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Virologe Stürmer: Saarland-Modellversuch ist „mutig“, aber „zu groß“

26.03.2021 – 09:37

rbb – Rundfunk Berlin-Brandenburg

Virologe Stürmer: Saarland-Modellversuch ist „mutig“, aber „zu groß“


















Berlin (ots)

Der Virologe Martin Stürmer sieht die geplanten Corona-Lockerungen im Saarland zwiespältig.

Der Versuch sei sehr mutig, erklärte Stürmer am Freitag im Inforadio vom rbb. Auch die Grundidee, sich Alternativen zum Lockdown zu überlegen, sei nicht schlecht. Er rate allerdings davon ab, die Regelung gleich für das ganze Bundesland zu beschließen.

„Ich finde, man sollte jetzt erstmal versuchen, das Infektionsgeschehen insgesamt wieder in den Griff zu bekommen. Auch wenn jetzt das Saarland eine niedrige Inzidenz hat, heißt es ja nicht, dass das so bleiben muss. […] Und deswegen würde ich erstmal runterfahren und gleichzeitig ebensolche Modelle nicht aus den Augen verlieren – aber ich würde sie kleiner und gezielter machen.“

Stürmer verwies in diesem Zusammenhang auf die angespannte Corona-Lage im Nachbarland Frankreich. Dort gebe es eine „große Prävalenz“ der südafrikanischen Virus-Variante:

„… die auch insgesamt sehr unangenehm ist, was die Verbreitung angeht und möglich ist auch, dass der Impfstoff nicht mehr ganz so gut funktioniert. Da muss man aufpassen, dass die Variante nicht deutlich stärker reindrückt, wenn wir zu viel lockern“, betonte Stürmer.

+++

Das Interview können Sie in voller Länge hier hören:

https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/int/202103/26/542871.html

Pressekontakt:

Rundfunk Berlin-Brandenburg
Inforadio
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Tel.: 030 – 97993 – 37400
Mail: info@inforadio.de
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Computerprobleme verzögern Start des ARD-Mittagsmagazins aus Berlin – größere Ausfälle abgewendet

25.03.2021 – 16:14

rbb – Rundfunk Berlin-Brandenburg

Computerprobleme verzögern Start des ARD-Mittagsmagazins aus Berlin – größere Ausfälle abgewendet


















Berlin (ots)

Massive Computer-Netzwerkprobleme am Standort Berlin des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) haben am Donnerstag (25.3.) den Sendestart des ARD-Mittagsmagazins um 17 Minuten verzögert. Ursache war eine fehlerhafte Hardware-Komponente. Die IT-Abteilung des rbb konnte das Netzwerk nach rund einer Stunde wieder herstellen. Probleme und Ausfälle gab es in dieser Zeit bei den Radioprogrammen rbb inforadio, rbbKultur und rbb 88.8, sie sendeten zwischenzeitlich Übernahmen oder verzichteten auf Beiträge. Die ebenfalls vom rbb angebotenen Radioprogramme Antenne Brandenburg, Fritz und radioeins sowie das rbb Fernsehen liefen normal weiter, ebenso alle Online-Angebote.

rbb-Produktions- und Betriebsdirektor Christoph Augenstein: „Wir haben Dank der Flexibilität der Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen und des schnellen Einsatzes unserer Fachleute in IT und Medienproduktion einen größeren und länger anhaltenden Ausfall verhindern können. Wir kennen inzwischen die technische Ursache des Fehlers, jetzt gilt es, die Wiederholung einer solche Havarie auszuschließen.“

Erste Hinweis auf Netzwerkprobleme in Berlin gingen bei den Störungsstellen des rbb gegen 12.53 Uhr ein. Betroffen waren Redaktionssysteme, Teile der Telefonanlage und auch die Anbindung des ARD-Mittagsmagazins, das regulär um 13 Uhr startet. Durch Havarieschaltungen konnte das Netzwerk nach einer knappen Stunde wieder in Gang gesetzt werden, anschließend wurden die einzelnen Systeme nach und nach wieder aufgeschaltet. Alle für einen solchen Ausfall vereinbarten Maßnahmen griffen sofort. Christoph Augenstein: „Der Vorfall zeigt, wie stark wir auf funktionierende Technik und IT angewiesen sind, er zeigt aber auch, dass wir bei massiven Störungen schnell erfolgreich reagieren können. Alle, die durch die Störung Angebote des rbb nicht oder nur verspätet wahrnehmen konnten, bitten wir für die Einschränkungen um Entschuldigung.“

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rbb presse & Information
justus.demmer (at) rbb-online.de

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Computerprobleme verzögern Start des ARD-Mittagsmagazins aus Berlin – größere Ausfälle abgewendet

25.03.2021 – 16:14

rbb – Rundfunk Berlin-Brandenburg

Computerprobleme verzögern Start des ARD-Mittagsmagazins aus Berlin – größere Ausfälle abgewendet


















Berlin (ots)

