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Bosse-Huber: „Jeder Brief schenkt Hoffnung in der Einsamkeit der Haft“EKD ruft dazu auf, politischen Gefangenen in Belarus zu schreiben

24.03.2021 – 13:00

EKD – Evangelische Kirche in Deutschland

Bosse-Huber: „Jeder Brief schenkt Hoffnung in der Einsamkeit der Haft“
EKD ruft dazu auf, politischen Gefangenen in Belarus zu schreiben


















Hannover (ots)

298 Menschen befinden sich derzeit in Belarus in politischer Gefangenschaft. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) möchte auf diese Menschen und ihre Schicksale aufmerksam machen und ruft dazu auf, Briefe an die politischen Gefangenen in Belarus zu schicken. „Bitte senden Sie die Briefe als Zeichen der Solidarität und gegen das Vergessen! Denn nichts ist schlimmer für unschuldig Inhaftierte als im Gefängnis vergessen zu werden“, sagt Petra Bosse-Huber, Vizepräsidentin des Kirchenamtes und Auslandsbischöfin der EKD.

In den vergangenen Wochen sind Dutzende Menschen in politisch motivierten Strafprozessen zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Viele weitere, die in Untersuchungshaft sitzen und gegen die ein Prozess läuft, erwartet ein ähnliches Schicksal. Auf der Aktionswebseite www.100xSolidarität.de gibt es die Möglichkeit, die Schicksale der Betroffenen nachzulesen und unkompliziert eine Briefvorlage zu erstellen und abzuschicken.

Während die Situation in Belarus kaum mehr internationale Beachtung finde, werde die Lage im Land immer bedrückender, sagt Bosse-Huber. „Das Regime hat die Freiheitsbewegung mit unglaublicher Härte eingeschüchtert. Und im Gefängnis wächst die Verzweiflung bei den Gefangenen von Tag zu Tag.“ Zudem seien mehrere Häftlinge im Hungerstreik und es gebe Suizidversuche. „Aus der Ferne können wir wenig tun, um direkt zu helfen. Doch wir können Briefe schicken. Jeder Brief schenkt Hoffnung in der Einsamkeit der Haft – und erinnert die Gefangenen, dass wir an sie denken, für sie beten und auf ihre Freilassung hoffen“, so die EKD-Auslandsbischöfin.

Hintergrund zu Belarus

Am 9. August 2020 fanden in Belarus Präsidentschaftswahlen statt. Der seit 26 Jahren autoritär regierende Präsident Alexander Lukaschenko hatte Gegenkandidaten die Zulassung zur Wahl verweigert und sie entweder verhaften lassen oder in die Emigration gezwungen. Internationale Wahlbeobachter waren nicht zugelassen. Das offizielle Wahlergebnis, das er verkünden ließ, war offenkundig wahrheitswidrig.

Auf diese Wahlfälschung folgten landesweite Proteste. Es entstand die größte Freiheitsbewegung in Europa seit Jahrzehnten. Die Einsatzkräfte des Regimes reagierten mit brutaler Gewalt. Rund 30.000 Personen wurden vorübergehend festgenommen, Tausende schwer misshandelt oder auf andere Weise unmenschlich und unrechtmäßig behandelt. Aktuell sind der belarussischen Menschenrechtsorganisation Vjasna zufolge 298 Menschen als politische Gefangene inhaftiert. Viele wurden bereits zu langjährigen Haftstrafen verurteilt, den übrigen droht dies ebenfalls.

Hintergrund zur Aktion „100xSolidarität“

Die EKD ruft gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) und der belarussischen Menschenrechtsorganisation Vjasna zur Solidarität mit allen Inhaftierten auf und setzt sich für ihre Freilassung ein.

Auf der Aktionswebsite www.100xSolidarität.de sind die Namen und Schicksale aller politischen Gefangenen veröffentlicht – sowie die Statements vieler Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Deutschland, darunter der Philosoph Jürgen Habermas, die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller, Ministerpräsident Bodo Ramelow, die Publizistin Carolin Emcke, die Musikerin Anne-Sophie Mutter, der Regisseur Milo Rau, die Schriftstellerin Sibylle Berg und viele andere.

Hannover, 24. März 2021

Pressestelle der EKD

Annika Lukas

Pressekontakt:

Carsten Splitt
Evangelische Kirche in Deutschland
Pressestelle
Stabsstelle Kommunikation
Herrenhäuser Strasse 12
D-30419 Hannover
Telefon: 0511 – 2796 – 269
E-Mail: presse@ekd.de

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Promedica Gruppe: Zusätzliche Ausbildung sichert schnellere Hilfe und Entlastung von pflegenden Angehörigen

18.03.2021 – 09:15

PROMEDICA PLUS Franchise GmbH

Promedica Gruppe: Zusätzliche Ausbildung sichert schnellere Hilfe und Entlastung von pflegenden Angehörigen


















Essen (ots)

