (CPAP) abgibt. Um die Auswirkungen des OSAS und seiner Behandlung auf die Eigenschaften der biologischen Uhr zu untersuchen, wurden 34 Patientinnen und Patienten mit Schlafapnoe rekrutiert und vom Schlafmedizinischen Zentrum des „Centro Hospitalar e Universitário de Coimbra (CHUC)“ vor und nach der Behandlung mit CPAP über zwei Jahre und vier Monate beobachtet. Eine Kontrollgruppe gesunder Personen nahm ebenfalls an der Studie teil. Anhand von Blutproben der Probanden, die zu vier verschiedenen Tageszeiten entnommen wurden, konnten die Eigenschaften der biologischen Uhren in den im Blut vorhandenen Zellen bewertet werden – spezifisch die Genexpression und der Hormonspiegel.

Die Laborauswertung der Proben wurde durch eine computergestützte Analyse ergänzt, einschließlich einer bioinformatischen Analyse der zirkadianen Daten der Probanden sowie durch Methoden des maschinellen Lernens, entwickelt vom Team von Prof. Dr. Angela Relógio. Die Ergebnisse zeigen, dass Schlafapnoe „Veränderungen in den Eigenschaften der biologischen Uhren fördert und dass sich eine Langzeitbehandlung über zwei Jahre als effektiv bei der Bekämpfung der Auswirkungen von OSAS auf die biologischen Uhren erweist, was zu einer Wiederherstellung einiger ihrer Eigenschaften führt“.

Die Studie hebt hervor, wie wichtig die Behandlung von Schlafapnoe ist und unterstreicht die Notwendigkeit neuer Strategien, die die Diagnose von OSAS und auch seine Behandlung verbessern und vorwegnehmen. In diesem Sinne zeigt die Studie, dass die Analyse der biologischen Uhren eine vielversprechende Anwendung bei der Diagnose und Überwachung des Ansprechens auf die Behandlung dieser Pathologie und sicherlich auch anderer Krankheiten haben kann.

Die Studie wurde vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) über das Operationelle Programm für Wettbewerbsfähigkeit und Internationalisierung – COMPETE 2020 – und von der Stiftung für Wissenschaft und Technologie (FCT) mitfinanziert. Es wurde außerdem von der Einstein Stiftung, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Dr. Rolf M. Schwiete Stiftung unterstützt. Neben Prof. Dr. Angela Relógio, Dr. Ana Rita Álvaro und Prof. Dr. Cláudia Cavadas waren die Forschenden Laetitia Gaspar, Dr. Janina Hesse (AG-Relógio), Müge Yalçin (AG-Relógio), Bárbara Santos, Catarina Carvalhas-Almeida, Joaquim Moita und Mafalda Ferreira an der Studie beteiligt.

Der im Rahmen der Studie veröffentlichte wissenschaftliche Artikel mit dem Titel „Long-term Continuous Positive Airway Pressure Treatment Ameliorates Biological Clock Disruptions in Obstructive Sleep Apnea“ kann hier eingesehen werden:

https://www.thelancet.com/journals/ebiom/article/PIIS2352-3964(21)00041-4/fulltext

Über die MSH Medical School Hamburg

Die MSH Medical School Hamburg – University of Applied Sciences and Medical University ist eine private, staatlich anerkannte Hochschule mit Sitz in der Hamburger HafenCity. Sie wurde 2009 von der Geschäftsführerin Ilona Renken-Olthoff gegründet. Zahlreiche Bachelor- und Masterstudiengänge wurden seither erfolgreich akkreditiert bzw. reakkreditiert und gewährleisten ein Höchstmaß an Qualität und Transparenz. Die MSH Medical School Hamburg hat darüber hinaus das Verfahren der Institutionellen Akkreditierung durch den Deutschen Wissenschaftsrat erfolgreich absolviert. 2019 erhielt die MSH Medical School Hamburg von der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung der Freien und Hansestadt Hamburg zudem die staatliche Anerkennung zur Ausbildung von Ärzten auf Universitätsniveau und bietet seither den Staatsexamensstudiengang Humanmedizin an. Das Besondere an der MSH Medical School Hamburg ist, dass sie mit ihren vier Fakultäten Fachhochschule und Universität vereint. Die Fakultät Gesundheitswissenschaften und die Fakultät Art, Health and Social Science arbeiten in Lehre, Forschung und wissenschaftlicher Weiterbildung stark anwendungsorientiert und besitzen den Status einer Fachhochschule. Die Fakultät Medizin und die Fakultät Humanwissenschaften besitzen den Status einer wissenschaftlichen Hochschule und sind einer Universität gleichgestellt. Die Arbeit an der MSH Medical School Hamburg ist bestimmt durch interdisziplinäres, professionelles und komplexes Denken und Handeln, das Streben nach Innovation und Qualität sowie die Fokussierung auf Motivation und Talent. An allen Fakultäten der Hochschule wird Wert daraufgelegt, ein professionelles und konstruktives Miteinander zu leben und gemeinsam zu wachsen.