Massive Computer-Netzwerkprobleme am Standort Berlin des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) haben am Donnerstag (25.3.) den Sendestart des ARD-Mittagsmagazins um 17 Minuten verzögert. Ursache war eine fehlerhafte Hardware-Komponente. Die IT-Abteilung des rbb konnte das Netzwerk nach rund einer Stunde wieder herstellen. Probleme und Ausfälle gab es in dieser Zeit bei den Radioprogrammen rbb inforadio, rbbKultur und rbb 88.8, sie sendeten zwischenzeitlich Übernahmen oder verzichteten auf Beiträge. Die ebenfalls vom rbb angebotenen Radioprogramme Antenne Brandenburg, Fritz und radioeins sowie das rbb Fernsehen liefen normal weiter, ebenso alle Online-Angebote.

rbb-Produktions- und Betriebsdirektor Christoph Augenstein: „Wir haben Dank der Flexibilität der Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen und des schnellen Einsatzes unserer Fachleute in IT und Medienproduktion einen größeren und länger anhaltenden Ausfall verhindern können. Wir kennen inzwischen die technische Ursache des Fehlers, jetzt gilt es, die Wiederholung einer solche Havarie auszuschließen.“

Erste Hinweis auf Netzwerkprobleme in Berlin gingen bei den Störungsstellen des rbb gegen 12.53 Uhr ein. Betroffen waren Redaktionssysteme, Teile der Telefonanlage und auch die Anbindung des ARD-Mittagsmagazins, das regulär um 13 Uhr startet. Durch Havarieschaltungen konnte das Netzwerk nach einer knappen Stunde wieder in Gang gesetzt werden, anschließend wurden die einzelnen Systeme nach und nach wieder aufgeschaltet. Alle für einen solchen Ausfall vereinbarten Maßnahmen griffen sofort. Christoph Augenstein: „Der Vorfall zeigt, wie stark wir auf funktionierende Technik und IT angewiesen sind, er zeigt aber auch, dass wir bei massiven Störungen schnell erfolgreich reagieren können. Alle, die durch die Störung Angebote des rbb nicht oder nur verspätet wahrnehmen konnten, bitten wir für die Einschränkungen um Entschuldigung.“

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Impfen auf vier Rädern – Daimler Buses gibt weiter Gas im Kampf gegen Corona!Setra Überlandbus wird zum mobilen Impfzentrum

25.03.2021 – 13:30

Daimler Truck AG

Impfen auf vier Rädern – Daimler Buses gibt weiter Gas im Kampf gegen Corona!
Setra Überlandbus wird zum mobilen Impfzentrum


















Ein Audio

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Neu-Ulm (ots)

Anmoderation:

Die Infektionszahlen steigen, wir sind mitten in der dritten Welle und Deutschland hangelt sich von Lockdown zu Lockdown. Düstere Aussichten – und doch gibt es einen Weg raus aus dem Corona-Spuk: Impfen, impfen, impfen. Doch geht es hierzulande nur im Schneckentempo voran. Damit sich das möglichst schnell ändert, drückt Daimler Buses einmal mehr auf’s Tempo im Kampf gegen die Pandemie. Nach dem im November vorgestellten COVID-19-Testbus bringt das Unternehmen jetzt ein mobiles Impfzentrum auf die Straße. Die Impfstation auf Basis eines Überlandlinienbusses der Marke Setra kombiniert ein innovatives Innenraumkonzept mit einer Impfung auf Basis eines durchgängig digitalisierten Verfahrens der Huber Group. Die Vorteile des Impfbusses erläutert Martin Huber, CEO des Mühlhausener Unternehmens:

O-Ton Martin Huber

Der wesentliche Vorteil ist natürlich, dass man mit dem Bus zum Impfling kommt und der Impfling nicht anreisen muss. Das ist ein wesentliches Kriterium für Unternehmen. Weil wenn jeder Mitarbeiter Urlaub nehmen muss, wenn er einen Impftermin bekommt und dann noch stundenlang in der Weltgeschichte herumreist, da denken wir schon, dass das Konzept, mit der Impfstation zu den Impflingen zu kommen, ein wesentlicher Beitrag zur Pandemiebekämpfung ist. (0:29)

Das Überlandlinien-Fahrzeug S 415 LE business wird derzeit im Neu-Ulmer Omnibuswerk aufgebaut. Dazu haben die Daimler-Ingenieure anhand umfassender Expertisen von Fachärzten, Impfspezialisten und medizinisch geschultem Personal die Abläufe von Impfvorgängen genau analysiert und in kürzester Zeit in das Fahrzeugkonzept integriert. Eine Herkulesaufgabe, schließlich betraten alle Beteiligten mit dem Impfbus absolutes Neuland, sagt Michael Wehner, mitverantwortlicher Produktionsleiter des mobilen Impfzentrums:

