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Frühlingszeit, Pollenzeit: Welche Tricks jetzt helfenUmlaufende Sonnenbrillen schützen die Augen vor Pollenflug – und halten die Allergie in Schach

12.03.2021 – 09:00

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen

Frühlingszeit, Pollenzeit: Welche Tricks jetzt helfen
Umlaufende Sonnenbrillen schützen die Augen vor Pollenflug – und halten die Allergie in Schach


















Baierbrunn (ots)

Die Augen sind rot, die Lider geschwollen: Der Frühling ist da! Nicht jeder freut sich unbeschränkt über das Aufblühen der Natur. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ zeigt, wie sich die Pollen austricksen lassen.

Auf keinen Fall die Augen reiben

Weil es nicht immer gelingt, die Allergene zu meiden, lautet die Strategie: Schadensbegrenzung. Im Freien helfen umlaufende Sonnenbrillen dabei, die Augen vor Pollenflug zu schützen. Um Allergene aus den Augen zu entfernen, helfen künstliche Tränen, die es als Tropfen in der Apotheke gibt, oder Spülungen mit Kochsalzlösungen. Ganz wichtig: Auch wenn die Augen noch so sehr jucken – bitte nicht reiben! Das würde noch mehr Histamin freisetzen und die Symptome verschlimmern.

Pollenfrei ins Bett: Duschen und Haare waschen

Für eine schnelle Entspannung geschwollener Augen sorgt eine kaltfeuchte Kompresse direkt auf der Augenpartie. Am Abend sollten Betroffene unbedingt duschen und Haare waschen. Das beste Rezept, um möglichst pollenfrei ins Bett zu gehen und besser zu schlafen.

Weitere Tipps zur Behandlung von Pollenallergien lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der „Apotheken Umschau“.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 3A/2021 ist aktuell in den meisten Apotheken erhältlich. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.apotheken-umschau.de sowie auf Facebook und Instagram.

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Katharina Neff-Neudert
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Corona-Folgen: Was tun bei psychischen Belastungen?Wer nach einer Covid-19-Erkrankung seelisch leidet, sollte das Erlebte aufarbeiten und damit Kontrolle über seine Erinnerungen gewinnen

10.03.2021 – 09:30

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen

Corona-Folgen: Was tun bei psychischen Belastungen?
Wer nach einer Covid-19-Erkrankung seelisch leidet, sollte das Erlebte aufarbeiten und damit Kontrolle über seine Erinnerungen gewinnen


















Baierbrunn (ots)

Eine Covid-19-Erkrankung kann auch noch nach Abklingen der Infektion die Psyche belasten. Selbst nach milden Krankheitsverläufen klagen Genesene häufig über Angstzustände, über körperliche und psychische Erschöpfung. Was Betroffene dagegen tun können und an wen sie sich wenden können, zeigt das Gesundheitsportal apotheken-umschau.de.

Betroffene sollten sich Zeit für Erholung nehmen

Dass Covid-19-Patienten, die im künstlichen Koma waren, häufig mit Ängsten und Angstzuständen reagieren und das Gefühl des Ausgeliefertseins spüren, ist schon länger bekannt. Was viele nicht wissen: Ähnliche Empfindungen werden auch nach vergleichsweise leichten Covid-Verläufen geschildert. Traumafolgestörungen treten nach Ereignissen ein, bei denen es um Leben oder Tod gegangen ist“, erklärt die Trauma-Expertin und psychologische Psychotherapeutin Dr. Marion Koll-Krüsmann. Covid-19 als besonders bedrohlich erscheinende Krankheit kann ähnliche Reaktionen auslösen – mit quälenden, wiederkehrenden Erinnerungen, Depression, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Nervosität und einer veränderten Stimmung.

Betroffene sollten sich Zeit für Erholung nehmen – „und gnädig mit sich sein“, sagt Trauma-Expertin Koll-Krüsmann. Das heißt: sich Zeit geben, sich jeden Tag etwas Schönes vornehmen, um den Kreislauf der negativen Gedanken und belastenden Gefühle zu durchbrechen. Am wichtigsten aber ist es, die Erinnerungen aufzuarbeiten. Betroffene, die das Erlebte nicht verarbeitet haben, werden wieder und wieder von ihnen eingeholt. Entscheidend für eine gelungen Aufarbeitung ist es nach Ansicht von Koll-Krüsmann, dass die verselbständigten Bilder und Emotionen die Chance bekommen, eine neue Ordnung zu finden – und ins sogenannte episodische Gedächtnis „umziehen“ dürfen. In Schulungen gibt Trauma-Expertin Koll-Krüsmann, die vor gut 20 Jahren die Trauma-Ambulanz an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit aufgebaut hat, mitunter den Rat: „Stellen Sie sich das episodische Gedächtnis vor wie einen Apothekerschrank, mit ganz vielen Schubläden. Das Einordnen in diese Schubladen hilft dabei, Kontrolle zu gewinnen.“

