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Airway Therapeutics gibt die FDA-Zulassung für zweite Indikation von AT-100 als IND für COVID-19-Patienten mit schwerem Verlauf bekannt

12.04.2021 – 10:00

Airway Therapeutics, Inc.

Airway Therapeutics gibt die FDA-Zulassung für zweite Indikation von AT-100 als IND für COVID-19-Patienten mit schwerem Verlauf bekannt


















Cincinnati (ots/PRNewswire)

Beginn der klinischen Studie der Phase 1b; mit ersten Ergebnissen ist im dritten Quartal 2021 zu rechnen

Potenzial für neuartiges therapeutisches AT-100 zur Hemmung der viralen Replikation, zur Förderung der Viruseliminierung und zur Verringerung von Lungenschäden, Entzündungen und Sekundärinfektionen bei COVID-19-Patienten mit schwerem Verlauf

Airway Therapeutics, Inc., ein Biopharmazieunternehmen, das eine neue Klasse der Biologika entwickelt, um für Patienten mit Erkrankungen der Atemwege und entzündlichen Erkrankungen den Kreislauf von Verletzungen und Entzündungen zu durchbrechen, gab heute bekannt, dass die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) ihren Antrag als Investigational New Drug (IND) zur Entwicklung von AT-100 (rhSP-D) als Behandlung von COVID-19 akzeptiert hat. Airway nutzt das beschleunigte Coronavirus Treatment Acceleration Program (CTAP) der FDA, das darauf abzielt, neue Behandlungsoptionen für COVID-19 auszuwerten.

Airway wird eine klinische Phase-1b-Studie einleiten, um die Machbarkeit der intratrachealen Verabreichung von AT-100 und sein vorteilhaftes Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil zu bestätigen.

Das neuartige humane rekombinante Protein AT-100 von Airway – eine bearbeitete Version eines endogenen Proteins – hat in präklinischen Studien gezeigt, dass es Entzündungen und Infektionen sicher reduziert und gleichzeitig die Immunantwort bei einer Reihe von Atemwegserkrankungen innerhalb und außerhalb der Lunge moduliert. Darüber hinaus haben präklinische Studien mit AT-100 das Potenzial gezeigt, die Replikation von SARS-CoV-2 zu hemmen und die Viruseliminierung zu fördern. AT-100 kann auch Sekundärinfektionen bei schweren COVID-19-Patienten reduzieren, die auf der Intensivstation künstlich beatmet werden. Dieser multidimensionale Ansatz unterscheidet AT-100 von anderen COVID-19-Behandlungen, die aktuell in der Entwicklung sind.

„Die präklinischen Daten sind viel versprechend und führen uns zu der Überzeugung, dass AT-100 therapeutisches Potenzial gegen COVID-19 besitzt, indem es Infektionen und Entzündungen bei künstlich beatmeten, schwerkranken Patienten reduziert, die eine Reihe von Behandlungsmethoden benötigen“, sagte Dr. Marc Salzberg, CEO von Airway. „Wir freuen uns, die klinische Entwicklung von AT-100 voranzutreiben und eine, neuartige Therapie für schwerkranke COVID-19-Patienten bereitstellen zu können, die neue Behandlungsoptionen benötigen.“

Im März genehmigte die FDA den ersten IND-Antrag von Airway zur Entwicklung von AT-100 als präventive Behandlung für die schwere Atemwegserkrankung Bronchopulmonale Dysplasie (BPD) bei extremen Frühgeburten. Die klinische Studie der Phase 1b wird noch in diesem Monat beginnen.

Informationen zu AT-100

AT-100 ist ein neues, rekombinantes menschliches Protein rhSP-D, eine bearbeitete Version eines endogenen Proteins, das im Körper Entzündung und Infektion reduziert und das Immunsystem stimuliert, um den Kreislauf von Verletzung und Entzündung zu durchbrechen. Airway konzentriert sich auf die Entwicklung von AT-100 zur Prävention von BPS bei extremen Frühgeburten und als Therapeutikum für COVID-19-Patienten mit schwerem Verlauf. AT-100 besitzt Eigenschaften, die Entzündungen und Infektionen hemmen. Damit besitzt es Potenzial zur Behandlung weiterer Erkrankung der Atemwege wie Grippe, respiratorisches Synzytial-Virus (RSV) und entzündlicher Erkrankungen innerhalb und außerhalb der Lunge. Die FDA und die Europäische Arzneimittelbehörde haben AT-100 die Zulassung als seltenes Arzneimittel (Orphan Drug Designation) erteilt.

Informationen zu Airway Therapeutics

Airway Therapeutics mit Sitz in Cincinnati (Ohio) ist ein Biopharmazieunternehmen, das eine neue Klasse der Biologika entwickelt, um für Patienten mit Erkrankungen der Atemwege und entzündlichen Erkrankungen den Kreislauf von Verletzungen und Entzündungen zu durchbrechen. Dabei wird bei den anfälligsten Patientengruppen begonnen. Das Unternehmen entwickelt das neue, rekombinante menschliche Protein rhSP-D, eine bearbeitete Version eines endogenen Proteins, das im Körper Entzündung und Infektion reduziert und das Immunsystem stimuliert. AT-100 ist der erste Kandidat in Entwicklung von Airway zur Behandlung der Bronchopulmonalen Dysplasie (BPD) bei extremen Frühgeburten und zur Behandlung von COVID-19 bei schwerkranken künstlich beatmeten Patienten. Weitere Informationen finden Sie auf https://www.airwaytherapeutics.com.

Logo – https://mma.prnewswire.com/media/1122328/Airway_Therapeutics_Logo.jpg

Pressekontakt:

Meghan Riley
riley@airwaytherapeutics.com

Original-Content von: Airway Therapeutics, Inc., übermittelt

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Airway Therapeutics gibt die FDA-Zulassung für zweite Indikation von AT-100 als IND für COVID-19-Patienten mit schwerem Verlauf bekannt

12.04.2021 – 10:00

Airway Therapeutics, Inc.

Airway Therapeutics gibt die FDA-Zulassung für zweite Indikation von AT-100 als IND für COVID-19-Patienten mit schwerem Verlauf bekannt


















Cincinnati (ots/PRNewswire)

Beginn der klinischen Studie der Phase 1b; mit ersten Ergebnissen ist im dritten Quartal 2021 zu rechnen

Potenzial für neuartiges therapeutisches AT-100 zur Hemmung der viralen Replikation, zur Förderung der Viruseliminierung und zur Verringerung von Lungenschäden, Entzündungen und Sekundärinfektionen bei COVID-19-Patienten mit schwerem Verlauf

Airway Therapeutics, Inc., ein Biopharmazieunternehmen, das eine neue Klasse der Biologika entwickelt, um für Patienten mit Erkrankungen der Atemwege und entzündlichen Erkrankungen den Kreislauf von Verletzungen und Entzündungen zu durchbrechen, gab heute bekannt, dass die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) ihren Antrag als Investigational New Drug (IND) zur Entwicklung von AT-100 (rhSP-D) als Behandlung von COVID-19 akzeptiert hat. Airway nutzt das beschleunigte Coronavirus Treatment Acceleration Program (CTAP) der FDA, das darauf abzielt, neue Behandlungsoptionen für COVID-19 auszuwerten.

Airway wird eine klinische Phase-1b-Studie einleiten, um die Machbarkeit der intratrachealen Verabreichung von AT-100 und sein vorteilhaftes Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil zu bestätigen.

Das neuartige humane rekombinante Protein AT-100 von Airway – eine bearbeitete Version eines endogenen Proteins – hat in präklinischen Studien gezeigt, dass es Entzündungen und Infektionen sicher reduziert und gleichzeitig die Immunantwort bei einer Reihe von Atemwegserkrankungen innerhalb und außerhalb der Lunge moduliert. Darüber hinaus haben präklinische Studien mit AT-100 das Potenzial gezeigt, die Replikation von SARS-CoV-2 zu hemmen und die Viruseliminierung zu fördern. AT-100 kann auch Sekundärinfektionen bei schweren COVID-19-Patienten reduzieren, die auf der Intensivstation künstlich beatmet werden. Dieser multidimensionale Ansatz unterscheidet AT-100 von anderen COVID-19-Behandlungen, die aktuell in der Entwicklung sind.

„Die präklinischen Daten sind viel versprechend und führen uns zu der Überzeugung, dass AT-100 therapeutisches Potenzial gegen COVID-19 besitzt, indem es Infektionen und Entzündungen bei künstlich beatmeten, schwerkranken Patienten reduziert, die eine Reihe von Behandlungsmethoden benötigen“, sagte Dr. Marc Salzberg, CEO von Airway. „Wir freuen uns, die klinische Entwicklung von AT-100 voranzutreiben und eine, neuartige Therapie für schwerkranke COVID-19-Patienten bereitstellen zu können, die neue Behandlungsoptionen benötigen.“

Im März genehmigte die FDA den ersten IND-Antrag von Airway zur Entwicklung von AT-100 als präventive Behandlung für die schwere Atemwegserkrankung Bronchopulmonale Dysplasie (BPD) bei extremen Frühgeburten. Die klinische Studie der Phase 1b wird noch in diesem Monat beginnen.

Informationen zu AT-100

AT-100 ist ein neues, rekombinantes menschliches Protein rhSP-D, eine bearbeitete Version eines endogenen Proteins, das im Körper Entzündung und Infektion reduziert und das Immunsystem stimuliert, um den Kreislauf von Verletzung und Entzündung zu durchbrechen. Airway konzentriert sich auf die Entwicklung von AT-100 zur Prävention von BPS bei extremen Frühgeburten und als Therapeutikum für COVID-19-Patienten mit schwerem Verlauf. AT-100 besitzt Eigenschaften, die Entzündungen und Infektionen hemmen. Damit besitzt es Potenzial zur Behandlung weiterer Erkrankung der Atemwege wie Grippe, respiratorisches Synzytial-Virus (RSV) und entzündlicher Erkrankungen innerhalb und außerhalb der Lunge. Die FDA und die Europäische Arzneimittelbehörde haben AT-100 die Zulassung als seltenes Arzneimittel (Orphan Drug Designation) erteilt.

Informationen zu Airway Therapeutics

Airway Therapeutics mit Sitz in Cincinnati (Ohio) ist ein Biopharmazieunternehmen, das eine neue Klasse der Biologika entwickelt, um für Patienten mit Erkrankungen der Atemwege und entzündlichen Erkrankungen den Kreislauf von Verletzungen und Entzündungen zu durchbrechen. Dabei wird bei den anfälligsten Patientengruppen begonnen. Das Unternehmen entwickelt das neue, rekombinante menschliche Protein rhSP-D, eine bearbeitete Version eines endogenen Proteins, das im Körper Entzündung und Infektion reduziert und das Immunsystem stimuliert. AT-100 ist der erste Kandidat in Entwicklung von Airway zur Behandlung der Bronchopulmonalen Dysplasie (BPD) bei extremen Frühgeburten und zur Behandlung von COVID-19 bei schwerkranken künstlich beatmeten Patienten. Weitere Informationen finden Sie auf https://www.airwaytherapeutics.com.

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Meghan Riley
riley@airwaytherapeutics.com

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RedHill Biopharmas COVID-19 Phase-II/III-Studie mit Opaganib besteht vierte DSMB-Prüfung mit einstimmiger Empfehlung zur Fortsetzung

12.04.2021 – 07:00

RedHill Biopharma Ltd.

RedHill Biopharmas COVID-19 Phase-II/III-Studie mit Opaganib besteht vierte DSMB-Prüfung mit einstimmiger Empfehlung zur Fortsetzung


















Tel Aviv, Israel und Raleigh, North Carolina (ots/PRNewswire)

Unabhängiges Data Safety Monitoring Board empfiehlt einstimmig die Fortsetzung der globalen Phase-II/III-Studie mit oral verabreichtem Opaganib bei schwerer COVID-19-Pneumonie auf Basis der Überprüfung der unverblindeten Sicherheitsdaten der ersten 255 behandelten PatientenInnen

Die globale COVID-19 Phase-II/III-Studie mit 464 PatientenInnen ist zu über 75 % rekrutiert, der Abschluss der Rekrutierung wird in den kommenden Wochen erwartet

Opaganib minimiert möglicherweise die Wahrscheinlichkeit einer Resistenz aufgrund viraler Mutationen, indem es auf eine menschliche Zellkomponente abzielt, die an der viralen Replikation beteiligt ist

RedHill Biopharma Ltd. (Nasdaq: RDHL) („RedHill“ oder das „Unternehmen“), ein spezialisiertes biopharmazeutisches Unternehmen, gab heute bekannt, dass die globale Phase-II/III-Studie mit oral verabreichtem Opaganib (Yeliva®, ABC294640)[1] bei PatientenInnen, die mit schwerer COVID-19-Pneumonie ins Krankenhaus eingeliefert wurden, nach einer vierten unabhängigen Sicherheitsüberprüfung durch das Data Safety Monitoring Board (DSMB) eine einstimmige Empfehlung zur Fortsetzung erhalten hat. Die Empfehlung des DSMB basiert auf einer Analyse der unverblindeten Sicherheitsdaten der ersten 255 PatientenInnen, die 14 Tage lang behandelt wurden, wodurch sich die Gesamtdatenbank zur Sicherheit von Opaganib auf etwa 380 PatientenInnen erweitert.

Dr. Mark L. Levitt, M.D., Medizinischer Direktor bei RedHill, sagte: „Mit etwa 380 PatientenInnen in der Opaganib-Sicherheitsdatenbank nach dieser positiven vierten DSMB-Prüfung, bauen wir ein klares Bild des Sicherheitsprofils von Opaganib auf.“ Dr. Levitt fuhr fort: „Wenn man die positiven Phase-II-Daten, die erfolgreichen DSMB-Futility-Reviews und die Ergebnisse aus dem Compassionate Use von Opaganib zusammenzählt, sehen wir der Veröffentlichung der Top-Line-Daten aus der Phase-II/III-Studie optimistisch entgegen, die den bisher deutlichsten Hinweis auf die vielversprechende Wirkung von Opaganib bei der Behandlung von COVID-19 liefern wird.“

Die globale randomisierte, doppelblinde, parallel angelegte, placebokontrollierte Phase-II/III-Studie mit Opaganib bei PatientenInnen mit schwerer COVID-19-Pneumonie, die einen Krankenhausaufenthalt und eine Behandlung mit zusätzlichem Sauerstoff erfordert (NCT04467840), ist zu mehr als 75 % in etwa 40 rekrutierenden Zentren aufgenommen Standorten durchgeführt.

RedHill hat vor kurzem positive Top-Line-Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit aus der nicht durchgeführten US-Phase-II-Studie mit Opaganib bei 40 PatientenInnen mit COVID-19-Pneumonie bekannt gegeben, in der Opaganib eine größere Verbesserung bei der Verringerung des Sauerstoffbedarfs bis zum Ende der Behandlung an Tag 14 zeigte, zusätzlich zur Standardbehandlung. Die Phase-II-Daten zeigten auch keine wesentlichen Sicherheitsunterschiede zwischen den Opaganib- und Placebogruppen zusätzlich zu den Standardbehandlungsarmen – ein weiterer Beleg für die wachsende Sicherheitsdatenbank für Opaganib.

Um mehr über RedHill Biopharma’s Expanded Access Policy zu erfahren, besuchen Sie bitte: www.redhillbio.com/expandedaccess.

Informationen zu Opaganib (Yeliva®, ABC294640)

Opaganib, eine neue chemische Substanz, ist ein proprietärer, „first-in-class“, oral verabreichter, selektiver Sphingosinkinase-2 (SK2)-Inhibitor mit nachgewiesener doppelter entzündungshemmender und antiviraler Aktivität, der auf eine Wirtszellkomponente der Virusreplikation abzielt und möglicherweise das Risiko einer Virusresistenz minimiert. Opaganib hat auch Antikrebsaktivität gezeigt und kann auf mehrere onkologische, virale, entzündliche und gastrointestinale Indikationen abzielen.

Opaganib erhielt von der US-Zulassungsbehörde FDA den Orphan-Drug-Status für die Behandlung des Gallengangskarzinoms und wird derzeit in einer Phase-IIa-Studie bei fortgeschrittenem Gallengangskarzinom und in einer Phase-II-Studie bei Prostatakrebs untersucht. Opaganib wird auch zur Behandlung von COVID-19-Pneumonie in einer weltweiten Phase-II/III-Studie untersucht und hat in vorläufigen ersten Daten einer Phase-II-Studie in den USA positive Sicherheits- und Wirksamkeitssignale gezeigt.

Opaganib zeigte eine starke antivirale Aktivität gegen SARS-CoV-2, das Verursacher-Virus von COVID-19. Die Virusreplikation in einem in vitro-Modell des menschlichen Lungenbronchialgewebes wird vollständig gehemmt. Darüber hinaus haben präklinische in vivo-Studien das Potenzial von Opaganib gezeigt, entzündliche Lungenerkrankungen wie Lungenentzündungen zu lindern und pulmonale fibrotische Schäden zu vermindern, Opaganib hat die Sterblichkeitsrate bei Influenzavirus-Infektionen verringert und Pseudomonas aeruginosa-induzierte Lungenverletzungen verbessert, indem es die Spiegel von IL-6 und TNF-alpha in bronchoalveolären Lavageflüssigkeiten[2] reduzierte.

Opaganib, das ursprünglich von der US-amerikanischen Apogee Biotechnology Corp. entwickelt wurde, durchlief erfolgreich mehrere präklinische Studien mit Onkologie-, Entzündungs-, Verdauungstrakt- und Strahlenschutz-Modellen sowie eine klinische Studie der Phase I an KrebspatientenInnen mit soliden Tumoren im fortgeschrittenen Stadium und eine zusätzliche Phase-I-Studie beim multiplen Myelom.

Die Entwicklung von Opaganib wurde durch Zuschüsse und Verträge von US-Bundes- und Landesbehörden unterstützt, die an Apogee Biotechnology Corp. vergeben wurden, darunter vom NCI, der BARDA, dem US-Verteidigungsministerium und dem FDA Office of Orphan Products Development.

Die laufenden Studien mit Opaganib sind auf www.ClinicalTrials.gov registriert, einem webbasierten Dienst des US-amerikanischen National Institute of Health, der der Öffentlichkeit Zugang zu Informationen über öffentlich und privat unterstützte klinische Studien bietet.

Informationen zu RedHill Biopharma

RedHill Biopharma Ltd. (Nasdaq: RDHL) ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das sich vornehmlich auf gastrointestinale Erkrankungen spezialisiert hat. RedHill fördert die Magen-Darm-Medikamente Movantik® gegen opioidinduzierte Obstipation bei Erwachsenen[3], Talicia® zur Behandlung von Infektionen mit Helicobacter pylori (H. pylori) bei Erwachsenen[4] und Aemcolo® zur Behandlung von Reisedurchfall bei Erwachsenen[5]. Zu den wichtigsten klinischen Entwicklungsprogrammen von RedHill im Spätstadium gehören: (i) RHB-204, mit einer laufenden Phase-III-Studie zur Erkrankung der pulmonalen nichttuberkulösen Mykobakterien (NTM); (ii) opaganib (Yeliva®, ABC294640), ein erstklassiger selektiver SK2-Inhibitor, der auf mehrere Indikationen mit positiven COVID-19-Daten der Phase II abzielt, und ein laufendes Phase-II/III-Programm für COVID-19- und Phase-II-Studien für Prostatakrebs und Cholangiokarzinom; (iii) RHB-107 (upamostat), ein Serin-Protease-Inhibitor in einer US-amerikanischen Phase-II/III-Studie als Behandlung gegen symptomatisches COVID-19, der auf mehrere andere Krebs- und entzündliche gastrointestinale Erkrankungen abzielt; (iv) RHB-104 mit positiven Ergebnissen einer ersten Phase-III-Studie zur Morbus Crohn; (v) RHB-102 (Bekinda®) mit positiven Ergebnissen einer Phase-III-Studie zur akuten Gastroenteritis und Gastritis und positiven Ergebnissen einer Phase-II-Studie zur IBS-D; und (vi) RHB106, ein verkapseltes Darmpräparat. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter www.redhillbio.com / https://twitter.com/RedHill_DE.

Diese Pressemitteilung enthält „zukunftsgerichtete Aussagen“ im Sinne des Private Securities Litigation Reform Act von 1995. Solchen Aussagen können die Wörter „beabsichtigt“, „kann“, „wird“, „plant“, „erwartet“, „antizipiert“, „projiziert“, „prognostiziert“, „schätzt“, „zielt“, „glaubt“, „hofft“, „potenziell“ oder ähnliche Wörter enthalten. Zukunftsgerichtete Aussagen basieren auf bestimmten Annahmen und unterliegen verschiedenen bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten, von denen viele außerhalb der Kontrolle des Unternehmens liegen und nicht vorhergesagt oder quantifiziert werden können, so dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den in solchen zukunftsgerichteten Aussagen ausgedrückten oder implizierten Ergebnissen abweichen können. Zu diesen Risiken und Ungewissheiten gehören das Risiko einer Verzögerung der Top-Line-Daten aus der COVID-19 Phase-II/III-Studie, das Risiko, dass diese Studie nicht erfolgreich ist, das Risiko, dass Opaganib gegen neu auftretende virale Varianten nicht wirksam ist, sowie Risiken und Ungewissheiten im Zusammenhang mit (i) der Einleitung, dem Zeitplan, dem Fortschritt und den Ergebnissen der Forschung, der Herstellung, der präklinischen Studien, der klinischen Studien und anderer Anstrengungen der Gesellschaft zur Entwicklung therapeutischer Produktkandidaten sowie dem Zeitpunkt der Markteinführung ihrer kommerziellen Produkte und der Produkte, die sie möglicherweise in Zukunft erwirbt oder entwickelt; (ii) die Fähigkeit der Gesellschaft, ihre therapeutischen Produktkandidaten in klinische Studien voranzubringen oder ihre präklinischen Studien oder klinischen Studien erfolgreich abzuschließen; (iii) das Ausmaß und die Anzahl und Art der zusätzlichen Studien, die die Gesellschaft möglicherweise durchführen muss, und der Erhalt von behördlichen Genehmigungen für ihre therapeutischen Produktkandidaten sowie der Zeitpunkt anderer behördlicher Anmeldungen, Genehmigungen und Rückmeldungen; (iv) die Herstellung, klinische Entwicklung, Kommerzialisierung und Marktakzeptanz der therapeutischen Produktkandidaten der Gesellschaft und Talicia®; (v) die Fähigkeit der Gesellschaft, Movantik®, Talicia® und Aemcolo® erfolgreich zu vermarkten und zu vermarkten; (vi) die Fähigkeit der Gesellschaft, Unternehmenskooperationen aufzubauen und aufrechtzuerhalten; (vii) die Fähigkeit der Gesellschaft, Produkte zu erwerben, die für die Vermarktung in den U. S. (vi) die Fähigkeit der Gesellschaft, Unternehmenskooperationen zu etablieren und aufrechtzuerhalten; (vii) die Fähigkeit der Gesellschaft, in den USA zur Vermarktung zugelassene Produkte zu erwerben, die einen kommerziellen Erfolg erzielen, und ihre eigenen Marketing- und Vermarktungskapazitäten aufzubauen und aufrechtzuerhalten; (viii) die Interpretation der Eigenschaften und Merkmale der therapeutischen Produktkandidaten der Gesellschaft und der Ergebnisse, die mit ihren therapeutischen Produktkandidaten in der Forschung, in präklinischen Studien oder in klinischen Studien erzielt werden; (ix) die Umsetzung des Geschäftsmodells der Gesellschaft, der strategischen Pläne für ihr Geschäft und ihre therapeutischen Produktkandidaten; (x) der Umfang des Schutzes, den die Gesellschaft für die Rechte an geistigem Eigentum, die ihre therapeutischen Produktkandidaten und kommerziellen Produkte abdecken, etablieren und aufrechterhalten kann, und ihre Fähigkeit, ihr Geschäft ohne Verletzung der Rechte an geistigem Eigentum anderer zu betreiben; (xi) Parteien, von denen die Gesellschaft Lizenzen für ihr geistiges Eigentum erwirbt, die ihren Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft nicht nachkommen; (xii) Schätzungen der Ausgaben der Gesellschaft, der zukünftigen Einnahmen, des Kapitalbedarfs und des Bedarfs an zusätzlicher Finanzierung; (xiii) die Auswirkungen von PatientenInnen, die unerwünschte Ereignisse bei der Verwendung von Prüfmedikamenten im Rahmen des Expanded-Access-Programms der Gesellschaft erleiden; und (xiv) Wettbewerb durch andere Unternehmen und Technologien innerhalb der Branche der Gesellschaft. Ausführlichere Informationen über das Unternehmen und die Risikofaktoren, die sich auf die Realisierung von zukunftsgerichteten Aussagen auswirken können, sind in den Unterlagen des Unternehmens bei der Securities and Exchange Commission (SEC) enthalten, einschließlich des Jahresberichts des Unternehmens auf Formular 20-F, der am 18. März 2021 bei der SEC eingereicht wurde. Alle zukunftsorientierten Aussagen in dieser Pressemitteilung wurden zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung getroffen. Das Unternehmen übernimmt keine Verpflichtung, schriftliche oder mündliche zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren, sei es aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder aus anderen Gründen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

HINWEIS: Diese Pressemitteilung, die der Einfachheit halber zur Verfügung gestellt wird, ist eine übersetzte Version der offiziellen Pressemitteilung, die vom Unternehmen in englischer Sprache veröffentlicht wurde. Für die vollständige Pressemitteilung in englischer Sprache, einschließlich des Haftungsausschlusses für zukunftsgerichtete Aussagen, besuchen Sie bitte: https://ir.redhillbio.com/press-releases.