O-Ton Michael Wehner

Da es keine Dokumentation gab, haben wir den Bus direkt vor Ort entwickelt, sprich die Entwicklung hat direkt am Bus stattgefunden. Seitens der Produktion haben wir Prototypen entwickelt, die wir dann am Bus ausprobiert haben. Dabei waren wir immer in enger Abstimmung mit der Entwicklung und der Konstruktion. Das war quasi Pionierarbeit direkt am Produkt. Aber dadurch, dass wir ja verschiedene Sonderausbauten bei Bussen haben, haben wir auch gewisse Erfahrungen. Und davon konnten wir auch profitieren. (0:26)

Und so sieht es im Setra-Impfbus aus: Im vorderen Bereich des 12 Meter 30 langen Fahrzeugs befinden sich vier, jeweils durch einen Sichtschutz getrennte Impfkabinen. Zwischen den Kabinen sind speziell auf den Impfprozess hin optimierte Konsolen mit Monitoren und neu entwickelten Wechselladungsträgern für Spritzen angebracht. Außerdem verfügt der Bus natürlich über einen Kühlschrank zur Aufbewahrung der verschiedenen Impfstoffe. Und damit der Impfvorgang reibungslos ablaufen kann, ist er voll vernetzt, betont Meike Valta, Mitarbeiterin bei Mobility Solutions, der Innovations-Schmiede von Daimler Buses:

O-Ton Meike Valta

In dem Bus sind verschiedene vernetzte Komponenten verbaut, um den digitalen Impfprozess abbilden zu können. Dazu gehören zum einen der W-LAN-Router, zum anderen aber auch Lesegeräte für Krankenkassenkarten. Aber auch Scanner, um in dem digitalen Impfprozess mit QR-Codes arbeiten zu können, um ihn so sicher und effizient gestalten zu können. (0:24)

Doch die beste High-Tech-Ausstattung wäre nichts wert, ohne ein ausgeklügeltes Hygienekonzept. Selbstverständlich haben die Daimler Buses-Experten auch das berücksichtigt:

O-Ton Meike Valta

Zum einen haben wir beim Aufbau des Impfbusses daran gedacht, dass es ein Einbahnstraßensystem ist, das heißt, die Menschen laufen sich nicht über den Weg. Zum anderen gehört natürlich auch eine gute Durchlüftung dazu, das heißt, wir haben unsere Klimageräte mit Aktivfiltern ausgestattet, um Infektionsrisiken zu minimieren. Im ganzen Fahrzeug sind natürlich Desinfektionsspender angebracht sowie Verglasungen, um Spuckschutz zu realisieren. (0:34)

250 bis 300 Mitarbeiter eines Unternehmens können pro Tag im Setra-Impfbus geimpft werden, so das Ziel der Huber Group. Wie diese beeindruckende Zahl erreicht werden kann, erläutert der Chef der Betreiberfirma, Martin Huber:

O-Ton Martin Huber

Um einen vernünftigen Durchsatz zu bekommen, werden wir die Impfaufklärung vorlagern. Sprich, das läuft entweder im Unternehmen durch den Betriebsarzt ab oder wir machen das durch Online Tutorials in Verbindung mit Videosprechstunden, sodass wir die Impfaufklärung im Bus nur in geringem Umfang machen müssen. Derjenige, der geimpft wird, kommt dann zur Registrierung an der hinteren Eingangstür, weist sich aus, die Daten werden nochmal überprüft und dann geht er in eine der vier Impfkabinen und wird dort geimpft. (0:35)

Abmoderation:

Wenn der Impfstoff zum Impfling rollt – die mobile Impfstation auf Basis eines S 415 LE business entlastet die Impfzentren und kann in naher Zukunft Unternehmen sowie Institutionen direkt vor Ort bedarfsgerecht bedienen. Der erste Einsatz des Setra Impfbusses ist für Ende März vorgesehen.

Pressekontakt:

Ansprechpartner:
Setra Buses Product & Technology, Udo Sürig, 0711 17 51186
all4radio, Hannes Brühl, 0711 3277759 0

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Computerprobleme verzögern Start des ARD-Mittagsmagazins aus Berlin – größere Ausfälle abgewendet

25.03.2021 – 16:14

rbb – Rundfunk Berlin-Brandenburg

Computerprobleme verzögern Start des ARD-Mittagsmagazins aus Berlin – größere Ausfälle abgewendet


















Berlin (ots)

Massive Computer-Netzwerkprobleme am Standort Berlin des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) haben am Donnerstag (25.3.) den Sendestart des ARD-Mittagsmagazins um 17 Minuten verzögert. Ursache war eine fehlerhafte Hardware-Komponente. Die IT-Abteilung des rbb konnte das Netzwerk nach rund einer Stunde wieder herstellen. Probleme und Ausfälle gab es in dieser Zeit bei den Radioprogrammen rbb inforadio, rbbKultur und rbb 88.8, sie sendeten zwischenzeitlich Übernahmen oder verzichteten auf Beiträge. Die ebenfalls vom rbb angebotenen Radioprogramme Antenne Brandenburg, Fritz und radioeins sowie das rbb Fernsehen liefen normal weiter, ebenso alle Online-Angebote.