Wichtige Anlaufstellen für traumatisierte Menschen

Für Betroffene gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Unterstützung zu finden. Schon das ausgiebige Gespräch mit der Freundin oder dem Freund kann schon helfen. Beinahe wichtiger als die Reflexion des Gegenübers ist dabei das Erzählen selbst: Allein durchs Reden entsteht so etwas wie Struktur. Auch die Trauma-Ambulanzen der Unikliniken und Universitäten und die Koordinierungsstelle der kassenärztlichen Vereinigung sind gute Anlaufstellen für Menschen mit Traumafolgestörungen. Dabei sollte schon am Telefon erwähnt werden, dass man bestimmte Bilder nicht mehr loswird, so dass die Experten in den Anlaufstellen den Hilfebedarf besser einordnen können. Für im Gesundheitswesen Tätige bietet der Verein PSU akut e.V. unter der Telefonnummer 0800 0 911912 Gespräche mit Kollegen, also mit Pflegekräften und Ärzten.

Weiterewichtige und hilfreiche Informationen zum Thema Hilfe in Corona-Zeiten finden Sie auf dem Gesundheitsportal apotheken-umschau.de sowie auf Facebook und Instagram.

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Corona-Folgen: Was tun bei psychischen Belastungen?Wer nach einer Covid-19-Erkrankung seelisch leidet, sollte das Erlebte aufarbeiten und damit Kontrolle über seine Erinnerungen gewinnen

10.03.2021 – 09:30

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Corona-Folgen: Was tun bei psychischen Belastungen?
Wer nach einer Covid-19-Erkrankung seelisch leidet, sollte das Erlebte aufarbeiten und damit Kontrolle über seine Erinnerungen gewinnen


















Baierbrunn (ots)

Eine Covid-19-Erkrankung kann auch noch nach Abklingen der Infektion die Psyche belasten. Selbst nach milden Krankheitsverläufen klagen Genesene häufig über Angstzustände, über körperliche und psychische Erschöpfung. Was Betroffene dagegen tun können und an wen sie sich wenden können, zeigt das Gesundheitsportal apotheken-umschau.de.

Betroffene sollten sich Zeit für Erholung nehmen

Dass Covid-19-Patienten, die im künstlichen Koma waren, häufig mit Ängsten und Angstzuständen reagieren und das Gefühl des Ausgeliefertseins spüren, ist schon länger bekannt. Was viele nicht wissen: Ähnliche Empfindungen werden auch nach vergleichsweise leichten Covid-Verläufen geschildert. Traumafolgestörungen treten nach Ereignissen ein, bei denen es um Leben oder Tod gegangen ist“, erklärt die Trauma-Expertin und psychologische Psychotherapeutin Dr. Marion Koll-Krüsmann. Covid-19 als besonders bedrohlich erscheinende Krankheit kann ähnliche Reaktionen auslösen – mit quälenden, wiederkehrenden Erinnerungen, Depression, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Nervosität und einer veränderten Stimmung.

Betroffene sollten sich Zeit für Erholung nehmen – „und gnädig mit sich sein“, sagt Trauma-Expertin Koll-Krüsmann. Das heißt: sich Zeit geben, sich jeden Tag etwas Schönes vornehmen, um den Kreislauf der negativen Gedanken und belastenden Gefühle zu durchbrechen. Am wichtigsten aber ist es, die Erinnerungen aufzuarbeiten. Betroffene, die das Erlebte nicht verarbeitet haben, werden wieder und wieder von ihnen eingeholt. Entscheidend für eine gelungen Aufarbeitung ist es nach Ansicht von Koll-Krüsmann, dass die verselbständigten Bilder und Emotionen die Chance bekommen, eine neue Ordnung zu finden – und ins sogenannte episodische Gedächtnis „umziehen“ dürfen. In Schulungen gibt Trauma-Expertin Koll-Krüsmann, die vor gut 20 Jahren die Trauma-Ambulanz an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit aufgebaut hat, mitunter den Rat: „Stellen Sie sich das episodische Gedächtnis vor wie einen Apothekerschrank, mit ganz vielen Schubläden. Das Einordnen in diese Schubladen hilft dabei, Kontrolle zu gewinnen.“