 Unternehmenskontakt: Adi FrishChief Corporate &       Pressekontakte:USA: Bryan Gibbs, Finn
 Business Development OfficerRedHill                   Partners+1 212 529
 Biopharma+972-54-6543-112adi@redhillbio.com     2236bryan.gibbs@finnpartners.com
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                                                       Consilium+44 (0) 7739 658 783
                                                    fennell@consilium-comms.com
 
1. Opaganib ist ein neues Prüfpräparat, das nicht für den kommerziellen Vertrieb erhältlich ist. 
2. Xia C. et al. Transient inhibition of sphingosine kinases confers protection to influenza A virus infected mice. Antiviral Res. 2018 Oct; 158:171-177. Ebenezer DL et al. Pseudomonas aeruginosa stimulates nuclear sphingosine-1-phosphate generation and epigenetic regulation of lung inflammatory injury. Thorax. 2019 Jun;74(6):579-591. 
3. Vollständige Informationen zur Verschreibung von Movantik® (Naloxegol) sind verfügbar unter: www.Movantik.com. 
4. Vollständige Informationen zur Verschreibung von Talicia® (Omeprazol-Magnesium, Amoxicillin und Rifabutin) sind verfügbar unter: www.Talicia.com. 
5. Vollständige Informationen zur Verschreibung von Aemcolo® (Rifamycin) sind verfügbar unter: www.Aemcolo.com. 

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Jubilant Therapeutics präsentiert auf der Jahrestagung 2021 der American Association for Cancer Research (AACR) präklinische Daten zu seinem hirngängigen PRMT5-Inhibitor und seinem niedermolekularen PD-L1-Inhibitor

12.04.2021 – 08:04

Jubilant Therapeutics Inc.

Jubilant Therapeutics präsentiert auf der Jahrestagung 2021 der American Association for Cancer Research (AACR) präklinische Daten zu seinem hirngängigen PRMT5-Inhibitor und seinem niedermolekularen PD-L1-Inhibitor


















Bedminster, N.j. (ots/PRNewswire)

– JBI-778, ein PRMT5-Inhibitor, der das Gehirn durchdringt, zeigte eine signifikante Hemmung des Tumorwachstums bei Glioblastom zusätzlich zu seiner Aktivität gegen eine Reihe anderer Krebsarten

– JBI-1527, ein potenter, selektiver oraler Inhibitor von PD-L1, zeigte eine Wiederherstellung der T-Zellen und eine immunvermittelte Unterdrückung des Tumorwachstums

– Daten unterstützen die weitere Entwicklung des PRMT5-Inhibitors JBI-778 und des PD-L1-Inhibitors JBI-1527 für die Behandlung von ungedecktem Bedarf in der Onkologie

Jubilant Therapeutics Inc., ein biopharmazeutisches Unternehmen, das orale, niedermolekulare Modulatoren entwickelt, um den ungedeckten medizinischen Bedarf in der Onkologie und bei Autoimmunkrankheiten zu decken, gab heute bekannt, dass präklinische Daten aus zwei Programmen, die den PRMT5-Inhibitor und den PD-L1-Inhibitor des Unternehmens als Mittel gegen Krebs untersuchen, heute in einer Poster Session auf der Jahrestagung 2021 der American Association for Cancer Research (AACR) vorgestellt werden, die virtuell vom 10. bis 15. April 2021 stattfindet.

„Wir freuen uns, diese wichtigen Daten aus unseren PRMT5- und PD-L1-Programmen bekannt zu geben, die Wirksamkeit und Verträglichkeit in präklinischen Modellen zeigen“, sagte Syed Kazmi, Präsident und Chief Executive Officer von Jubilant Therapeutics Inc. „Unser oraler PRMT5-Inhibitor hat eine gute Plasma- und anhaltende Hirn-Exposition, was zu einer starken Zielhemmung, einer Verzögerung des Tumorwachstums und einem Überlebensvorteil sowohl in Xenografts als auch in orthotopen Hirnmodellen führt. Unsere oralen Anti-PDL1-Immuntherapeutika mit kürzerer Halbwertszeit sind eine attraktive Alternative zu den derzeitigen intravenösen Antikörpertherapien, insbesondere in der Erhaltungsphase, mit dem Potenzial, immunvermittelte Toxizitäten und Nebenwirkungen durch innovative Dosierungsansätze zu begrenzen und gleichzeitig die klassenbasierte breite Anti-Tumor-Wirksamkeit beizubehalten. Wir freuen uns darauf, unsere Arbeit an diesen Programmen fortzusetzen, da wir großes Potenzial für die Behandlung verschiedener Krebsarten sehen.“

Ein Link zu den unten aufgeführten E-Postern ist über die AACR-Website verfügbar.

Titel: Neuartige, niedermolekulare PRMT5-Inhibitoren zur Behandlung von Krebs  
Poster-Nummer: 1128
Datum und Uhrzeit: 10. April 2021 um 08:30 Uhr Eastern Daylight Time (EDT)
Titel der Sitzung: Epigenetic Targets
Vortragende(r): Dhanalakshmi Sivanandhan, et al. 
Titel: Neuartige, niedermolekulare Inhibitoren der PD-L1/PD-1-Interaktion  
Poster-Nummer: 1630
Datum und Uhrzeit: 10. April 2021 um 08:30 Uhr Eastern Daylight Time (EDT)
Titel der Sitzung: Immun-Checkpoints
Vortragende(r): Dhanalakshmi Sivanandhan, et al. 

Die Überexpression von PRMT5, die bei verschiedenen Krebsarten wie Lymphdrüsenkrebs, Lungenkrebs, Brustkrebs, Glioblastom, Magenkrebs usw. nachgewiesen wurde, wird aufgrund ihrer repressiven Funktion auf die Expression von Tumorsuppressorgenen als ein wichtiger Faktor für die Tumorigenität angesehen. Die wichtigsten Highlights aus einer Evaluierung, die die Hemmung des Tumorwachstums durch den PRMT5-Inhibitor JBI-778 bei verschiedenen Krebszelllinien sowie beim Glioblastom untersuchte, sind folgende:

- JBI-778 ist ein potenter PRMT5-Inhibitor, der selektiv gegen andere PRMTs wirkt; 
- JBI-778 ist ein potenter PRMT5-Inhibitor, der selektiv gegen andere PRMTs wirkt; 
- Dieses oral verabreichte kleine Molekül zeigte eine Anti-Tumor-Wirksamkeit in einem Mantelzell-Lymphom-Modell mit einer ED50 von < 10 mg/Kg und einer vollständigen Hemmung des Tumorwachstums (97%) bei einer Dosis von 50mg/kg; und 
- JBI-778 zeigte eine anhaltende Exposition des Gehirns und eine signifikante Hemmung des Tumorwachstums in einem orthotopen Glioblastom-Modell, was sich in einem erheblichen Überlebensvorteil niederschlug. 

JBI-778 wird derzeit für die Behandlung von verschiedenen Krebsarten untersucht und die IND-zulassenden Studien haben begonnen.

Die PD-L1-Expression ist ein Immunevasionsmechanismus, der von vielen Krebsarten wie Melanom, nicht-kleinzelligem Lungenkrebs und Brustkrebs ausgenutzt wird und die Krebsprogression und Metastasierung ermöglicht. Zu den wichtigsten Ergebnissen der PD-L1/PD-1-Studie, in der die Fähigkeit von JBI-1527 zur Hemmung von PD-L1 und zur Wiederherstellung der T-Zell-Proliferation und -Funktion untersucht wurde, gehören die folgenden Punkte:

- JBI-1527 ist ein potenter, selektiver Inhibitor von PD-L1, der die Dimerisierung des Proteins induziert und dadurch die PD-L1-induzierte Unterdrückung der T-Zell-Aktivierung mindert; 
- Der Inhibitor zeigt eine ähnliche Modulation von Zytokinen wie Pembrolizumab im BioMAP-Assay und konkurriert mit dem Anti-PD-L1-blockierenden Antikörper, was auf eine ähnliche Bindungsstelle auf PD-L1 hindeutet; und 
- In syngenen CT-26- und MC38-hPD-L1-Modellen zeigte das kleine Molekül eine starke Hemmung des Tumorwachstums, vergleichbar mit anti-PD-L1 mAb/Atezolizumab, und war gut verträglich. 

Studien zur weiteren Bewertung von JBI-1527 und weiteren Substanzen sind im Gange.

Jubilant Therapeutics Inc. entwickelt eine Pipeline neuartiger, differenzierter therapeutischer Wirkstoffe; für Anfragen zu Partnerschaftsmöglichkeiten kontaktieren Sie bd@jubilanttx.com.

Informationen zu Jubilant Therapeutics

Jubilant Therapeutics Inc. ist ein patientenorientiertes biopharmazeutisches Unternehmen, das potente und selektive niedermolekulare Modulatoren entwickelt, um ungedeckten medizinischen Bedarf in der Onkologie und bei Autoimmunerkrankungen zu decken. Die fortschrittliche Discovery-Engine integriert strukturbasiertes Design und Rechenalgorithmen, um neuartige Präzisionstherapeutika zu entdecken und zu entwickeln – sowohl für First-in-Class-Targets als auch für validierte, aber schwer zu behandelnde Targets in genetisch definierten Patientenpopulationen. Die unternehmerisch denkende Führung und die wissenschaftlichen Teams des Unternehmens streben nach Schnelligkeit und Effizienz, indem sie ein Geschäftsmodell anwenden, das die bewährten und synergetischen Fähigkeiten der Wertschöpfungskette und der Shared Services von Jubilant Pharmova Limited nutzt. Jubilant Therapeutics hat seinen Hauptsitz in den USA und wird von weltweit anerkannten Meinungsführern und wissenschaftlichen Vorständen geleitet. Weitere Information finden Sie auf www.jubilanttx.com oder folgen Sie uns auf Twitter @JubilantTx oder LinkedIn.

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Pressekontakt:

Kari Watson
+1-781-235-3060
MacDougall
kwatson@macbiocom.com

Original-Content von: Jubilant Therapeutics Inc., übermittelt

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RedHill Biopharmas COVID-19 Phase-II/III-Studie mit Opaganib besteht vierte DSMB-Prüfung mit einstimmiger Empfehlung zur Fortsetzung

12.04.2021 – 07:00

RedHill Biopharma Ltd.

RedHill Biopharmas COVID-19 Phase-II/III-Studie mit Opaganib besteht vierte DSMB-Prüfung mit einstimmiger Empfehlung zur Fortsetzung


















Tel Aviv, Israel und Raleigh, North Carolina (ots/PRNewswire)

Unabhängiges Data Safety Monitoring Board empfiehlt einstimmig die Fortsetzung der globalen Phase-II/III-Studie mit oral verabreichtem Opaganib bei schwerer COVID-19-Pneumonie auf Basis der Überprüfung der unverblindeten Sicherheitsdaten der ersten 255 behandelten PatientenInnen

Die globale COVID-19 Phase-II/III-Studie mit 464 PatientenInnen ist zu über 75 % rekrutiert, der Abschluss der Rekrutierung wird in den kommenden Wochen erwartet

Opaganib minimiert möglicherweise die Wahrscheinlichkeit einer Resistenz aufgrund viraler Mutationen, indem es auf eine menschliche Zellkomponente abzielt, die an der viralen Replikation beteiligt ist

RedHill Biopharma Ltd. (Nasdaq: RDHL) („RedHill“ oder das „Unternehmen“), ein spezialisiertes biopharmazeutisches Unternehmen, gab heute bekannt, dass die globale Phase-II/III-Studie mit oral verabreichtem Opaganib (Yeliva®, ABC294640)[1] bei PatientenInnen, die mit schwerer COVID-19-Pneumonie ins Krankenhaus eingeliefert wurden, nach einer vierten unabhängigen Sicherheitsüberprüfung durch das Data Safety Monitoring Board (DSMB) eine einstimmige Empfehlung zur Fortsetzung erhalten hat. Die Empfehlung des DSMB basiert auf einer Analyse der unverblindeten Sicherheitsdaten der ersten 255 PatientenInnen, die 14 Tage lang behandelt wurden, wodurch sich die Gesamtdatenbank zur Sicherheit von Opaganib auf etwa 380 PatientenInnen erweitert.

Dr. Mark L. Levitt, M.D., Medizinischer Direktor bei RedHill, sagte: „Mit etwa 380 PatientenInnen in der Opaganib-Sicherheitsdatenbank nach dieser positiven vierten DSMB-Prüfung, bauen wir ein klares Bild des Sicherheitsprofils von Opaganib auf.“ Dr. Levitt fuhr fort: „Wenn man die positiven Phase-II-Daten, die erfolgreichen DSMB-Futility-Reviews und die Ergebnisse aus dem Compassionate Use von Opaganib zusammenzählt, sehen wir der Veröffentlichung der Top-Line-Daten aus der Phase-II/III-Studie optimistisch entgegen, die den bisher deutlichsten Hinweis auf die vielversprechende Wirkung von Opaganib bei der Behandlung von COVID-19 liefern wird.“

Die globale randomisierte, doppelblinde, parallel angelegte, placebokontrollierte Phase-II/III-Studie mit Opaganib bei PatientenInnen mit schwerer COVID-19-Pneumonie, die einen Krankenhausaufenthalt und eine Behandlung mit zusätzlichem Sauerstoff erfordert (NCT04467840), ist zu mehr als 75 % in etwa 40 rekrutierenden Zentren aufgenommen Standorten durchgeführt.

RedHill hat vor kurzem positive Top-Line-Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit aus der nicht durchgeführten US-Phase-II-Studie mit Opaganib bei 40 PatientenInnen mit COVID-19-Pneumonie bekannt gegeben, in der Opaganib eine größere Verbesserung bei der Verringerung des Sauerstoffbedarfs bis zum Ende der Behandlung an Tag 14 zeigte, zusätzlich zur Standardbehandlung. Die Phase-II-Daten zeigten auch keine wesentlichen Sicherheitsunterschiede zwischen den Opaganib- und Placebogruppen zusätzlich zu den Standardbehandlungsarmen – ein weiterer Beleg für die wachsende Sicherheitsdatenbank für Opaganib.

Um mehr über RedHill Biopharma’s Expanded Access Policy zu erfahren, besuchen Sie bitte: www.redhillbio.com/expandedaccess.

Informationen zu Opaganib (Yeliva®, ABC294640)

Opaganib, eine neue chemische Substanz, ist ein proprietärer, „first-in-class“, oral verabreichter, selektiver Sphingosinkinase-2 (SK2)-Inhibitor mit nachgewiesener doppelter entzündungshemmender und antiviraler Aktivität, der auf eine Wirtszellkomponente der Virusreplikation abzielt und möglicherweise das Risiko einer Virusresistenz minimiert. Opaganib hat auch Antikrebsaktivität gezeigt und kann auf mehrere onkologische, virale, entzündliche und gastrointestinale Indikationen abzielen.

Opaganib erhielt von der US-Zulassungsbehörde FDA den Orphan-Drug-Status für die Behandlung des Gallengangskarzinoms und wird derzeit in einer Phase-IIa-Studie bei fortgeschrittenem Gallengangskarzinom und in einer Phase-II-Studie bei Prostatakrebs untersucht. Opaganib wird auch zur Behandlung von COVID-19-Pneumonie in einer weltweiten Phase-II/III-Studie untersucht und hat in vorläufigen ersten Daten einer Phase-II-Studie in den USA positive Sicherheits- und Wirksamkeitssignale gezeigt.

Opaganib zeigte eine starke antivirale Aktivität gegen SARS-CoV-2, das Verursacher-Virus von COVID-19. Die Virusreplikation in einem in vitro-Modell des menschlichen Lungenbronchialgewebes wird vollständig gehemmt. Darüber hinaus haben präklinische in vivo-Studien das Potenzial von Opaganib gezeigt, entzündliche Lungenerkrankungen wie Lungenentzündungen zu lindern und pulmonale fibrotische Schäden zu vermindern, Opaganib hat die Sterblichkeitsrate bei Influenzavirus-Infektionen verringert und Pseudomonas aeruginosa-induzierte Lungenverletzungen verbessert, indem es die Spiegel von IL-6 und TNF-alpha in bronchoalveolären Lavageflüssigkeiten[2] reduzierte.

Opaganib, das ursprünglich von der US-amerikanischen Apogee Biotechnology Corp. entwickelt wurde, durchlief erfolgreich mehrere präklinische Studien mit Onkologie-, Entzündungs-, Verdauungstrakt- und Strahlenschutz-Modellen sowie eine klinische Studie der Phase I an KrebspatientenInnen mit soliden Tumoren im fortgeschrittenen Stadium und eine zusätzliche Phase-I-Studie beim multiplen Myelom.

Die Entwicklung von Opaganib wurde durch Zuschüsse und Verträge von US-Bundes- und Landesbehörden unterstützt, die an Apogee Biotechnology Corp. vergeben wurden, darunter vom NCI, der BARDA, dem US-Verteidigungsministerium und dem FDA Office of Orphan Products Development.

Die laufenden Studien mit Opaganib sind auf www.ClinicalTrials.gov registriert, einem webbasierten Dienst des US-amerikanischen National Institute of Health, der der Öffentlichkeit Zugang zu Informationen über öffentlich und privat unterstützte klinische Studien bietet.

Informationen zu RedHill Biopharma

RedHill Biopharma Ltd. (Nasdaq: RDHL) ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das sich vornehmlich auf gastrointestinale Erkrankungen spezialisiert hat. RedHill fördert die Magen-Darm-Medikamente Movantik® gegen opioidinduzierte Obstipation bei Erwachsenen[3], Talicia® zur Behandlung von Infektionen mit Helicobacter pylori (H. pylori) bei Erwachsenen[4] und Aemcolo® zur Behandlung von Reisedurchfall bei Erwachsenen[5]. Zu den wichtigsten klinischen Entwicklungsprogrammen von RedHill im Spätstadium gehören: (i) RHB-204, mit einer laufenden Phase-III-Studie zur Erkrankung der pulmonalen nichttuberkulösen Mykobakterien (NTM); (ii) opaganib (Yeliva®, ABC294640), ein erstklassiger selektiver SK2-Inhibitor, der auf mehrere Indikationen mit positiven COVID-19-Daten der Phase II abzielt, und ein laufendes Phase-II/III-Programm für COVID-19- und Phase-II-Studien für Prostatakrebs und Cholangiokarzinom; (iii) RHB-107 (upamostat), ein Serin-Protease-Inhibitor in einer US-amerikanischen Phase-II/III-Studie als Behandlung gegen symptomatisches COVID-19, der auf mehrere andere Krebs- und entzündliche gastrointestinale Erkrankungen abzielt; (iv) RHB-104 mit positiven Ergebnissen einer ersten Phase-III-Studie zur Morbus Crohn; (v) RHB-102 (Bekinda®) mit positiven Ergebnissen einer Phase-III-Studie zur akuten Gastroenteritis und Gastritis und positiven Ergebnissen einer Phase-II-Studie zur IBS-D; und (vi) RHB106, ein verkapseltes Darmpräparat. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter www.redhillbio.com / https://twitter.com/RedHill_DE.