rbb-Produktions- und Betriebsdirektor Christoph Augenstein: „Wir haben Dank der Flexibilität der Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen und des schnellen Einsatzes unserer Fachleute in IT und Medienproduktion einen größeren und länger anhaltenden Ausfall verhindern können. Wir kennen inzwischen die technische Ursache des Fehlers, jetzt gilt es, die Wiederholung einer solche Havarie auszuschließen.“

Erste Hinweis auf Netzwerkprobleme in Berlin gingen bei den Störungsstellen des rbb gegen 12.53 Uhr ein. Betroffen waren Redaktionssysteme, Teile der Telefonanlage und auch die Anbindung des ARD-Mittagsmagazins, das regulär um 13 Uhr startet. Durch Havarieschaltungen konnte das Netzwerk nach einer knappen Stunde wieder in Gang gesetzt werden, anschließend wurden die einzelnen Systeme nach und nach wieder aufgeschaltet. Alle für einen solchen Ausfall vereinbarten Maßnahmen griffen sofort. Christoph Augenstein: „Der Vorfall zeigt, wie stark wir auf funktionierende Technik und IT angewiesen sind, er zeigt aber auch, dass wir bei massiven Störungen schnell erfolgreich reagieren können. Alle, die durch die Störung Angebote des rbb nicht oder nur verspätet wahrnehmen konnten, bitten wir für die Einschränkungen um Entschuldigung.“

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Computerprobleme verzögern Start des ARD-Mittagsmagazins aus Berlin – größere Ausfälle abgewendet

25.03.2021 – 16:14

rbb – Rundfunk Berlin-Brandenburg

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Berlin (ots)

Massive Computer-Netzwerkprobleme am Standort Berlin des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) haben am Donnerstag (25.3.) den Sendestart des ARD-Mittagsmagazins um 17 Minuten verzögert. Ursache war eine fehlerhafte Hardware-Komponente. Die IT-Abteilung des rbb konnte das Netzwerk nach rund einer Stunde wieder herstellen. Probleme und Ausfälle gab es in dieser Zeit bei den Radioprogrammen rbb inforadio, rbbKultur und rbb 88.8, sie sendeten zwischenzeitlich Übernahmen oder verzichteten auf Beiträge. Die ebenfalls vom rbb angebotenen Radioprogramme Antenne Brandenburg, Fritz und radioeins sowie das rbb Fernsehen liefen normal weiter, ebenso alle Online-Angebote.

rbb-Produktions- und Betriebsdirektor Christoph Augenstein: „Wir haben Dank der Flexibilität der Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen und des schnellen Einsatzes unserer Fachleute in IT und Medienproduktion einen größeren und länger anhaltenden Ausfall verhindern können. Wir kennen inzwischen die technische Ursache des Fehlers, jetzt gilt es, die Wiederholung einer solche Havarie auszuschließen.“

Erste Hinweis auf Netzwerkprobleme in Berlin gingen bei den Störungsstellen des rbb gegen 12.53 Uhr ein. Betroffen waren Redaktionssysteme, Teile der Telefonanlage und auch die Anbindung des ARD-Mittagsmagazins, das regulär um 13 Uhr startet. Durch Havarieschaltungen konnte das Netzwerk nach einer knappen Stunde wieder in Gang gesetzt werden, anschließend wurden die einzelnen Systeme nach und nach wieder aufgeschaltet. Alle für einen solchen Ausfall vereinbarten Maßnahmen griffen sofort. Christoph Augenstein: „Der Vorfall zeigt, wie stark wir auf funktionierende Technik und IT angewiesen sind, er zeigt aber auch, dass wir bei massiven Störungen schnell erfolgreich reagieren können. Alle, die durch die Störung Angebote des rbb nicht oder nur verspätet wahrnehmen konnten, bitten wir für die Einschränkungen um Entschuldigung.“

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Deutscher Hörbuchpreis 2021: 15 Nominierte im Finale

25.03.2021 – 11:00

WDR Westdeutscher Rundfunk

Deutscher Hörbuchpreis 2021: 15 Nominierte im Finale


















Köln (ots)

Die 15 Nominierten für den Deutschen Hörbuchpreis 2021 stehen fest: In fünf Kategorien hat die Nominierungsjury jeweils drei Produktionen für die Endrunde ausgewählt. Mit 282 Einreichungen von rund 60 Verlagen verzeichnet der Hörbuchpreis im Pandemiejahr 2020 eine unverändert hohe Teilnahme. Die Preisverleihung findet am 26. Mai 2021 statt.

Die drei Finalistinnen in der Kategorie „Beste Interpretin“ sind die Schauspielerinnen und Sprecherinnen Jennipher Antoni („Berliner Briefe“ von Susanne Kerckhoff, Hörkultur Verlag AG / rbb Kultur), Cathlen Gawlich („City of Girls“ von Elizabeth Gilbert, Argon Verlag) und Elisabeth Schwarz („Anne-Marie die Schönheit“ von Yasmina Reza, Hörbuch Hamburg).