-  zusätzliche Betreuungskräfte in Polen fachlich und sprachlich ausgebildet 
-  Bedarf an Betreuungsleistungen für Senioren steigt in Deutschland 2021 stark an 
-  zügige Hilfe und Entlastung von Angehörigen innerhalb weniger Tage erwartet  

Mehr als 80 Prozent aller alten und pflegebedürftigen Menschen, so belegen Studien, möchten ihren Lebensabend in den vertrauten vier Wänden verbringen. Das verstehen auch die Angehörigen nur zu gut. Aber sie leben oftmals entfernt, oder haben durch die eigene Berufstätigkeit zu wenig an Zeit zur Verfügung, um die Pflege und Betreuung selbst übernehmen zu können. Das belastet viele Familien besonders an Feiertagen, wie Ostern und in Ferienzeiten.

„Hilfebedürftige Menschen und ihre Angehörigen erwarten heute eine gute und schnelle Lösung, die innerhalb von einer Woche umsetzbar ist und ihnen Sicherheit und Entlastung bringt. Die anhaltende Pandemie verstärkt diesen Trend. Mehr als 1,8 Millionen Menschen werden in Deutschland derzeit von ihren Angehörigen gepflegt. Wir haben auf den berechtigten Wunsch vieler Familien reagiert und die fachliche und sprachliche Ausbildung von Alltagsbetreuerinnen in Polen weiter verstärkt, um schneller auf die Bedürfnisse in Deutschland reagieren zu können“, sagt Peter Blassnigg, Geschäftsführer der Essener Promedica Gruppe.

Mit über 8.000 Alltagsbetreuerinnen und Betreuern aus Osteuropa gewährleistet das deutsch-polnische Unternehmen täglich, dass hilfebedürftige Menschen in ihrer eigenen Wohnung leben können. Von der Hilfe bei der Körperpflege bis hin zur Erledigung der Hauswirtschaft, unterstützen die zumeist weiblichen Betreuungskräfte hilfebedürftige Seniorinnen und Senioren in der Häuslichkeit.

„Der Bedarf an Hilfeleistungen für alte und kranke Menschen wird in den nächsten Jahren, allein demographisch betrachtet, noch stärker zunehmen. Im Jahr 2030 werden gut 5,1 Millionen Menschen tägliche Pflege und Betreuung benötigen. Eine Million Menschen mehr als derzeit. Das können Altenheime und Ambulante Pflegedienste allein nicht leisten, da ihnen schon heute die Fachkräfte fehlen.

Wir reagieren darauf mit der Ausbildung weiterer Alltagsbetreuerinnen in osteuropäischen Ländern und dem Versprechen an die betroffenen Familien, dass wir innerhalb von fünf Tagen die Betreuung vor Ort aufnehmen können“, versichert Peter Blassnigg.

Über die Promedica Gruppe:

Als europäischer Marktführer in der Betreuung hilfebedürftiger Menschen in häuslicher Gemeinschaft erbringt die Promedica Gruppe mit über 8.000 Alltagsbetreuenden alle Leistungen aus einer Hand: von der Personalgewinnung in den eigenen Regionalbüros in Polen, Bulgarien und Rumänien über die Sprachausbildung und Schulungsmaßnahmen der Promedica Akademie, die Planung der Einsätze, die Anreise mit der firmeneigenen Busflotte bis hin zu einer intensiven persönlichen Betreuung vor Ort. Als Komplettanbieter erfüllt die Promedica Gruppe alle erforderlichen Aufgaben zur häuslichen Betreuung von Seniorinnen und Senioren, um den Verbleib in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen und pflegende Angehörige zu entlasten. Dies seit 2004 in mehr als 300.000 Einsätzen in Deutschland und England. Die Betreuungsleistungen sind durch umfassende Qualitätsstandards sorgfältig abgesichert. Flächendeckend sorgen regionale Partner für den reibungslosen Ablauf. Die Promedica Gruppe garantiert hundertprozentige Rechtssicherheit, feste Arbeitsverhältnisse, die uneingeschränkte Legalität der Beschäftigung sowie die Einhaltung sozialrechtlicher Standards.

www.promedicaplus.de

Pressekontakt:

Steffen Ritter

fokus > p
Die Kommunikationsagentur für die Pflegewirtschaft
Friedrichstraße 68
10117 Berlin-Mitte

T +49 30 2888 6003
M +49 160 15 31 796
ritter@fokus-p.de
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Promedica Gruppe: Zusätzliche Ausbildung sichert schnellere Hilfe und Entlastung von pflegenden Angehörigen

18.03.2021 – 09:15

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Promedica Gruppe: Zusätzliche Ausbildung sichert schnellere Hilfe und Entlastung von pflegenden Angehörigen


















Essen (ots)

-  zusätzliche Betreuungskräfte in Polen fachlich und sprachlich ausgebildet 
-  Bedarf an Betreuungsleistungen für Senioren steigt in Deutschland 2021 stark an 
-  zügige Hilfe und Entlastung von Angehörigen innerhalb weniger Tage erwartet  

Mehr als 80 Prozent aller alten und pflegebedürftigen Menschen, so belegen Studien, möchten ihren Lebensabend in den vertrauten vier Wänden verbringen. Das verstehen auch die Angehörigen nur zu gut. Aber sie leben oftmals entfernt, oder haben durch die eigene Berufstätigkeit zu wenig an Zeit zur Verfügung, um die Pflege und Betreuung selbst übernehmen zu können. Das belastet viele Familien besonders an Feiertagen, wie Ostern und in Ferienzeiten.