Wichtige Anlaufstellen für traumatisierte Menschen

Für Betroffene gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Unterstützung zu finden. Schon das ausgiebige Gespräch mit der Freundin oder dem Freund kann schon helfen. Beinahe wichtiger als die Reflexion des Gegenübers ist dabei das Erzählen selbst: Allein durchs Reden entsteht so etwas wie Struktur. Auch die Trauma-Ambulanzen der Unikliniken und Universitäten und die Koordinierungsstelle der kassenärztlichen Vereinigung sind gute Anlaufstellen für Menschen mit Traumafolgestörungen. Dabei sollte schon am Telefon erwähnt werden, dass man bestimmte Bilder nicht mehr loswird, so dass die Experten in den Anlaufstellen den Hilfebedarf besser einordnen können. Für im Gesundheitswesen Tätige bietet der Verein PSU akut e.V. unter der Telefonnummer 0800 0 911912 Gespräche mit Kollegen, also mit Pflegekräften und Ärzten.

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Dass Covid-19-Patienten, die im künstlichen Koma waren, häufig mit Ängsten und Angstzuständen reagieren und das Gefühl des Ausgeliefertseins spüren, ist schon länger bekannt. Was viele nicht wissen: Ähnliche Empfindungen werden auch nach vergleichsweise leichten Covid-Verläufen geschildert. Traumafolgestörungen treten nach Ereignissen ein, bei denen es um Leben oder Tod gegangen ist“, erklärt die Trauma-Expertin und psychologische Psychotherapeutin Dr. Marion Koll-Krüsmann. Covid-19 als besonders bedrohlich erscheinende Krankheit kann ähnliche Reaktionen auslösen – mit quälenden, wiederkehrenden Erinnerungen, Depression, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Nervosität und einer veränderten Stimmung.

Betroffene sollten sich Zeit für Erholung nehmen – „und gnädig mit sich sein“, sagt Trauma-Expertin Koll-Krüsmann. Das heißt: sich Zeit geben, sich jeden Tag etwas Schönes vornehmen, um den Kreislauf der negativen Gedanken und belastenden Gefühle zu durchbrechen. Am wichtigsten aber ist es, die Erinnerungen aufzuarbeiten. Betroffene, die das Erlebte nicht verarbeitet haben, werden wieder und wieder von ihnen eingeholt. Entscheidend für eine gelungen Aufarbeitung ist es nach Ansicht von Koll-Krüsmann, dass die verselbständigten Bilder und Emotionen die Chance bekommen, eine neue Ordnung zu finden – und ins sogenannte episodische Gedächtnis „umziehen“ dürfen. In Schulungen gibt Trauma-Expertin Koll-Krüsmann, die vor gut 20 Jahren die Trauma-Ambulanz an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit aufgebaut hat, mitunter den Rat: „Stellen Sie sich das episodische Gedächtnis vor wie einen Apothekerschrank, mit ganz vielen Schubläden. Das Einordnen in diese Schubladen hilft dabei, Kontrolle zu gewinnen.“

Wichtige Anlaufstellen für traumatisierte Menschen

Für Betroffene gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Unterstützung zu finden. Schon das ausgiebige Gespräch mit der Freundin oder dem Freund kann schon helfen. Beinahe wichtiger als die Reflexion des Gegenübers ist dabei das Erzählen selbst: Allein durchs Reden entsteht so etwas wie Struktur. Auch die Trauma-Ambulanzen der Unikliniken und Universitäten und die Koordinierungsstelle der kassenärztlichen Vereinigung sind gute Anlaufstellen für Menschen mit Traumafolgestörungen. Dabei sollte schon am Telefon erwähnt werden, dass man bestimmte Bilder nicht mehr loswird, so dass die Experten in den Anlaufstellen den Hilfebedarf besser einordnen können. Für im Gesundheitswesen Tätige bietet der Verein PSU akut e.V. unter der Telefonnummer 0800 0 911912 Gespräche mit Kollegen, also mit Pflegekräften und Ärzten.