In der Kategorie „Bester Interpret“ haben drei renommierte Schauspielkollegen Chance auf die Auszeichnung: Neben Alexander Fehling („Ist das ein Mensch?“ von Primo Levi, Der Audio Verlag / NDR Kultur) nominierte die Jury Roman Knizka („Die Detektive vom Bhoot-Basar“, Argon Verlag / rbb Kultur) und Robert Stadlober („Rote Kreuze“ von Sasha Filipenko, Diogenes Verlag).

Bestes Hörspiel“ wird eine der folgenden Produktionen: Regisseur Klaus Buhlert hat mit „Die Enden der Parabel“ (Hörbuch Hamburg / SWR, DLF) Thomas Pynchons Hauptwerk vielstimmig inszeniert und Martin Heindel mit „Meine geniale Freundin“ (der Hörverlag / BR) den ersten Teil von Elena Ferrantes neapolitanischer Tetralogie als Hörspiel umgesetzt. Kai Grehn schuf mit „Tape-Recordings eines metaphysischen Ingenieurs“ (Major Label / BR, Radio Bremen) eine Hommage an den portugiesischen Schriftsteller Fernando Pessoa.

Als „Bestes Kinderhörbuch“ konkurrieren um die Gunst der diesjährigen Kinderjury Birte Schnöinks Lesung der Flüchtlingsgeschichte „Der Junge aus der letzten Reihe“ von Onjali Q. Raúf (Hörcompany), Robert Schoens Hörspielinszenierung „Das Wunder von Narnia“ (Teil 1 der „Chroniken von Narnia“ von C.S. Lewis, Der Audio Verlag / SWR) und Anders Sparrings Kinderbuch „Familie von Stibitz: Der Riesenlolli-Raub“ (sauerländer audio), gelesen von Schauspieler Dietmar Bär.

Im Sinne der „Besten Unterhaltung“ fand die Nominierungsjury besonderen Gefallen an „Einsiedeln“, den in freier Rede erzählten Internats-Erinnerungen von Thomas Hürlimann (supposé), außerdem an Frank Goosens persönlicher und von ihm selbst gesprochener Liebeserklärung „The Beatles“ (tacheles! / ROOF Music) und schließlich an der inszenierten Lesung des Romans „Sweeteest Fruits„, mit dem Autorin Monique Truong dem Reiseschriftsteller Lafcadio Hearn ein Denkmal setzt.

Über die Gewinnerin / den Gewinner in der Kategorie „Bestes Kinderhörbuch“ entscheidet im April eine sechsköpfige Kinderjury aus Brühl / Rheinland. Die anderen Gewinner*innen werden von der Preisträgerjury und der Podcast-Jury des Deutschen Hörbuchpreises bestimmt.

Die Preisverleihung findet ohne Publikum am 26. Mai 2021 im Kölner WDR Funkhaus am Wallrafplatz statt und wird live auf WDR 5, weiteren ARD-Kulturwellen und als Videostream im Internet übertragen.

Weitere Informationen zu den Nominierten mit Kurzinhalt, Jurybegründung und Hörprobe unter www.deutscher-hoerbuchpreis.de/dhp-2021/die-nominierungen

Fotos finden Sie unter www.ard-foto.de

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Sauber, leise und flexibel: Erfolgreicher Praxistest des batterieelektrischen eActros im NordschwarzwaldDaimler Truck AG und Logistik Schmitt ziehen positive Zwischenbilanz

24.03.2021 – 15:42

Daimler Truck AG

Sauber, leise und flexibel: Erfolgreicher Praxistest des batterieelektrischen eActros im Nordschwarzwald
Daimler Truck AG und Logistik Schmitt ziehen positive Zwischenbilanz


















Ein Audio

  • mercedes_eActros_Logistik Schmitt-feature-frei.mp3
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Stuttgart/ Gaggenau (ots)

Anmoderation:

Der Lkw ist das Herzstück des Güterverkehrs. Täglich sorgt er dafür, dass die Regale im Supermarkt gefüllt und Waren, Bauteile und Material von A nach B transportiert werden. Das passiert seit ziemlich genau 125 Jahren mit Diesel-Lkw. Eine Alternative sind batterieelektrisch angetriebene Trucks, wie der eActros von Mercedes-Benz. Seit Juli 2019 ist so ein 25-Tonner im Praxistest beim Logistikdienstleister Logistik Schmitt im Baden-Württembergischen Ötigheim im Nordschwarzwald im Einsatz und beweist, dass der Elektro-Lkw die gleichen Aufgaben wie ein konventionelles Diesel-Fahrzeug erledigen kann. Ein erstes Fazit des Tests haben die Daimler Truck AG und die Firma Logistik Schmitt heute (24.03.) bei einer virtuellen Pressekonferenz vorgestellt. Dr. Manfred Schuckert, Leiter Emissionen und Sicherheit Daimler Nutzfahrzeuge, sieht mit dem erfolgreichen Praxistest die Elektrifizierungsstrategie der Daimler Truck AG bestätigt:

O-Ton Dr. Manfred Schuckert

Also das zeigt die Effizienz und warum wir uns letztendlich auch auf die batterie-elektrische Seite und auf die wasserstoff-elektrische Seite begeben werden, mit denen wir alle Kundeneinsätze mehr oder weniger darstellen können und wir werden noch in diesem Jahr in Serie gehen. (0:16)

Seit eineinhalb Jahren ist der eActros auf der Strecke Ötigheim – dem Standort von Logistik Schmitt – und dem Werkteil Raststatt des Mercedes-Benz Werks Gaggenau unterwegs. Durch die positiven Erfahrungen auf dieser Strecke wird der Prototyp inzwischen auf einer neuen, noch anspruchsvolleren Route eingesetzt. Früher als geplant ist der rein batterieelektrisch angetriebene Lkw nun auch auf Touren über die B462 unterwegs. Das neue Tagespensum liegt jetzt zwischen 250 und 300 Kilometern – über 100 Kilometer mehr als bisher. Rainer Schmitt, geschäftsführender Gesellschafter von Logistik Schmitt ist sehr zufrieden mit dem Fahrzeug und schätzt vor allem seine Flexibilität:

O-Ton Rainer Schmitt

Wir sind mit dem rein elektrischen eActros eben nicht an eine Infrastruktur gebunden. Außer, dass wir eine Ladesäule brauchen bei unserem Standort, können wir hinfahren, wo auch immer es notwendig ist, wenn es innerhalb unseres Radius liegt. Obwohl die Strecken sehr kurz sind, die wir ableisten, haben wir hier 50.000 batterieelektrische Kilometer bisher geleistet. Das sind 5.000 Lkw Touren, die wir bisher mit dem eActros leisten konnten und die haben eins zu eins einen Diesel-Verbrenner ersetzt. Das ist schonmal eine sehr gute Leistung. Und in Summe haben wir dort 30.000 Tonnen mittlerweile befördern können. (0:36)

Der eActros ist bei Logistik Schmitt bereits bestens in die Flotte integriert und absolut zuverlässig. Und die Fahrer lieben ihren eActros. So wie beispielsweise Didier Dischkewitz, der vor allem die leise Fahrweise und das angenehme Fahrgefühl schätzt:

O-Ton Didier Dischkewitz

Er fährt sich halt so richtig schön gemütlich und ich persönlich genieße diese Ruhe. Und wenn ich jetzt dann auch noch vorausschauend fahre, kann ich hier sehen, dass ich die Rekuperation richtig einsetze und dadurch auch noch Energie gewinne. So macht Lkw fahren Spaß, richtig Spaß! (0:22)

Im Sommer 2021 wird ein weiterentwickelter, seriennaher eActros das aktuelle Fahrzeug bei Logistik Schmitt ersetzen. Und noch dieses Jahr wird im Werk Wörth die Serienproduktion des e-Lkws starten. Die Reichweite mit einer Batterieaufladung wird die des Prototyps von rund 200 Kilometer deutlich übertreffen. Zu einem späteren Zeitpunkt werden dann Vergleichsfahrten mit dem Oberleitungs-Projekt eWayBW stattfinden, das ebenfalls im Nordschwarzwald geplant ist. Daimler selbst plant keine Oberleitungs-Lkw.

O-Ton Dr. Manfred Schuckert

Wir werden dazu ein Fahrzeug bringen, das vollständig batteriebasiert ist. Es wird ein sehr umfassender Vergleich werden und als Ingenieur freue ich mich darauf, wir werden dabei alle viel lernen. Aber ich bin auch davon überzeugt, dass unser batterieelektrisches Fahrzeug hier der Sieger sein wird. (0:20)

Abmoderation:

Der rein batterieelektrisch angetriebene Mercedes Benz eActros bewährt sich seit Juli 2019 im intensiven Praxistest bei Logistik Schmitt im Nordschwarzwald. Die positiven Kundenrückmeldungen und Erkenntnisse zeigen, dass die Elektrifizierung des Straßengütertransports schon heute machbar ist. Daimler Trucks verfolgt eine nachhaltige Unternehmensstrategie mit der Vision vom CO2-neutralen Transport durch Batterie- und Brennstoffzellentechnologie.

Pressekontakt:

Mercedes-Benz: Akim Enomoto, 0711 1746579
all4radio: Laura Kühner, Hannes Brühl 0711 3277759-0

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Sauber, leise und flexibel: Erfolgreicher Praxistest des batterieelektrischen eActros im NordschwarzwaldDaimler Truck AG und Logistik Schmitt ziehen positive Zwischenbilanz

24.03.2021 – 15:42

Daimler Truck AG

Sauber, leise und flexibel: Erfolgreicher Praxistest des batterieelektrischen eActros im Nordschwarzwald
Daimler Truck AG und Logistik Schmitt ziehen positive Zwischenbilanz


















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Stuttgart/ Gaggenau (ots)