Diese Pressemitteilung enthält „zukunftsgerichtete Aussagen“ im Sinne des Private Securities Litigation Reform Act von 1995. Solchen Aussagen können die Wörter „beabsichtigt“, „kann“, „wird“, „plant“, „erwartet“, „antizipiert“, „projiziert“, „prognostiziert“, „schätzt“, „zielt“, „glaubt“, „hofft“, „potenziell“ oder ähnliche Wörter enthalten. Zukunftsgerichtete Aussagen basieren auf bestimmten Annahmen und unterliegen verschiedenen bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten, von denen viele außerhalb der Kontrolle des Unternehmens liegen und nicht vorhergesagt oder quantifiziert werden können, so dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den in solchen zukunftsgerichteten Aussagen ausgedrückten oder implizierten Ergebnissen abweichen können. Zu diesen Risiken und Ungewissheiten gehören das Risiko einer Verzögerung der Top-Line-Daten aus der COVID-19 Phase-II/III-Studie, das Risiko, dass diese Studie nicht erfolgreich ist, das Risiko, dass Opaganib gegen neu auftretende virale Varianten nicht wirksam ist, sowie Risiken und Ungewissheiten im Zusammenhang mit (i) der Einleitung, dem Zeitplan, dem Fortschritt und den Ergebnissen der Forschung, der Herstellung, der präklinischen Studien, der klinischen Studien und anderer Anstrengungen der Gesellschaft zur Entwicklung therapeutischer Produktkandidaten sowie dem Zeitpunkt der Markteinführung ihrer kommerziellen Produkte und der Produkte, die sie möglicherweise in Zukunft erwirbt oder entwickelt; (ii) die Fähigkeit der Gesellschaft, ihre therapeutischen Produktkandidaten in klinische Studien voranzubringen oder ihre präklinischen Studien oder klinischen Studien erfolgreich abzuschließen; (iii) das Ausmaß und die Anzahl und Art der zusätzlichen Studien, die die Gesellschaft möglicherweise durchführen muss, und der Erhalt von behördlichen Genehmigungen für ihre therapeutischen Produktkandidaten sowie der Zeitpunkt anderer behördlicher Anmeldungen, Genehmigungen und Rückmeldungen; (iv) die Herstellung, klinische Entwicklung, Kommerzialisierung und Marktakzeptanz der therapeutischen Produktkandidaten der Gesellschaft und Talicia®; (v) die Fähigkeit der Gesellschaft, Movantik®, Talicia® und Aemcolo® erfolgreich zu vermarkten und zu vermarkten; (vi) die Fähigkeit der Gesellschaft, Unternehmenskooperationen aufzubauen und aufrechtzuerhalten; (vii) die Fähigkeit der Gesellschaft, Produkte zu erwerben, die für die Vermarktung in den U. S. (vi) die Fähigkeit der Gesellschaft, Unternehmenskooperationen zu etablieren und aufrechtzuerhalten; (vii) die Fähigkeit der Gesellschaft, in den USA zur Vermarktung zugelassene Produkte zu erwerben, die einen kommerziellen Erfolg erzielen, und ihre eigenen Marketing- und Vermarktungskapazitäten aufzubauen und aufrechtzuerhalten; (viii) die Interpretation der Eigenschaften und Merkmale der therapeutischen Produktkandidaten der Gesellschaft und der Ergebnisse, die mit ihren therapeutischen Produktkandidaten in der Forschung, in präklinischen Studien oder in klinischen Studien erzielt werden; (ix) die Umsetzung des Geschäftsmodells der Gesellschaft, der strategischen Pläne für ihr Geschäft und ihre therapeutischen Produktkandidaten; (x) der Umfang des Schutzes, den die Gesellschaft für die Rechte an geistigem Eigentum, die ihre therapeutischen Produktkandidaten und kommerziellen Produkte abdecken, etablieren und aufrechterhalten kann, und ihre Fähigkeit, ihr Geschäft ohne Verletzung der Rechte an geistigem Eigentum anderer zu betreiben; (xi) Parteien, von denen die Gesellschaft Lizenzen für ihr geistiges Eigentum erwirbt, die ihren Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft nicht nachkommen; (xii) Schätzungen der Ausgaben der Gesellschaft, der zukünftigen Einnahmen, des Kapitalbedarfs und des Bedarfs an zusätzlicher Finanzierung; (xiii) die Auswirkungen von PatientenInnen, die unerwünschte Ereignisse bei der Verwendung von Prüfmedikamenten im Rahmen des Expanded-Access-Programms der Gesellschaft erleiden; und (xiv) Wettbewerb durch andere Unternehmen und Technologien innerhalb der Branche der Gesellschaft. Ausführlichere Informationen über das Unternehmen und die Risikofaktoren, die sich auf die Realisierung von zukunftsgerichteten Aussagen auswirken können, sind in den Unterlagen des Unternehmens bei der Securities and Exchange Commission (SEC) enthalten, einschließlich des Jahresberichts des Unternehmens auf Formular 20-F, der am 18. März 2021 bei der SEC eingereicht wurde. Alle zukunftsorientierten Aussagen in dieser Pressemitteilung wurden zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung getroffen. Das Unternehmen übernimmt keine Verpflichtung, schriftliche oder mündliche zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren, sei es aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder aus anderen Gründen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

HINWEIS: Diese Pressemitteilung, die der Einfachheit halber zur Verfügung gestellt wird, ist eine übersetzte Version der offiziellen Pressemitteilung, die vom Unternehmen in englischer Sprache veröffentlicht wurde. Für die vollständige Pressemitteilung in englischer Sprache, einschließlich des Haftungsausschlusses für zukunftsgerichtete Aussagen, besuchen Sie bitte: https://ir.redhillbio.com/press-releases.

 Unternehmenskontakt: Adi FrishChief Corporate &       Pressekontakte:USA: Bryan Gibbs, Finn
 Business Development OfficerRedHill                   Partners+1 212 529
 Biopharma+972-54-6543-112adi@redhillbio.com     2236bryan.gibbs@finnpartners.com
                                                       Vereinigtes Königreich: Amber Fennell,
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                                                    fennell@consilium-comms.com
 
1. Opaganib ist ein neues Prüfpräparat, das nicht für den kommerziellen Vertrieb erhältlich ist. 
2. Xia C. et al. Transient inhibition of sphingosine kinases confers protection to influenza A virus infected mice. Antiviral Res. 2018 Oct; 158:171-177. Ebenezer DL et al. Pseudomonas aeruginosa stimulates nuclear sphingosine-1-phosphate generation and epigenetic regulation of lung inflammatory injury. Thorax. 2019 Jun;74(6):579-591. 
3. Vollständige Informationen zur Verschreibung von Movantik® (Naloxegol) sind verfügbar unter: www.Movantik.com. 
4. Vollständige Informationen zur Verschreibung von Talicia® (Omeprazol-Magnesium, Amoxicillin und Rifabutin) sind verfügbar unter: www.Talicia.com. 
5. Vollständige Informationen zur Verschreibung von Aemcolo® (Rifamycin) sind verfügbar unter: www.Aemcolo.com. 

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Original-Content von: RedHill Biopharma Ltd., übermittelt

Veröffentlicht am

Secura Bio gibt Abschluss der COPIKTRA®-(duvelisib)-Studie (PRIMO) zu peripherem T-Zell-Lymphom bekannt

10.04.2021 – 18:40

Secura Bio, Inc.

Secura Bio gibt Abschluss der COPIKTRA®-(duvelisib)-Studie (PRIMO) zu peripherem T-Zell-Lymphom bekannt


















Summerlin, Nevada (ots/PRNewswire)

Secura Bio, Inc. (Secura Bio) – (www.securabio.com), ein integriertes pharmazeutisches Unternehmen, das sich der weltweiten Entwicklung und Vermarktung wirkungsvoller Onkologie-Therapien widmet, hat heute bekannt gegeben, dass die Aufnahme von 101 Patienten in die PRIMO-Studie abgeschlossen wurde, in der COPIKTRA zur Behandlung von Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem peripherem T-Zell-Lymphom (PTCL) evaluiert wird. Der Abschluss der Studieneinschreibung ist ein wichtiger Meilenstein in der weiteren Entwicklung von COPIKTRA zur Behandlung von T-Zell-Lymphomen, einer Krankheitskategorie, für die es derzeit nicht angezeigt ist.

Die PRIMO-Studie ist eine weltweite, multizentrische, offene Phase-2-Studie mit paralleler Kohortenregistrierung. Im Dosisoptimierungsteil der Studie wurden die Patienten randomisiert und erhielten zweimal täglich 25 mg COPIKTRA (Kohorte 1) oder zweimal täglich 75 mg COPIKTRA (Kohorte 2), entweder bis zum Fortschreiten der Erkrankung oder bis zu einer inakzeptablen Toxizität. Auf der Grundlage der Ergebnisse der Dosisoptimierung wurde eine Expansionsgruppe hinzugefügt, in der COPIKTRA zweimal täglich über zwei Zyklen mit 75 mg, gefolgt von zweimal täglich 25 mg dosiert wurde, bis zum Fortschreiten der Erkrankung oder bis zu einer inakzeptablen Toxizität. Der primäre Endpunkt in der Expansionsphase der Studie ist die Bewertung der objektiven Gesamtansprechrate („objective overall response rate, ORR“) durch den unabhängigen Überprüfungsausschuss. Sekundäre Endpunkte sind die Ansprechdauer (DOR) und die Sicherheit.

COPIKTRA ist ein oraler Inhibitor der Phosphoinositid-3-Kinase (PI3K) und der erste zugelassene duale Inhibitor der PI3K-Delta-und Gamma-Pfade, die an der Wucherung und Erhaltung bösartiger Zellen beteiligt sind.

„Secura Bio wird die Entwicklung von COPIKTRA bei der Behandlung von T-Zell-Tumoren weiterhin aggressiv unterstützen, da diese Patienten häufig nur begrenzte therapeutische Möglichkeiten und allgemein schlechte Ergebnisse haben, und weil die PI3K-Hemmung ein zweckdienlicher, sicherer und vielversprechender Wirkmechanismus zu sein scheint“, erklärte Dr. David Cohan, Chief Medical Officer von Secura Bio.

Für die Behandlung des peripheren T-Zell-Lymphom (PTCL) hat die COPIKTRA-Monotherapie den „Fast-Track“- und den „Orphan Drug“-Status erhalten, und Untersuchungen in Kombination mit anderen bewährten Anti-Krebs-Wirkstoffen stehen unmittelbar bevor.

„Secura Bio verfügt nun über zwei bedeutsame Krebstherapeutika mit neuartigen Wirkmechanismen, die das Potenzial bieten, ein breites Portfolio an Indikationen bei hämatologischen und soliden bösartigen Tumoren aufzubauen. Außerdem werden wir die Kombination von COPIKTRA mit FARYDAK® (panobinostat), dem Pan-HDAC-Inhibitor von Secura Bio, ausführlich untersuchen“, so Joseph M. Limber, Präsident und CEO von Secura Bio.

Die Zwischenergebnisse der PRIMO-Studie werden voraussichtlich im Laufe des Jahres 2021 veröffentlicht.

Informationen zu Secura Bio, Inc.

Secura Bio ist ein integriertes, kommerziell arbeitendes Pharmaunternehmen, das sich der weltweiten Kommerzialisierung von wichtigen onkologischen Therapien für Ärzte und ihre Patienten widmet. Weitere Informationen zu Secura Bio finden Sie unter www.securabio.com

Informationen zu COPIKTRA (duvelisib)

COPIKTRA ist ein oraler Inhibitor der Phosphoinositid 3-Kinase (PI3K) und der erste in den USA zugelassene duale Inhibitor von PI3K-Delta und PI3K-Gamma, zwei Enzyme, die bekanntermaßen das Wachstum und das Überleben bösartiger Zellen unterstützen. Die PI3K-Signalisierung kann zur Wucherung bösartiger Zellen führen und es wird angenommen, dass sie eine Rolle bei der Bildung und Aufrechterhaltung einer unterstützenden Tumormikroumgebung spielt. COPIKTRA ist in den USA für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit rezidivierter oder refraktärer chronischer lymphatischer Leukämie/kleinem lymphatischen Lymphom (CLL/SLL) nach mindestens zwei vorangegangenen Therapien indiziert und hat eine beschleunigte Zulassung („accelerated approval“) zur Behandlung von refraktärem follikulären Lymphom (FL) nach mindestens zwei vorangegangenen systemischen Therapien erhalten. COPIKTRA wird auch für die Behandlung des peripheren T-Zell-Lymphoms (PTCL) entwickelt, für das es in den USA den „Fast-Track“-Status erhalten hat. Es wird in Kombination mit anderen Wirkstoffen in von Forschern gesponserten Studien untersucht. Für weitere Informationen über COPIKTRA besuchen Sie bitte www.COPIKTRA.com. Informationen zu klinischen Studien mit Duvelisib finden Sie unter www.clinicaltrials.gov.

WICHTIGE SICHERHEITSINFORMATIONEN ZU COPIKTRA

ACHTUNG: TÖDLICHE UND SCHWERWIEGENDE TOXIZITÄTEN: INFEKTIONEN, DURCHFALL ODER KOLITIS, HAUTREAKTIONEN und PNEUMONITIS

Siehe vollständige Verschreibungsinformation für den kompletten Warnhinweis („Boxed Warning“)

- Tödliche und/oder schwerwiegende Infektionen traten bei 31 % der mit COPIKTRA-behandelten Patienten auf, wobei diese bei 4 % einen tödlichen Verlauf hatten. Achten Sie auf Anzeichen und Symptome einer Infektion. Setzen Sie COPIKTRA ab, wenn eine Infektion vermutet wird.
- Tödlicher und/oder schwerwiegender Durchfall oder Kolitis traten bei 18 % der mit COPIKTRA behandelten Patienten auf, wobei diese bei <1 % einen tödlichen Verlauf hatten. Achten Sie auf die Entwicklung von schwerem Durchfall oder Kolitis. Setzen Sie COPIKTRA ab.
- Tödliche und/oder schwerwiegende Hautreaktionen traten bei 5 % der mit COPIKTRA-behandelten Patienten auf, wobei <1 % einen tödlichen Verlauf hatten. Setzen Sie COPIKTRA ab.
- Eine tödliche und/oder schwere Pneumonitis trat bei 5 % (<1 % tödlich) der COPIKTRA-behandelten Patienten auf, wobei <1 % einen tödlichen Verlauf hatten. Achten Sie auf pulmonale Symptome und interstitielle Infiltrate. Setzen Sie COPIKTRA ab. 

INDIKATIONEN UND VERWENDUNG

COPIKTRA ist ein Kinase-Inhibitor, der für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit folgenden Erkrankungen indiziert ist:

- Rezidivierter oder refraktärer chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) oder kleinem lymphatischem Lymphom (SLL) nach mindestens zwei vorhergehenden Therapien. 
- Rezidiviertem oder refraktärem follikulärem Lymphom (FL) nach mindestens zwei vorhergehenden systemischen Therapien. Die Indikation bei FL wurde im beschleunigten Zulassungsverfahren basierend auf der Gesamtansprechrate zugelassen. Die weitere Zulassung dieser Indikation kann von der Überprüfung und Beschreibung des klinischen Nutzens in Bestätigungsstudien abhängig gemacht werden. 

WARNHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN

- Hepatotoxizität: Überwachen Sie die Leberfunktion. 
- Neutropenie: Überwachen Sie die Blutwerte. 
- Toxizität für Embryo/Fötus: COPIKTRA kann den Fötus schädigen. Weisen Sie die Patienten auf das potenzielle Risiko für den Fötus hin und empfehlen Sie ihnen, eine wirksame Empfängnisverhütung anzuwenden. 

NEBENWIRKUNGEN

Die häufigsten Nebenwirkungen (>=20 %) sind Durchfall oder Kolitis, Neutropenie, Hautausschlag, Müdigkeit, Pyrexie, Husten, Übelkeit, Infektionen der oberen Atemwege, Lungenentzündung, Schmerzen des Bewegungsapparates und Anämie.

WECHSELWIRKUNGEN MIT ANDEREN MEDIKAMENTEN

- CYP3A-Induktoren: Vermeiden Sie gleichzeitige Verabreichung mit starken CYP3A-Induktoren. 
- CYP3A-Hemmer: Bei gleichzeitiger Verabreichung mit starken oder mäßigen CYP3A-Hemmern ist auf COPIKTRA-Toxizitäten zu achten. Reduzieren Sie die COPIKTRA-Dosis zweimal täglich auf 15 mg, wenn sie zusammen mit starken CYP3A4-Hemmern verabreicht wird. 
- CYP3A-Substrate: Bei gleichzeitiger Verabreichung von COPIKTRA mit empfindlichen CYP3A-Substraten ist auf Anzeichen von Toxizitäten zu achten. 

VERWENDUNG IN BESTIMMTEN ZIELGRUPPEN

Stillzeit: Informieren Sie Frauen, dass sie nicht stillen können.

Bitte klicken Sie hier, um die vollständigen Verschreibungsinformationen, einschließlich dem „Boxed WARNING“, für COPIKTRA (duvelisib) zu sehen.

Informationen zum peripheren T-Zell-Lymphom

Das periphere T-Zell-Lymphom (PTCL) ist eine seltene, aggressive Art des Non-Hodgkin-Lymphoms (NHL), das sich in reifen weißen Blutkörperchen entwickelt, auch als „T-Zellen“ und „natürliche Killerzellen (NK)“1 bezeichnet, und mit dem Lymphsystem zirkulieren. PTCL macht zwischen 10 und 15 % aller Non-Hodgkin-Lymphome (NHLs) aus und betrifft im Allgemeinen Menschen ab 60 Jahren. Obwohl es viele verschiedene Subtypen des peripheren T-Zell-Lymphoms gibt, treten sie oft in ähnlicher Weise auf, mit weit verbreiteten, vergrößerten, schmerzlosen Lymphknoten im Hals, in der Achselhöhle oder in der Leistengegend. Für Patienten mit rezidivierender oder refraktärer Erkrankung gibt es derzeit keine etablierten Versorgungsstandards.

Informationen zu FARYDAK® (panobinostat)

INDIKATION

FARYDAK (panobinostat)-Kapseln, ein Histondecetylase-Inhibitor, in Kombination mit Bortezomib und Dexamethason, sind zur Behandlung von Patienten mit multiplem Myelom indiziert, die mindestens zwei vorhergehende Behandlungen erhalten haben, darunter Bortezomib und ein immunmodulatorisches Mittel. Diese Indikation wird unter beschleunigter Genehmigung basierend auf dem progressionsfreien Überleben genehmigt. Die weitere Zulassung dieser Indikation kann von der Überprüfung und Beschreibung des klinischen Nutzens in Bestätigungsstudien abhängen.

WICHTIGE SICHERHEITSINFORMATIONEN ZU FARYDAK

ACHTUNG: TÖDLICHE UND SCHWERWIEGENDE TOXIZITÄTEN: SCHWERE DIARRHÖE UND KARDIALE TOXIZITÄT

Schwere Durchfälle traten bei 25 % der mit FARYDAK behandelten Patienten auf. Überwachen Sie die Symptome, leiten Sie eine Behandlung gegen Durchfall ein, unterbrechen Sie FARYDAK und reduzieren Sie dann die Dosis oder setzen Sie FARYDAK ab.

Bei Patienten, die FARYDAK erhielten, traten schwere und tödliche ischämische Herzereignisse, schwere Arrhythmien und EKG-Veränderungen auf. Arrhythmien können durch Elektrolytstörungen verschlimmert werden. Nehmen Sie EKG- und Elektrolytbehandlungen zu Studienbeginn und regelmäßig während der Behandlung wahr, wie klinisch angezeigt.

Diarrhöe

- Schwere Durchfälle traten bei 25 % der mit FARYDAK behandelten Patienten auf. Durchfall unterschiedlichen Schweregrads trat bei 68 % der mit FARYDAK behandelten Patienten auf, verglichen mit 42 % der Patienten in der Kontrollgruppe. Durchfall kann jederzeit auftreten. Stellen Sie sicher, dass Patienten Medikamente gegen Durchfall zur Hand haben, und initiieren Sie antidiarrheale Medikamente zu Beginn des Durchfalls 
- Überwachen Sie den Hydratationsstatus und die Elektrolytblutspiegel zu Studienbeginn sowie wöchentlich (oder häufiger, wie klinisch angezeigt) während der Behandlung und korrigieren Sie diese, um Dehydration und Elektrolytstörungen zu vermeiden 
- Unterbrechen Sie FARYDAK bei mäßigem Durchfall (4-6 Stuhlgänge/Tag) 
- Bei lebensbedrohlichem Durchfall (Grad 4) setzen Sie FARYDAK und Bortezomib dauerhaft ab 
- Bei schwerem Durchfall (7 Stuhlgänge/Tag), oder wenn Infusionen oder ein Krankenhausaufenthalt erforderlich (Grad 3) werden, setzen Sie FARYDAK und Bortezomib ab, bis die Beschwerden verschwunden sind und verabreichen Sie danach beide in reduzierter Dosis 
- Bei mäßigem Durchfall (4-6 Stuhlgänge/Tag, Grad 2) setzen Sie FARYDAK ab, bis die Beschwerden verschwunden sind und verabreichen Sie danach dieselbe Dosis. Ziehen Sie eine Unterbrechung von Bortezomib in Betracht, bis die Beschwerden verschwunden sind, und verabreichen Sie danach die selbe Dosis 

Kardiale Toxizität

- Arrhythmien traten bei 12 % der mit FARYDAK behandelten Patienten auf, verglichen mit 5 % der Patienten in der Kontrollgruppe. Kardiale ischämische Ereignisse traten bei 4% der mit FARYDAK behandelten Patienten auf, verglichen mit 1% der Patienten in der Kontrollgruppe 
- Leiten Sie keine FARYDAK-Behandlung bei Patienten mit Myokardinfarkt oder instabiler Angina ein 
- EKG-Anomalien wie ST-Segment-Depression und T-Wellen-Anomalien traten im Vergleich zu der Kontrollgruppe häufiger bei Patienten mit FARYDAK auf: jeweils 22 % vs. 4 % und 40% vs. 18 % 
- FARYDAK kann das QT-Intervall verlängern. Leiten Sie keine Behandlung mit FARYDAK bei Patienten mit einem QTcF>450 ms oder klinisch signifikanten ST-Segment- oder T-Wellen-Anomalien ein 
- Arrhythmien können durch Elektrolytstörungen verschlimmert werden. Wenn während der Behandlung mit FARYDAK das QTcF auf >=480 ms ansteigt, unterbrechen Sie die Behandlung.  Korrigieren Sie alle Elektrolytanomalien. Wenn die QT-Verlängerung nicht aufhört, stellen Sie die Behandlung dauerhaft ein. Machen Sie ein EKG zu Beginn und regelmäßig während der Behandlung. Überwachen Sie Elektrolyte während der Behandlung mit FARYDAK und korrigieren Sie Anomalien wie klinisch angezeigt 

Blutungen

- Es sind tödliche und schwere Fälle von gastrointestinalen und pulmonalen Blutungen aufgetreten 
- In der Phase-3-Zulassungsstudie starben fünf Patienten, die FARYDAK erhielten, aufgrund einer Blutung, verglichen mit einem Patienten in der Kontrollgruppe. Alle 5 Patienten hatten zum Zeitpunkt des Ereignisses eine Thrombozytopenie vom Grad >=3 
- Blutungen des Grades 3/4 wurden bei 4 % der mit FARYDAK behandelten Patienten und 2 % der Patienten in der Kontrollgruppe beobachtet 
- Überwachen Sie die Thrombozytenzahl und transfundieren Sie nach Bedarf 