„Hilfebedürftige Menschen und ihre Angehörigen erwarten heute eine gute und schnelle Lösung, die innerhalb von einer Woche umsetzbar ist und ihnen Sicherheit und Entlastung bringt. Die anhaltende Pandemie verstärkt diesen Trend. Mehr als 1,8 Millionen Menschen werden in Deutschland derzeit von ihren Angehörigen gepflegt. Wir haben auf den berechtigten Wunsch vieler Familien reagiert und die fachliche und sprachliche Ausbildung von Alltagsbetreuerinnen in Polen weiter verstärkt, um schneller auf die Bedürfnisse in Deutschland reagieren zu können“, sagt Peter Blassnigg, Geschäftsführer der Essener Promedica Gruppe.

Mit über 8.000 Alltagsbetreuerinnen und Betreuern aus Osteuropa gewährleistet das deutsch-polnische Unternehmen täglich, dass hilfebedürftige Menschen in ihrer eigenen Wohnung leben können. Von der Hilfe bei der Körperpflege bis hin zur Erledigung der Hauswirtschaft, unterstützen die zumeist weiblichen Betreuungskräfte hilfebedürftige Seniorinnen und Senioren in der Häuslichkeit.

„Der Bedarf an Hilfeleistungen für alte und kranke Menschen wird in den nächsten Jahren, allein demographisch betrachtet, noch stärker zunehmen. Im Jahr 2030 werden gut 5,1 Millionen Menschen tägliche Pflege und Betreuung benötigen. Eine Million Menschen mehr als derzeit. Das können Altenheime und Ambulante Pflegedienste allein nicht leisten, da ihnen schon heute die Fachkräfte fehlen.

Wir reagieren darauf mit der Ausbildung weiterer Alltagsbetreuerinnen in osteuropäischen Ländern und dem Versprechen an die betroffenen Familien, dass wir innerhalb von fünf Tagen die Betreuung vor Ort aufnehmen können“, versichert Peter Blassnigg.

Über die Promedica Gruppe:

Als europäischer Marktführer in der Betreuung hilfebedürftiger Menschen in häuslicher Gemeinschaft erbringt die Promedica Gruppe mit über 8.000 Alltagsbetreuenden alle Leistungen aus einer Hand: von der Personalgewinnung in den eigenen Regionalbüros in Polen, Bulgarien und Rumänien über die Sprachausbildung und Schulungsmaßnahmen der Promedica Akademie, die Planung der Einsätze, die Anreise mit der firmeneigenen Busflotte bis hin zu einer intensiven persönlichen Betreuung vor Ort. Als Komplettanbieter erfüllt die Promedica Gruppe alle erforderlichen Aufgaben zur häuslichen Betreuung von Seniorinnen und Senioren, um den Verbleib in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen und pflegende Angehörige zu entlasten. Dies seit 2004 in mehr als 300.000 Einsätzen in Deutschland und England. Die Betreuungsleistungen sind durch umfassende Qualitätsstandards sorgfältig abgesichert. Flächendeckend sorgen regionale Partner für den reibungslosen Ablauf. Die Promedica Gruppe garantiert hundertprozentige Rechtssicherheit, feste Arbeitsverhältnisse, die uneingeschränkte Legalität der Beschäftigung sowie die Einhaltung sozialrechtlicher Standards.

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Ford stellt Fahrzeuge für Impffahrten zur Verfügung

18.03.2021 – 12:32

Ford-Werke GmbH

Ford stellt Fahrzeuge für Impffahrten zur Verfügung


















Ford stellt Fahrzeuge für Impffahrten zur Verfügung
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Köln (ots)

-  Ford überstützt bei Seniorenfahrten zu Impfzentren 
-  Vier Ford Puma wurden der Charity Alliance übergeben 
-  "Gesundheitsflotte" fährt Senioren ab 70 kostenlos  

Ford unterstützt die Charity Alliance gGmbH, ein gemeinnütziges Unternehmensbündnis zum Schutz der Menschenrechte, bei seiner mobilen Flotte für Senioren ab 70 Jahren, um die älteren Menschen kostenlos zu ihren Impfterminen fahren zu können.