Pressekontakt:

MSH Medical School Hamburg | Am Kaiserkai 1 | 20457 Hamburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Larissa Host
larissa.host@medicalschool-hamburg.de
Tel: 040.361 226 49146
http://www.medicalschool-hamburg.de/
Facebook: MSHMedicalSchoolHamburg
Instagram: msh_medical_school_hamburg

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Die Ausschreibung zum Alfred Gerardi Gedächtnispreis startet

31.03.2021 – 10:00

DDV Deutscher Dialogmarketing Verband e.V.

Die Ausschreibung zum Alfred Gerardi Gedächtnispreis startet


















Frankfurt am Main (ots)

Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können sich ab sofort um eine Auszeichnung beim Alfred Gerardi Gedächtnispreis (AGGP) bewerben. Zur Wahl stehen die drei Kategorien „Dissertation“, „Bachelorarbeit“ und „Master-/ Diplomarbeit“. Die eingereichte Arbeit soll sich schwerpunktmäßig mit einem aktuellen Thema des Dialog- und Data-Driven-Marketings befassen und im Ergebnis einen Wissensfortschritt mit verwertbaren Erkenntnissen für die Dialogmarketingpraxis erbringen.

Über die Sieger entscheidet eine Jury aus namhaften Vertreterinnen und Vertretern bekannter Dialogmarketing-Agenturen und aus dem Hochschulbereich. Prof. Heinrich Holland, Hochschule Mainz, hat die Jury des AGGP mit seiner diesjährigen Emeritierung verlassen. Seinen Platz nimmt Frau Prof. Dr. Heike Jochims, Department Wirtschaft an der HAW Hamburg, ein.

„Wir danken Prof. Holland für sein langjähriges Engagement, das weit über sein stets geschätztes Expertenurteil beim AGGP hinausgeht, ganz herzlich und freuen uns gleichzeitig sehr darüber, dass Frau Prof. Dr. Jochims den frei gewordenen Platz in der Jury des AGGP neu besetzt. Mit ihrer umfassenden Expertise im Marketingbereich des Studiengangs BWL an der HAW Hamburg ist sie eine Bereicherung für die Jury des AGGP.“, so DDV-Präsident Martin Nitsche.

Die feierliche Verleihung des Alfred Gerardi Gedächtnispreis mit Präsentation der Siegerarbeiten findet je nach Pandemielage Ende September/Anfang Oktober als Präsenzveranstaltung oder virtuell statt. Die Gewinner erhalten eine Auszeichnung und ein Preisgeld in Höhe von jeweils 2.500 Euro überreicht. Der Alfred Gerardi Gedächtnispreis wird vollständig gesponsert durch die Printus GmbH, Offenburg.

Einsendeschluss für den Nachwuchs-Wettbewerb des DDV ist der 30. Juni 2021.

Alle Informationen zum AGGP unter: http://www.aggp.de/

Pressekontakt:

Pressekontakt:
DDV Deutscher Dialogmarketing Verband e.V.
Boris von Nagy, Leiter Kommunikation
Hahnstr. 70, 60528 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 401 276 513, Fax: (069) 401 276 599
b.vonnagy@ddv.de
http://www.ddv.de

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Gilberto Gil erhält Ehrendoktorwürde am Berklee Campus in Valencia, Spanien

30.03.2021 – 14:14

Berklee College of Music, Valencia Campus

Gilberto Gil erhält Ehrendoktorwürde am Berklee Campus in Valencia, Spanien


















Valencia, Spanien (ots/PRNewswire)

Der Präsident von Berklee, Roger H. Brown, wird dem brasilianischen Multiinstrumentalisten, Sänger und Songwriter Gilberto Gil bei der Eröffnungsfeier von Berklee Valencia am Montag, dem 5. Juli 2021, die Ehrendoktorwürde verleihen.

Als zweifacher Grammy-Gewinner und siebenfacher Latin-Grammy-Gewinner wird Gil für seine außergewöhnlichen beruflichen Leistungen und den Einfluss seiner kreativen Arbeit und seines sozialen und politischen Einsatzes auf Generationen von Musikern weltweit gewürdigt. Der Campus in Valencia hat die Ehrendoktorwürde zuvor an Eddie Gómez (2013), John McLaughlin (2017), Al Di Meola (2018), Imogen Heap (2019) und Lila Downs (2020) verliehen.

Am Samstag, dem 3. Juli, werden die Studierenden Gil in einer Online-Veranstaltung Tribut zollen und gemeinsam ihm eine Auswahl seiner Songs aufnehmen. Das Konzert und die Zeremonie in Valencia, der Stadt der Künste und Wissenschaften, werden auf den Social-Media-Kanälen von Berklee Valencia übertragen und sind nicht öffentlich zugänglich.