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Wer nach einer Covid-19-Erkrankung seelisch leidet, sollte das Erlebte aufarbeiten und damit Kontrolle über seine Erinnerungen gewinnen


















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Dass Covid-19-Patienten, die im künstlichen Koma waren, häufig mit Ängsten und Angstzuständen reagieren und das Gefühl des Ausgeliefertseins spüren, ist schon länger bekannt. Was viele nicht wissen: Ähnliche Empfindungen werden auch nach vergleichsweise leichten Covid-Verläufen geschildert. Traumafolgestörungen treten nach Ereignissen ein, bei denen es um Leben oder Tod gegangen ist“, erklärt die Trauma-Expertin und psychologische Psychotherapeutin Dr. Marion Koll-Krüsmann. Covid-19 als besonders bedrohlich erscheinende Krankheit kann ähnliche Reaktionen auslösen – mit quälenden, wiederkehrenden Erinnerungen, Depression, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Nervosität und einer veränderten Stimmung.

Betroffene sollten sich Zeit für Erholung nehmen – „und gnädig mit sich sein“, sagt Trauma-Expertin Koll-Krüsmann. Das heißt: sich Zeit geben, sich jeden Tag etwas Schönes vornehmen, um den Kreislauf der negativen Gedanken und belastenden Gefühle zu durchbrechen. Am wichtigsten aber ist es, die Erinnerungen aufzuarbeiten. Betroffene, die das Erlebte nicht verarbeitet haben, werden wieder und wieder von ihnen eingeholt. Entscheidend für eine gelungen Aufarbeitung ist es nach Ansicht von Koll-Krüsmann, dass die verselbständigten Bilder und Emotionen die Chance bekommen, eine neue Ordnung zu finden – und ins sogenannte episodische Gedächtnis „umziehen“ dürfen. In Schulungen gibt Trauma-Expertin Koll-Krüsmann, die vor gut 20 Jahren die Trauma-Ambulanz an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit aufgebaut hat, mitunter den Rat: „Stellen Sie sich das episodische Gedächtnis vor wie einen Apothekerschrank, mit ganz vielen Schubläden. Das Einordnen in diese Schubladen hilft dabei, Kontrolle zu gewinnen.“

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Für Betroffene gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Unterstützung zu finden. Schon das ausgiebige Gespräch mit der Freundin oder dem Freund kann schon helfen. Beinahe wichtiger als die Reflexion des Gegenübers ist dabei das Erzählen selbst: Allein durchs Reden entsteht so etwas wie Struktur. Auch die Trauma-Ambulanzen der Unikliniken und Universitäten und die Koordinierungsstelle der kassenärztlichen Vereinigung sind gute Anlaufstellen für Menschen mit Traumafolgestörungen. Dabei sollte schon am Telefon erwähnt werden, dass man bestimmte Bilder nicht mehr loswird, so dass die Experten in den Anlaufstellen den Hilfebedarf besser einordnen können. Für im Gesundheitswesen Tätige bietet der Verein PSU akut e.V. unter der Telefonnummer 0800 0 911912 Gespräche mit Kollegen, also mit Pflegekräften und Ärzten.

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10.03.2021 – 09:30

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Corona-Folgen: Was tun bei psychischen Belastungen?
Wer nach einer Covid-19-Erkrankung seelisch leidet, sollte das Erlebte aufarbeiten und damit Kontrolle über seine Erinnerungen gewinnen


















Baierbrunn (ots)

Eine Covid-19-Erkrankung kann auch noch nach Abklingen der Infektion die Psyche belasten. Selbst nach milden Krankheitsverläufen klagen Genesene häufig über Angstzustände, über körperliche und psychische Erschöpfung. Was Betroffene dagegen tun können und an wen sie sich wenden können, zeigt das Gesundheitsportal apotheken-umschau.de.

Betroffene sollten sich Zeit für Erholung nehmen

Dass Covid-19-Patienten, die im künstlichen Koma waren, häufig mit Ängsten und Angstzuständen reagieren und das Gefühl des Ausgeliefertseins spüren, ist schon länger bekannt. Was viele nicht wissen: Ähnliche Empfindungen werden auch nach vergleichsweise leichten Covid-Verläufen geschildert. Traumafolgestörungen treten nach Ereignissen ein, bei denen es um Leben oder Tod gegangen ist“, erklärt die Trauma-Expertin und psychologische Psychotherapeutin Dr. Marion Koll-Krüsmann. Covid-19 als besonders bedrohlich erscheinende Krankheit kann ähnliche Reaktionen auslösen – mit quälenden, wiederkehrenden Erinnerungen, Depression, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Nervosität und einer veränderten Stimmung.