Vier Ford Puma ST-Line X wurden am Mittwoch, 17. März 2021, an die Charity Alliance gGmbH übergeben. Bis zum 14. Mai fährt die Allianz täglich Senioren zu ihren Impfterminen. Dieser Fahrservice wird in Kooperation mit den Gesundheitsministerien und Kommunen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hessen und Baden-Württemberg eingesetzt.

Die vier Ford Fahrzeuge werden in erster Linie im Kölner Raum sowie im Rhein-Main-Gebiet in Frankfurt, Wiesbaden und Mainz unterwegs sein.

Die Erreichbarkeit der Impfzentren ist für zahlreiche betagte Mitbürgerinnen und Mitbürger ein großes Problem. Eine Ad-hoc-Befragung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie unter den Betagten legt das Dilemma offen: Zwar möchten sich über 70 Prozent der Hochbetagten gerne impfen lassen, die Mehrzahl von ihnen auch möglichst schnell. Aber nur etwa jeder Vierte von ihnen gibt an, dass er den Weg oder den Transport zum Impfzentrum selbst organisieren kann. Und sogar jeder Zweite sagt, dass er alleine keine Möglichkeit hätte, ohne Shuttle seinen Impftermin wahrzunehmen*.

Dank Ford ist es der Charity Alliance jetzt möglich, noch mehr betagten Menschen den äußerst gefragten Fahrservice anzubieten. Bis zu 400 Anrufe laufen täglich auf der speziell eingerichteten Hotline auf. Gesteuert werden die Ford Fahrzeuge von ehrenamtlich engagierten Mitmenschen, die dafür ihre Freizeit zur Verfügung stellen.

Ford hatte bereits im ersten Lockdown im Frühjahr 2020 Fahrzeuge an wohltätige Organisationen verliehen, um gemeinnützige Zwecke wie Blutspenden oder Seniorenfahrten zu unterstützen.

* Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie e.V., Kunibertskloster 11-13, Köln, vom 30.12.2020

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 22.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925 haben die Ford-Werke mehr als 47 Millionen Fahrzeuge produziert. Weitere Presse-Informationen finden Sie unter http://www.media.ford.com.

Pressekontakt:

Ute Mundolf
Ford-Werke GmbH
0221/90-17504
umundolf@ford.com

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Ford stellt Fahrzeuge für Impffahrten zur Verfügung

18.03.2021 – 12:32

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Köln (ots)

-  Ford überstützt bei Seniorenfahrten zu Impfzentren 
-  Vier Ford Puma wurden der Charity Alliance übergeben 
-  "Gesundheitsflotte" fährt Senioren ab 70 kostenlos  

Ford unterstützt die Charity Alliance gGmbH, ein gemeinnütziges Unternehmensbündnis zum Schutz der Menschenrechte, bei seiner mobilen Flotte für Senioren ab 70 Jahren, um die älteren Menschen kostenlos zu ihren Impfterminen fahren zu können.

Vier Ford Puma ST-Line X wurden am Mittwoch, 17. März 2021, an die Charity Alliance gGmbH übergeben. Bis zum 14. Mai fährt die Allianz täglich Senioren zu ihren Impfterminen. Dieser Fahrservice wird in Kooperation mit den Gesundheitsministerien und Kommunen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hessen und Baden-Württemberg eingesetzt.

Die vier Ford Fahrzeuge werden in erster Linie im Kölner Raum sowie im Rhein-Main-Gebiet in Frankfurt, Wiesbaden und Mainz unterwegs sein.

Die Erreichbarkeit der Impfzentren ist für zahlreiche betagte Mitbürgerinnen und Mitbürger ein großes Problem. Eine Ad-hoc-Befragung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie unter den Betagten legt das Dilemma offen: Zwar möchten sich über 70 Prozent der Hochbetagten gerne impfen lassen, die Mehrzahl von ihnen auch möglichst schnell. Aber nur etwa jeder Vierte von ihnen gibt an, dass er den Weg oder den Transport zum Impfzentrum selbst organisieren kann. Und sogar jeder Zweite sagt, dass er alleine keine Möglichkeit hätte, ohne Shuttle seinen Impftermin wahrzunehmen*.

Dank Ford ist es der Charity Alliance jetzt möglich, noch mehr betagten Menschen den äußerst gefragten Fahrservice anzubieten. Bis zu 400 Anrufe laufen täglich auf der speziell eingerichteten Hotline auf. Gesteuert werden die Ford Fahrzeuge von ehrenamtlich engagierten Mitmenschen, die dafür ihre Freizeit zur Verfügung stellen.

Ford hatte bereits im ersten Lockdown im Frühjahr 2020 Fahrzeuge an wohltätige Organisationen verliehen, um gemeinnützige Zwecke wie Blutspenden oder Seniorenfahrten zu unterstützen.

* Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie e.V., Kunibertskloster 11-13, Köln, vom 30.12.2020

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 22.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925 haben die Ford-Werke mehr als 47 Millionen Fahrzeuge produziert. Weitere Presse-Informationen finden Sie unter http://www.media.ford.com.