Informationen zu Gilberto Gil

Gilberto Gil ist einer der führenden Namen in der brasilianischen Musik. Seine Karriere umfasst bereits mehr als sechs Jahrzehnte. Er wurde mit den Grammy Awards für das beste Weltmusikalbum (Quanta Live, 1998) und das beste zeitgenössische Weltmusikalbum (Eletracústico, 2005) ausgezeichnet und hat auch mehrere Latin Grammys gewonnen, darunter drei für das beste brasilianische Roots/Regional-Album (2001, 2002 und 2010) und einen im Jahr 2010 für das beste brasilianische Pop-Musik-Album.

Im Alter von 8 Jahren begann Gil, Akkordeon zu spielen und schloss sich Mitte der 50er Jahre seiner ersten Band, den Desafinados, an. Seitdem hat er mehr als 60 Alben aufgenommen, darunter Louvação, Expresso 2222, Ao Vivo, Doces Bárbaros und Dois Amigos. Er hat mit Caetano Veloso, Elis Regina, Jorge Ben, Gal Costa, Maria Bethânia, Jimmy Cliff, Bob Marley and the Wailers, Pink Floyd, Yes, Rod Stewart und anderen zusammengearbeitet.

Als Anführer der brasilianischen Tropicália-Bewegung in den späten 1960er Jahren mischte Gil zusammen mit den Künstlern Caetano Veloso, Marcos Valle und Gal Costa einheimische Stile wie Samba, MPB („Música popular brasileira“) und Bossa Nova mit Rock- und Folk-Instrumenten und wurde damit zu einem der berühmtesten Liedermacher Brasiliens und der Welt.

Die brasilianische Militärdiktatur sah die Tropicália-Bewegung jedoch als Bedrohung an und zwang Gil 1969 zur Ausreise nach Großbritannien. 1972 kehrte er jedoch nach Bahia, Brasilien, zurück und engagierte sich weiterhin für soziale und politische Zwecke. Später wurde er ein prominenter Sprecher der Black Consciousness-Bewegung in Brasilien. Als Gil 2003 zum Kulturminister ernannt wurde, schuf und förderte er neue Strategien und Programme und erweiterte Brasiliens Präsenz bei Foren und Konferenzen auf der ganzen Welt. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter die französische Ehrenlegion und den schwedischen Polar-Musikpreis, und wurde als UNESCO-Künstler für den Frieden und FAO-Botschafter für guten Willen ausgezeichnet.

Informationen zu Berklee

Berklee ist eine renommierte Hochschule für zeitgenössische Musik und darstellende Kunst und bietet Bachelor- und Masterstudiengänge an seinen Standorten in Boston, Massachusetts, und Valencia, Spanien, sowie über das preisgekrönte Fernstudienprogramm Berklee Online an. Berklees Engagement für künstlerische Bildung spiegelt sich in der Arbeit seiner Studierenden, Dozenten und Alumni wider, von denen bereits Hunderte mit Grammy-, Tony-, Oscar- und Emmy-Preisen ausgezeichnet wurden.

Am Berklee College of Music und am Boston Conservatory in Berklee erforschen die Studierenden interdisziplinäre Ansätze zu Musik, Tanz, Theater, Film, Wirtschaft, Gesundheitswesen, Bildung, Technologie und mehr. Unsere bahnbrechenden Jugendprogramme erreichen auch weniger privilegierte Studierende in den USA und anderen Ländern. Mit Studierenden und Alumni aus mehr als 100 Nationen und Bildungspartnern auf der ganzen Welt knüpfen wir neue Verbindungen zwischen Kunstformen, Musiktraditionen und Technologien, um eine dynamische, vielfältige und kollaborative globale Kunstgemeinschaft aufzubauen. Weitere Informationen finden Sie auf Berklee.edu.

Informationen zum Berklee-Campus in Valencia, Spanien

Berklee Valencia ist der erste internationale Campus des Colleges und der erste außerhalb Bostons. Der prachtvolle 3.600 Quadratmeter große Campus befindet sich in der berühmten Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia und ist eine mit modernster Technologie ausgestattete Musikhochschule.

Berklee Valencia hat das Ziel, internationalen Studenten mit einer Begabung für Musik eine Drehscheibe zu bieten, die als Ausgangspunkt für Karrieren in der ganzen Welt dienen soll. Der Campus bietet einen einzigartigen Lehrplan sowie ein internationales Karrierezentrum, um Studenten beim ihrem Werdegang vom Studenten zum Musikprofi zu unterstützen. 2012 präsentierte die Musikhochschule Berklee Valencia ihre ersten Masterstudiengänge in den Bereichen Film-, Fernseh- und Videospiele, zeitgenössische Performance (Produktionskonzentration) sowie globales Unterhaltungs- und Musikgeschäft. Ein vierter Studiengang wird seit 2013 angeboten: Musikproduktion, Technologie und Innovation.

Darüber hinaus bietet der Campus in Valencia ein Sommer-Aufführungsprogramm, Austauschprogramme für Studenten von dem Campus in Boston sowie eine neue Möglichkeit für Musiker auf der ganzen Welt, sich in der weltweiten Musik-Community einen Namen zu machen – als Künstler, Fachleute und Führungspersonen. Weitere Informationen finden Sie unter valencia.berklee.edu.