Myelosuppression

- FARYDAK verursacht Myelosuppression, einschließlich schwerer Thrombozytopenie, Neutropenie und Anämie. Führen Sie einen Basis-Blutstatus (CBC) und überwachen Sie diesen wöchentlich während der Behandlung (oder häufiger, wenn dies klinisch angezeigt ist oder bei Patienten über 65 Jahren) 
- Thrombozytopenie 
- In der Phase-3-Zulassungsstudie entwickelten 67 % der mit FARYDAK
  behandelten Patienten eine Thrombozytopenie des Grades 3/4, im
  Vergleich zu 31 % in der Kontrollgruppe Die Thrombozytopenie
  führte zu Behandlungsunterbrechung und/oder Dosisänderung bei 31 %
  der Patienten, die FARYDAK erhielten Bei Patienten, die FARYDAK
  erhalten, war bei 33 % eine Thrombozytentransfusion erforderlich
  Bei Patienten mit einer Thrombozytenzahl über 50 x 109/L mit
  Blutungen (Grad 3) oder über 25 x 109/L (Grad 4) Unterbrechen Sie
  die Behandlung mit FARYDAK und überwachen Sie die Thrombozyten
  mindestens wöchentlich bis 50 x 109/L und starten Sie dann mit
  reduzierter Dosis Unterbrechen Sie Bortezomib, bis die
  Thrombozytopenie >=50 x 109/L verschwindet Wenn nur eine Dosis
  Bortezomib vor der Korrektur dieser Werte weggelassen wurde,
  starten Sie Bortezomib mit derselben Dosis neu Wenn mehr als zwei
  Dosen (>=2) nacheinander oder innerhalb desselben Zyklus
  weggelassen wurden, starten Sie mit einer reduzierten Dosis neuBei
  Patienten mit einer Thrombozytenzahl von <50 x 109/L (Grad 3),
  behalten Sie sie FARYDAK- und Bortezomib-Dosen bei und überwachen
  Sie die Thrombozytenzahlen mindestens einmal wöchentlich Bei
  Patienten mit schwerer Thrombozytopenie ziehen Sie eine
  Thrombozytentransfusionen in Betracht Setzen Sie FARYDAK ab, wenn
  sich die Thrombozytopenie trotz der empfohlenen
  Behandlungsänderungen nicht verbessert oder wenn wiederholte
  Blutplättchentransfusionen erforderlich sind
- Neutropenie 
- Eine schwere Neutropenie trat bei 34 % der mit FARYDAK behandelten
  Patienten auf, verglichen mit 11 % der Patienten in der
  Kontrollgruppe Die Neutropenie führte zu Behandlungsunterbrechung
  und/oder Dosisänderung bei 10 % der mit FARYDAK behandelten
  Patienten Die Verwendung von Granulozyten-Kolonie-stimulierendem
  Faktor (G-CSF) betrug 13 % bei den mit FARYDAK behandelten
  Patienten Bei Patienten mit absoluter Neutrophilenanzahl (ANC)
  <0,5 x 109/L (Grad 4) Unterbrechen Sie die Behandlung mit FARYDAK
  und Bortezomib, bis die ANC 1,0 x 109/L beträgt. Verabreichen Sie
  FARYDAK bei reduzierter Dosis neu Wenn vor der Korrektur dieser
  Werte nur 1 Dosis Bortezomib weggelassen wurde, starten Sie mit
  derselben Dosis neu. Wenn 2 Dosen Bortezomib nacheinander oder
  innerhalb desselben Zyklus weggelassen wurden, starten Sie mit
  reduzierter DosisBei Patienten mit einer ANC 1,0 x 109/L beträgt
  Verabreichen Sie FARYDAK bei reduzierter Dosis neu Wenn vor der
  Korrektur dieser Werte nur 1 Dosis Bortezomib weggelassen wurde,
  starten Sie mit derselben Dosis neu. Wenn 2 Dosen Bortezomib
  nacheinander oder innerhalb desselben Zyklus weggelassen wurden,
  starten Sie mit reduzierter DosisBei Patienten mit >=2 ANC-Fällen
  zwischen 0,5 - 0,75 x 109/L (Grad 3) Unterbrechen Sie die
  FARYDAK-Therapie bis ANC >=1.0 x 109/L und starten Sie sie mit
  derselben Dosis neu Behalten Sie die Bortezomib-Dosis beiFür
  Patienten mit einer ANC zwischen 0,75 - 1,0 x 109/L (Grad 3)
  Behalten Sie die FARYDAK- und Bortezomib-Dosen beiBerücksichtigen
  Sie bei Neutropenie des Grades 3 oder 4 eine Dosisreduktion
  und/oder die Verwendung von Wachstumsfaktoren Setzen Sie FARYDAK
  ab, wenn sich die Neutropenie trotz Dosisänderungen, CSF oder im
  Falle einer schweren Infektion nicht verbessert
- Anämie 
- Bei Patienten mit einem Hämoglobin-Wert von <8 g/dL (Grad 3),
  setzen Sie FARYDAK bis Hämoglobin 10 g/dL ab. Starten Sie erneut
  mit reduzierter Dosis 

Infektionen

- Schwere Infektionen traten bei 31 % der Patienten (darunter 10 Todesfälle) auf, die mit FARYDAK behandelt wurden, verglichen mit 24 % der Patienten (darunter 6 Todesfälle) in der Kontrollgruppe 
- Eine Behandlung mit FARYDAK sollte bei Patienten mit aktiven Infektionen nicht eingeleitet werden 
- Überwachen Sie die Patienten während der Behandlung auf Anzeichen und Symptome von Infektionen. Wenn eine Infektionsdiagnose gestellt wird, leiten Sie unverzüglich eine geeignete antiinfektiöse Behandlung ein und erwägen Sie eine Unterbrechung oder das Absetzen von FARYDAK 

Hepatotoxizität

- Leberfunktionsstörungen, hauptsächlich Erhöhungen der Aminotransferasen und des Gesamtbilirubins, sind bei Patienten mit FARYDAK behandelten Patienten aufgetreten 
- Überwachen Sie die Leberfunktion vor und während der Behandlung regelmäßig. Wenn abnormale Leberfunktionstests beobachtet werden, sollten Sie eine Anpassung der Dosis in Betracht ziehen. Überwachen Sie den Patienten, bis die Werte wieder normal oder auf dem Stand vor den Behandlung sind 
- Vermeiden Sie den Einsatz bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung 
- Reduzieren Sie die Anfangsdosis von FARYDAK auf 15 mg bzw. 10 mg bei Patienten mit leichter bzw. mäßiger Leberfunktionsstörung 

Embryo-fötale Toxizität

- FARYDAK kann Schäden am Fötus verursachen, wenn es einer schwangeren Frau verabreicht wird 
- Wenn FARYDAK während der Schwangerschaft verwendet wird oder wenn die Patientin während der Einnahme von FARYDAK schwanger wird, sollte die Patientin über die potenzielle Gefahr für den Fötus informiert werden 
- Informieren Sie Frauen im gebärfähigen Alter entsprechend, um eine Schwangerschaft während der Einnahme von FARYDAK zu vermeiden 
- Empfehlen Sie sexuell aktiven Frauen im gebärfähigen Alter, während der Einnahme von FARYDAK und mindestens 3 Monate nach der letzten Dosis von FARYDAK eine wirksame Empfängnisverhütung zu verwenden 
- Empfehlen Sie sexuell aktiven Männern, während der Behandlung und mindestens 6 Monate nach der letzten Dosis von FARYDAK Kondome zu verwenden 

WECHSELWIRKUNGEN MIT ANDEREN MEDIKAMENTEN

- Reduzieren Sie die Dosis auf 10 mg, wenn Sie mit starken CYP3A-Hemmern verabreicht werden. Weisen Sie die Patienten an, Sternfrucht, Granatapfel- oder Granatapfelsaft sowie Grapefruit- oder Grapefruitsaft zu vermeiden 
- Vermeiden Sie die gleichzeitige Verwendung von starken CYP3A-Induktoren 
- Vermeiden Sie die gleichzeitige Anwendung mit empfindlichen CYP2D6-Substraten oder CYP2D6-Substraten mit enger therapeutischer Breite. Wenn die gleichzeitige Anwendung von CYP2D6-Substraten unvermeidbar ist, überwachen Sie die Patienten häufig auf Nebenwirkungen 
- Die gleichzeitige Anwendung von Antiarrhythmika und anderen Medikamenten, die das QT-Intervall verlängern, wird nicht empfohlen. Antiemetische Medikamente mit bekanntem QT-verlängerndem Risiko können in Kombination mit häufigem EKG-Monitoring verwendet werden 

NEBENWIRKUNGEN

- Die häufigsten Nebenwirkungen (Inzidenz von mindestens 20 %) in klinischen Studien sind Durchfall, Müdigkeit, Übelkeit, peripheres Ödem, verminderter Appetit, Fieber und Erbrechen 
- Die häufigsten nicht hämatologischen Laboranomalien (Inzidenz >= 40 %) sind Hypokalzämie, Hypophosphatämie, Hypoalbuminämie, Hypokaliämie, Hyponatriämie und erhöhtes Kreatinin. Die häufigsten hämatologischen Laboranomalien (Inzidenz >=60 %) sind Thrombozytopenie, Lymphopenie, Leukopenie, Neutropenie und Anämie 
- Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse (SAEs) traten bei 60 % der Patienten in der FARYDAK-Gruppe auf. Die häufigsten (>=5 %) behandlungsbedingten SAEs, die bei mit FARYDAK behandelten Patienten gemeldet wurden, waren Lungenentzündung, Durchfall, Thrombozytopenie, Erschöpfung und Sepsis 

Klicken Sie hier, um die vollständigen Verschreibungsinformationen, einschließlich der Warnhinweise für FARYDAK-Kapseln (panobinostat), zu lesen.

Um Nebenwirkungen zu melden, kontaktieren Sie die FDA unter 1-800-FDA-1088 (1-800-332-1088) oder www.fda.gov/medwatch und Secura Bio unter 1-800-9SECURA (1-844-973-2872).

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Secura Bio, Inc.
Mark Spring
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E-Mail: mspring@securabio.com
Tel.: (858) 251-1414

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Veröffentlicht am

Secura Bio gibt Abschluss der COPIKTRA®-(duvelisib)-Studie (PRIMO) zu peripherem T-Zell-Lymphom bekannt

10.04.2021 – 18:40

Secura Bio, Inc.

Secura Bio gibt Abschluss der COPIKTRA®-(duvelisib)-Studie (PRIMO) zu peripherem T-Zell-Lymphom bekannt


















Summerlin, Nevada (ots/PRNewswire)

Secura Bio, Inc. (Secura Bio) – (www.securabio.com), ein integriertes pharmazeutisches Unternehmen, das sich der weltweiten Entwicklung und Vermarktung wirkungsvoller Onkologie-Therapien widmet, hat heute bekannt gegeben, dass die Aufnahme von 101 Patienten in die PRIMO-Studie abgeschlossen wurde, in der COPIKTRA zur Behandlung von Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem peripherem T-Zell-Lymphom (PTCL) evaluiert wird. Der Abschluss der Studieneinschreibung ist ein wichtiger Meilenstein in der weiteren Entwicklung von COPIKTRA zur Behandlung von T-Zell-Lymphomen, einer Krankheitskategorie, für die es derzeit nicht angezeigt ist.

Die PRIMO-Studie ist eine weltweite, multizentrische, offene Phase-2-Studie mit paralleler Kohortenregistrierung. Im Dosisoptimierungsteil der Studie wurden die Patienten randomisiert und erhielten zweimal täglich 25 mg COPIKTRA (Kohorte 1) oder zweimal täglich 75 mg COPIKTRA (Kohorte 2), entweder bis zum Fortschreiten der Erkrankung oder bis zu einer inakzeptablen Toxizität. Auf der Grundlage der Ergebnisse der Dosisoptimierung wurde eine Expansionsgruppe hinzugefügt, in der COPIKTRA zweimal täglich über zwei Zyklen mit 75 mg, gefolgt von zweimal täglich 25 mg dosiert wurde, bis zum Fortschreiten der Erkrankung oder bis zu einer inakzeptablen Toxizität. Der primäre Endpunkt in der Expansionsphase der Studie ist die Bewertung der objektiven Gesamtansprechrate („objective overall response rate, ORR“) durch den unabhängigen Überprüfungsausschuss. Sekundäre Endpunkte sind die Ansprechdauer (DOR) und die Sicherheit.

COPIKTRA ist ein oraler Inhibitor der Phosphoinositid-3-Kinase (PI3K) und der erste zugelassene duale Inhibitor der PI3K-Delta-und Gamma-Pfade, die an der Wucherung und Erhaltung bösartiger Zellen beteiligt sind.

„Secura Bio wird die Entwicklung von COPIKTRA bei der Behandlung von T-Zell-Tumoren weiterhin aggressiv unterstützen, da diese Patienten häufig nur begrenzte therapeutische Möglichkeiten und allgemein schlechte Ergebnisse haben, und weil die PI3K-Hemmung ein zweckdienlicher, sicherer und vielversprechender Wirkmechanismus zu sein scheint“, erklärte Dr. David Cohan, Chief Medical Officer von Secura Bio.

Für die Behandlung des peripheren T-Zell-Lymphom (PTCL) hat die COPIKTRA-Monotherapie den „Fast-Track“- und den „Orphan Drug“-Status erhalten, und Untersuchungen in Kombination mit anderen bewährten Anti-Krebs-Wirkstoffen stehen unmittelbar bevor.

„Secura Bio verfügt nun über zwei bedeutsame Krebstherapeutika mit neuartigen Wirkmechanismen, die das Potenzial bieten, ein breites Portfolio an Indikationen bei hämatologischen und soliden bösartigen Tumoren aufzubauen. Außerdem werden wir die Kombination von COPIKTRA mit FARYDAK® (panobinostat), dem Pan-HDAC-Inhibitor von Secura Bio, ausführlich untersuchen“, so Joseph M. Limber, Präsident und CEO von Secura Bio.

Die Zwischenergebnisse der PRIMO-Studie werden voraussichtlich im Laufe des Jahres 2021 veröffentlicht.

Informationen zu Secura Bio, Inc.

Secura Bio ist ein integriertes, kommerziell arbeitendes Pharmaunternehmen, das sich der weltweiten Kommerzialisierung von wichtigen onkologischen Therapien für Ärzte und ihre Patienten widmet. Weitere Informationen zu Secura Bio finden Sie unter www.securabio.com

Informationen zu COPIKTRA (duvelisib)

COPIKTRA ist ein oraler Inhibitor der Phosphoinositid 3-Kinase (PI3K) und der erste in den USA zugelassene duale Inhibitor von PI3K-Delta und PI3K-Gamma, zwei Enzyme, die bekanntermaßen das Wachstum und das Überleben bösartiger Zellen unterstützen. Die PI3K-Signalisierung kann zur Wucherung bösartiger Zellen führen und es wird angenommen, dass sie eine Rolle bei der Bildung und Aufrechterhaltung einer unterstützenden Tumormikroumgebung spielt. COPIKTRA ist in den USA für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit rezidivierter oder refraktärer chronischer lymphatischer Leukämie/kleinem lymphatischen Lymphom (CLL/SLL) nach mindestens zwei vorangegangenen Therapien indiziert und hat eine beschleunigte Zulassung („accelerated approval“) zur Behandlung von refraktärem follikulären Lymphom (FL) nach mindestens zwei vorangegangenen systemischen Therapien erhalten. COPIKTRA wird auch für die Behandlung des peripheren T-Zell-Lymphoms (PTCL) entwickelt, für das es in den USA den „Fast-Track“-Status erhalten hat. Es wird in Kombination mit anderen Wirkstoffen in von Forschern gesponserten Studien untersucht. Für weitere Informationen über COPIKTRA besuchen Sie bitte www.COPIKTRA.com. Informationen zu klinischen Studien mit Duvelisib finden Sie unter www.clinicaltrials.gov.

WICHTIGE SICHERHEITSINFORMATIONEN ZU COPIKTRA

ACHTUNG: TÖDLICHE UND SCHWERWIEGENDE TOXIZITÄTEN: INFEKTIONEN, DURCHFALL ODER KOLITIS, HAUTREAKTIONEN und PNEUMONITIS

Siehe vollständige Verschreibungsinformation für den kompletten Warnhinweis („Boxed Warning“)

- Tödliche und/oder schwerwiegende Infektionen traten bei 31 % der mit COPIKTRA-behandelten Patienten auf, wobei diese bei 4 % einen tödlichen Verlauf hatten. Achten Sie auf Anzeichen und Symptome einer Infektion. Setzen Sie COPIKTRA ab, wenn eine Infektion vermutet wird.
- Tödlicher und/oder schwerwiegender Durchfall oder Kolitis traten bei 18 % der mit COPIKTRA behandelten Patienten auf, wobei diese bei <1 % einen tödlichen Verlauf hatten. Achten Sie auf die Entwicklung von schwerem Durchfall oder Kolitis. Setzen Sie COPIKTRA ab.
- Tödliche und/oder schwerwiegende Hautreaktionen traten bei 5 % der mit COPIKTRA-behandelten Patienten auf, wobei <1 % einen tödlichen Verlauf hatten. Setzen Sie COPIKTRA ab.
- Eine tödliche und/oder schwere Pneumonitis trat bei 5 % (<1 % tödlich) der COPIKTRA-behandelten Patienten auf, wobei <1 % einen tödlichen Verlauf hatten. Achten Sie auf pulmonale Symptome und interstitielle Infiltrate. Setzen Sie COPIKTRA ab. 

INDIKATIONEN UND VERWENDUNG

COPIKTRA ist ein Kinase-Inhibitor, der für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit folgenden Erkrankungen indiziert ist:

- Rezidivierter oder refraktärer chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) oder kleinem lymphatischem Lymphom (SLL) nach mindestens zwei vorhergehenden Therapien. 
- Rezidiviertem oder refraktärem follikulärem Lymphom (FL) nach mindestens zwei vorhergehenden systemischen Therapien. Die Indikation bei FL wurde im beschleunigten Zulassungsverfahren basierend auf der Gesamtansprechrate zugelassen. Die weitere Zulassung dieser Indikation kann von der Überprüfung und Beschreibung des klinischen Nutzens in Bestätigungsstudien abhängig gemacht werden. 

WARNHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN

- Hepatotoxizität: Überwachen Sie die Leberfunktion. 
- Neutropenie: Überwachen Sie die Blutwerte. 
- Toxizität für Embryo/Fötus: COPIKTRA kann den Fötus schädigen. Weisen Sie die Patienten auf das potenzielle Risiko für den Fötus hin und empfehlen Sie ihnen, eine wirksame Empfängnisverhütung anzuwenden. 

NEBENWIRKUNGEN

Die häufigsten Nebenwirkungen (>=20 %) sind Durchfall oder Kolitis, Neutropenie, Hautausschlag, Müdigkeit, Pyrexie, Husten, Übelkeit, Infektionen der oberen Atemwege, Lungenentzündung, Schmerzen des Bewegungsapparates und Anämie.

WECHSELWIRKUNGEN MIT ANDEREN MEDIKAMENTEN

- CYP3A-Induktoren: Vermeiden Sie gleichzeitige Verabreichung mit starken CYP3A-Induktoren. 
- CYP3A-Hemmer: Bei gleichzeitiger Verabreichung mit starken oder mäßigen CYP3A-Hemmern ist auf COPIKTRA-Toxizitäten zu achten. Reduzieren Sie die COPIKTRA-Dosis zweimal täglich auf 15 mg, wenn sie zusammen mit starken CYP3A4-Hemmern verabreicht wird. 
- CYP3A-Substrate: Bei gleichzeitiger Verabreichung von COPIKTRA mit empfindlichen CYP3A-Substraten ist auf Anzeichen von Toxizitäten zu achten. 

VERWENDUNG IN BESTIMMTEN ZIELGRUPPEN

Stillzeit: Informieren Sie Frauen, dass sie nicht stillen können.

Bitte klicken Sie hier, um die vollständigen Verschreibungsinformationen, einschließlich dem „Boxed WARNING“, für COPIKTRA (duvelisib) zu sehen.

Informationen zum peripheren T-Zell-Lymphom

Das periphere T-Zell-Lymphom (PTCL) ist eine seltene, aggressive Art des Non-Hodgkin-Lymphoms (NHL), das sich in reifen weißen Blutkörperchen entwickelt, auch als „T-Zellen“ und „natürliche Killerzellen (NK)“1 bezeichnet, und mit dem Lymphsystem zirkulieren. PTCL macht zwischen 10 und 15 % aller Non-Hodgkin-Lymphome (NHLs) aus und betrifft im Allgemeinen Menschen ab 60 Jahren. Obwohl es viele verschiedene Subtypen des peripheren T-Zell-Lymphoms gibt, treten sie oft in ähnlicher Weise auf, mit weit verbreiteten, vergrößerten, schmerzlosen Lymphknoten im Hals, in der Achselhöhle oder in der Leistengegend. Für Patienten mit rezidivierender oder refraktärer Erkrankung gibt es derzeit keine etablierten Versorgungsstandards.

Informationen zu FARYDAK® (panobinostat)

INDIKATION

FARYDAK (panobinostat)-Kapseln, ein Histondecetylase-Inhibitor, in Kombination mit Bortezomib und Dexamethason, sind zur Behandlung von Patienten mit multiplem Myelom indiziert, die mindestens zwei vorhergehende Behandlungen erhalten haben, darunter Bortezomib und ein immunmodulatorisches Mittel. Diese Indikation wird unter beschleunigter Genehmigung basierend auf dem progressionsfreien Überleben genehmigt. Die weitere Zulassung dieser Indikation kann von der Überprüfung und Beschreibung des klinischen Nutzens in Bestätigungsstudien abhängen.

WICHTIGE SICHERHEITSINFORMATIONEN ZU FARYDAK

ACHTUNG: TÖDLICHE UND SCHWERWIEGENDE TOXIZITÄTEN: SCHWERE DIARRHÖE UND KARDIALE TOXIZITÄT

Schwere Durchfälle traten bei 25 % der mit FARYDAK behandelten Patienten auf. Überwachen Sie die Symptome, leiten Sie eine Behandlung gegen Durchfall ein, unterbrechen Sie FARYDAK und reduzieren Sie dann die Dosis oder setzen Sie FARYDAK ab.

Bei Patienten, die FARYDAK erhielten, traten schwere und tödliche ischämische Herzereignisse, schwere Arrhythmien und EKG-Veränderungen auf. Arrhythmien können durch Elektrolytstörungen verschlimmert werden. Nehmen Sie EKG- und Elektrolytbehandlungen zu Studienbeginn und regelmäßig während der Behandlung wahr, wie klinisch angezeigt.