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Toll Betreuung und Pflege veranstaltet erste Online-Konferenz zum Thema „Häusliche Pflege“

17.03.2021 – 11:00

Toll Betreuung und Pflege GmbH & Co. KG

Toll Betreuung und Pflege veranstaltet erste Online-Konferenz zum Thema „Häusliche Pflege“


















Filderstadt-Bernhausen (ots)

Um sowohl Senioren als auch ihre Angehörigen zum Thema „Häusliche Pflege“ umfassend zu informieren und einen Einblick in diese Betreuungsmöglichkeit zu gewähren, veranstaltet Toll Betreuung und Pflege die erste Online-Konferenz „Häusliche Pflege durch Toll-Betreuung“. Die Online-Konferenz findet am 25. März 2021 um 18 Uhr via Zoom statt. Die Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich. Über ein Kontaktformular, das unter www.toll-betreuung.de/online-konferenz/ zu finden ist, können sich Interessierte anmelden. Per Mail erhalten die Teilnehmer anschließend den Zoom-Link zur Veranstaltung.

Online-Konferenz bietet Einblicke in häusliche Pflege

Sind Menschen aufgrund des Alters oder durch Erkrankungen und Unfälle zunehmend auf Hilfe angewiesen, stellt sich immer häufiger die Frage nach einer geeigneten Betreuung und Pflege zur Unterstützung im Lebensalltag. Neben dem Pflegeheim stellt vor allem die häusliche Pflege eine echte Alternative für viele Senioren dar, können sie doch weiterhin in ihrem gewohnten Umfeld betreut werden und einen Großteil alltäglicher Aufgaben selbstständig bewältigen. Die Online-Konferenz bietet hilfreiche Informationen und unterstützt bei der Entscheidung, ob diese Form der Betreuung für ein Familienmitglied infrage kommen könnte. Für Klinikmitarbeiter im Entlassmanagement sind die Themen des Webinars ebenfalls relevant.

Gebündeltes Fachwissen der Referenten

Um Senioren, Angehörige und Interessierte zum Thema „Häusliche Pflege“ umfassend zu informieren, stehen ihnen im Rahmen der Online-Konferenz die Experten Markus Lepack, Geschäftsführer von Toll Betreuung und Pflege GmbH, Jessica Rohleder, Vertriebsleiterin, sowie Gina Fiscella, stellvertretende Pflegedienstleiterin, Rede und Antwort.

Markus Lepack wird zunächst die Leistungen und den Service von Toll Betreuung vorstellen und einen Überblick geben, wer hinter Toll Betreuung steht. Darüber hinaus präsentiert er die Geschichte und den Aufbau des Pflegedienstes, erörtert regionale Strukturen und stellt die Mitarbeiter vor. Im zweiten Teil der Online-Konferenz steht das Thema der sogenannten 24-Stunden-Pflege im Fokus. Jessica Rohleder beantwortet hierbei die wichtigsten Fragen rund um Leistungen, Kosten, Organisation, Finanzierungsmöglichkeiten und Beantragung der 24-Stunden-Pflege. Sie geht hierbei auch auf die Vorteile ein, die die häusliche Pflege durch Toll Betreuung bietet. Darüber hinaus erklärt sie, inwieweit eine häusliche Pflege in Zeiten der Pandemie möglich war und noch ist. Abschließend erklärt die stellvertretende Pflegedienstleiterin Gina Fiscella, wie die Versorgung durch deutsche Pflegekräfte bei Toll Betreuung abläuft und welche Voraussetzungen im häuslichen Umfeld für die Pflegekraft erfüllt sein müssen. Die Teilnehmer haben jederzeit die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen und so in einen ausführlichen Diskurs zum Thema „Häusliche Pflege“ zu kommen.

Häusliche Pflege bietet zahlreiche Vorteile

Besonders für ältere Menschen sind das Aufrechterhalten ihrer Unabhängigkeit und das selbstständige Bewältigen alltäglicher Aufgaben von großer Bedeutung. Die häuslichen Pflegekräfte kümmern sich auch im gewohnten Umfeld professionell und individuell um jeden Patienten, unterstützen im Haushalt, begleiten zu Arztterminen und übernehmen die Ausführung der Körperhygiene. Ist eine intensive 24-Stunden-Pflege nötig, wohnt die Pflegekraft oder Haushaltshilfe direkt im Haus des Patienten, wodurch sie bei Bedarf auch nachts erreichbar ist. Das trägt zu einer deutlichen Entlastung für Familie und Angehörige bei. Da der Schritt zur häuslichen Pflege für viele Senioren und ihre Angehörigen trotz aller Vorteile eine große Veränderung darstellt und viele Fragen mit sich bringt, bietet die Online-Konferenz von Toll Betreuung und Pflege den passenden Rahmen, um mit hilfreichen Informationen und praxisnahen Einblicken für Aufklärung zu sorgen und Vorbehalte zu entkräften.