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Karliczek: Wir stärken den Transfer der dualen Ausbildung ins Ausland

29.03.2021 – 13:50

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Karliczek: Wir stärken den Transfer der dualen Ausbildung ins Ausland


















Berlin (ots)

Startschuss zum Aufbau eines neuen BMBF-geförderten Masterstudiengangs für internationale Berufsbildungsexperten an der TU München

Im April 2021 startet das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt „BBI@TUM“ an der Technischen Universität München. Ziel ist es, einen neuen berufsbegleitenden und englischsprachigen Masterstudiengang im Bereich Management & Teaching für internationales Berufsbildungspersonal zu konzipieren und einzurichten. Das Projekt ist Teil der Förderbekanntmachung „MasterVET“ und soll die Expertise der deutschen Hochschulen im Bereich der Berufs- und Wirtschaftspädagogik stärken. Im Rahmen des neuen Masterstudiengangs haben Studierende aus der ganzen Welt die Möglichkeit, Aufbau und Struktur der dualen Ausbildung in Deutschland kennenzulernen und als Multiplikatoren im eigenen Land an Veränderungsprozessen mitzuwirken. Das Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren und wird vom BMBF mit 1,5 Millionen Euro unterstützt. Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Karliczek:

„Die duale Berufsbildung ist das Herzstück der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Deutschlands. Die Stärken dieses Erfolgsmodells möchten wir als exportorientierte Nation auch mit anderen Ländern teilen. Mir ist es ein Anliegen, dass eine stärkere Praxisorientierung während der Ausbildung in aller Welt gefördert wird. Davon profitieren nicht nur die jeweiligen Staaten, sondern auch die auf hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte vor Ort angewiesenen deutschen Unternehmen. Ich freue mich, dass wir nun an der TU München einen entsprechenden Masterstudiengang fördern und unser Know-how damit auch anderen Ländern zur Verfügung stellen können. Für die Umsetzung wünsche ich allen Beteiligten gutes Gelingen und viel Erfolg.“

Hintergrund:

Der neue Studiengang an der TU München richtet sich an Interessierte der internationalen Berufsbildungscommunity, an Fach- und Führungskräfte aus Ministerien und anderen öffentlichen Institutionen sowie an das Aus- und Weiterbildungspersonal in Unternehmen, Berufsschulen und überbetrieblichen Bildungseinrichtungen.

Aufgrund dieser internationalen Ausrichtung und weltweiten Zielgruppe startet der Studiengang in einem Blended-Learning-Format, in dem sich Online- mit Präsenzphasen abwechseln. Die Studierenden aus der ganzen Welt sollen dabei entlang konkreter Problemstellungen aus ihren beruflichen Alltagsrealitäten Kompetenzen in der Gestaltung, Administration und Management von beruflichen Bildungsprozessen erlangen. Damit leistet das Projekt „BBI@TUM“ einen innovativen Beitrag dazu, die Berufsbildungsexperten von morgen auszubilden. Starten wird der Masterstudiengang erstmalig im Wintersemester 2022.

Die deutsche Berufsbildung genießt weltweit einen hervorragenden Ruf und wird von verschiedenen Ländern gezielt nachgefragt. Im Rahmen der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit ist das BMBF weltweit ein wichtiger Ansprechpartner für Fragen zur Weiterentwicklung von dualen Ausbildungsstrukturen. Es unterhält derzeit Berufsbildungskooperationen mit Partnerministerien in 16 Ländern. Wesentliche Ziele sind die Unterstützung der Partnerländer bei der Modernisierung ihrer Berufsbildungssysteme und die Unterstützung deutscher Unternehmen in den Partnerländern bei der Fachkräfteausbildung. Die Förderbekanntmachung „MasterVET“ ist Teil der Aktivitäten des BMBF in der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit und setzt einen wichtigen Impuls zur Qualifizierung von Berufsbildungsexperten.

Weitere Informationen:

Duale Ausbildung https://www.bmbf.de/de/duales-ausbildungssystem-weltweit-gefragt-328.html

MasterVET https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2592.html

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Karliczek: Wir stärken den Transfer der dualen Ausbildung ins Ausland

29.03.2021 – 13:50

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Karliczek: Wir stärken den Transfer der dualen Ausbildung ins Ausland


















Berlin (ots)

Startschuss zum Aufbau eines neuen BMBF-geförderten Masterstudiengangs für internationale Berufsbildungsexperten an der TU München

Im April 2021 startet das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt „BBI@TUM“ an der Technischen Universität München. Ziel ist es, einen neuen berufsbegleitenden und englischsprachigen Masterstudiengang im Bereich Management & Teaching für internationales Berufsbildungspersonal zu konzipieren und einzurichten. Das Projekt ist Teil der Förderbekanntmachung „MasterVET“ und soll die Expertise der deutschen Hochschulen im Bereich der Berufs- und Wirtschaftspädagogik stärken. Im Rahmen des neuen Masterstudiengangs haben Studierende aus der ganzen Welt die Möglichkeit, Aufbau und Struktur der dualen Ausbildung in Deutschland kennenzulernen und als Multiplikatoren im eigenen Land an Veränderungsprozessen mitzuwirken. Das Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren und wird vom BMBF mit 1,5 Millionen Euro unterstützt. Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Karliczek:

„Die duale Berufsbildung ist das Herzstück der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Deutschlands. Die Stärken dieses Erfolgsmodells möchten wir als exportorientierte Nation auch mit anderen Ländern teilen. Mir ist es ein Anliegen, dass eine stärkere Praxisorientierung während der Ausbildung in aller Welt gefördert wird. Davon profitieren nicht nur die jeweiligen Staaten, sondern auch die auf hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte vor Ort angewiesenen deutschen Unternehmen. Ich freue mich, dass wir nun an der TU München einen entsprechenden Masterstudiengang fördern und unser Know-how damit auch anderen Ländern zur Verfügung stellen können. Für die Umsetzung wünsche ich allen Beteiligten gutes Gelingen und viel Erfolg.“

Hintergrund:

Der neue Studiengang an der TU München richtet sich an Interessierte der internationalen Berufsbildungscommunity, an Fach- und Führungskräfte aus Ministerien und anderen öffentlichen Institutionen sowie an das Aus- und Weiterbildungspersonal in Unternehmen, Berufsschulen und überbetrieblichen Bildungseinrichtungen.

Aufgrund dieser internationalen Ausrichtung und weltweiten Zielgruppe startet der Studiengang in einem Blended-Learning-Format, in dem sich Online- mit Präsenzphasen abwechseln. Die Studierenden aus der ganzen Welt sollen dabei entlang konkreter Problemstellungen aus ihren beruflichen Alltagsrealitäten Kompetenzen in der Gestaltung, Administration und Management von beruflichen Bildungsprozessen erlangen. Damit leistet das Projekt „BBI@TUM“ einen innovativen Beitrag dazu, die Berufsbildungsexperten von morgen auszubilden. Starten wird der Masterstudiengang erstmalig im Wintersemester 2022.

Die deutsche Berufsbildung genießt weltweit einen hervorragenden Ruf und wird von verschiedenen Ländern gezielt nachgefragt. Im Rahmen der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit ist das BMBF weltweit ein wichtiger Ansprechpartner für Fragen zur Weiterentwicklung von dualen Ausbildungsstrukturen. Es unterhält derzeit Berufsbildungskooperationen mit Partnerministerien in 16 Ländern. Wesentliche Ziele sind die Unterstützung der Partnerländer bei der Modernisierung ihrer Berufsbildungssysteme und die Unterstützung deutscher Unternehmen in den Partnerländern bei der Fachkräfteausbildung. Die Förderbekanntmachung „MasterVET“ ist Teil der Aktivitäten des BMBF in der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit und setzt einen wichtigen Impuls zur Qualifizierung von Berufsbildungsexperten.

Weitere Informationen:

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Karliczek: Wir stärken den Transfer der dualen Ausbildung ins Ausland

29.03.2021 – 13:50

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Karliczek: Wir stärken den Transfer der dualen Ausbildung ins Ausland


















Berlin (ots)

Startschuss zum Aufbau eines neuen BMBF-geförderten Masterstudiengangs für internationale Berufsbildungsexperten an der TU München

Im April 2021 startet das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt „BBI@TUM“ an der Technischen Universität München. Ziel ist es, einen neuen berufsbegleitenden und englischsprachigen Masterstudiengang im Bereich Management & Teaching für internationales Berufsbildungspersonal zu konzipieren und einzurichten. Das Projekt ist Teil der Förderbekanntmachung „MasterVET“ und soll die Expertise der deutschen Hochschulen im Bereich der Berufs- und Wirtschaftspädagogik stärken. Im Rahmen des neuen Masterstudiengangs haben Studierende aus der ganzen Welt die Möglichkeit, Aufbau und Struktur der dualen Ausbildung in Deutschland kennenzulernen und als Multiplikatoren im eigenen Land an Veränderungsprozessen mitzuwirken. Das Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren und wird vom BMBF mit 1,5 Millionen Euro unterstützt. Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Karliczek:

„Die duale Berufsbildung ist das Herzstück der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Deutschlands. Die Stärken dieses Erfolgsmodells möchten wir als exportorientierte Nation auch mit anderen Ländern teilen. Mir ist es ein Anliegen, dass eine stärkere Praxisorientierung während der Ausbildung in aller Welt gefördert wird. Davon profitieren nicht nur die jeweiligen Staaten, sondern auch die auf hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte vor Ort angewiesenen deutschen Unternehmen. Ich freue mich, dass wir nun an der TU München einen entsprechenden Masterstudiengang fördern und unser Know-how damit auch anderen Ländern zur Verfügung stellen können. Für die Umsetzung wünsche ich allen Beteiligten gutes Gelingen und viel Erfolg.“

Hintergrund:

Der neue Studiengang an der TU München richtet sich an Interessierte der internationalen Berufsbildungscommunity, an Fach- und Führungskräfte aus Ministerien und anderen öffentlichen Institutionen sowie an das Aus- und Weiterbildungspersonal in Unternehmen, Berufsschulen und überbetrieblichen Bildungseinrichtungen.