Diarrhöe

- Schwere Durchfälle traten bei 25 % der mit FARYDAK behandelten Patienten auf. Durchfall unterschiedlichen Schweregrads trat bei 68 % der mit FARYDAK behandelten Patienten auf, verglichen mit 42 % der Patienten in der Kontrollgruppe. Durchfall kann jederzeit auftreten. Stellen Sie sicher, dass Patienten Medikamente gegen Durchfall zur Hand haben, und initiieren Sie antidiarrheale Medikamente zu Beginn des Durchfalls 
- Überwachen Sie den Hydratationsstatus und die Elektrolytblutspiegel zu Studienbeginn sowie wöchentlich (oder häufiger, wie klinisch angezeigt) während der Behandlung und korrigieren Sie diese, um Dehydration und Elektrolytstörungen zu vermeiden 
- Unterbrechen Sie FARYDAK bei mäßigem Durchfall (4-6 Stuhlgänge/Tag) 
- Bei lebensbedrohlichem Durchfall (Grad 4) setzen Sie FARYDAK und Bortezomib dauerhaft ab 
- Bei schwerem Durchfall (7 Stuhlgänge/Tag), oder wenn Infusionen oder ein Krankenhausaufenthalt erforderlich (Grad 3) werden, setzen Sie FARYDAK und Bortezomib ab, bis die Beschwerden verschwunden sind und verabreichen Sie danach beide in reduzierter Dosis 
- Bei mäßigem Durchfall (4-6 Stuhlgänge/Tag, Grad 2) setzen Sie FARYDAK ab, bis die Beschwerden verschwunden sind und verabreichen Sie danach dieselbe Dosis. Ziehen Sie eine Unterbrechung von Bortezomib in Betracht, bis die Beschwerden verschwunden sind, und verabreichen Sie danach die selbe Dosis 

Kardiale Toxizität

- Arrhythmien traten bei 12 % der mit FARYDAK behandelten Patienten auf, verglichen mit 5 % der Patienten in der Kontrollgruppe. Kardiale ischämische Ereignisse traten bei 4% der mit FARYDAK behandelten Patienten auf, verglichen mit 1% der Patienten in der Kontrollgruppe 
- Leiten Sie keine FARYDAK-Behandlung bei Patienten mit Myokardinfarkt oder instabiler Angina ein 
- EKG-Anomalien wie ST-Segment-Depression und T-Wellen-Anomalien traten im Vergleich zu der Kontrollgruppe häufiger bei Patienten mit FARYDAK auf: jeweils 22 % vs. 4 % und 40% vs. 18 % 
- FARYDAK kann das QT-Intervall verlängern. Leiten Sie keine Behandlung mit FARYDAK bei Patienten mit einem QTcF>450 ms oder klinisch signifikanten ST-Segment- oder T-Wellen-Anomalien ein 
- Arrhythmien können durch Elektrolytstörungen verschlimmert werden. Wenn während der Behandlung mit FARYDAK das QTcF auf >=480 ms ansteigt, unterbrechen Sie die Behandlung.  Korrigieren Sie alle Elektrolytanomalien. Wenn die QT-Verlängerung nicht aufhört, stellen Sie die Behandlung dauerhaft ein. Machen Sie ein EKG zu Beginn und regelmäßig während der Behandlung. Überwachen Sie Elektrolyte während der Behandlung mit FARYDAK und korrigieren Sie Anomalien wie klinisch angezeigt 

Blutungen

- Es sind tödliche und schwere Fälle von gastrointestinalen und pulmonalen Blutungen aufgetreten 
- In der Phase-3-Zulassungsstudie starben fünf Patienten, die FARYDAK erhielten, aufgrund einer Blutung, verglichen mit einem Patienten in der Kontrollgruppe. Alle 5 Patienten hatten zum Zeitpunkt des Ereignisses eine Thrombozytopenie vom Grad >=3 
- Blutungen des Grades 3/4 wurden bei 4 % der mit FARYDAK behandelten Patienten und 2 % der Patienten in der Kontrollgruppe beobachtet 
- Überwachen Sie die Thrombozytenzahl und transfundieren Sie nach Bedarf 

Myelosuppression

- FARYDAK verursacht Myelosuppression, einschließlich schwerer Thrombozytopenie, Neutropenie und Anämie. Führen Sie einen Basis-Blutstatus (CBC) und überwachen Sie diesen wöchentlich während der Behandlung (oder häufiger, wenn dies klinisch angezeigt ist oder bei Patienten über 65 Jahren) 
- Thrombozytopenie 
- In der Phase-3-Zulassungsstudie entwickelten 67 % der mit FARYDAK
  behandelten Patienten eine Thrombozytopenie des Grades 3/4, im
  Vergleich zu 31 % in der Kontrollgruppe Die Thrombozytopenie
  führte zu Behandlungsunterbrechung und/oder Dosisänderung bei 31 %
  der Patienten, die FARYDAK erhielten Bei Patienten, die FARYDAK
  erhalten, war bei 33 % eine Thrombozytentransfusion erforderlich
  Bei Patienten mit einer Thrombozytenzahl über 50 x 109/L mit
  Blutungen (Grad 3) oder über 25 x 109/L (Grad 4) Unterbrechen Sie
  die Behandlung mit FARYDAK und überwachen Sie die Thrombozyten
  mindestens wöchentlich bis 50 x 109/L und starten Sie dann mit
  reduzierter Dosis Unterbrechen Sie Bortezomib, bis die
  Thrombozytopenie >=50 x 109/L verschwindet Wenn nur eine Dosis
  Bortezomib vor der Korrektur dieser Werte weggelassen wurde,
  starten Sie Bortezomib mit derselben Dosis neu Wenn mehr als zwei
  Dosen (>=2) nacheinander oder innerhalb desselben Zyklus
  weggelassen wurden, starten Sie mit einer reduzierten Dosis neuBei
  Patienten mit einer Thrombozytenzahl von <50 x 109/L (Grad 3),
  behalten Sie sie FARYDAK- und Bortezomib-Dosen bei und überwachen
  Sie die Thrombozytenzahlen mindestens einmal wöchentlich Bei
  Patienten mit schwerer Thrombozytopenie ziehen Sie eine
  Thrombozytentransfusionen in Betracht Setzen Sie FARYDAK ab, wenn
  sich die Thrombozytopenie trotz der empfohlenen
  Behandlungsänderungen nicht verbessert oder wenn wiederholte
  Blutplättchentransfusionen erforderlich sind
- Neutropenie 
- Eine schwere Neutropenie trat bei 34 % der mit FARYDAK behandelten
  Patienten auf, verglichen mit 11 % der Patienten in der
  Kontrollgruppe Die Neutropenie führte zu Behandlungsunterbrechung
  und/oder Dosisänderung bei 10 % der mit FARYDAK behandelten
  Patienten Die Verwendung von Granulozyten-Kolonie-stimulierendem
  Faktor (G-CSF) betrug 13 % bei den mit FARYDAK behandelten
  Patienten Bei Patienten mit absoluter Neutrophilenanzahl (ANC)
  <0,5 x 109/L (Grad 4) Unterbrechen Sie die Behandlung mit FARYDAK
  und Bortezomib, bis die ANC 1,0 x 109/L beträgt. Verabreichen Sie
  FARYDAK bei reduzierter Dosis neu Wenn vor der Korrektur dieser
  Werte nur 1 Dosis Bortezomib weggelassen wurde, starten Sie mit
  derselben Dosis neu. Wenn 2 Dosen Bortezomib nacheinander oder
  innerhalb desselben Zyklus weggelassen wurden, starten Sie mit
  reduzierter DosisBei Patienten mit einer ANC 1,0 x 109/L beträgt
  Verabreichen Sie FARYDAK bei reduzierter Dosis neu Wenn vor der
  Korrektur dieser Werte nur 1 Dosis Bortezomib weggelassen wurde,
  starten Sie mit derselben Dosis neu. Wenn 2 Dosen Bortezomib
  nacheinander oder innerhalb desselben Zyklus weggelassen wurden,
  starten Sie mit reduzierter DosisBei Patienten mit >=2 ANC-Fällen
  zwischen 0,5 - 0,75 x 109/L (Grad 3) Unterbrechen Sie die
  FARYDAK-Therapie bis ANC >=1.0 x 109/L und starten Sie sie mit
  derselben Dosis neu Behalten Sie die Bortezomib-Dosis beiFür
  Patienten mit einer ANC zwischen 0,75 - 1,0 x 109/L (Grad 3)
  Behalten Sie die FARYDAK- und Bortezomib-Dosen beiBerücksichtigen
  Sie bei Neutropenie des Grades 3 oder 4 eine Dosisreduktion
  und/oder die Verwendung von Wachstumsfaktoren Setzen Sie FARYDAK
  ab, wenn sich die Neutropenie trotz Dosisänderungen, CSF oder im
  Falle einer schweren Infektion nicht verbessert
- Anämie 
- Bei Patienten mit einem Hämoglobin-Wert von <8 g/dL (Grad 3),
  setzen Sie FARYDAK bis Hämoglobin 10 g/dL ab. Starten Sie erneut
  mit reduzierter Dosis 

Infektionen

- Schwere Infektionen traten bei 31 % der Patienten (darunter 10 Todesfälle) auf, die mit FARYDAK behandelt wurden, verglichen mit 24 % der Patienten (darunter 6 Todesfälle) in der Kontrollgruppe 
- Eine Behandlung mit FARYDAK sollte bei Patienten mit aktiven Infektionen nicht eingeleitet werden 
- Überwachen Sie die Patienten während der Behandlung auf Anzeichen und Symptome von Infektionen. Wenn eine Infektionsdiagnose gestellt wird, leiten Sie unverzüglich eine geeignete antiinfektiöse Behandlung ein und erwägen Sie eine Unterbrechung oder das Absetzen von FARYDAK 

Hepatotoxizität

- Leberfunktionsstörungen, hauptsächlich Erhöhungen der Aminotransferasen und des Gesamtbilirubins, sind bei Patienten mit FARYDAK behandelten Patienten aufgetreten 
- Überwachen Sie die Leberfunktion vor und während der Behandlung regelmäßig. Wenn abnormale Leberfunktionstests beobachtet werden, sollten Sie eine Anpassung der Dosis in Betracht ziehen. Überwachen Sie den Patienten, bis die Werte wieder normal oder auf dem Stand vor den Behandlung sind 
- Vermeiden Sie den Einsatz bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung 
- Reduzieren Sie die Anfangsdosis von FARYDAK auf 15 mg bzw. 10 mg bei Patienten mit leichter bzw. mäßiger Leberfunktionsstörung 

Embryo-fötale Toxizität

- FARYDAK kann Schäden am Fötus verursachen, wenn es einer schwangeren Frau verabreicht wird 
- Wenn FARYDAK während der Schwangerschaft verwendet wird oder wenn die Patientin während der Einnahme von FARYDAK schwanger wird, sollte die Patientin über die potenzielle Gefahr für den Fötus informiert werden 
- Informieren Sie Frauen im gebärfähigen Alter entsprechend, um eine Schwangerschaft während der Einnahme von FARYDAK zu vermeiden 
- Empfehlen Sie sexuell aktiven Frauen im gebärfähigen Alter, während der Einnahme von FARYDAK und mindestens 3 Monate nach der letzten Dosis von FARYDAK eine wirksame Empfängnisverhütung zu verwenden 
- Empfehlen Sie sexuell aktiven Männern, während der Behandlung und mindestens 6 Monate nach der letzten Dosis von FARYDAK Kondome zu verwenden 

WECHSELWIRKUNGEN MIT ANDEREN MEDIKAMENTEN

- Reduzieren Sie die Dosis auf 10 mg, wenn Sie mit starken CYP3A-Hemmern verabreicht werden. Weisen Sie die Patienten an, Sternfrucht, Granatapfel- oder Granatapfelsaft sowie Grapefruit- oder Grapefruitsaft zu vermeiden 
- Vermeiden Sie die gleichzeitige Verwendung von starken CYP3A-Induktoren 
- Vermeiden Sie die gleichzeitige Anwendung mit empfindlichen CYP2D6-Substraten oder CYP2D6-Substraten mit enger therapeutischer Breite. Wenn die gleichzeitige Anwendung von CYP2D6-Substraten unvermeidbar ist, überwachen Sie die Patienten häufig auf Nebenwirkungen 
- Die gleichzeitige Anwendung von Antiarrhythmika und anderen Medikamenten, die das QT-Intervall verlängern, wird nicht empfohlen. Antiemetische Medikamente mit bekanntem QT-verlängerndem Risiko können in Kombination mit häufigem EKG-Monitoring verwendet werden 

NEBENWIRKUNGEN

- Die häufigsten Nebenwirkungen (Inzidenz von mindestens 20 %) in klinischen Studien sind Durchfall, Müdigkeit, Übelkeit, peripheres Ödem, verminderter Appetit, Fieber und Erbrechen 
- Die häufigsten nicht hämatologischen Laboranomalien (Inzidenz >= 40 %) sind Hypokalzämie, Hypophosphatämie, Hypoalbuminämie, Hypokaliämie, Hyponatriämie und erhöhtes Kreatinin. Die häufigsten hämatologischen Laboranomalien (Inzidenz >=60 %) sind Thrombozytopenie, Lymphopenie, Leukopenie, Neutropenie und Anämie 
- Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse (SAEs) traten bei 60 % der Patienten in der FARYDAK-Gruppe auf. Die häufigsten (>=5 %) behandlungsbedingten SAEs, die bei mit FARYDAK behandelten Patienten gemeldet wurden, waren Lungenentzündung, Durchfall, Thrombozytopenie, Erschöpfung und Sepsis 

Klicken Sie hier, um die vollständigen Verschreibungsinformationen, einschließlich der Warnhinweise für FARYDAK-Kapseln (panobinostat), zu lesen.

Um Nebenwirkungen zu melden, kontaktieren Sie die FDA unter 1-800-FDA-1088 (1-800-332-1088) oder www.fda.gov/medwatch und Secura Bio unter 1-800-9SECURA (1-844-973-2872).

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Veröffentlicht am

Secura Bio gibt Abschluss der COPIKTRA®-(duvelisib)-Studie (PRIMO) zu peripherem T-Zell-Lymphom bekannt

10.04.2021 – 18:40

Secura Bio, Inc.

Secura Bio gibt Abschluss der COPIKTRA®-(duvelisib)-Studie (PRIMO) zu peripherem T-Zell-Lymphom bekannt


















Summerlin, Nevada (ots/PRNewswire)

Secura Bio, Inc. (Secura Bio) – (www.securabio.com), ein integriertes pharmazeutisches Unternehmen, das sich der weltweiten Entwicklung und Vermarktung wirkungsvoller Onkologie-Therapien widmet, hat heute bekannt gegeben, dass die Aufnahme von 101 Patienten in die PRIMO-Studie abgeschlossen wurde, in der COPIKTRA zur Behandlung von Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem peripherem T-Zell-Lymphom (PTCL) evaluiert wird. Der Abschluss der Studieneinschreibung ist ein wichtiger Meilenstein in der weiteren Entwicklung von COPIKTRA zur Behandlung von T-Zell-Lymphomen, einer Krankheitskategorie, für die es derzeit nicht angezeigt ist.

Die PRIMO-Studie ist eine weltweite, multizentrische, offene Phase-2-Studie mit paralleler Kohortenregistrierung. Im Dosisoptimierungsteil der Studie wurden die Patienten randomisiert und erhielten zweimal täglich 25 mg COPIKTRA (Kohorte 1) oder zweimal täglich 75 mg COPIKTRA (Kohorte 2), entweder bis zum Fortschreiten der Erkrankung oder bis zu einer inakzeptablen Toxizität. Auf der Grundlage der Ergebnisse der Dosisoptimierung wurde eine Expansionsgruppe hinzugefügt, in der COPIKTRA zweimal täglich über zwei Zyklen mit 75 mg, gefolgt von zweimal täglich 25 mg dosiert wurde, bis zum Fortschreiten der Erkrankung oder bis zu einer inakzeptablen Toxizität. Der primäre Endpunkt in der Expansionsphase der Studie ist die Bewertung der objektiven Gesamtansprechrate („objective overall response rate, ORR“) durch den unabhängigen Überprüfungsausschuss. Sekundäre Endpunkte sind die Ansprechdauer (DOR) und die Sicherheit.

COPIKTRA ist ein oraler Inhibitor der Phosphoinositid-3-Kinase (PI3K) und der erste zugelassene duale Inhibitor der PI3K-Delta-und Gamma-Pfade, die an der Wucherung und Erhaltung bösartiger Zellen beteiligt sind.

„Secura Bio wird die Entwicklung von COPIKTRA bei der Behandlung von T-Zell-Tumoren weiterhin aggressiv unterstützen, da diese Patienten häufig nur begrenzte therapeutische Möglichkeiten und allgemein schlechte Ergebnisse haben, und weil die PI3K-Hemmung ein zweckdienlicher, sicherer und vielversprechender Wirkmechanismus zu sein scheint“, erklärte Dr. David Cohan, Chief Medical Officer von Secura Bio.

Für die Behandlung des peripheren T-Zell-Lymphom (PTCL) hat die COPIKTRA-Monotherapie den „Fast-Track“- und den „Orphan Drug“-Status erhalten, und Untersuchungen in Kombination mit anderen bewährten Anti-Krebs-Wirkstoffen stehen unmittelbar bevor.

„Secura Bio verfügt nun über zwei bedeutsame Krebstherapeutika mit neuartigen Wirkmechanismen, die das Potenzial bieten, ein breites Portfolio an Indikationen bei hämatologischen und soliden bösartigen Tumoren aufzubauen. Außerdem werden wir die Kombination von COPIKTRA mit FARYDAK® (panobinostat), dem Pan-HDAC-Inhibitor von Secura Bio, ausführlich untersuchen“, so Joseph M. Limber, Präsident und CEO von Secura Bio.

Die Zwischenergebnisse der PRIMO-Studie werden voraussichtlich im Laufe des Jahres 2021 veröffentlicht.

Informationen zu Secura Bio, Inc.

Secura Bio ist ein integriertes, kommerziell arbeitendes Pharmaunternehmen, das sich der weltweiten Kommerzialisierung von wichtigen onkologischen Therapien für Ärzte und ihre Patienten widmet. Weitere Informationen zu Secura Bio finden Sie unter www.securabio.com

Informationen zu COPIKTRA (duvelisib)

COPIKTRA ist ein oraler Inhibitor der Phosphoinositid 3-Kinase (PI3K) und der erste in den USA zugelassene duale Inhibitor von PI3K-Delta und PI3K-Gamma, zwei Enzyme, die bekanntermaßen das Wachstum und das Überleben bösartiger Zellen unterstützen. Die PI3K-Signalisierung kann zur Wucherung bösartiger Zellen führen und es wird angenommen, dass sie eine Rolle bei der Bildung und Aufrechterhaltung einer unterstützenden Tumormikroumgebung spielt. COPIKTRA ist in den USA für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit rezidivierter oder refraktärer chronischer lymphatischer Leukämie/kleinem lymphatischen Lymphom (CLL/SLL) nach mindestens zwei vorangegangenen Therapien indiziert und hat eine beschleunigte Zulassung („accelerated approval“) zur Behandlung von refraktärem follikulären Lymphom (FL) nach mindestens zwei vorangegangenen systemischen Therapien erhalten. COPIKTRA wird auch für die Behandlung des peripheren T-Zell-Lymphoms (PTCL) entwickelt, für das es in den USA den „Fast-Track“-Status erhalten hat. Es wird in Kombination mit anderen Wirkstoffen in von Forschern gesponserten Studien untersucht. Für weitere Informationen über COPIKTRA besuchen Sie bitte www.COPIKTRA.com. Informationen zu klinischen Studien mit Duvelisib finden Sie unter www.clinicaltrials.gov.

WICHTIGE SICHERHEITSINFORMATIONEN ZU COPIKTRA

ACHTUNG: TÖDLICHE UND SCHWERWIEGENDE TOXIZITÄTEN: INFEKTIONEN, DURCHFALL ODER KOLITIS, HAUTREAKTIONEN und PNEUMONITIS

Siehe vollständige Verschreibungsinformation für den kompletten Warnhinweis („Boxed Warning“)

- Tödliche und/oder schwerwiegende Infektionen traten bei 31 % der mit COPIKTRA-behandelten Patienten auf, wobei diese bei 4 % einen tödlichen Verlauf hatten. Achten Sie auf Anzeichen und Symptome einer Infektion. Setzen Sie COPIKTRA ab, wenn eine Infektion vermutet wird.
- Tödlicher und/oder schwerwiegender Durchfall oder Kolitis traten bei 18 % der mit COPIKTRA behandelten Patienten auf, wobei diese bei <1 % einen tödlichen Verlauf hatten. Achten Sie auf die Entwicklung von schwerem Durchfall oder Kolitis. Setzen Sie COPIKTRA ab.
- Tödliche und/oder schwerwiegende Hautreaktionen traten bei 5 % der mit COPIKTRA-behandelten Patienten auf, wobei <1 % einen tödlichen Verlauf hatten. Setzen Sie COPIKTRA ab.
- Eine tödliche und/oder schwere Pneumonitis trat bei 5 % (<1 % tödlich) der COPIKTRA-behandelten Patienten auf, wobei <1 % einen tödlichen Verlauf hatten. Achten Sie auf pulmonale Symptome und interstitielle Infiltrate. Setzen Sie COPIKTRA ab. 

INDIKATIONEN UND VERWENDUNG

COPIKTRA ist ein Kinase-Inhibitor, der für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit folgenden Erkrankungen indiziert ist:

- Rezidivierter oder refraktärer chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) oder kleinem lymphatischem Lymphom (SLL) nach mindestens zwei vorhergehenden Therapien. 
- Rezidiviertem oder refraktärem follikulärem Lymphom (FL) nach mindestens zwei vorhergehenden systemischen Therapien. Die Indikation bei FL wurde im beschleunigten Zulassungsverfahren basierend auf der Gesamtansprechrate zugelassen. Die weitere Zulassung dieser Indikation kann von der Überprüfung und Beschreibung des klinischen Nutzens in Bestätigungsstudien abhängig gemacht werden. 

WARNHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN

- Hepatotoxizität: Überwachen Sie die Leberfunktion. 
- Neutropenie: Überwachen Sie die Blutwerte. 
- Toxizität für Embryo/Fötus: COPIKTRA kann den Fötus schädigen. Weisen Sie die Patienten auf das potenzielle Risiko für den Fötus hin und empfehlen Sie ihnen, eine wirksame Empfängnisverhütung anzuwenden. 

NEBENWIRKUNGEN

Die häufigsten Nebenwirkungen (>=20 %) sind Durchfall oder Kolitis, Neutropenie, Hautausschlag, Müdigkeit, Pyrexie, Husten, Übelkeit, Infektionen der oberen Atemwege, Lungenentzündung, Schmerzen des Bewegungsapparates und Anämie.

WECHSELWIRKUNGEN MIT ANDEREN MEDIKAMENTEN

- CYP3A-Induktoren: Vermeiden Sie gleichzeitige Verabreichung mit starken CYP3A-Induktoren. 
- CYP3A-Hemmer: Bei gleichzeitiger Verabreichung mit starken oder mäßigen CYP3A-Hemmern ist auf COPIKTRA-Toxizitäten zu achten. Reduzieren Sie die COPIKTRA-Dosis zweimal täglich auf 15 mg, wenn sie zusammen mit starken CYP3A4-Hemmern verabreicht wird. 
- CYP3A-Substrate: Bei gleichzeitiger Verabreichung von COPIKTRA mit empfindlichen CYP3A-Substraten ist auf Anzeichen von Toxizitäten zu achten. 

VERWENDUNG IN BESTIMMTEN ZIELGRUPPEN

Stillzeit: Informieren Sie Frauen, dass sie nicht stillen können.

Bitte klicken Sie hier, um die vollständigen Verschreibungsinformationen, einschließlich dem „Boxed WARNING“, für COPIKTRA (duvelisib) zu sehen.

Informationen zum peripheren T-Zell-Lymphom

Das periphere T-Zell-Lymphom (PTCL) ist eine seltene, aggressive Art des Non-Hodgkin-Lymphoms (NHL), das sich in reifen weißen Blutkörperchen entwickelt, auch als „T-Zellen“ und „natürliche Killerzellen (NK)“1 bezeichnet, und mit dem Lymphsystem zirkulieren. PTCL macht zwischen 10 und 15 % aller Non-Hodgkin-Lymphome (NHLs) aus und betrifft im Allgemeinen Menschen ab 60 Jahren. Obwohl es viele verschiedene Subtypen des peripheren T-Zell-Lymphoms gibt, treten sie oft in ähnlicher Weise auf, mit weit verbreiteten, vergrößerten, schmerzlosen Lymphknoten im Hals, in der Achselhöhle oder in der Leistengegend. Für Patienten mit rezidivierender oder refraktärer Erkrankung gibt es derzeit keine etablierten Versorgungsstandards.