Über die Toll Betreuung und Pflege GmbH

Als Pionier der ganzheitlichen Betreuung für ältere und kranke Menschen legte Dietmar Toll den Grundstein für die Toll Unternehmensgruppe. Und damit für die Pflegemarke „Toll Betreuung – Beste Pflege zu jeder Zeit in Ihrem Zuhause“ – die für erstklassige Leistungen durch geschulte deutsche Pflegekräfte steht. Durch den Einsatz kleiner Teams wird der Aufbau persönlicher Beziehungen gefördert und das Vertrauen zwischen den Pflegekräften und den Betreuten gestärkt.

Pressekontakt:

Toll Betreuung und Pflege GmbH
Gottlieb-Manz-Straße 2
70794 Filderstadt-Bernhausen

0800 / 7 24 24 24
0711 / 54 89 88 0
info@toll-betreuung.de
https://www.toll-betreuung.de/

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Nasenkribbeln bei Senioren: Ist das etwa Heuschnupfen?

17.03.2021 – 09:00

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen

Nasenkribbeln bei Senioren: Ist das etwa Heuschnupfen?


















Baierbrunn (ots)

Viele Senioren kennen das Problem: Ständig läuft die Nase. „Mit zunehmendem Alter verändern sich Schleimhaut und Schleimdrüsen. Das kann zur sogenannten Alterstriefnase führen“, erläutert Professor Ludger Klimek vom Wiesbadener Zentrum für Rhinologie und Allergologie im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“.

Eine laufende Nase kann aber auch eine allergische Reaktion sein – etwas, das Betroffene oft nicht auf dem Schirm haben. „Viele ältere Menschen denken nicht an einen Heuschnupfen oder eine Hausstauballergie“, so Klimek. Doch in den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Menschen, die jenseits der 65 eine Allergie entwickeln, mehr als verdreifacht.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 03/2021 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.senioren-ratgeber.de sowie auf Facebook.

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Katharina Neff-Neudert
Tel. 089 / 744 33 360
E-Mail: presse@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de

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Internetnutzung von Menschen in der zweiten Lebenshälfte während der Corona-Pandemie: Soziale Ungleichheiten bleiben bestehen

16.03.2021 – 08:44

Deutsches Zentrum für Altersfragen

Internetnutzung von Menschen in der zweiten Lebenshälfte während der Corona-Pandemie: Soziale Ungleichheiten bleiben bestehen


















Internetnutzung von Menschen in der zweiten Lebenshälfte während der Corona-Pandemie: Soziale Ungleichheiten bleiben bestehen
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Berlin (ots)

Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen zur Eindämmung haben den Alltag der meisten Menschen stark verändert. Sie sollen nur in Ausnahmefällen die eigene Wohnung verlassen. Soziale Kontakte zu pflegen und an Veranstaltungen teilzunehmen, ist kaum noch oder nur digital möglich. Verändert sich deshalb das Nutzungsverhalten rund um das Internet? Doch zuallererst ist ein Internetzugang erst einmal notwendig.

Im Rahmen des Deutschen Alterssurveys (DEAS) wurde untersucht, wie sich im Juni/Juli 2020 der Zugang zum Internet und seine Nutzung im Vergleich zu 2017 verändert haben. Befragt wurden Personen im Alter von 46 bis 90 Jahren. Circa ein Fünftel der Befragten gab an, das Internet seit Beginn der Corona Pandemie im März häufiger für private Zwecke zu nutzen als vor Beginn der Pandemie.

Besonders häufig suchten die Befragten im Jahr 2020 im Internet nach Informationen. Darunter fallen Nachrichten und Service-Angebote, beispielsweise um sich über das aktuelle Pandemiegeschehen zu informieren. Ebenfalls zeigen die DEAS-Daten, dass bestehende soziale Kontakte stärker über das Internet gepflegt wurden als noch im Jahr 2017. Vielfach ersetzen offenbar Videochats Zusammenkünfte innerhalb der Familie, z. B. von Großeltern und ihren Enkelkindern. Auch Angebote zur Unterhaltung und Kultur im Netz wurden stärker nachgefragt als 2017.

Um auf solche digitalen Möglichkeiten auszuweichen, ist zunächst ein Internetzugang erforderlich. Zwar ist zu erkennen, dass mehr Menschen darüber verfügen als noch im Jahr 2017 – aber die Unterschiede zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen sind immer noch deutlich. Auch im Jahr 2020 sind es weniger Frauen als Männer, die einen Zugang hatten. Noch entscheidender sind aber der Bildungsstatus und – das Alter. Insbesondere unter den 76- bis 90-Jährigen hat nur etwas mehr als jeder Zweite Zugang zum Internet – und damit zu wichtigen Ressourcen gerade in Pandemiezeiten.