Aufgrund dieser internationalen Ausrichtung und weltweiten Zielgruppe startet der Studiengang in einem Blended-Learning-Format, in dem sich Online- mit Präsenzphasen abwechseln. Die Studierenden aus der ganzen Welt sollen dabei entlang konkreter Problemstellungen aus ihren beruflichen Alltagsrealitäten Kompetenzen in der Gestaltung, Administration und Management von beruflichen Bildungsprozessen erlangen. Damit leistet das Projekt „BBI@TUM“ einen innovativen Beitrag dazu, die Berufsbildungsexperten von morgen auszubilden. Starten wird der Masterstudiengang erstmalig im Wintersemester 2022.

Die deutsche Berufsbildung genießt weltweit einen hervorragenden Ruf und wird von verschiedenen Ländern gezielt nachgefragt. Im Rahmen der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit ist das BMBF weltweit ein wichtiger Ansprechpartner für Fragen zur Weiterentwicklung von dualen Ausbildungsstrukturen. Es unterhält derzeit Berufsbildungskooperationen mit Partnerministerien in 16 Ländern. Wesentliche Ziele sind die Unterstützung der Partnerländer bei der Modernisierung ihrer Berufsbildungssysteme und die Unterstützung deutscher Unternehmen in den Partnerländern bei der Fachkräfteausbildung. Die Förderbekanntmachung „MasterVET“ ist Teil der Aktivitäten des BMBF in der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit und setzt einen wichtigen Impuls zur Qualifizierung von Berufsbildungsexperten.

Weitere Informationen:

Duale Ausbildung https://www.bmbf.de/de/duales-ausbildungssystem-weltweit-gefragt-328.html

MasterVET https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2592.html

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Die Zukunft der Fitnessbranche: „Der reale Kontakt zu Menschen lässt sich nicht ersetzen“Experte sieht neue Chancen für den Sportmarkt nach der Krise

29.03.2021 – 10:21

International School of Management (ISM)

Die Zukunft der Fitnessbranche: „Der reale Kontakt zu Menschen lässt sich nicht ersetzen“
Experte sieht neue Chancen für den Sportmarkt nach der Krise


















Die Zukunft der Fitnessbranche: "Der reale Kontakt zu Menschen lässt sich nicht ersetzen" / Experte sieht neue Chancen für den Sportmarkt nach der Krise
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Köln (ots)

Besonders Indoor-Sportanbieter wie Fitnessstudios haben die Corona-Maßnahmen schwer getroffen. Während einige Betreiber mit Trainingsmöglichkeiten im Freien eine Übergangslösung suchen, hofft die gesamte Branche auf baldige Öffnungsschritte. Aber kann die Rückkehr zum Altbewährten funktionieren? Die Kundenbedürfnisse haben sich seit Beginn der Pandemie geändert, im Lockdown ist Sport individueller, flexibler und digitaler geworden. Prof. Dr. Niels Nagel von der International School of Management (ISM) erklärt, was Menschen trotzdem wieder ins Studio zieht und wie Sportanbieter sich langfristig attraktiv halten.

Yogastunde auf YouTube, Intervalltraining per App oder Online-Spinningkurs im Abo – digitale Sportangebote sind gerade in Corona-Zeiten zur Normalität geworden. Wer sich an kostenfreie Lösungen gewöhnt oder einen teuren Heimtrainer angeschafft hat, wird daran auch weiterhin festhalten. Werden Fitnessstudios deshalb auch nach dem Lockdown leer bleiben? Nein, sagt Sportmanagement-Professor Dr. Niels Nagel: „Ich habe keinen Zweifel daran, dass sich digitale Sportangebote etablieren werden. Sie werden eine Ergänzung zum Fitnessstudio oder Sportverein darstellen und das ist auch gut so. Aber nicht jeder kann oder will mit digitalen Sportprogrammen trainieren“, so Nagel. „Die direkte Betreuung durch den Trainer bietet Sicherheit, davon profitieren einige Zielgruppen, insbesondere ältere Menschen oder solche mit Vorerkrankungen. Die Vielfalt an Trainingsmöglichkeiten und die Möglichkeit, reale Kontakte und Bindung zu Menschen aufzubauen, ist etwas, das man nicht ersetzen kann. Daher glaube ich, dass ein Großteil der Menschen wieder ins Fitnessstudio gehen wird. Das zeigen auch einige Marktstudien.“