Informationen zu FARYDAK® (panobinostat)

INDIKATION

FARYDAK (panobinostat)-Kapseln, ein Histondecetylase-Inhibitor, in Kombination mit Bortezomib und Dexamethason, sind zur Behandlung von Patienten mit multiplem Myelom indiziert, die mindestens zwei vorhergehende Behandlungen erhalten haben, darunter Bortezomib und ein immunmodulatorisches Mittel. Diese Indikation wird unter beschleunigter Genehmigung basierend auf dem progressionsfreien Überleben genehmigt. Die weitere Zulassung dieser Indikation kann von der Überprüfung und Beschreibung des klinischen Nutzens in Bestätigungsstudien abhängen.

WICHTIGE SICHERHEITSINFORMATIONEN ZU FARYDAK

ACHTUNG: TÖDLICHE UND SCHWERWIEGENDE TOXIZITÄTEN: SCHWERE DIARRHÖE UND KARDIALE TOXIZITÄT

Schwere Durchfälle traten bei 25 % der mit FARYDAK behandelten Patienten auf. Überwachen Sie die Symptome, leiten Sie eine Behandlung gegen Durchfall ein, unterbrechen Sie FARYDAK und reduzieren Sie dann die Dosis oder setzen Sie FARYDAK ab.

Bei Patienten, die FARYDAK erhielten, traten schwere und tödliche ischämische Herzereignisse, schwere Arrhythmien und EKG-Veränderungen auf. Arrhythmien können durch Elektrolytstörungen verschlimmert werden. Nehmen Sie EKG- und Elektrolytbehandlungen zu Studienbeginn und regelmäßig während der Behandlung wahr, wie klinisch angezeigt.

Diarrhöe

- Schwere Durchfälle traten bei 25 % der mit FARYDAK behandelten Patienten auf. Durchfall unterschiedlichen Schweregrads trat bei 68 % der mit FARYDAK behandelten Patienten auf, verglichen mit 42 % der Patienten in der Kontrollgruppe. Durchfall kann jederzeit auftreten. Stellen Sie sicher, dass Patienten Medikamente gegen Durchfall zur Hand haben, und initiieren Sie antidiarrheale Medikamente zu Beginn des Durchfalls 
- Überwachen Sie den Hydratationsstatus und die Elektrolytblutspiegel zu Studienbeginn sowie wöchentlich (oder häufiger, wie klinisch angezeigt) während der Behandlung und korrigieren Sie diese, um Dehydration und Elektrolytstörungen zu vermeiden 
- Unterbrechen Sie FARYDAK bei mäßigem Durchfall (4-6 Stuhlgänge/Tag) 
- Bei lebensbedrohlichem Durchfall (Grad 4) setzen Sie FARYDAK und Bortezomib dauerhaft ab 
- Bei schwerem Durchfall (7 Stuhlgänge/Tag), oder wenn Infusionen oder ein Krankenhausaufenthalt erforderlich (Grad 3) werden, setzen Sie FARYDAK und Bortezomib ab, bis die Beschwerden verschwunden sind und verabreichen Sie danach beide in reduzierter Dosis 
- Bei mäßigem Durchfall (4-6 Stuhlgänge/Tag, Grad 2) setzen Sie FARYDAK ab, bis die Beschwerden verschwunden sind und verabreichen Sie danach dieselbe Dosis. Ziehen Sie eine Unterbrechung von Bortezomib in Betracht, bis die Beschwerden verschwunden sind, und verabreichen Sie danach die selbe Dosis 

Kardiale Toxizität

- Arrhythmien traten bei 12 % der mit FARYDAK behandelten Patienten auf, verglichen mit 5 % der Patienten in der Kontrollgruppe. Kardiale ischämische Ereignisse traten bei 4% der mit FARYDAK behandelten Patienten auf, verglichen mit 1% der Patienten in der Kontrollgruppe 
- Leiten Sie keine FARYDAK-Behandlung bei Patienten mit Myokardinfarkt oder instabiler Angina ein 
- EKG-Anomalien wie ST-Segment-Depression und T-Wellen-Anomalien traten im Vergleich zu der Kontrollgruppe häufiger bei Patienten mit FARYDAK auf: jeweils 22 % vs. 4 % und 40% vs. 18 % 
- FARYDAK kann das QT-Intervall verlängern. Leiten Sie keine Behandlung mit FARYDAK bei Patienten mit einem QTcF>450 ms oder klinisch signifikanten ST-Segment- oder T-Wellen-Anomalien ein 
- Arrhythmien können durch Elektrolytstörungen verschlimmert werden. Wenn während der Behandlung mit FARYDAK das QTcF auf >=480 ms ansteigt, unterbrechen Sie die Behandlung.  Korrigieren Sie alle Elektrolytanomalien. Wenn die QT-Verlängerung nicht aufhört, stellen Sie die Behandlung dauerhaft ein. Machen Sie ein EKG zu Beginn und regelmäßig während der Behandlung. Überwachen Sie Elektrolyte während der Behandlung mit FARYDAK und korrigieren Sie Anomalien wie klinisch angezeigt 

Blutungen

- Es sind tödliche und schwere Fälle von gastrointestinalen und pulmonalen Blutungen aufgetreten 
- In der Phase-3-Zulassungsstudie starben fünf Patienten, die FARYDAK erhielten, aufgrund einer Blutung, verglichen mit einem Patienten in der Kontrollgruppe. Alle 5 Patienten hatten zum Zeitpunkt des Ereignisses eine Thrombozytopenie vom Grad >=3 
- Blutungen des Grades 3/4 wurden bei 4 % der mit FARYDAK behandelten Patienten und 2 % der Patienten in der Kontrollgruppe beobachtet 
- Überwachen Sie die Thrombozytenzahl und transfundieren Sie nach Bedarf 

Myelosuppression

- FARYDAK verursacht Myelosuppression, einschließlich schwerer Thrombozytopenie, Neutropenie und Anämie. Führen Sie einen Basis-Blutstatus (CBC) und überwachen Sie diesen wöchentlich während der Behandlung (oder häufiger, wenn dies klinisch angezeigt ist oder bei Patienten über 65 Jahren) 
- Thrombozytopenie 
- In der Phase-3-Zulassungsstudie entwickelten 67 % der mit FARYDAK
  behandelten Patienten eine Thrombozytopenie des Grades 3/4, im
  Vergleich zu 31 % in der Kontrollgruppe Die Thrombozytopenie
  führte zu Behandlungsunterbrechung und/oder Dosisänderung bei 31 %
  der Patienten, die FARYDAK erhielten Bei Patienten, die FARYDAK
  erhalten, war bei 33 % eine Thrombozytentransfusion erforderlich
  Bei Patienten mit einer Thrombozytenzahl über 50 x 109/L mit
  Blutungen (Grad 3) oder über 25 x 109/L (Grad 4) Unterbrechen Sie
  die Behandlung mit FARYDAK und überwachen Sie die Thrombozyten
  mindestens wöchentlich bis 50 x 109/L und starten Sie dann mit
  reduzierter Dosis Unterbrechen Sie Bortezomib, bis die
  Thrombozytopenie >=50 x 109/L verschwindet Wenn nur eine Dosis
  Bortezomib vor der Korrektur dieser Werte weggelassen wurde,
  starten Sie Bortezomib mit derselben Dosis neu Wenn mehr als zwei
  Dosen (>=2) nacheinander oder innerhalb desselben Zyklus
  weggelassen wurden, starten Sie mit einer reduzierten Dosis neuBei
  Patienten mit einer Thrombozytenzahl von <50 x 109/L (Grad 3),
  behalten Sie sie FARYDAK- und Bortezomib-Dosen bei und überwachen
  Sie die Thrombozytenzahlen mindestens einmal wöchentlich Bei
  Patienten mit schwerer Thrombozytopenie ziehen Sie eine
  Thrombozytentransfusionen in Betracht Setzen Sie FARYDAK ab, wenn
  sich die Thrombozytopenie trotz der empfohlenen
  Behandlungsänderungen nicht verbessert oder wenn wiederholte
  Blutplättchentransfusionen erforderlich sind
- Neutropenie 
- Eine schwere Neutropenie trat bei 34 % der mit FARYDAK behandelten
  Patienten auf, verglichen mit 11 % der Patienten in der
  Kontrollgruppe Die Neutropenie führte zu Behandlungsunterbrechung
  und/oder Dosisänderung bei 10 % der mit FARYDAK behandelten
  Patienten Die Verwendung von Granulozyten-Kolonie-stimulierendem
  Faktor (G-CSF) betrug 13 % bei den mit FARYDAK behandelten
  Patienten Bei Patienten mit absoluter Neutrophilenanzahl (ANC)
  <0,5 x 109/L (Grad 4) Unterbrechen Sie die Behandlung mit FARYDAK
  und Bortezomib, bis die ANC 1,0 x 109/L beträgt. Verabreichen Sie
  FARYDAK bei reduzierter Dosis neu Wenn vor der Korrektur dieser
  Werte nur 1 Dosis Bortezomib weggelassen wurde, starten Sie mit
  derselben Dosis neu. Wenn 2 Dosen Bortezomib nacheinander oder
  innerhalb desselben Zyklus weggelassen wurden, starten Sie mit
  reduzierter DosisBei Patienten mit einer ANC 1,0 x 109/L beträgt
  Verabreichen Sie FARYDAK bei reduzierter Dosis neu Wenn vor der
  Korrektur dieser Werte nur 1 Dosis Bortezomib weggelassen wurde,
  starten Sie mit derselben Dosis neu. Wenn 2 Dosen Bortezomib
  nacheinander oder innerhalb desselben Zyklus weggelassen wurden,
  starten Sie mit reduzierter DosisBei Patienten mit >=2 ANC-Fällen
  zwischen 0,5 - 0,75 x 109/L (Grad 3) Unterbrechen Sie die
  FARYDAK-Therapie bis ANC >=1.0 x 109/L und starten Sie sie mit
  derselben Dosis neu Behalten Sie die Bortezomib-Dosis beiFür
  Patienten mit einer ANC zwischen 0,75 - 1,0 x 109/L (Grad 3)
  Behalten Sie die FARYDAK- und Bortezomib-Dosen beiBerücksichtigen
  Sie bei Neutropenie des Grades 3 oder 4 eine Dosisreduktion
  und/oder die Verwendung von Wachstumsfaktoren Setzen Sie FARYDAK
  ab, wenn sich die Neutropenie trotz Dosisänderungen, CSF oder im
  Falle einer schweren Infektion nicht verbessert
- Anämie 
- Bei Patienten mit einem Hämoglobin-Wert von <8 g/dL (Grad 3),
  setzen Sie FARYDAK bis Hämoglobin 10 g/dL ab. Starten Sie erneut
  mit reduzierter Dosis 

Infektionen

- Schwere Infektionen traten bei 31 % der Patienten (darunter 10 Todesfälle) auf, die mit FARYDAK behandelt wurden, verglichen mit 24 % der Patienten (darunter 6 Todesfälle) in der Kontrollgruppe 
- Eine Behandlung mit FARYDAK sollte bei Patienten mit aktiven Infektionen nicht eingeleitet werden 
- Überwachen Sie die Patienten während der Behandlung auf Anzeichen und Symptome von Infektionen. Wenn eine Infektionsdiagnose gestellt wird, leiten Sie unverzüglich eine geeignete antiinfektiöse Behandlung ein und erwägen Sie eine Unterbrechung oder das Absetzen von FARYDAK 

Hepatotoxizität

- Leberfunktionsstörungen, hauptsächlich Erhöhungen der Aminotransferasen und des Gesamtbilirubins, sind bei Patienten mit FARYDAK behandelten Patienten aufgetreten 
- Überwachen Sie die Leberfunktion vor und während der Behandlung regelmäßig. Wenn abnormale Leberfunktionstests beobachtet werden, sollten Sie eine Anpassung der Dosis in Betracht ziehen. Überwachen Sie den Patienten, bis die Werte wieder normal oder auf dem Stand vor den Behandlung sind 
- Vermeiden Sie den Einsatz bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung 
- Reduzieren Sie die Anfangsdosis von FARYDAK auf 15 mg bzw. 10 mg bei Patienten mit leichter bzw. mäßiger Leberfunktionsstörung 

Embryo-fötale Toxizität

- FARYDAK kann Schäden am Fötus verursachen, wenn es einer schwangeren Frau verabreicht wird 
- Wenn FARYDAK während der Schwangerschaft verwendet wird oder wenn die Patientin während der Einnahme von FARYDAK schwanger wird, sollte die Patientin über die potenzielle Gefahr für den Fötus informiert werden 
- Informieren Sie Frauen im gebärfähigen Alter entsprechend, um eine Schwangerschaft während der Einnahme von FARYDAK zu vermeiden 
- Empfehlen Sie sexuell aktiven Frauen im gebärfähigen Alter, während der Einnahme von FARYDAK und mindestens 3 Monate nach der letzten Dosis von FARYDAK eine wirksame Empfängnisverhütung zu verwenden 
- Empfehlen Sie sexuell aktiven Männern, während der Behandlung und mindestens 6 Monate nach der letzten Dosis von FARYDAK Kondome zu verwenden 

WECHSELWIRKUNGEN MIT ANDEREN MEDIKAMENTEN

- Reduzieren Sie die Dosis auf 10 mg, wenn Sie mit starken CYP3A-Hemmern verabreicht werden. Weisen Sie die Patienten an, Sternfrucht, Granatapfel- oder Granatapfelsaft sowie Grapefruit- oder Grapefruitsaft zu vermeiden 
- Vermeiden Sie die gleichzeitige Verwendung von starken CYP3A-Induktoren 
- Vermeiden Sie die gleichzeitige Anwendung mit empfindlichen CYP2D6-Substraten oder CYP2D6-Substraten mit enger therapeutischer Breite. Wenn die gleichzeitige Anwendung von CYP2D6-Substraten unvermeidbar ist, überwachen Sie die Patienten häufig auf Nebenwirkungen 
- Die gleichzeitige Anwendung von Antiarrhythmika und anderen Medikamenten, die das QT-Intervall verlängern, wird nicht empfohlen. Antiemetische Medikamente mit bekanntem QT-verlängerndem Risiko können in Kombination mit häufigem EKG-Monitoring verwendet werden 

NEBENWIRKUNGEN

- Die häufigsten Nebenwirkungen (Inzidenz von mindestens 20 %) in klinischen Studien sind Durchfall, Müdigkeit, Übelkeit, peripheres Ödem, verminderter Appetit, Fieber und Erbrechen 
- Die häufigsten nicht hämatologischen Laboranomalien (Inzidenz >= 40 %) sind Hypokalzämie, Hypophosphatämie, Hypoalbuminämie, Hypokaliämie, Hyponatriämie und erhöhtes Kreatinin. Die häufigsten hämatologischen Laboranomalien (Inzidenz >=60 %) sind Thrombozytopenie, Lymphopenie, Leukopenie, Neutropenie und Anämie 
- Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse (SAEs) traten bei 60 % der Patienten in der FARYDAK-Gruppe auf. Die häufigsten (>=5 %) behandlungsbedingten SAEs, die bei mit FARYDAK behandelten Patienten gemeldet wurden, waren Lungenentzündung, Durchfall, Thrombozytopenie, Erschöpfung und Sepsis 

Klicken Sie hier, um die vollständigen Verschreibungsinformationen, einschließlich der Warnhinweise für FARYDAK-Kapseln (panobinostat), zu lesen.

Um Nebenwirkungen zu melden, kontaktieren Sie die FDA unter 1-800-FDA-1088 (1-800-332-1088) oder www.fda.gov/medwatch und Secura Bio unter 1-800-9SECURA (1-844-973-2872).

Weiterführende Links

https://www.securabio.com

Logo – https://mma.prnewswire.com/media/834059/Secura_Bio_Logo.jpg

Pressekontakt:

Secura Bio, Inc.
Mark Spring
Chief Financial Officer
E-Mail: mspring@securabio.com
Tel.: (858) 251-1414

Original-Content von: Secura Bio, Inc., übermittelt

Veröffentlicht am

Secura Bio gibt Abschluss der COPIKTRA®-(duvelisib)-Studie (PRIMO) zu peripherem T-Zell-Lymphom bekannt

10.04.2021 – 18:40

Secura Bio, Inc.

Secura Bio gibt Abschluss der COPIKTRA®-(duvelisib)-Studie (PRIMO) zu peripherem T-Zell-Lymphom bekannt


















Summerlin, Nevada (ots/PRNewswire)

Secura Bio, Inc. (Secura Bio) – (www.securabio.com), ein integriertes pharmazeutisches Unternehmen, das sich der weltweiten Entwicklung und Vermarktung wirkungsvoller Onkologie-Therapien widmet, hat heute bekannt gegeben, dass die Aufnahme von 101 Patienten in die PRIMO-Studie abgeschlossen wurde, in der COPIKTRA zur Behandlung von Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem peripherem T-Zell-Lymphom (PTCL) evaluiert wird. Der Abschluss der Studieneinschreibung ist ein wichtiger Meilenstein in der weiteren Entwicklung von COPIKTRA zur Behandlung von T-Zell-Lymphomen, einer Krankheitskategorie, für die es derzeit nicht angezeigt ist.

Die PRIMO-Studie ist eine weltweite, multizentrische, offene Phase-2-Studie mit paralleler Kohortenregistrierung. Im Dosisoptimierungsteil der Studie wurden die Patienten randomisiert und erhielten zweimal täglich 25 mg COPIKTRA (Kohorte 1) oder zweimal täglich 75 mg COPIKTRA (Kohorte 2), entweder bis zum Fortschreiten der Erkrankung oder bis zu einer inakzeptablen Toxizität. Auf der Grundlage der Ergebnisse der Dosisoptimierung wurde eine Expansionsgruppe hinzugefügt, in der COPIKTRA zweimal täglich über zwei Zyklen mit 75 mg, gefolgt von zweimal täglich 25 mg dosiert wurde, bis zum Fortschreiten der Erkrankung oder bis zu einer inakzeptablen Toxizität. Der primäre Endpunkt in der Expansionsphase der Studie ist die Bewertung der objektiven Gesamtansprechrate („objective overall response rate, ORR“) durch den unabhängigen Überprüfungsausschuss. Sekundäre Endpunkte sind die Ansprechdauer (DOR) und die Sicherheit.

COPIKTRA ist ein oraler Inhibitor der Phosphoinositid-3-Kinase (PI3K) und der erste zugelassene duale Inhibitor der PI3K-Delta-und Gamma-Pfade, die an der Wucherung und Erhaltung bösartiger Zellen beteiligt sind.

„Secura Bio wird die Entwicklung von COPIKTRA bei der Behandlung von T-Zell-Tumoren weiterhin aggressiv unterstützen, da diese Patienten häufig nur begrenzte therapeutische Möglichkeiten und allgemein schlechte Ergebnisse haben, und weil die PI3K-Hemmung ein zweckdienlicher, sicherer und vielversprechender Wirkmechanismus zu sein scheint“, erklärte Dr. David Cohan, Chief Medical Officer von Secura Bio.

Für die Behandlung des peripheren T-Zell-Lymphom (PTCL) hat die COPIKTRA-Monotherapie den „Fast-Track“- und den „Orphan Drug“-Status erhalten, und Untersuchungen in Kombination mit anderen bewährten Anti-Krebs-Wirkstoffen stehen unmittelbar bevor.

„Secura Bio verfügt nun über zwei bedeutsame Krebstherapeutika mit neuartigen Wirkmechanismen, die das Potenzial bieten, ein breites Portfolio an Indikationen bei hämatologischen und soliden bösartigen Tumoren aufzubauen. Außerdem werden wir die Kombination von COPIKTRA mit FARYDAK® (panobinostat), dem Pan-HDAC-Inhibitor von Secura Bio, ausführlich untersuchen“, so Joseph M. Limber, Präsident und CEO von Secura Bio.

Die Zwischenergebnisse der PRIMO-Studie werden voraussichtlich im Laufe des Jahres 2021 veröffentlicht.

Informationen zu Secura Bio, Inc.

Secura Bio ist ein integriertes, kommerziell arbeitendes Pharmaunternehmen, das sich der weltweiten Kommerzialisierung von wichtigen onkologischen Therapien für Ärzte und ihre Patienten widmet. Weitere Informationen zu Secura Bio finden Sie unter www.securabio.com

Informationen zu COPIKTRA (duvelisib)

COPIKTRA ist ein oraler Inhibitor der Phosphoinositid 3-Kinase (PI3K) und der erste in den USA zugelassene duale Inhibitor von PI3K-Delta und PI3K-Gamma, zwei Enzyme, die bekanntermaßen das Wachstum und das Überleben bösartiger Zellen unterstützen. Die PI3K-Signalisierung kann zur Wucherung bösartiger Zellen führen und es wird angenommen, dass sie eine Rolle bei der Bildung und Aufrechterhaltung einer unterstützenden Tumormikroumgebung spielt. COPIKTRA ist in den USA für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit rezidivierter oder refraktärer chronischer lymphatischer Leukämie/kleinem lymphatischen Lymphom (CLL/SLL) nach mindestens zwei vorangegangenen Therapien indiziert und hat eine beschleunigte Zulassung („accelerated approval“) zur Behandlung von refraktärem follikulären Lymphom (FL) nach mindestens zwei vorangegangenen systemischen Therapien erhalten. COPIKTRA wird auch für die Behandlung des peripheren T-Zell-Lymphoms (PTCL) entwickelt, für das es in den USA den „Fast-Track“-Status erhalten hat. Es wird in Kombination mit anderen Wirkstoffen in von Forschern gesponserten Studien untersucht. Für weitere Informationen über COPIKTRA besuchen Sie bitte www.COPIKTRA.com. Informationen zu klinischen Studien mit Duvelisib finden Sie unter www.clinicaltrials.gov.

WICHTIGE SICHERHEITSINFORMATIONEN ZU COPIKTRA

ACHTUNG: TÖDLICHE UND SCHWERWIEGENDE TOXIZITÄTEN: INFEKTIONEN, DURCHFALL ODER KOLITIS, HAUTREAKTIONEN und PNEUMONITIS

Siehe vollständige Verschreibungsinformation für den kompletten Warnhinweis („Boxed Warning“)

- Tödliche und/oder schwerwiegende Infektionen traten bei 31 % der mit COPIKTRA-behandelten Patienten auf, wobei diese bei 4 % einen tödlichen Verlauf hatten. Achten Sie auf Anzeichen und Symptome einer Infektion. Setzen Sie COPIKTRA ab, wenn eine Infektion vermutet wird.
- Tödlicher und/oder schwerwiegender Durchfall oder Kolitis traten bei 18 % der mit COPIKTRA behandelten Patienten auf, wobei diese bei <1 % einen tödlichen Verlauf hatten. Achten Sie auf die Entwicklung von schwerem Durchfall oder Kolitis. Setzen Sie COPIKTRA ab.
- Tödliche und/oder schwerwiegende Hautreaktionen traten bei 5 % der mit COPIKTRA-behandelten Patienten auf, wobei <1 % einen tödlichen Verlauf hatten. Setzen Sie COPIKTRA ab.
- Eine tödliche und/oder schwere Pneumonitis trat bei 5 % (<1 % tödlich) der COPIKTRA-behandelten Patienten auf, wobei <1 % einen tödlichen Verlauf hatten. Achten Sie auf pulmonale Symptome und interstitielle Infiltrate. Setzen Sie COPIKTRA ab. 