Betroffene sollten sich Zeit für Erholung nehmen – „und gnädig mit sich sein“, sagt Trauma-Expertin Koll-Krüsmann. Das heißt: sich Zeit geben, sich jeden Tag etwas Schönes vornehmen, um den Kreislauf der negativen Gedanken und belastenden Gefühle zu durchbrechen. Am wichtigsten aber ist es, die Erinnerungen aufzuarbeiten. Betroffene, die das Erlebte nicht verarbeitet haben, werden wieder und wieder von ihnen eingeholt. Entscheidend für eine gelungen Aufarbeitung ist es nach Ansicht von Koll-Krüsmann, dass die verselbständigten Bilder und Emotionen die Chance bekommen, eine neue Ordnung zu finden – und ins sogenannte episodische Gedächtnis „umziehen“ dürfen. In Schulungen gibt Trauma-Expertin Koll-Krüsmann, die vor gut 20 Jahren die Trauma-Ambulanz an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit aufgebaut hat, mitunter den Rat: „Stellen Sie sich das episodische Gedächtnis vor wie einen Apothekerschrank, mit ganz vielen Schubläden. Das Einordnen in diese Schubladen hilft dabei, Kontrolle zu gewinnen.“

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Nur ein Piks: Niemand muss Angst vor der Spritze haben

08.03.2021 – 09:00

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Nur ein Piks: Niemand muss Angst vor der Spritze haben


















Baierbrunn (ots)

Frühe Vorbeugung hilft, dass sich Spritzenangst gar nicht erst entwickelt. Häufig hilft auch ein aufklärendes Gespräch.

Wer Angst vor einer Spritze hat, ist nicht allein: Mehr als jedem Fünften ist laut einer US-amerikanischen Studie mulmig zumute, wenn er sich beim Arzt für eine Reise impfen lassen muss. Das Unbehagen kann sogar so weit gehen, dass man in Ohnmacht fällt. Trypanophobie, wie Fachleute die krankhafte Angst vor Spritzen nennen, wird dann gefährlich, wenn man notwendige Blutuntersuchungen unterlässt oder Impfungen verschleppt, berichtet das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ in seiner aktuellen Ausgabe.

Therapien und Tipps gegen die Spritzenangst

Häufig hilft bereits ein einfühlsames Verhalten des Arztes sowie ein aufklärendes Gespräch, dass der Patient seine Furcht verliert. „Das löst den Knoten oft schon“, beobachtet Allgemeinmediziner Dr. Markus Frühwein, in dessen Münchner Praxis Schutzimpfungen zum Spezialgebiet gehören.

Um einer Ohnmacht vorzubeugen, hilft es vor einer Spritze die Muskeln in Armen und Beinen rhythmisch anzuspannen. Dabei werden die Gefäße zusammengepresst, das Blut versackt nicht so leicht und die Patienten gewinnen die Kontrolle über ihren Körper wieder – was ihnen oft auch einen Teil der Angst nimmt. Auch die Luft bis zum Piks anhalten, ist ein Weg, die Furcht zu überwinden: Das Gehirn nimmt Wissenschaftlern zufolge Schmerzen dann weniger stark wahr. Reicht das allein nicht aus, können Psychotherapeuten in fünf bis zehn Sitzungen die Panik nehmen. Dies gelingt durch Konfrontation mit Nadeln in kleinen Schritten.

Impferlebnisse mit positive Erinnerungen verbinden

Damit es gar nicht erst zu einer Spritzenangst kommt, ist frühe Vorbeugung wichtig. In seiner Praxis versucht Allgemeinmediziner Frühwein die ersten Impferlebnisse mit positiven Erinnerungen zu verbinden. Zum Beispiel durch ein Pflaster mit Glitzer-Marienkäfern oder Gespenstern, die im Dunklen leuchten. Auch die Aussicht auf ein Päckchen Gummibärchen lässt viele tapfer werden. Wichtig: Eltern sollen den Impftermin nicht dramatisieren – dann geht auch der Nachwuchs eher entspannter damit um.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 3A/2021 ist aktuell in den meisten Apotheken erhältlich. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.apotheken-umschau.de sowie auf Facebook und Instagram.