Ein wichtiger Faktor wird bei der Rückkehr ins Fitnessstudio auch die Sicherheit sein. Umfangreiche Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte, die die Branche mit Experten und Wissenschaftlern entwickelt hat, warten längst auf ihren Einsatz. Die Digitalisierung der Trainingsgeräte und -bereiche sowie des Check-Ins bietet eine einfache Form der Kontaktverfolgung. Mit ergänzenden Fitness-Apps können die Mitglieder auch außerhalb des Studios erreicht werden. Der Kontakt über die Studioschwelle hinweg zahlt dabei auch auf die Attraktivität der Anbieter ein, meint Nagel: „Sportanbieter müssen die Fitnesslandschaft aus den Augen ihrer Kunden betrachten und deren Bedürfnisse verstehen. Es wird in Zukunft darum gehen, dass die Verbindung zum Kunden und dessen Coaching auch dann funktioniert, wenn der Kunde gerade nicht im Fitnessstudio trainiert.“

Was der große Fitnesstrend in diesem Jahr wird, ist auch für den Experten nur schwer einzuschätzen. Die Corona-Zeit wird ihre Spuren hinterlassen, aus denen sich aber auch Positives ziehen lässt: „Sicher werden in 2021 Fitness-Apps und Home-Fitness eine besondere Bedeutung haben. Mein Favorit für die langfristige Entwicklung in der Fitnessbranche ist aber ‚Exercise is medicine‘ als globaler Trend, der Gesundheit durch Training fokussiert“, so Nagel. „Ich schätze, dass sich die Grenzen der einzelnen Marktsegmente im Sportmarkt tendenziell auflösen. Das ist eine riesige Chance für uns alle im Sportmarkt. Wir können die zentrale Rolle und Funktion des Sports für unsere Gesellschaft neu definieren. Vielleicht war Corona hier weniger Ursache als Initialzündung für eine Entwicklung.“

Zur Zukunft des Sportmarktes veranstaltet die ISM am 4. Mai um 18 Uhr die Webkonferenz „Active Sports – Wie werden wir morgen Sport treiben?“. Prof. Dr. Niels Nagel diskutiert mit Branchenexperten über die Digitalisierung im Sport sowie den Einfluss anderer Trends wie Nachhaltigkeit, Individualisierung und Flexibilisierung. Interessierte können sich ab sofort per E-Mail an summit.koeln@ism.de anmelden.

Hintergrund:

Die International School of Management (ISM) ist eine staatlich anerkannte, private Hochschule in gemeinnütziger Trägerschaft und zählt zu den führenden privaten Hochschulen in Deutschland. An Standorten in Dortmund, Frankfurt/Main, München, Hamburg, Köln, Stuttgart und Berlin wird in kompakten und anwendungsbezogenen Studiengängen der Führungsnachwuchs für international orientierte Wirtschaftsunternehmen ausgebildet. Zum Studienangebot gehören Vollzeit-Programme, berufsbegleitende und duale Studiengänge sowie ab Herbst 2021 das Fernstudium. In Hochschulrankings schafft es die ISM mit hoher Lehrqualität, Internationalität und Praxisbezug regelmäßig auf die vordersten Plätze. Das internationale Netzwerk umfasst rund 190 Partnerhochschulen.

Pressekontakt:

Maxie Strate
Leiterin Marketing & Communications
ISM International School of Management GmbH – Gemeinnützige
Gesellschaft
Otto-Hahn-Straße 19
D-44227 Dortmund
Fon: 0231.97 51 39-31
Fax: 0231.97 51 39-39
maxie.strate@ism.de

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Ein Stipendium als sichere Stütze auch in Zeiten von Corona: Die Stiftung der Deutschen Wirtschaft bietet Stipendien für Studierende aller Fachrichtungen und Hochschulformen – Jetzt bewerben!

29.03.2021 – 12:18

Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) gGmbH

Ein Stipendium als sichere Stütze auch in Zeiten von Corona: Die Stiftung der Deutschen Wirtschaft bietet Stipendien für Studierende aller Fachrichtungen und Hochschulformen – Jetzt bewerben!


















Ein Stipendium als sichere Stütze auch in Zeiten von Corona: Die Stiftung der Deutschen Wirtschaft bietet Stipendien für Studierende aller Fachrichtungen und Hochschulformen - Jetzt bewerben!
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Berlin (ots)

Bis zum 30. April 2021 können sich Studierende aller Fachgebiete und Hochschularten für ein Stipendium des Studienförderwerks Klaus Murmann der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) bewerben. Ganz egal ob jemand Fotografie an einer Fachhochschule oder Forensik an der Uni studiert, Voraussetzung für die Förderung sind vor allem der Wille und die Fähigkeit, die Gesellschaft künftig in verantwortungsvoller Position mitzugestalten.

Neben einer monatlichen finanziellen Unterstützung und Zusatzleistungen, zum Beispiel für Auslandsaufenthalte, beinhaltet ein Stipendium vielfältige Seminare und Trainings zu gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Themen sowie zur Persönlichkeitsentwicklung – immer mit dem Fokus auf Gemeinsinn und unternehmerische Verantwortungsübernahme. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden zudem Teil eines starken Netzwerks.

Für zwei Zielgruppen gibt es spezielle Förderangebote: Lehramtsstudierende, die Schule aktiv gestalten wollen, können sich für das Studienkolleg bewerben; Studierende der Kindheitspädagogik, die später in verantwortungsvollen Positionen im Kita-Kontext herkunftsbedingten Startnachteilen bei Kindern entgegenwirken wollen, sind im Programm NicK – Nachwuchsinitiative chancengerechte Kitas richtig.