INDIKATIONEN UND VERWENDUNG

COPIKTRA ist ein Kinase-Inhibitor, der für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit folgenden Erkrankungen indiziert ist:

- Rezidivierter oder refraktärer chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) oder kleinem lymphatischem Lymphom (SLL) nach mindestens zwei vorhergehenden Therapien. 
- Rezidiviertem oder refraktärem follikulärem Lymphom (FL) nach mindestens zwei vorhergehenden systemischen Therapien. Die Indikation bei FL wurde im beschleunigten Zulassungsverfahren basierend auf der Gesamtansprechrate zugelassen. Die weitere Zulassung dieser Indikation kann von der Überprüfung und Beschreibung des klinischen Nutzens in Bestätigungsstudien abhängig gemacht werden. 

WARNHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN

- Hepatotoxizität: Überwachen Sie die Leberfunktion. 
- Neutropenie: Überwachen Sie die Blutwerte. 
- Toxizität für Embryo/Fötus: COPIKTRA kann den Fötus schädigen. Weisen Sie die Patienten auf das potenzielle Risiko für den Fötus hin und empfehlen Sie ihnen, eine wirksame Empfängnisverhütung anzuwenden. 

NEBENWIRKUNGEN

Die häufigsten Nebenwirkungen (>=20 %) sind Durchfall oder Kolitis, Neutropenie, Hautausschlag, Müdigkeit, Pyrexie, Husten, Übelkeit, Infektionen der oberen Atemwege, Lungenentzündung, Schmerzen des Bewegungsapparates und Anämie.

WECHSELWIRKUNGEN MIT ANDEREN MEDIKAMENTEN

- CYP3A-Induktoren: Vermeiden Sie gleichzeitige Verabreichung mit starken CYP3A-Induktoren. 
- CYP3A-Hemmer: Bei gleichzeitiger Verabreichung mit starken oder mäßigen CYP3A-Hemmern ist auf COPIKTRA-Toxizitäten zu achten. Reduzieren Sie die COPIKTRA-Dosis zweimal täglich auf 15 mg, wenn sie zusammen mit starken CYP3A4-Hemmern verabreicht wird. 
- CYP3A-Substrate: Bei gleichzeitiger Verabreichung von COPIKTRA mit empfindlichen CYP3A-Substraten ist auf Anzeichen von Toxizitäten zu achten. 

VERWENDUNG IN BESTIMMTEN ZIELGRUPPEN

Stillzeit: Informieren Sie Frauen, dass sie nicht stillen können.

Bitte klicken Sie hier, um die vollständigen Verschreibungsinformationen, einschließlich dem „Boxed WARNING“, für COPIKTRA (duvelisib) zu sehen.

Informationen zum peripheren T-Zell-Lymphom

Das periphere T-Zell-Lymphom (PTCL) ist eine seltene, aggressive Art des Non-Hodgkin-Lymphoms (NHL), das sich in reifen weißen Blutkörperchen entwickelt, auch als „T-Zellen“ und „natürliche Killerzellen (NK)“1 bezeichnet, und mit dem Lymphsystem zirkulieren. PTCL macht zwischen 10 und 15 % aller Non-Hodgkin-Lymphome (NHLs) aus und betrifft im Allgemeinen Menschen ab 60 Jahren. Obwohl es viele verschiedene Subtypen des peripheren T-Zell-Lymphoms gibt, treten sie oft in ähnlicher Weise auf, mit weit verbreiteten, vergrößerten, schmerzlosen Lymphknoten im Hals, in der Achselhöhle oder in der Leistengegend. Für Patienten mit rezidivierender oder refraktärer Erkrankung gibt es derzeit keine etablierten Versorgungsstandards.

Informationen zu FARYDAK® (panobinostat)

INDIKATION

FARYDAK (panobinostat)-Kapseln, ein Histondecetylase-Inhibitor, in Kombination mit Bortezomib und Dexamethason, sind zur Behandlung von Patienten mit multiplem Myelom indiziert, die mindestens zwei vorhergehende Behandlungen erhalten haben, darunter Bortezomib und ein immunmodulatorisches Mittel. Diese Indikation wird unter beschleunigter Genehmigung basierend auf dem progressionsfreien Überleben genehmigt. Die weitere Zulassung dieser Indikation kann von der Überprüfung und Beschreibung des klinischen Nutzens in Bestätigungsstudien abhängen.

WICHTIGE SICHERHEITSINFORMATIONEN ZU FARYDAK

ACHTUNG: TÖDLICHE UND SCHWERWIEGENDE TOXIZITÄTEN: SCHWERE DIARRHÖE UND KARDIALE TOXIZITÄT

Schwere Durchfälle traten bei 25 % der mit FARYDAK behandelten Patienten auf. Überwachen Sie die Symptome, leiten Sie eine Behandlung gegen Durchfall ein, unterbrechen Sie FARYDAK und reduzieren Sie dann die Dosis oder setzen Sie FARYDAK ab.

Bei Patienten, die FARYDAK erhielten, traten schwere und tödliche ischämische Herzereignisse, schwere Arrhythmien und EKG-Veränderungen auf. Arrhythmien können durch Elektrolytstörungen verschlimmert werden. Nehmen Sie EKG- und Elektrolytbehandlungen zu Studienbeginn und regelmäßig während der Behandlung wahr, wie klinisch angezeigt.

Diarrhöe

- Schwere Durchfälle traten bei 25 % der mit FARYDAK behandelten Patienten auf. Durchfall unterschiedlichen Schweregrads trat bei 68 % der mit FARYDAK behandelten Patienten auf, verglichen mit 42 % der Patienten in der Kontrollgruppe. Durchfall kann jederzeit auftreten. Stellen Sie sicher, dass Patienten Medikamente gegen Durchfall zur Hand haben, und initiieren Sie antidiarrheale Medikamente zu Beginn des Durchfalls 
- Überwachen Sie den Hydratationsstatus und die Elektrolytblutspiegel zu Studienbeginn sowie wöchentlich (oder häufiger, wie klinisch angezeigt) während der Behandlung und korrigieren Sie diese, um Dehydration und Elektrolytstörungen zu vermeiden 
- Unterbrechen Sie FARYDAK bei mäßigem Durchfall (4-6 Stuhlgänge/Tag) 
- Bei lebensbedrohlichem Durchfall (Grad 4) setzen Sie FARYDAK und Bortezomib dauerhaft ab 
- Bei schwerem Durchfall (7 Stuhlgänge/Tag), oder wenn Infusionen oder ein Krankenhausaufenthalt erforderlich (Grad 3) werden, setzen Sie FARYDAK und Bortezomib ab, bis die Beschwerden verschwunden sind und verabreichen Sie danach beide in reduzierter Dosis 
- Bei mäßigem Durchfall (4-6 Stuhlgänge/Tag, Grad 2) setzen Sie FARYDAK ab, bis die Beschwerden verschwunden sind und verabreichen Sie danach dieselbe Dosis. Ziehen Sie eine Unterbrechung von Bortezomib in Betracht, bis die Beschwerden verschwunden sind, und verabreichen Sie danach die selbe Dosis 

Kardiale Toxizität

- Arrhythmien traten bei 12 % der mit FARYDAK behandelten Patienten auf, verglichen mit 5 % der Patienten in der Kontrollgruppe. Kardiale ischämische Ereignisse traten bei 4% der mit FARYDAK behandelten Patienten auf, verglichen mit 1% der Patienten in der Kontrollgruppe 
- Leiten Sie keine FARYDAK-Behandlung bei Patienten mit Myokardinfarkt oder instabiler Angina ein 
- EKG-Anomalien wie ST-Segment-Depression und T-Wellen-Anomalien traten im Vergleich zu der Kontrollgruppe häufiger bei Patienten mit FARYDAK auf: jeweils 22 % vs. 4 % und 40% vs. 18 % 
- FARYDAK kann das QT-Intervall verlängern. Leiten Sie keine Behandlung mit FARYDAK bei Patienten mit einem QTcF>450 ms oder klinisch signifikanten ST-Segment- oder T-Wellen-Anomalien ein 
- Arrhythmien können durch Elektrolytstörungen verschlimmert werden. Wenn während der Behandlung mit FARYDAK das QTcF auf >=480 ms ansteigt, unterbrechen Sie die Behandlung.  Korrigieren Sie alle Elektrolytanomalien. Wenn die QT-Verlängerung nicht aufhört, stellen Sie die Behandlung dauerhaft ein. Machen Sie ein EKG zu Beginn und regelmäßig während der Behandlung. Überwachen Sie Elektrolyte während der Behandlung mit FARYDAK und korrigieren Sie Anomalien wie klinisch angezeigt 

Blutungen

- Es sind tödliche und schwere Fälle von gastrointestinalen und pulmonalen Blutungen aufgetreten 
- In der Phase-3-Zulassungsstudie starben fünf Patienten, die FARYDAK erhielten, aufgrund einer Blutung, verglichen mit einem Patienten in der Kontrollgruppe. Alle 5 Patienten hatten zum Zeitpunkt des Ereignisses eine Thrombozytopenie vom Grad >=3 
- Blutungen des Grades 3/4 wurden bei 4 % der mit FARYDAK behandelten Patienten und 2 % der Patienten in der Kontrollgruppe beobachtet 
- Überwachen Sie die Thrombozytenzahl und transfundieren Sie nach Bedarf 

Myelosuppression

- FARYDAK verursacht Myelosuppression, einschließlich schwerer Thrombozytopenie, Neutropenie und Anämie. Führen Sie einen Basis-Blutstatus (CBC) und überwachen Sie diesen wöchentlich während der Behandlung (oder häufiger, wenn dies klinisch angezeigt ist oder bei Patienten über 65 Jahren) 
- Thrombozytopenie 
- In der Phase-3-Zulassungsstudie entwickelten 67 % der mit FARYDAK
  behandelten Patienten eine Thrombozytopenie des Grades 3/4, im
  Vergleich zu 31 % in der Kontrollgruppe Die Thrombozytopenie
  führte zu Behandlungsunterbrechung und/oder Dosisänderung bei 31 %
  der Patienten, die FARYDAK erhielten Bei Patienten, die FARYDAK
  erhalten, war bei 33 % eine Thrombozytentransfusion erforderlich
  Bei Patienten mit einer Thrombozytenzahl über 50 x 109/L mit
  Blutungen (Grad 3) oder über 25 x 109/L (Grad 4) Unterbrechen Sie
  die Behandlung mit FARYDAK und überwachen Sie die Thrombozyten
  mindestens wöchentlich bis 50 x 109/L und starten Sie dann mit
  reduzierter Dosis Unterbrechen Sie Bortezomib, bis die
  Thrombozytopenie >=50 x 109/L verschwindet Wenn nur eine Dosis
  Bortezomib vor der Korrektur dieser Werte weggelassen wurde,
  starten Sie Bortezomib mit derselben Dosis neu Wenn mehr als zwei
  Dosen (>=2) nacheinander oder innerhalb desselben Zyklus
  weggelassen wurden, starten Sie mit einer reduzierten Dosis neuBei
  Patienten mit einer Thrombozytenzahl von <50 x 109/L (Grad 3),
  behalten Sie sie FARYDAK- und Bortezomib-Dosen bei und überwachen
  Sie die Thrombozytenzahlen mindestens einmal wöchentlich Bei
  Patienten mit schwerer Thrombozytopenie ziehen Sie eine
  Thrombozytentransfusionen in Betracht Setzen Sie FARYDAK ab, wenn
  sich die Thrombozytopenie trotz der empfohlenen
  Behandlungsänderungen nicht verbessert oder wenn wiederholte
  Blutplättchentransfusionen erforderlich sind
- Neutropenie 
- Eine schwere Neutropenie trat bei 34 % der mit FARYDAK behandelten
  Patienten auf, verglichen mit 11 % der Patienten in der
  Kontrollgruppe Die Neutropenie führte zu Behandlungsunterbrechung
  und/oder Dosisänderung bei 10 % der mit FARYDAK behandelten
  Patienten Die Verwendung von Granulozyten-Kolonie-stimulierendem
  Faktor (G-CSF) betrug 13 % bei den mit FARYDAK behandelten
  Patienten Bei Patienten mit absoluter Neutrophilenanzahl (ANC)
  <0,5 x 109/L (Grad 4) Unterbrechen Sie die Behandlung mit FARYDAK
  und Bortezomib, bis die ANC 1,0 x 109/L beträgt. Verabreichen Sie
  FARYDAK bei reduzierter Dosis neu Wenn vor der Korrektur dieser
  Werte nur 1 Dosis Bortezomib weggelassen wurde, starten Sie mit
  derselben Dosis neu. Wenn 2 Dosen Bortezomib nacheinander oder
  innerhalb desselben Zyklus weggelassen wurden, starten Sie mit
  reduzierter DosisBei Patienten mit einer ANC 1,0 x 109/L beträgt
  Verabreichen Sie FARYDAK bei reduzierter Dosis neu Wenn vor der
  Korrektur dieser Werte nur 1 Dosis Bortezomib weggelassen wurde,
  starten Sie mit derselben Dosis neu. Wenn 2 Dosen Bortezomib
  nacheinander oder innerhalb desselben Zyklus weggelassen wurden,
  starten Sie mit reduzierter DosisBei Patienten mit >=2 ANC-Fällen
  zwischen 0,5 - 0,75 x 109/L (Grad 3) Unterbrechen Sie die
  FARYDAK-Therapie bis ANC >=1.0 x 109/L und starten Sie sie mit
  derselben Dosis neu Behalten Sie die Bortezomib-Dosis beiFür
  Patienten mit einer ANC zwischen 0,75 - 1,0 x 109/L (Grad 3)
  Behalten Sie die FARYDAK- und Bortezomib-Dosen beiBerücksichtigen
  Sie bei Neutropenie des Grades 3 oder 4 eine Dosisreduktion
  und/oder die Verwendung von Wachstumsfaktoren Setzen Sie FARYDAK
  ab, wenn sich die Neutropenie trotz Dosisänderungen, CSF oder im
  Falle einer schweren Infektion nicht verbessert
- Anämie 
- Bei Patienten mit einem Hämoglobin-Wert von <8 g/dL (Grad 3),
  setzen Sie FARYDAK bis Hämoglobin 10 g/dL ab. Starten Sie erneut
  mit reduzierter Dosis 

Infektionen

- Schwere Infektionen traten bei 31 % der Patienten (darunter 10 Todesfälle) auf, die mit FARYDAK behandelt wurden, verglichen mit 24 % der Patienten (darunter 6 Todesfälle) in der Kontrollgruppe 
- Eine Behandlung mit FARYDAK sollte bei Patienten mit aktiven Infektionen nicht eingeleitet werden 
- Überwachen Sie die Patienten während der Behandlung auf Anzeichen und Symptome von Infektionen. Wenn eine Infektionsdiagnose gestellt wird, leiten Sie unverzüglich eine geeignete antiinfektiöse Behandlung ein und erwägen Sie eine Unterbrechung oder das Absetzen von FARYDAK 

Hepatotoxizität

- Leberfunktionsstörungen, hauptsächlich Erhöhungen der Aminotransferasen und des Gesamtbilirubins, sind bei Patienten mit FARYDAK behandelten Patienten aufgetreten 
- Überwachen Sie die Leberfunktion vor und während der Behandlung regelmäßig. Wenn abnormale Leberfunktionstests beobachtet werden, sollten Sie eine Anpassung der Dosis in Betracht ziehen. Überwachen Sie den Patienten, bis die Werte wieder normal oder auf dem Stand vor den Behandlung sind 
- Vermeiden Sie den Einsatz bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung 
- Reduzieren Sie die Anfangsdosis von FARYDAK auf 15 mg bzw. 10 mg bei Patienten mit leichter bzw. mäßiger Leberfunktionsstörung 

Embryo-fötale Toxizität

- FARYDAK kann Schäden am Fötus verursachen, wenn es einer schwangeren Frau verabreicht wird 
- Wenn FARYDAK während der Schwangerschaft verwendet wird oder wenn die Patientin während der Einnahme von FARYDAK schwanger wird, sollte die Patientin über die potenzielle Gefahr für den Fötus informiert werden 
- Informieren Sie Frauen im gebärfähigen Alter entsprechend, um eine Schwangerschaft während der Einnahme von FARYDAK zu vermeiden 
- Empfehlen Sie sexuell aktiven Frauen im gebärfähigen Alter, während der Einnahme von FARYDAK und mindestens 3 Monate nach der letzten Dosis von FARYDAK eine wirksame Empfängnisverhütung zu verwenden 
- Empfehlen Sie sexuell aktiven Männern, während der Behandlung und mindestens 6 Monate nach der letzten Dosis von FARYDAK Kondome zu verwenden 

WECHSELWIRKUNGEN MIT ANDEREN MEDIKAMENTEN

- Reduzieren Sie die Dosis auf 10 mg, wenn Sie mit starken CYP3A-Hemmern verabreicht werden. Weisen Sie die Patienten an, Sternfrucht, Granatapfel- oder Granatapfelsaft sowie Grapefruit- oder Grapefruitsaft zu vermeiden 
- Vermeiden Sie die gleichzeitige Verwendung von starken CYP3A-Induktoren 
- Vermeiden Sie die gleichzeitige Anwendung mit empfindlichen CYP2D6-Substraten oder CYP2D6-Substraten mit enger therapeutischer Breite. Wenn die gleichzeitige Anwendung von CYP2D6-Substraten unvermeidbar ist, überwachen Sie die Patienten häufig auf Nebenwirkungen 
- Die gleichzeitige Anwendung von Antiarrhythmika und anderen Medikamenten, die das QT-Intervall verlängern, wird nicht empfohlen. Antiemetische Medikamente mit bekanntem QT-verlängerndem Risiko können in Kombination mit häufigem EKG-Monitoring verwendet werden 

NEBENWIRKUNGEN

- Die häufigsten Nebenwirkungen (Inzidenz von mindestens 20 %) in klinischen Studien sind Durchfall, Müdigkeit, Übelkeit, peripheres Ödem, verminderter Appetit, Fieber und Erbrechen 
- Die häufigsten nicht hämatologischen Laboranomalien (Inzidenz >= 40 %) sind Hypokalzämie, Hypophosphatämie, Hypoalbuminämie, Hypokaliämie, Hyponatriämie und erhöhtes Kreatinin. Die häufigsten hämatologischen Laboranomalien (Inzidenz >=60 %) sind Thrombozytopenie, Lymphopenie, Leukopenie, Neutropenie und Anämie 
- Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse (SAEs) traten bei 60 % der Patienten in der FARYDAK-Gruppe auf. Die häufigsten (>=5 %) behandlungsbedingten SAEs, die bei mit FARYDAK behandelten Patienten gemeldet wurden, waren Lungenentzündung, Durchfall, Thrombozytopenie, Erschöpfung und Sepsis 

Klicken Sie hier, um die vollständigen Verschreibungsinformationen, einschließlich der Warnhinweise für FARYDAK-Kapseln (panobinostat), zu lesen.

Um Nebenwirkungen zu melden, kontaktieren Sie die FDA unter 1-800-FDA-1088 (1-800-332-1088) oder www.fda.gov/medwatch und Secura Bio unter 1-800-9SECURA (1-844-973-2872).

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Logo – https://mma.prnewswire.com/media/834059/Secura_Bio_Logo.jpg

Pressekontakt:

Secura Bio, Inc.
Mark Spring
Chief Financial Officer
E-Mail: mspring@securabio.com
Tel.: (858) 251-1414

Original-Content von: Secura Bio, Inc., übermittelt

Veröffentlicht am

Secura Bio gibt Abschluss der COPIKTRA®-(duvelisib)-Studie (PRIMO) zu peripherem T-Zell-Lymphom bekannt

10.04.2021 – 18:40

Secura Bio, Inc.

Secura Bio gibt Abschluss der COPIKTRA®-(duvelisib)-Studie (PRIMO) zu peripherem T-Zell-Lymphom bekannt


















Summerlin, Nevada (ots/PRNewswire)

Secura Bio, Inc. (Secura Bio) – (www.securabio.com), ein integriertes pharmazeutisches Unternehmen, das sich der weltweiten Entwicklung und Vermarktung wirkungsvoller Onkologie-Therapien widmet, hat heute bekannt gegeben, dass die Aufnahme von 101 Patienten in die PRIMO-Studie abgeschlossen wurde, in der COPIKTRA zur Behandlung von Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem peripherem T-Zell-Lymphom (PTCL) evaluiert wird. Der Abschluss der Studieneinschreibung ist ein wichtiger Meilenstein in der weiteren Entwicklung von COPIKTRA zur Behandlung von T-Zell-Lymphomen, einer Krankheitskategorie, für die es derzeit nicht angezeigt ist.

Die PRIMO-Studie ist eine weltweite, multizentrische, offene Phase-2-Studie mit paralleler Kohortenregistrierung. Im Dosisoptimierungsteil der Studie wurden die Patienten randomisiert und erhielten zweimal täglich 25 mg COPIKTRA (Kohorte 1) oder zweimal täglich 75 mg COPIKTRA (Kohorte 2), entweder bis zum Fortschreiten der Erkrankung oder bis zu einer inakzeptablen Toxizität. Auf der Grundlage der Ergebnisse der Dosisoptimierung wurde eine Expansionsgruppe hinzugefügt, in der COPIKTRA zweimal täglich über zwei Zyklen mit 75 mg, gefolgt von zweimal täglich 25 mg dosiert wurde, bis zum Fortschreiten der Erkrankung oder bis zu einer inakzeptablen Toxizität. Der primäre Endpunkt in der Expansionsphase der Studie ist die Bewertung der objektiven Gesamtansprechrate („objective overall response rate, ORR“) durch den unabhängigen Überprüfungsausschuss. Sekundäre Endpunkte sind die Ansprechdauer (DOR) und die Sicherheit.

COPIKTRA ist ein oraler Inhibitor der Phosphoinositid-3-Kinase (PI3K) und der erste zugelassene duale Inhibitor der PI3K-Delta-und Gamma-Pfade, die an der Wucherung und Erhaltung bösartiger Zellen beteiligt sind.

„Secura Bio wird die Entwicklung von COPIKTRA bei der Behandlung von T-Zell-Tumoren weiterhin aggressiv unterstützen, da diese Patienten häufig nur begrenzte therapeutische Möglichkeiten und allgemein schlechte Ergebnisse haben, und weil die PI3K-Hemmung ein zweckdienlicher, sicherer und vielversprechender Wirkmechanismus zu sein scheint“, erklärte Dr. David Cohan, Chief Medical Officer von Secura Bio.

Für die Behandlung des peripheren T-Zell-Lymphom (PTCL) hat die COPIKTRA-Monotherapie den „Fast-Track“- und den „Orphan Drug“-Status erhalten, und Untersuchungen in Kombination mit anderen bewährten Anti-Krebs-Wirkstoffen stehen unmittelbar bevor.