Pressekontakt:

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Tel. 089 / 744 33 360
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Nur ein Piks: Niemand muss Angst vor der Spritze haben

08.03.2021 – 09:00

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Nur ein Piks: Niemand muss Angst vor der Spritze haben


















Baierbrunn (ots)

Frühe Vorbeugung hilft, dass sich Spritzenangst gar nicht erst entwickelt. Häufig hilft auch ein aufklärendes Gespräch.

Wer Angst vor einer Spritze hat, ist nicht allein: Mehr als jedem Fünften ist laut einer US-amerikanischen Studie mulmig zumute, wenn er sich beim Arzt für eine Reise impfen lassen muss. Das Unbehagen kann sogar so weit gehen, dass man in Ohnmacht fällt. Trypanophobie, wie Fachleute die krankhafte Angst vor Spritzen nennen, wird dann gefährlich, wenn man notwendige Blutuntersuchungen unterlässt oder Impfungen verschleppt, berichtet das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ in seiner aktuellen Ausgabe.

Therapien und Tipps gegen die Spritzenangst

Häufig hilft bereits ein einfühlsames Verhalten des Arztes sowie ein aufklärendes Gespräch, dass der Patient seine Furcht verliert. „Das löst den Knoten oft schon“, beobachtet Allgemeinmediziner Dr. Markus Frühwein, in dessen Münchner Praxis Schutzimpfungen zum Spezialgebiet gehören.

Um einer Ohnmacht vorzubeugen, hilft es vor einer Spritze die Muskeln in Armen und Beinen rhythmisch anzuspannen. Dabei werden die Gefäße zusammengepresst, das Blut versackt nicht so leicht und die Patienten gewinnen die Kontrolle über ihren Körper wieder – was ihnen oft auch einen Teil der Angst nimmt. Auch die Luft bis zum Piks anhalten, ist ein Weg, die Furcht zu überwinden: Das Gehirn nimmt Wissenschaftlern zufolge Schmerzen dann weniger stark wahr. Reicht das allein nicht aus, können Psychotherapeuten in fünf bis zehn Sitzungen die Panik nehmen. Dies gelingt durch Konfrontation mit Nadeln in kleinen Schritten.

Impferlebnisse mit positive Erinnerungen verbinden

Damit es gar nicht erst zu einer Spritzenangst kommt, ist frühe Vorbeugung wichtig. In seiner Praxis versucht Allgemeinmediziner Frühwein die ersten Impferlebnisse mit positiven Erinnerungen zu verbinden. Zum Beispiel durch ein Pflaster mit Glitzer-Marienkäfern oder Gespenstern, die im Dunklen leuchten. Auch die Aussicht auf ein Päckchen Gummibärchen lässt viele tapfer werden. Wichtig: Eltern sollen den Impftermin nicht dramatisieren – dann geht auch der Nachwuchs eher entspannter damit um.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 3A/2021 ist aktuell in den meisten Apotheken erhältlich. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.apotheken-umschau.de sowie auf Facebook und Instagram.

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Nur ein Piks: Niemand muss Angst vor der Spritze haben

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Nur ein Piks: Niemand muss Angst vor der Spritze haben


















Baierbrunn (ots)

Frühe Vorbeugung hilft, dass sich Spritzenangst gar nicht erst entwickelt. Häufig hilft auch ein aufklärendes Gespräch.

Wer Angst vor einer Spritze hat, ist nicht allein: Mehr als jedem Fünften ist laut einer US-amerikanischen Studie mulmig zumute, wenn er sich beim Arzt für eine Reise impfen lassen muss. Das Unbehagen kann sogar so weit gehen, dass man in Ohnmacht fällt. Trypanophobie, wie Fachleute die krankhafte Angst vor Spritzen nennen, wird dann gefährlich, wenn man notwendige Blutuntersuchungen unterlässt oder Impfungen verschleppt, berichtet das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ in seiner aktuellen Ausgabe.

Therapien und Tipps gegen die Spritzenangst

Häufig hilft bereits ein einfühlsames Verhalten des Arztes sowie ein aufklärendes Gespräch, dass der Patient seine Furcht verliert. „Das löst den Knoten oft schon“, beobachtet Allgemeinmediziner Dr. Markus Frühwein, in dessen Münchner Praxis Schutzimpfungen zum Spezialgebiet gehören.