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Der Lkw ist das Herzstück des Güterverkehrs. Täglich sorgt er dafür, dass die Regale im Supermarkt gefüllt und Waren, Bauteile und Material von A nach B transportiert werden. Das passiert seit ziemlich genau 125 Jahren mit Diesel-Lkw. Eine Alternative sind batterieelektrisch angetriebene Trucks, wie der eActros von Mercedes-Benz. Seit Juli 2019 ist so ein 25-Tonner im Praxistest beim Logistikdienstleister Logistik Schmitt im Baden-Württembergischen Ötigheim im Nordschwarzwald im Einsatz und beweist, dass der Elektro-Lkw die gleichen Aufgaben wie ein konventionelles Diesel-Fahrzeug erledigen kann. Ein erstes Fazit des Tests haben die Daimler Truck AG und die Firma Logistik Schmitt heute (24.03.) bei einer virtuellen Pressekonferenz vorgestellt. Dr. Manfred Schuckert, Leiter Emissionen und Sicherheit Daimler Nutzfahrzeuge, sieht mit dem erfolgreichen Praxistest die Elektrifizierungsstrategie der Daimler Truck AG bestätigt:

O-Ton Dr. Manfred Schuckert

Also das zeigt die Effizienz und warum wir uns letztendlich auch auf die batterie-elektrische Seite und auf die wasserstoff-elektrische Seite begeben werden, mit denen wir alle Kundeneinsätze mehr oder weniger darstellen können und wir werden noch in diesem Jahr in Serie gehen. (0:16)

Seit eineinhalb Jahren ist der eActros auf der Strecke Ötigheim – dem Standort von Logistik Schmitt – und dem Werkteil Raststatt des Mercedes-Benz Werks Gaggenau unterwegs. Durch die positiven Erfahrungen auf dieser Strecke wird der Prototyp inzwischen auf einer neuen, noch anspruchsvolleren Route eingesetzt. Früher als geplant ist der rein batterieelektrisch angetriebene Lkw nun auch auf Touren über die B462 unterwegs. Das neue Tagespensum liegt jetzt zwischen 250 und 300 Kilometern – über 100 Kilometer mehr als bisher. Rainer Schmitt, geschäftsführender Gesellschafter von Logistik Schmitt ist sehr zufrieden mit dem Fahrzeug und schätzt vor allem seine Flexibilität:

O-Ton Rainer Schmitt

Wir sind mit dem rein elektrischen eActros eben nicht an eine Infrastruktur gebunden. Außer, dass wir eine Ladesäule brauchen bei unserem Standort, können wir hinfahren, wo auch immer es notwendig ist, wenn es innerhalb unseres Radius liegt. Obwohl die Strecken sehr kurz sind, die wir ableisten, haben wir hier 50.000 batterieelektrische Kilometer bisher geleistet. Das sind 5.000 Lkw Touren, die wir bisher mit dem eActros leisten konnten und die haben eins zu eins einen Diesel-Verbrenner ersetzt. Das ist schonmal eine sehr gute Leistung. Und in Summe haben wir dort 30.000 Tonnen mittlerweile befördern können. (0:36)

Der eActros ist bei Logistik Schmitt bereits bestens in die Flotte integriert und absolut zuverlässig. Und die Fahrer lieben ihren eActros. So wie beispielsweise Didier Dischkewitz, der vor allem die leise Fahrweise und das angenehme Fahrgefühl schätzt:

O-Ton Didier Dischkewitz

Er fährt sich halt so richtig schön gemütlich und ich persönlich genieße diese Ruhe. Und wenn ich jetzt dann auch noch vorausschauend fahre, kann ich hier sehen, dass ich die Rekuperation richtig einsetze und dadurch auch noch Energie gewinne. So macht Lkw fahren Spaß, richtig Spaß! (0:22)

Im Sommer 2021 wird ein weiterentwickelter, seriennaher eActros das aktuelle Fahrzeug bei Logistik Schmitt ersetzen. Und noch dieses Jahr wird im Werk Wörth die Serienproduktion des e-Lkws starten. Die Reichweite mit einer Batterieaufladung wird die des Prototyps von rund 200 Kilometer deutlich übertreffen. Zu einem späteren Zeitpunkt werden dann Vergleichsfahrten mit dem Oberleitungs-Projekt eWayBW stattfinden, das ebenfalls im Nordschwarzwald geplant ist. Daimler selbst plant keine Oberleitungs-Lkw.

O-Ton Dr. Manfred Schuckert

Wir werden dazu ein Fahrzeug bringen, das vollständig batteriebasiert ist. Es wird ein sehr umfassender Vergleich werden und als Ingenieur freue ich mich darauf, wir werden dabei alle viel lernen. Aber ich bin auch davon überzeugt, dass unser batterieelektrisches Fahrzeug hier der Sieger sein wird. (0:20)

Abmoderation:

Der rein batterieelektrisch angetriebene Mercedes Benz eActros bewährt sich seit Juli 2019 im intensiven Praxistest bei Logistik Schmitt im Nordschwarzwald. Die positiven Kundenrückmeldungen und Erkenntnisse zeigen, dass die Elektrifizierung des Straßengütertransports schon heute machbar ist. Daimler Trucks verfolgt eine nachhaltige Unternehmensstrategie mit der Vision vom CO2-neutralen Transport durch Batterie- und Brennstoffzellentechnologie.