„Secura Bio verfügt nun über zwei bedeutsame Krebstherapeutika mit neuartigen Wirkmechanismen, die das Potenzial bieten, ein breites Portfolio an Indikationen bei hämatologischen und soliden bösartigen Tumoren aufzubauen. Außerdem werden wir die Kombination von COPIKTRA mit FARYDAK® (panobinostat), dem Pan-HDAC-Inhibitor von Secura Bio, ausführlich untersuchen“, so Joseph M. Limber, Präsident und CEO von Secura Bio.

Die Zwischenergebnisse der PRIMO-Studie werden voraussichtlich im Laufe des Jahres 2021 veröffentlicht.

Informationen zu Secura Bio, Inc.

Secura Bio ist ein integriertes, kommerziell arbeitendes Pharmaunternehmen, das sich der weltweiten Kommerzialisierung von wichtigen onkologischen Therapien für Ärzte und ihre Patienten widmet. Weitere Informationen zu Secura Bio finden Sie unter www.securabio.com

Informationen zu COPIKTRA (duvelisib)

COPIKTRA ist ein oraler Inhibitor der Phosphoinositid 3-Kinase (PI3K) und der erste in den USA zugelassene duale Inhibitor von PI3K-Delta und PI3K-Gamma, zwei Enzyme, die bekanntermaßen das Wachstum und das Überleben bösartiger Zellen unterstützen. Die PI3K-Signalisierung kann zur Wucherung bösartiger Zellen führen und es wird angenommen, dass sie eine Rolle bei der Bildung und Aufrechterhaltung einer unterstützenden Tumormikroumgebung spielt. COPIKTRA ist in den USA für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit rezidivierter oder refraktärer chronischer lymphatischer Leukämie/kleinem lymphatischen Lymphom (CLL/SLL) nach mindestens zwei vorangegangenen Therapien indiziert und hat eine beschleunigte Zulassung („accelerated approval“) zur Behandlung von refraktärem follikulären Lymphom (FL) nach mindestens zwei vorangegangenen systemischen Therapien erhalten. COPIKTRA wird auch für die Behandlung des peripheren T-Zell-Lymphoms (PTCL) entwickelt, für das es in den USA den „Fast-Track“-Status erhalten hat. Es wird in Kombination mit anderen Wirkstoffen in von Forschern gesponserten Studien untersucht. Für weitere Informationen über COPIKTRA besuchen Sie bitte www.COPIKTRA.com. Informationen zu klinischen Studien mit Duvelisib finden Sie unter www.clinicaltrials.gov.

WICHTIGE SICHERHEITSINFORMATIONEN ZU COPIKTRA

ACHTUNG: TÖDLICHE UND SCHWERWIEGENDE TOXIZITÄTEN: INFEKTIONEN, DURCHFALL ODER KOLITIS, HAUTREAKTIONEN und PNEUMONITIS

Siehe vollständige Verschreibungsinformation für den kompletten Warnhinweis („Boxed Warning“)

- Tödliche und/oder schwerwiegende Infektionen traten bei 31 % der mit COPIKTRA-behandelten Patienten auf, wobei diese bei 4 % einen tödlichen Verlauf hatten. Achten Sie auf Anzeichen und Symptome einer Infektion. Setzen Sie COPIKTRA ab, wenn eine Infektion vermutet wird.
- Tödlicher und/oder schwerwiegender Durchfall oder Kolitis traten bei 18 % der mit COPIKTRA behandelten Patienten auf, wobei diese bei <1 % einen tödlichen Verlauf hatten. Achten Sie auf die Entwicklung von schwerem Durchfall oder Kolitis. Setzen Sie COPIKTRA ab.
- Tödliche und/oder schwerwiegende Hautreaktionen traten bei 5 % der mit COPIKTRA-behandelten Patienten auf, wobei <1 % einen tödlichen Verlauf hatten. Setzen Sie COPIKTRA ab.
- Eine tödliche und/oder schwere Pneumonitis trat bei 5 % (<1 % tödlich) der COPIKTRA-behandelten Patienten auf, wobei <1 % einen tödlichen Verlauf hatten. Achten Sie auf pulmonale Symptome und interstitielle Infiltrate. Setzen Sie COPIKTRA ab. 

INDIKATIONEN UND VERWENDUNG

COPIKTRA ist ein Kinase-Inhibitor, der für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit folgenden Erkrankungen indiziert ist:

- Rezidivierter oder refraktärer chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) oder kleinem lymphatischem Lymphom (SLL) nach mindestens zwei vorhergehenden Therapien. 
- Rezidiviertem oder refraktärem follikulärem Lymphom (FL) nach mindestens zwei vorhergehenden systemischen Therapien. Die Indikation bei FL wurde im beschleunigten Zulassungsverfahren basierend auf der Gesamtansprechrate zugelassen. Die weitere Zulassung dieser Indikation kann von der Überprüfung und Beschreibung des klinischen Nutzens in Bestätigungsstudien abhängig gemacht werden. 

WARNHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN

- Hepatotoxizität: Überwachen Sie die Leberfunktion. 
- Neutropenie: Überwachen Sie die Blutwerte. 
- Toxizität für Embryo/Fötus: COPIKTRA kann den Fötus schädigen. Weisen Sie die Patienten auf das potenzielle Risiko für den Fötus hin und empfehlen Sie ihnen, eine wirksame Empfängnisverhütung anzuwenden. 

NEBENWIRKUNGEN

Die häufigsten Nebenwirkungen (>=20 %) sind Durchfall oder Kolitis, Neutropenie, Hautausschlag, Müdigkeit, Pyrexie, Husten, Übelkeit, Infektionen der oberen Atemwege, Lungenentzündung, Schmerzen des Bewegungsapparates und Anämie.

WECHSELWIRKUNGEN MIT ANDEREN MEDIKAMENTEN

- CYP3A-Induktoren: Vermeiden Sie gleichzeitige Verabreichung mit starken CYP3A-Induktoren. 
- CYP3A-Hemmer: Bei gleichzeitiger Verabreichung mit starken oder mäßigen CYP3A-Hemmern ist auf COPIKTRA-Toxizitäten zu achten. Reduzieren Sie die COPIKTRA-Dosis zweimal täglich auf 15 mg, wenn sie zusammen mit starken CYP3A4-Hemmern verabreicht wird. 
- CYP3A-Substrate: Bei gleichzeitiger Verabreichung von COPIKTRA mit empfindlichen CYP3A-Substraten ist auf Anzeichen von Toxizitäten zu achten. 

VERWENDUNG IN BESTIMMTEN ZIELGRUPPEN

Stillzeit: Informieren Sie Frauen, dass sie nicht stillen können.

Bitte klicken Sie hier, um die vollständigen Verschreibungsinformationen, einschließlich dem „Boxed WARNING“, für COPIKTRA (duvelisib) zu sehen.

Informationen zum peripheren T-Zell-Lymphom

Das periphere T-Zell-Lymphom (PTCL) ist eine seltene, aggressive Art des Non-Hodgkin-Lymphoms (NHL), das sich in reifen weißen Blutkörperchen entwickelt, auch als „T-Zellen“ und „natürliche Killerzellen (NK)“1 bezeichnet, und mit dem Lymphsystem zirkulieren. PTCL macht zwischen 10 und 15 % aller Non-Hodgkin-Lymphome (NHLs) aus und betrifft im Allgemeinen Menschen ab 60 Jahren. Obwohl es viele verschiedene Subtypen des peripheren T-Zell-Lymphoms gibt, treten sie oft in ähnlicher Weise auf, mit weit verbreiteten, vergrößerten, schmerzlosen Lymphknoten im Hals, in der Achselhöhle oder in der Leistengegend. Für Patienten mit rezidivierender oder refraktärer Erkrankung gibt es derzeit keine etablierten Versorgungsstandards.

Informationen zu FARYDAK® (panobinostat)

INDIKATION

FARYDAK (panobinostat)-Kapseln, ein Histondecetylase-Inhibitor, in Kombination mit Bortezomib und Dexamethason, sind zur Behandlung von Patienten mit multiplem Myelom indiziert, die mindestens zwei vorhergehende Behandlungen erhalten haben, darunter Bortezomib und ein immunmodulatorisches Mittel. Diese Indikation wird unter beschleunigter Genehmigung basierend auf dem progressionsfreien Überleben genehmigt. Die weitere Zulassung dieser Indikation kann von der Überprüfung und Beschreibung des klinischen Nutzens in Bestätigungsstudien abhängen.

WICHTIGE SICHERHEITSINFORMATIONEN ZU FARYDAK

ACHTUNG: TÖDLICHE UND SCHWERWIEGENDE TOXIZITÄTEN: SCHWERE DIARRHÖE UND KARDIALE TOXIZITÄT

Schwere Durchfälle traten bei 25 % der mit FARYDAK behandelten Patienten auf. Überwachen Sie die Symptome, leiten Sie eine Behandlung gegen Durchfall ein, unterbrechen Sie FARYDAK und reduzieren Sie dann die Dosis oder setzen Sie FARYDAK ab.

Bei Patienten, die FARYDAK erhielten, traten schwere und tödliche ischämische Herzereignisse, schwere Arrhythmien und EKG-Veränderungen auf. Arrhythmien können durch Elektrolytstörungen verschlimmert werden. Nehmen Sie EKG- und Elektrolytbehandlungen zu Studienbeginn und regelmäßig während der Behandlung wahr, wie klinisch angezeigt.

Diarrhöe

- Schwere Durchfälle traten bei 25 % der mit FARYDAK behandelten Patienten auf. Durchfall unterschiedlichen Schweregrads trat bei 68 % der mit FARYDAK behandelten Patienten auf, verglichen mit 42 % der Patienten in der Kontrollgruppe. Durchfall kann jederzeit auftreten. Stellen Sie sicher, dass Patienten Medikamente gegen Durchfall zur Hand haben, und initiieren Sie antidiarrheale Medikamente zu Beginn des Durchfalls 
- Überwachen Sie den Hydratationsstatus und die Elektrolytblutspiegel zu Studienbeginn sowie wöchentlich (oder häufiger, wie klinisch angezeigt) während der Behandlung und korrigieren Sie diese, um Dehydration und Elektrolytstörungen zu vermeiden 
- Unterbrechen Sie FARYDAK bei mäßigem Durchfall (4-6 Stuhlgänge/Tag) 
- Bei lebensbedrohlichem Durchfall (Grad 4) setzen Sie FARYDAK und Bortezomib dauerhaft ab 
- Bei schwerem Durchfall (7 Stuhlgänge/Tag), oder wenn Infusionen oder ein Krankenhausaufenthalt erforderlich (Grad 3) werden, setzen Sie FARYDAK und Bortezomib ab, bis die Beschwerden verschwunden sind und verabreichen Sie danach beide in reduzierter Dosis 
- Bei mäßigem Durchfall (4-6 Stuhlgänge/Tag, Grad 2) setzen Sie FARYDAK ab, bis die Beschwerden verschwunden sind und verabreichen Sie danach dieselbe Dosis. Ziehen Sie eine Unterbrechung von Bortezomib in Betracht, bis die Beschwerden verschwunden sind, und verabreichen Sie danach die selbe Dosis 

Kardiale Toxizität

- Arrhythmien traten bei 12 % der mit FARYDAK behandelten Patienten auf, verglichen mit 5 % der Patienten in der Kontrollgruppe. Kardiale ischämische Ereignisse traten bei 4% der mit FARYDAK behandelten Patienten auf, verglichen mit 1% der Patienten in der Kontrollgruppe 
- Leiten Sie keine FARYDAK-Behandlung bei Patienten mit Myokardinfarkt oder instabiler Angina ein 
- EKG-Anomalien wie ST-Segment-Depression und T-Wellen-Anomalien traten im Vergleich zu der Kontrollgruppe häufiger bei Patienten mit FARYDAK auf: jeweils 22 % vs. 4 % und 40% vs. 18 % 
- FARYDAK kann das QT-Intervall verlängern. Leiten Sie keine Behandlung mit FARYDAK bei Patienten mit einem QTcF>450 ms oder klinisch signifikanten ST-Segment- oder T-Wellen-Anomalien ein 
- Arrhythmien können durch Elektrolytstörungen verschlimmert werden. Wenn während der Behandlung mit FARYDAK das QTcF auf >=480 ms ansteigt, unterbrechen Sie die Behandlung.  Korrigieren Sie alle Elektrolytanomalien. Wenn die QT-Verlängerung nicht aufhört, stellen Sie die Behandlung dauerhaft ein. Machen Sie ein EKG zu Beginn und regelmäßig während der Behandlung. Überwachen Sie Elektrolyte während der Behandlung mit FARYDAK und korrigieren Sie Anomalien wie klinisch angezeigt 

Blutungen

- Es sind tödliche und schwere Fälle von gastrointestinalen und pulmonalen Blutungen aufgetreten 
- In der Phase-3-Zulassungsstudie starben fünf Patienten, die FARYDAK erhielten, aufgrund einer Blutung, verglichen mit einem Patienten in der Kontrollgruppe. Alle 5 Patienten hatten zum Zeitpunkt des Ereignisses eine Thrombozytopenie vom Grad >=3 
- Blutungen des Grades 3/4 wurden bei 4 % der mit FARYDAK behandelten Patienten und 2 % der Patienten in der Kontrollgruppe beobachtet 
- Überwachen Sie die Thrombozytenzahl und transfundieren Sie nach Bedarf 

Myelosuppression

- FARYDAK verursacht Myelosuppression, einschließlich schwerer Thrombozytopenie, Neutropenie und Anämie. Führen Sie einen Basis-Blutstatus (CBC) und überwachen Sie diesen wöchentlich während der Behandlung (oder häufiger, wenn dies klinisch angezeigt ist oder bei Patienten über 65 Jahren) 
- Thrombozytopenie 
- In der Phase-3-Zulassungsstudie entwickelten 67 % der mit FARYDAK
  behandelten Patienten eine Thrombozytopenie des Grades 3/4, im
  Vergleich zu 31 % in der Kontrollgruppe Die Thrombozytopenie
  führte zu Behandlungsunterbrechung und/oder Dosisänderung bei 31 %
  der Patienten, die FARYDAK erhielten Bei Patienten, die FARYDAK
  erhalten, war bei 33 % eine Thrombozytentransfusion erforderlich
  Bei Patienten mit einer Thrombozytenzahl über 50 x 109/L mit
  Blutungen (Grad 3) oder über 25 x 109/L (Grad 4) Unterbrechen Sie
  die Behandlung mit FARYDAK und überwachen Sie die Thrombozyten
  mindestens wöchentlich bis 50 x 109/L und starten Sie dann mit
  reduzierter Dosis Unterbrechen Sie Bortezomib, bis die
  Thrombozytopenie >=50 x 109/L verschwindet Wenn nur eine Dosis
  Bortezomib vor der Korrektur dieser Werte weggelassen wurde,
  starten Sie Bortezomib mit derselben Dosis neu Wenn mehr als zwei
  Dosen (>=2) nacheinander oder innerhalb desselben Zyklus
  weggelassen wurden, starten Sie mit einer reduzierten Dosis neuBei
  Patienten mit einer Thrombozytenzahl von <50 x 109/L (Grad 3),
  behalten Sie sie FARYDAK- und Bortezomib-Dosen bei und überwachen
  Sie die Thrombozytenzahlen mindestens einmal wöchentlich Bei
  Patienten mit schwerer Thrombozytopenie ziehen Sie eine
  Thrombozytentransfusionen in Betracht Setzen Sie FARYDAK ab, wenn
  sich die Thrombozytopenie trotz der empfohlenen
  Behandlungsänderungen nicht verbessert oder wenn wiederholte
  Blutplättchentransfusionen erforderlich sind
- Neutropenie 
- Eine schwere Neutropenie trat bei 34 % der mit FARYDAK behandelten
  Patienten auf, verglichen mit 11 % der Patienten in der
  Kontrollgruppe Die Neutropenie führte zu Behandlungsunterbrechung
  und/oder Dosisänderung bei 10 % der mit FARYDAK behandelten
  Patienten Die Verwendung von Granulozyten-Kolonie-stimulierendem
  Faktor (G-CSF) betrug 13 % bei den mit FARYDAK behandelten
  Patienten Bei Patienten mit absoluter Neutrophilenanzahl (ANC)
  <0,5 x 109/L (Grad 4) Unterbrechen Sie die Behandlung mit FARYDAK
  und Bortezomib, bis die ANC 1,0 x 109/L beträgt. Verabreichen Sie
  FARYDAK bei reduzierter Dosis neu Wenn vor der Korrektur dieser
  Werte nur 1 Dosis Bortezomib weggelassen wurde, starten Sie mit
  derselben Dosis neu. Wenn 2 Dosen Bortezomib nacheinander oder
  innerhalb desselben Zyklus weggelassen wurden, starten Sie mit
  reduzierter DosisBei Patienten mit einer ANC 1,0 x 109/L beträgt
  Verabreichen Sie FARYDAK bei reduzierter Dosis neu Wenn vor der
  Korrektur dieser Werte nur 1 Dosis Bortezomib weggelassen wurde,
  starten Sie mit derselben Dosis neu. Wenn 2 Dosen Bortezomib
  nacheinander oder innerhalb desselben Zyklus weggelassen wurden,
  starten Sie mit reduzierter DosisBei Patienten mit >=2 ANC-Fällen
  zwischen 0,5 - 0,75 x 109/L (Grad 3) Unterbrechen Sie die
  FARYDAK-Therapie bis ANC >=1.0 x 109/L und starten Sie sie mit
  derselben Dosis neu Behalten Sie die Bortezomib-Dosis beiFür
  Patienten mit einer ANC zwischen 0,75 - 1,0 x 109/L (Grad 3)
  Behalten Sie die FARYDAK- und Bortezomib-Dosen beiBerücksichtigen
  Sie bei Neutropenie des Grades 3 oder 4 eine Dosisreduktion
  und/oder die Verwendung von Wachstumsfaktoren Setzen Sie FARYDAK
  ab, wenn sich die Neutropenie trotz Dosisänderungen, CSF oder im
  Falle einer schweren Infektion nicht verbessert
- Anämie 
- Bei Patienten mit einem Hämoglobin-Wert von <8 g/dL (Grad 3),
  setzen Sie FARYDAK bis Hämoglobin 10 g/dL ab. Starten Sie erneut
  mit reduzierter Dosis 

Infektionen

- Schwere Infektionen traten bei 31 % der Patienten (darunter 10 Todesfälle) auf, die mit FARYDAK behandelt wurden, verglichen mit 24 % der Patienten (darunter 6 Todesfälle) in der Kontrollgruppe 
- Eine Behandlung mit FARYDAK sollte bei Patienten mit aktiven Infektionen nicht eingeleitet werden 
- Überwachen Sie die Patienten während der Behandlung auf Anzeichen und Symptome von Infektionen. Wenn eine Infektionsdiagnose gestellt wird, leiten Sie unverzüglich eine geeignete antiinfektiöse Behandlung ein und erwägen Sie eine Unterbrechung oder das Absetzen von FARYDAK 

Hepatotoxizität

- Leberfunktionsstörungen, hauptsächlich Erhöhungen der Aminotransferasen und des Gesamtbilirubins, sind bei Patienten mit FARYDAK behandelten Patienten aufgetreten 
- Überwachen Sie die Leberfunktion vor und während der Behandlung regelmäßig. Wenn abnormale Leberfunktionstests beobachtet werden, sollten Sie eine Anpassung der Dosis in Betracht ziehen. Überwachen Sie den Patienten, bis die Werte wieder normal oder auf dem Stand vor den Behandlung sind 
- Vermeiden Sie den Einsatz bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung 
- Reduzieren Sie die Anfangsdosis von FARYDAK auf 15 mg bzw. 10 mg bei Patienten mit leichter bzw. mäßiger Leberfunktionsstörung 

Embryo-fötale Toxizität

- FARYDAK kann Schäden am Fötus verursachen, wenn es einer schwangeren Frau verabreicht wird 
- Wenn FARYDAK während der Schwangerschaft verwendet wird oder wenn die Patientin während der Einnahme von FARYDAK schwanger wird, sollte die Patientin über die potenzielle Gefahr für den Fötus informiert werden 
- Informieren Sie Frauen im gebärfähigen Alter entsprechend, um eine Schwangerschaft während der Einnahme von FARYDAK zu vermeiden 
- Empfehlen Sie sexuell aktiven Frauen im gebärfähigen Alter, während der Einnahme von FARYDAK und mindestens 3 Monate nach der letzten Dosis von FARYDAK eine wirksame Empfängnisverhütung zu verwenden 
- Empfehlen Sie sexuell aktiven Männern, während der Behandlung und mindestens 6 Monate nach der letzten Dosis von FARYDAK Kondome zu verwenden 

WECHSELWIRKUNGEN MIT ANDEREN MEDIKAMENTEN

- Reduzieren Sie die Dosis auf 10 mg, wenn Sie mit starken CYP3A-Hemmern verabreicht werden. Weisen Sie die Patienten an, Sternfrucht, Granatapfel- oder Granatapfelsaft sowie Grapefruit- oder Grapefruitsaft zu vermeiden 
- Vermeiden Sie die gleichzeitige Verwendung von starken CYP3A-Induktoren 
- Vermeiden Sie die gleichzeitige Anwendung mit empfindlichen CYP2D6-Substraten oder CYP2D6-Substraten mit enger therapeutischer Breite. Wenn die gleichzeitige Anwendung von CYP2D6-Substraten unvermeidbar ist, überwachen Sie die Patienten häufig auf Nebenwirkungen 
- Die gleichzeitige Anwendung von Antiarrhythmika und anderen Medikamenten, die das QT-Intervall verlängern, wird nicht empfohlen. Antiemetische Medikamente mit bekanntem QT-verlängerndem Risiko können in Kombination mit häufigem EKG-Monitoring verwendet werden 

NEBENWIRKUNGEN

- Die häufigsten Nebenwirkungen (Inzidenz von mindestens 20 %) in klinischen Studien sind Durchfall, Müdigkeit, Übelkeit, peripheres Ödem, verminderter Appetit, Fieber und Erbrechen 
- Die häufigsten nicht hämatologischen Laboranomalien (Inzidenz >= 40 %) sind Hypokalzämie, Hypophosphatämie, Hypoalbuminämie, Hypokaliämie, Hyponatriämie und erhöhtes Kreatinin. Die häufigsten hämatologischen Laboranomalien (Inzidenz >=60 %) sind Thrombozytopenie, Lymphopenie, Leukopenie, Neutropenie und Anämie 
- Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse (SAEs) traten bei 60 % der Patienten in der FARYDAK-Gruppe auf. Die häufigsten (>=5 %) behandlungsbedingten SAEs, die bei mit FARYDAK behandelten Patienten gemeldet wurden, waren Lungenentzündung, Durchfall, Thrombozytopenie, Erschöpfung und Sepsis 

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Um Nebenwirkungen zu melden, kontaktieren Sie die FDA unter 1-800-FDA-1088 (1-800-332-1088) oder www.fda.gov/medwatch und Secura Bio unter 1-800-9SECURA (1-844-973-2872).

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