Auswahlkriterien für alle Stipendienprogramme des Studienförderwerks Klaus Murmann der sdw sind überdurchschnittliche Leistungen, gesellschaftliches Engagement, Zielstrebigkeit und soziale Kompetenzen.

Bewerbungsschluss ist der 30. April 2021 (12:00 Uhr MESZ), Förderbeginn der 1. Oktober 2021.

Für Interessierte gibt es Ende März Online-Informationsveranstaltungen via Zoom. Die Termine und weitere Informationen zu den Programmen und der Bewerbung sind unter www.sdw.org/studienfoerderwerk

Pressekontakt:

Christian Lange, Bereichsleitung Kommunikation, Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) gGmbH, Breite Straße 29, 10178 Berlin, Tel.: 030 278906-31, E-Mail: c.lange@sdw.org

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Karliczek: Wir stärken den Transfer der dualen Ausbildung ins Ausland

29.03.2021 – 13:50

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Karliczek: Wir stärken den Transfer der dualen Ausbildung ins Ausland


















Berlin (ots)

Startschuss zum Aufbau eines neuen BMBF-geförderten Masterstudiengangs für internationale Berufsbildungsexperten an der TU München

Im April 2021 startet das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt „BBI@TUM“ an der Technischen Universität München. Ziel ist es, einen neuen berufsbegleitenden und englischsprachigen Masterstudiengang im Bereich Management & Teaching für internationales Berufsbildungspersonal zu konzipieren und einzurichten. Das Projekt ist Teil der Förderbekanntmachung „MasterVET“ und soll die Expertise der deutschen Hochschulen im Bereich der Berufs- und Wirtschaftspädagogik stärken. Im Rahmen des neuen Masterstudiengangs haben Studierende aus der ganzen Welt die Möglichkeit, Aufbau und Struktur der dualen Ausbildung in Deutschland kennenzulernen und als Multiplikatoren im eigenen Land an Veränderungsprozessen mitzuwirken. Das Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren und wird vom BMBF mit 1,5 Millionen Euro unterstützt. Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Karliczek:

„Die duale Berufsbildung ist das Herzstück der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Deutschlands. Die Stärken dieses Erfolgsmodells möchten wir als exportorientierte Nation auch mit anderen Ländern teilen. Mir ist es ein Anliegen, dass eine stärkere Praxisorientierung während der Ausbildung in aller Welt gefördert wird. Davon profitieren nicht nur die jeweiligen Staaten, sondern auch die auf hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte vor Ort angewiesenen deutschen Unternehmen. Ich freue mich, dass wir nun an der TU München einen entsprechenden Masterstudiengang fördern und unser Know-how damit auch anderen Ländern zur Verfügung stellen können. Für die Umsetzung wünsche ich allen Beteiligten gutes Gelingen und viel Erfolg.“

Hintergrund:

Der neue Studiengang an der TU München richtet sich an Interessierte der internationalen Berufsbildungscommunity, an Fach- und Führungskräfte aus Ministerien und anderen öffentlichen Institutionen sowie an das Aus- und Weiterbildungspersonal in Unternehmen, Berufsschulen und überbetrieblichen Bildungseinrichtungen.

Aufgrund dieser internationalen Ausrichtung und weltweiten Zielgruppe startet der Studiengang in einem Blended-Learning-Format, in dem sich Online- mit Präsenzphasen abwechseln. Die Studierenden aus der ganzen Welt sollen dabei entlang konkreter Problemstellungen aus ihren beruflichen Alltagsrealitäten Kompetenzen in der Gestaltung, Administration und Management von beruflichen Bildungsprozessen erlangen. Damit leistet das Projekt „BBI@TUM“ einen innovativen Beitrag dazu, die Berufsbildungsexperten von morgen auszubilden. Starten wird der Masterstudiengang erstmalig im Wintersemester 2022.

Die deutsche Berufsbildung genießt weltweit einen hervorragenden Ruf und wird von verschiedenen Ländern gezielt nachgefragt. Im Rahmen der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit ist das BMBF weltweit ein wichtiger Ansprechpartner für Fragen zur Weiterentwicklung von dualen Ausbildungsstrukturen. Es unterhält derzeit Berufsbildungskooperationen mit Partnerministerien in 16 Ländern. Wesentliche Ziele sind die Unterstützung der Partnerländer bei der Modernisierung ihrer Berufsbildungssysteme und die Unterstützung deutscher Unternehmen in den Partnerländern bei der Fachkräfteausbildung. Die Förderbekanntmachung „MasterVET“ ist Teil der Aktivitäten des BMBF in der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit und setzt einen wichtigen Impuls zur Qualifizierung von Berufsbildungsexperten.

Weitere Informationen:

Duale Ausbildung https://www.bmbf.de/de/duales-ausbildungssystem-weltweit-gefragt-328.html

MasterVET https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2592.html

Pressekontakt:

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