Um einer Ohnmacht vorzubeugen, hilft es vor einer Spritze die Muskeln in Armen und Beinen rhythmisch anzuspannen. Dabei werden die Gefäße zusammengepresst, das Blut versackt nicht so leicht und die Patienten gewinnen die Kontrolle über ihren Körper wieder – was ihnen oft auch einen Teil der Angst nimmt. Auch die Luft bis zum Piks anhalten, ist ein Weg, die Furcht zu überwinden: Das Gehirn nimmt Wissenschaftlern zufolge Schmerzen dann weniger stark wahr. Reicht das allein nicht aus, können Psychotherapeuten in fünf bis zehn Sitzungen die Panik nehmen. Dies gelingt durch Konfrontation mit Nadeln in kleinen Schritten.

Impferlebnisse mit positive Erinnerungen verbinden

Damit es gar nicht erst zu einer Spritzenangst kommt, ist frühe Vorbeugung wichtig. In seiner Praxis versucht Allgemeinmediziner Frühwein die ersten Impferlebnisse mit positiven Erinnerungen zu verbinden. Zum Beispiel durch ein Pflaster mit Glitzer-Marienkäfern oder Gespenstern, die im Dunklen leuchten. Auch die Aussicht auf ein Päckchen Gummibärchen lässt viele tapfer werden. Wichtig: Eltern sollen den Impftermin nicht dramatisieren – dann geht auch der Nachwuchs eher entspannter damit um.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 3A/2021 ist aktuell in den meisten Apotheken erhältlich. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.apotheken-umschau.de sowie auf Facebook und Instagram.

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Nur ein Piks: Niemand muss Angst vor der Spritze haben

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Nur ein Piks: Niemand muss Angst vor der Spritze haben


















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Frühe Vorbeugung hilft, dass sich Spritzenangst gar nicht erst entwickelt. Häufig hilft auch ein aufklärendes Gespräch.

Wer Angst vor einer Spritze hat, ist nicht allein: Mehr als jedem Fünften ist laut einer US-amerikanischen Studie mulmig zumute, wenn er sich beim Arzt für eine Reise impfen lassen muss. Das Unbehagen kann sogar so weit gehen, dass man in Ohnmacht fällt. Trypanophobie, wie Fachleute die krankhafte Angst vor Spritzen nennen, wird dann gefährlich, wenn man notwendige Blutuntersuchungen unterlässt oder Impfungen verschleppt, berichtet das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ in seiner aktuellen Ausgabe.

Therapien und Tipps gegen die Spritzenangst

Häufig hilft bereits ein einfühlsames Verhalten des Arztes sowie ein aufklärendes Gespräch, dass der Patient seine Furcht verliert. „Das löst den Knoten oft schon“, beobachtet Allgemeinmediziner Dr. Markus Frühwein, in dessen Münchner Praxis Schutzimpfungen zum Spezialgebiet gehören.

Um einer Ohnmacht vorzubeugen, hilft es vor einer Spritze die Muskeln in Armen und Beinen rhythmisch anzuspannen. Dabei werden die Gefäße zusammengepresst, das Blut versackt nicht so leicht und die Patienten gewinnen die Kontrolle über ihren Körper wieder – was ihnen oft auch einen Teil der Angst nimmt. Auch die Luft bis zum Piks anhalten, ist ein Weg, die Furcht zu überwinden: Das Gehirn nimmt Wissenschaftlern zufolge Schmerzen dann weniger stark wahr. Reicht das allein nicht aus, können Psychotherapeuten in fünf bis zehn Sitzungen die Panik nehmen. Dies gelingt durch Konfrontation mit Nadeln in kleinen Schritten.

Impferlebnisse mit positive Erinnerungen verbinden

Damit es gar nicht erst zu einer Spritzenangst kommt, ist frühe Vorbeugung wichtig. In seiner Praxis versucht Allgemeinmediziner Frühwein die ersten Impferlebnisse mit positiven Erinnerungen zu verbinden. Zum Beispiel durch ein Pflaster mit Glitzer-Marienkäfern oder Gespenstern, die im Dunklen leuchten. Auch die Aussicht auf ein Päckchen Gummibärchen lässt viele tapfer werden. Wichtig: Eltern sollen den Impftermin nicht dramatisieren – dann geht auch der Nachwuchs eher entspannter damit um.

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Katharina Neff-Neudert
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