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rbb-Chefredakteur Christoph Singelnstein wechselt in den RuhestandInterview-Sendung statt Abschiedsempfang

24.03.2021 – 13:53

rbb – Rundfunk Berlin-Brandenburg

rbb-Chefredakteur Christoph Singelnstein wechselt in den Ruhestand
Interview-Sendung statt Abschiedsempfang


















rbb-Chefredakteur Christoph Singelnstein wechselt in den Ruhestand / Interview-Sendung statt Abschiedsempfang
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Berlin (ots)

Christoph Singelnstein (65), Chefredakteur des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), wechselt zum 1. April in den Ruhestand. Anstelle der sonst zu solchen Anlässen üblichen Empfänge oder Zusammenkünfte widmet der rbb der Arbeit von Singelnstein am 30. März ein journalistisches Format. Unter dem Titel „Streitbar – Kantig – Unabhängig“ interviewt ARD-Mittagsmagazin- und rbb-Abendschau-Moderator Sascha Hingst Menschen, denen Singelnstein als Journalist, Kollege, Konkurrent oder politischer Kopf begegnet ist.

rbb-Intendantin Patricia Schlesinger: „Das Arbeitsleben von Christoph Singelnstein war voller Umbrüche und Wenden. Dabei hat er sich stoisch und ungebrochen eingesetzt für Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie. Christoph Singelnstein war der erste crossmediale Chefredakteur in der ARD und ein Garant dafür, dass in unserer Berichterstattung auch gegen den Mainstream gebürstet wird.“ Daneben habe Singelnstein den Weg des rbb ins digitale Zeitalter behutsam, aber bestimmt begleitet, legte dabei den Grundstein für das Crossmediale Newscenter des rbb und brachte den Bau des Digitalen Medienhauses auf den Weg.

Jetzt übergebe er den Staffelstab mit einer eindrucksvollen Bilanz: „Unter seiner Ägide entwickelte sich ‚Kontraste‘ im vergangenen Jahr zum erfolgreichsten Politikmagazin im deutschen Fernsehen, die rbb-Abendschau und Brandenburg Aktuell erreichten Spitzenwerte. Antenne Brandenburg ist Marktführer in Brandenburg und in der Gesamtregion, rbb 88.8 Marktführer in Berlin. rbb24, das digitale Nachrichtenangebot, wächst kontinuierlich und schnell. Wir danken Christoph Singelnstein sehr und ich freue mich, dass er dem Sender als Berater verbunden bleibt“, sagte Schlesinger.

Wie Christoph Singelnstein über drei Jahrzehnte die Medienlandschaft in Berlin und Brandenburg mitgeprägt hat, beleuchtet Sascha Hingst in „Streitbar – Kantig – Unabhängig“: Über die zunehmende Polarisierung der Gesellschaft, neue mediale Verbreitungswege und die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks spricht Hingst dabei mit Singelnstein selbst, mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten Brandenburgs, Matthias Platzeck, und mit dem CEO RTL Radio Deutschland Stephan Schmitter, der Singelnstein lange als wettstreitender Radio-Macher in der Region begleitete.

Alt-Bundespräsident Joachim Gauck sieht den Medienmacher Singelnstein in „Streitbar – Kantig – Unabhängig“ als einen Garant dafür, dass die „alten Seilschaften“ nach 1989 in den neu zu schaffenden Medien nicht Fuß fassen konnten. Der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse beschreibt ihn als einen der wenigen DDR-Journalisten, „die nicht beschmutzt waren“ und die sowohl die Erfahrung als auch den „Mut hatten, sich in das Neue zu stürzen, eine neue Rundfunkanstalt umzustrukturieren, aufzubauen.“ Für die erste Intendantin des rbb, Dagmar Reim, bewies Singelnstein, „dass man aufrecht durch schwierigste Zeiten kommen kann.“ Er habe sie gelehrt, „die Menschen und die Mentalitäten in Brandenburg lieben zu lernen.“

Christoph Singelnstein, 1955 in Greifswald geboren, ging 1982 zum Rundfunk der DDR und war dort Hörspiel-Dramaturg und -Produzent. Im August 1990 wurde er von Lothar de Maizière, dem ersten und einzigen frei gewählten Ministerpräsidenten der DDR, zum geschäftsführenden Intendanten des Rundfunk der DDR berufen. Die Chefredaktion von Radio Brandenburg, dem Kultur- und Informationsprogramm des Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (ORB), übernahm er 1991. Fünf Jahre später wurde Christoph Singelnstein Chefredakteur von Antenne Brandenburg. 2009 übernahm er das Amt des Chefredakteurs und stellvertretenden Programmdirektors des rbb. Neuer Chefredakteur des rbb wird zum 1. April Dr. David Biesinger, bislang Leiter des rbb-Inforadios und der Abteilung Multimediale Information.

„Streitbar – Kantig – Unabhängig“ – 30. März 2021, 23.30 Uhr im rbb Fernsehen

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