Diese Unterschiede beim Zugang spiegeln sich auch bei der Art der Internetnutzung wider. Selbst unter denjenigen, die die Möglichkeit haben, im Internet zu surfen, nutzen Personen in der ältesten Altersgruppe seltener die damit verbundenen Möglichkeiten. Beispielsweise scheinen die über 76-Jährigen dem Online-Einkauf noch immer kritisch gegenüber zu stehen.

Die Corona-Pandemie hat noch einmal deutlich gezeigt, welche Handlungsmöglichkeiten das Internet eröffnen kann. Daher ist es wichtig, dass der Zugang zum Internet möglichst niedrigschwellig und kostengünstig gestaltet wird, sodass allen die Möglichkeit offen steht, das Internet zu nutzen. Dazu gehört auch die gezielte Vermittlung und Stärkung von Kompetenzen der Internetnutzung.

Die ausführlichen Studienergebnisse sind nachzulesen in: Lisa Kortmann, Christine Hagen, Cordula Endter, Julia Riesch und Clemens Tesch-Römer: Internetnutzung von Menschen in der zweiten Lebenshälfte während der Corona-Pandemie: Soziale Ungleichheiten bleiben bestehen [DZA-Aktuell 05/2021]. Berlin: Deutsches Zentrum für Altersfragen.

Der Deutsche Alterssurvey (DEAS) ist eine repräsentative Quer- und Längsschnittbefragung von Personen in der zweiten Lebenshälfte. Im Rahmen der Studie werden seit mehr als zwei Jahrzehnten Menschen auf ihrem Weg ins höhere und hohe Alter regelmäßig befragt. An der schriftlich-postalischen Befragung im Juni und Juli 2020 haben 4.762 Personen im Alter von 46 bis 90 Jahren teilgenommen. Der Deutsche Alterssurvey wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Pressekontakt:

Stefanie Hartmann
Deutsches Zentrum für Altersfragen
Pressestelle
https://www.dza.de/presse.html
stefanie.hartmann@dza.de
Tel.: 030 / 260 740 25

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Internetnutzung von Menschen in der zweiten Lebenshälfte während der Corona-Pandemie: Soziale Ungleichheiten bleiben bestehen

16.03.2021 – 08:44

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Internetnutzung von Menschen in der zweiten Lebenshälfte während der Corona-Pandemie: Soziale Ungleichheiten bleiben bestehen
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Berlin (ots)

Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen zur Eindämmung haben den Alltag der meisten Menschen stark verändert. Sie sollen nur in Ausnahmefällen die eigene Wohnung verlassen. Soziale Kontakte zu pflegen und an Veranstaltungen teilzunehmen, ist kaum noch oder nur digital möglich. Verändert sich deshalb das Nutzungsverhalten rund um das Internet? Doch zuallererst ist ein Internetzugang erst einmal notwendig.

Im Rahmen des Deutschen Alterssurveys (DEAS) wurde untersucht, wie sich im Juni/Juli 2020 der Zugang zum Internet und seine Nutzung im Vergleich zu 2017 verändert haben. Befragt wurden Personen im Alter von 46 bis 90 Jahren. Circa ein Fünftel der Befragten gab an, das Internet seit Beginn der Corona Pandemie im März häufiger für private Zwecke zu nutzen als vor Beginn der Pandemie.

Besonders häufig suchten die Befragten im Jahr 2020 im Internet nach Informationen. Darunter fallen Nachrichten und Service-Angebote, beispielsweise um sich über das aktuelle Pandemiegeschehen zu informieren. Ebenfalls zeigen die DEAS-Daten, dass bestehende soziale Kontakte stärker über das Internet gepflegt wurden als noch im Jahr 2017. Vielfach ersetzen offenbar Videochats Zusammenkünfte innerhalb der Familie, z. B. von Großeltern und ihren Enkelkindern. Auch Angebote zur Unterhaltung und Kultur im Netz wurden stärker nachgefragt als 2017.

Um auf solche digitalen Möglichkeiten auszuweichen, ist zunächst ein Internetzugang erforderlich. Zwar ist zu erkennen, dass mehr Menschen darüber verfügen als noch im Jahr 2017 – aber die Unterschiede zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen sind immer noch deutlich. Auch im Jahr 2020 sind es weniger Frauen als Männer, die einen Zugang hatten. Noch entscheidender sind aber der Bildungsstatus und – das Alter. Insbesondere unter den 76- bis 90-Jährigen hat nur etwas mehr als jeder Zweite Zugang zum Internet – und damit zu wichtigen Ressourcen gerade in Pandemiezeiten.

Diese Unterschiede beim Zugang spiegeln sich auch bei der Art der Internetnutzung wider. Selbst unter denjenigen, die die Möglichkeit haben, im Internet zu surfen, nutzen Personen in der ältesten Altersgruppe seltener die damit verbundenen Möglichkeiten. Beispielsweise scheinen die über 76-Jährigen dem Online-Einkauf noch immer kritisch gegenüber zu stehen.

Die Corona-Pandemie hat noch einmal deutlich gezeigt, welche Handlungsmöglichkeiten das Internet eröffnen kann. Daher ist es wichtig, dass der Zugang zum Internet möglichst niedrigschwellig und kostengünstig gestaltet wird, sodass allen die Möglichkeit offen steht, das Internet zu nutzen. Dazu gehört auch die gezielte Vermittlung und Stärkung von Kompetenzen der Internetnutzung.

Die ausführlichen Studienergebnisse sind nachzulesen in: Lisa Kortmann, Christine Hagen, Cordula Endter, Julia Riesch und Clemens Tesch-Römer: Internetnutzung von Menschen in der zweiten Lebenshälfte während der Corona-Pandemie: Soziale Ungleichheiten bleiben bestehen [DZA-Aktuell 05/2021]. Berlin: Deutsches Zentrum für Altersfragen.

Der Deutsche Alterssurvey (DEAS) ist eine repräsentative Quer- und Längsschnittbefragung von Personen in der zweiten Lebenshälfte. Im Rahmen der Studie werden seit mehr als zwei Jahrzehnten Menschen auf ihrem Weg ins höhere und hohe Alter regelmäßig befragt. An der schriftlich-postalischen Befragung im Juni und Juli 2020 haben 4.762 Personen im Alter von 46 bis 90 Jahren teilgenommen. Der Deutsche Alterssurvey wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

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Neue Synoden von EKD, VELKD und UEK treten im Mai digital zusammenAuf der Tagesordnung der EKD-Synode steht auch die Wahl einer Nachfolgerin oder eines Nachfolgers von Präses Irmgard Schwaetzer

15.03.2021 – 16:01

EKD – Evangelische Kirche in Deutschland

Neue Synoden von EKD, VELKD und UEK treten im Mai digital zusammen
Auf der Tagesordnung der EKD-Synode steht auch die Wahl einer Nachfolgerin oder eines Nachfolgers von Präses Irmgard Schwaetzer


















Hannover (ots)

Premiere unter Corona: Die erste Tagung der neu formierten 13. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der 13. Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) und der 4. Vollkonferenz der Union Evangelischer Kirchen (UEK) vom 6. bis 9. Mai wird digital stattfinden. Das haben die Präsidien auf ihrer jüngsten Sitzung angesichts der ungewissen Pandemie-Entwicklung beschlossen.

„Auch wenn wir uns in neuer Zusammensetzung viel lieber persönlich begegnet wären, steht der Gesundheitsschutz für uns natürlich weiterhin im Vordergrund“, sagte die Präses der EKD-Synode, Irmgard Schwaetzer, die damit auch ihre letzte Synodentagung digital leiten wird. „Wir haben inzwischen auf allen Ebenen der Kirche sehr gute Erfahrungen mit digitalen Synodentagungen gemacht. Ich bin überzeugt, dass sich dies auch bei der konstituierenden Synode im Mai fortsetzen lässt“, so Schwaetzer. Auf der Tagung wird das siebenköpfige Präsidium und damit auch der oder die Nachfolger*in von Präses Schwaetzer und der stellvertretenden Präsides gewählt, außerdem auch die Mitglieder der ständigen Ausschüsse der EKD-Synode. Auch das Präsidium der VELKD-Generalsynode und der Vorstand der Vollkonferenz der UEK werden neu gewählt. „Dass Parteien, Institutionen und Kirchen auch umfangreiche Wahlprozedere transparent und rechtssicher digital durchführen können, zeigt, wie selbstverständlich der Umgang mit Digitalformaten im Zuge der Pandemie in unserer Gesellschaft geworden ist“, sagte Schwaetzer. Dies dürfe jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch Gremienarbeit vor allem von menschlichen Beziehungen lebe. „Ich wünsche der neuen Synode, dass schon sehr bald Gelegenheit für das persönliche Kennenlernen besteht.“

Die Corona-Pandemie hat jedoch nicht nur Einfluss auf das Tagungsformat der konstituierenden Synodentagungen, sondern wird auf der EKD-Synode neben dem Ratsbericht auch einer der inhaltlichen Beratungspunkte sein: So werden sich die 128 Synodalen ausführlich über geistliche Formate in der Corona-Zeit austauschen.

Zu den Aufgaben der EKD-Synode zählen die Erarbeitung von Kundgebungen und Beschlüssen zu Fragen der Zeit sowie die Begleitung der Arbeit des Rates der EKD durch Richtlinien. Die Synode berät und beschließt aber auch den Haushalt und die Kirchengesetze. Im November wird sie in Bremen gemeinsam mit der Kirchenkonferenz den neuen Rat sowie dessen Vorsitzende oder Vorsitzenden wählen.

Hannover, 15. März 2021

Pressestelle der EKD

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